Montag, 31. August 2026

Mein Freund mal wieder



Mein Freund hat mal wieder ÖRF geschaut.

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/sommerinterview-kanzler-merz-100.html

Der „beste“ Satz von Merz in dem Interview war wohl der, als er die Ukraine als beispielgebend für kostengünstiges haushalten erwähnte.

Die Ukraine zeigt uns gerade wie man alles zu Lasten der eigenen Bevölkerung und anderer Länder viel preisgünstiger machen kann.
Der Kanzler nennt ein korruptes, pleite gegangenes (schon vor dem Angriffskrieg Russlands) Land und dessen Handlungen (auch ihres Präsidenten) als beispielgebendes Vorbild!
Wer solche Vorbilder präsentiert und hat, muss sich dann auch nicht wundern, dass er sein eigenes Volk nicht hinter sich versammeln kann und versammelt bekommt.
Und dann verwundert auch der Niedergang des eigenen Landes und Volkes nicht mehr, oder?!

Dann sah er auch noch Miosga.

https://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/russlands-hybrider-krieg-wie-gross-ist-die-gefahr-fuer-deutschland/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMmMyOWI3Yy0xYTU2LTRjMzAtYmRjZC02NjgxMDdkOTdkZWNfZ2FuemVTZW5kdW5n

Darin äußerte sich dann der Sicherheitsexperte Nico Lange zur aktuellen hybriden Lage. Und er erwartet endlich entsprechende Reaktionen auf das, was gerade passiert.

Ich habe dann mal nachgesehen, ob dies der Nico Lange ist, der bei der Nordstreamsprengung auch gleich den Schuldigen (nämlich Russland) gefunden hatte. Gut, inzwischen weiß auch er es wohl besser.

Aber seine identischen Forderungen bzgl. entsprechender Reaktionen bei terroristischen Taten Russlands (Drohnennvorfall Leipzig) habe ich bis dato bzgl. der terroristischen Tat im Falle Nordstream noch ich nicht vernommen.


Belustigt nahm er auch die Vorgänge im Bezug auf das Oktoberfest und das Teufelsrad wahr.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/teufelsrad-sorgt-weiter-fuer-aufregung-in-muenchen-jetzt-melden-sich-buergermeisterin-und-wiesn-chef-art-1154886


Da monieren wohl diejenigen die Freizügigkeit von Pappfiguren die gleichzeitig für die kulturelle Bereicherung der Stadt München mit und durch den CSD sorgen?!

Ich habe schon mal die neuen „Figuren“ auf dem Teufelsrad gesehen. Da waren Teilnehmer des CSD die Vorbilder. :-)

Die offensichtliche Doppelmoral und Lügen der "Herrschenden" wird kommt von Tag zu Tag immer mehr ans Licht.

Sonntag, 23. August 2026

Mein Freund mal wieder mit Fragen

 

Krisenmanagement, Verantwortung und die Frage nach den Verantwortlichen

Mit dem Begriff „Krisenmanagement“ verbinde ich zunächst eine ganz einfache Voraussetzung:

Wer eine Krise lösen will, muss zunächst ihre Ursachen erkennen und benennen. Erst danach kann man sinnvoll über Lösungen und deren Umsetzung sprechen.

Krisenmanagement kann deshalb aus meiner Sicht nicht darin bestehen, einen Krisengipfel nach dem anderen abzuhalten. Denn wenn immer wieder neue Krisengipfel notwendig werden, stellt sich doch zwangsläufig die Frage:

Was wurde eigentlich bei den vorherigen Krisengipfeln gelöst?

Um im Bild zu bleiben: Kein Bergsteiger würde eine immer wiederholte „Erstbesteigung“ desselben Gipfels als Ziel seines Weges bezeichnen. Einen Gipfel kann man nur einmal erst besteigen. Jeder weitere Aufstieg ist eine Wiederholung.

Der Bergsteiger kennt sein Ziel – den Gipfel – und richtet seinen Weg darauf aus. Hat er ihn bei einer Erstbesteigung erreicht, ist sein ursprüngliches Ziel erfüllt.

Warum scheint dieses Prinzip beim politischen „Krisenmanagement“ nicht zu gelten?

Wenn Krisen immer wieder neu behandelt werden müssen, obwohl bereits zahlreiche Gipfel, Kommissionen, Maßnahmen und politische Entscheidungen stattgefunden haben, stellt sich für mich eine grundlegende Frage:

Ist das Krisenmanagement vielleicht schon an der Erkenntnis und Beseitigung der eigentlichen Krisenursachen gescheitert?

Wer trägt die Verantwortung?

Und weil sich im politischen Krisenmanagement gewissermaßen die „Auserwählten“ und „Gewählten“ befinden, stellt sich für mich eine weitere Frage:

Was bewegt Menschen dazu, sich in verantwortungsvolle politische Positionen wählen zu lassen, Richtlinien der Politik vorzugeben und damit Verantwortung zu übernehmen, wenn im Ergebnis einer Krise anschließend kaum ein Verantwortlicher zu finden ist?

Gerade darin sehe ich einen entscheidenden Widerspruch:

Mit einer Wahl wird den Gewählten nicht nur ein Amt, sondern auch Verantwortung übertragen.

Wer politische Richtlinien bestimmt, Gesetze verabschiedet und Entscheidungen trifft, muss sich deshalb auch daran messen lassen, ob die angestrebten Ziele tatsächlich erreicht werden.

Wenn das Ziel nicht erreicht wird, muss doch die Frage erlaubt sein:

Wer ist dafür verantwortlich?

Wer hat den Weg vorgegeben?

Wer hat die Entscheidungen getroffen?

Wer hat die Maßnahmen beschlossen?

Und wer trägt die Verantwortung dafür, wenn das angestrebte Ergebnis ausbleibt?

Dabei unterstelle ich nicht jedem, der sich zur Wahl stellt, von Anfang an schlechte Absichten. Im Gegenteil: Viele Menschen dürften zunächst tatsächlich davon überzeugt sein, etwas verändern und verbessern zu können.

Aber was geschieht mit diesen Vorsätzen, wenn das angestrebte Amt erreicht ist?

Was lässt Menschen von dem Weg abweichen, den sie ursprünglich selbst als richtig bezeichnet haben?

Verantwortung und Richtlinienkompetenz

Mich interessiert deshalb ganz grundsätzlich, wie Verantwortung und Richtlinienkompetenz in der politischen Praxis tatsächlich wahrgenommen werden.

Was bedeutet Verantwortung, wenn auf Worte keine oder sogar entgegengesetzte Taten folgen?

Und vor allem:

Wie, woran und durch wen wird politische Verantwortung überprüft?

Wer kontrolliert diejenigen, die selbst die Regeln und politischen Richtlinien bestimmen?

Wer überprüft, ob ihre Entscheidungen mit dem übereinstimmen, was sie zuvor versprochen und als Ziel formuliert haben?

Und wer zieht Konsequenzen, wenn dies nicht der Fall ist?

Wiederum diejenigen, die selbst Teil dieses politischen Systems und dieser politischen Elite sind?

Dann stellt sich doch die nächste Frage:

Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Der Amtseid und die Verantwortung „vor Gott und den Menschen“

Besonders schwer verständlich ist für mich in diesem Zusammenhang der Amtseid.

Wie ist die Aussage zu verstehen, man werde seine Verantwortung „vor Gott und den Menschen“ wahrnehmen, wenn nach einer Amtszeit oder nach politischen Fehlentscheidungen weder ein konkreter Mensch noch – selbstverständlich – der angerufene Gott für die Folgen zur Verantwortung gezogen werden kann?

Welchen Sinn hat ein Eid, wenn seine Verletzung keine nachvollziehbare Verantwortung nach sich zieht?

Und wenn bei einem Amtseid Gott angerufen wird, stellt sich für mich sogar eine noch grundsätzlichere Frage:

Welcher Gott ist damit gemeint – und worin besteht dessen Macht, wenn weder derjenige, der den Eid leistet, noch der angerufene Gott anschließend für die Folgen verantwortlich gemacht werden kann?

Die „Auserwählten“ und die Macht der Worte

Manchmal entsteht bei mir deshalb der Eindruck, dass der Begriff „Elite“ oder „Auserwählte“ nicht unbedingt diejenigen beschreibt, die besondere Verantwortung übernehmen, sondern möglicherweise diejenigen, die besonders gut darin sind, Unverantwortlichkeit, Versagen oder gebrochene Versprechen in wohlklingende Worte, politische Formulierungen und Plattitüden zu verpacken.

Dabei geht es mir nicht darum, alle Politiker oder alle politischen Entscheidungen pauschal zu verurteilen.

Mir fehlt vielmehr etwas Grundsätzliches:

das konsequente Nachhaken.

Welchem Gewissen fühlt sich ein politischer Repräsentant tatsächlich verpflichtet?

Wessen Gewissen ist gemeint?

Woran lässt sich seine Verantwortung konkret festmachen?

Wer überprüft die Übereinstimmung zwischen Wort und Tat?

Und wer benennt diejenigen, die ihre eigenen Versprechen und damit möglicherweise auch ihre Verantwortung gebrochen haben?

Die eigentliche Frage

Für mich geht es deshalb letztlich nicht nur um Krisen, Politik oder einzelne Entscheidungen.

Es geht um einen viel grundlegenderen Zusammenhang:

Wer Verantwortung übernimmt, muss auch für die Ergebnisse seines Handelns verantwortlich sein.

Wer Richtlinien vorgibt, muss sich daran messen lassen.

Wer Ziele formuliert, muss erklären, warum sie nicht erreicht wurden.

Wer Gesetze beschließt, muss sich fragen lassen, ob sie das bewirken, was sie bewirken sollen.

Und wer einen Eid leistet, muss erklären können, was dieser Eid tatsächlich bedeutet.

Vielleicht fehlt uns deshalb weniger ein weiterer Krisengipfel als vielmehr ein konsequentes Verantwortungsmanagement:

Nicht ständig neue Gipfel zu erklimmen,

sondern endlich zu klären,

wer den Weg bestimmt hat,

wer ihn gegangen ist,

warum das Ziel nicht erreicht wurde

und

wer dafür die Verantwortung trägt.

Und wenn dabei immer wieder Gott als Zeuge, Beistand oder Grundlage des Eides angerufen wird, dann darf auch die Frage gestellt werden:

Welchen Gott haben wir da eigentlich angerufen – und was bedeutet es, wenn dieser Gott zwar für Recht, Gesetz und Eid bemüht wird, aber scheinbar niemals selbst zur Verantwortung gezogen werden kann?

Vielleicht liegt genau darin der Widerspruch, den wir endlich offen benennen sollten:

Viele reden von Verantwortung – aber nur selten wird sie konkret benannt.

Viele berufen sich auf Wahrheit – aber nur selten werden Worte konsequent an Taten gemessen.

Viele berufen sich auf Gott – aber nur selten wird gefragt, was dieser Bezug tatsächlich bedeutet.

Und vielleicht wäre genau dieses Nachhaken der erste Schritt zu einem wirklichen Krisenmanagement:

Nicht die nächste Krise zu verwalten, sondern die Ursachen zu erkennen, die Verantwortung zu benennen und dafür zu sorgen, dass aus Worten auch tatsächlich Taten werden.


Freitag, 21. August 2026

Mein Freund und die Altersversorgung

Mein Freund hat mal wieder Talkshow geschaut und sich Fragen gestellt.

Wer bezahlt eigentlich unsere Altersversorgung?

Ein paar Gedanken zu den Diskussionen – auch in diversen Talkshows – über Rente, Pensionen und Gerechtigkeit

Wenn es um die Zukunft unserer gesetzlichen Rente geht, wird immer wieder dieselbe Frage gestellt:

„Wer soll das alles bezahlen?“

Zu wenige Beitragszahler, zu viele Rentner, der demografische Wandel – und immer wieder die Warnung, dass die Rentenversicherung ohne erhebliche Zuschüsse des Staates nicht auskommen könne.

Doch genau hier beginnt für mich eine interessante Frage:

Warum wird eigentlich immer nur bei der gesetzlichen Rente so ausführlich darüber gesprochen, wer was und wen finanziert?

Die gesetzliche Rentenversicherung erhält seit Jahrzehnten erhebliche Mittel aus dem Bundeshaushalt. Diese Mittel stammen letztlich aus den Einnahmen des Staates – also insbesondere auch aus Steuern, die von der Allgemeinheit getragen werden.

Und dazu gehören selbstverständlich auch Menschen, die bereits Rente beziehen und weiterhin Steuern zahlen.

Gleichzeitig werden die Pensionen der Beamten grundsätzlich aus den öffentlichen Haushalten finanziert – also ebenfalls aus den Einnahmen des Staates und damit letztlich aus den Mitteln der Allgemeinheit.

Warum werden diese unterschiedlichen Finanzierungssysteme in der öffentlichen Diskussion so selten oder eigentlich kaum gegenübergestellt?

Bei der Rente heißt es ständig:

„Die Beitragszahler können die Renten der Zukunft nicht mehr finanzieren.“

Bei den Pensionen wird dagegen wesentlich seltener gefragt:

„Wer finanziert eigentlich die Pensionen – und wie werden diese Versorgungsansprüche letztlich von der Allgemeinheit getragen?“

Dabei wäre genau diese Frage doch zumindest einmal grundsätzlich zu stellen.

Der Staat finanziert über seine Einnahmen zahlreiche Aufgaben. Dazu gehören auch die Bundesmittel für die gesetzliche Rentenversicherung – ebenso wie die Versorgung der Beamten.

Warum wird also bei der Rente so häufig der Eindruck vermittelt, ihre Finanzierung müsse vor allem anhand des Verhältnisses von Beitragszahlern und Rentnern beurteilt werden, während bei Pensionen die entsprechende Frage nach der Finanzierung durch die Allgemeinheit kaum gestellt wird?

Noch interessanter wird es bei der Forderung, Beamte beziehungsweise grundsätzlich alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.

Immer wieder hört man das Argument, dadurch würden zusätzliche Rentenansprüche entstehen und der Staat müsse deshalb am Ende noch mehr bezahlen.

Natürlich entstehen durch zusätzliche Beiträge auch zusätzliche Rentenansprüche.

Aber kann man diese zusätzlichen Ansprüche isoliert betrachten?

Denn bei einem solchen Systemwechsel würden gleichzeitig bestehende Versorgungsansprüche nicht einfach verschwinden. Über einen langen Übergangszeitraum müssten deshalb möglicherweise sowohl bestehende Pensionsverpflichtungen als auch neu entstehende Rentenansprüche berücksichtigt werden.

Gerade deshalb ist die Aussage „Dann entstehen doch nur zusätzliche Kosten“ für sich allein betrachtet keine vollständige Rechnung.

Man müsste vielmehr das gesamte System betrachten:

Welche Beiträge fließen künftig hinein? Welche Ansprüche entstehen dadurch? Welche bisherigen Ansprüche bestehen weiter? Welche staatlichen Leistungen entfallen oder verändern sich?

Wer nur die zusätzlichen Kosten betrachtet, aber die Veränderungen auf der anderen Seite nicht berücksichtigt, betrachtet eben nicht das gesamte System.

Und dann ist da noch ein Wort, das in nahezu jeder Diskussion irgendwann auftaucht:

Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit wird häufig dann zum Argument, wenn sie die jeweilige eigene Argumentation unterstützt.

Aber müsste Gerechtigkeit nicht gerade bedeuten, dass vergleichbare Sachverhalte nach vergleichbaren – möglichst gleichen – Maßstäben beurteilt werden?

Wenn bei der gesetzlichen Rente ständig gefragt wird:

„Wer zahlt was für wen?“

dann müsste dieselbe Frage doch auch bei anderen staatlich finanzierten Alterssicherungssystemen gestellt werden.

Und wenn die Finanzierung der gesetzlichen Rente durch Bundesmittel als Problem dargestellt wird, müsste man konsequenterweise auch offen darüber sprechen, dass Pensionen aus öffentlichen Haushalten finanziert werden.

Es geht mir dabei ausdrücklich nicht darum, Rentner gegen Pensionäre oder Arbeitnehmer gegen Beamte auszuspielen.

Es geht um Transparenz – und um einen einheitlichen Maßstab.

Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur fragen:

„Wie viele Beitragszahler kommen künftig auf einen Rentner?“

Sondern vielmehr:

„Wie viel kostet die gesamte Altersversorgung unserer Gesellschaft – wer finanziert sie und nach welchen Regeln werden die Ansprüche verteilt?“

Denn erst wenn wir Renten, Pensionen, Steuermittel und staatliche Zuschüsse gemeinsam betrachten, können wir wirklich über Fairness, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sprechen.

Und noch ein letzter Gedanke zur Demografie:

Heute wird häufig auf die wachsende Zahl älterer Menschen und die damit verbundenen Belastungen hingewiesen.

Doch demografische Entwicklungen sind keine Einbahnstraße. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich ständig.

Wenn die derzeitigen demografischen Entwicklungen langfristig anhalten, wird es – wenn auch erst zu einem späteren Zeitpunkt – auch wieder weniger Menschen geben, die Altersversorgungsleistungen beziehen.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass die heutigen Probleme dadurch verschwinden. Es bedeutet aber, dass man vorsichtig sein sollte, aus einer gegenwärtigen demografischen Situation dauerhafte Schlussfolgerungen für alle kommenden Generationen abzuleiten.

Am Ende bleibt für mich deshalb eine einfache Frage:

Wenn wir über Gerechtigkeit bei der Altersversorgung sprechen – warum betrachten wir dann nicht alle Versorgungssysteme mit demselben Maßstab und legen bei allen offen dar, wer sie letztlich finanziert?

Vielleicht wäre genau das der ehrlichere Ausgangspunkt für eine sachliche und wirklich faire Diskussion über die Zukunft unserer Altersversorgung.



Samstag, 25. Juli 2026

Laschet bei Illner

 Mein Freund hat gestern mal wieder Illner geschaut:

„Wir haben jahrelang abgerüstet. Das war und ist die Friedensdividende, die wir anderweitig verwendeten.“ So Armin Laschet sinngemäß ab Min. 46:10
Jetzt stellt sich bloß die Frage, wo genau und in welchen Händen landete die Friedensdividende, die Milliarden, die nicht mehr in die Verteidigung investiert wurden?!
 
Also in der Infrastruktur landeten sie nicht! Im Gesundheits- und Pflegesystem landeten sie nicht! Im Renten- und Sozialsystemen landeten sie nicht! Im Bildungssystem landeten sie nicht! Im Wohnungsbau landeten sie nicht! Im Energiesystem landeten sie nicht! Im Digitalen und der KI landeten sie nicht! Und in der Verteidigung ja sowieso nicht.

Denn sonst hätten wir doch heute nicht genau die Probleme und die miese Lage, in der wir uns befinden, die alle beklagen und nun endlich wieder mit Milliarden - die aus der Friedensdividende dann wohl doch nicht zur Verfügung standen und anderweitig verwendet wurden?! -, allerdings Schulden lösen wollen?! 
 
Also wohin genau sind die Milliarden aus der Friedensdividende, der nicht mehr notwendigen Verteidigungsinvestitionen geflossen?!


Freitag, 22. Mai 2026

Meine Antwort auf die Antwort der CDU/CSU vom 22.5.2026

 Sehr geehrte Damen und Herren des Teams Bürgerkommunikation, 

zunächst bedanke ich mich für Ihre Antwort. Sie werden aber sicher verstehen, dass ich auch diese nicht unbeantwortet und so stehen lassen kann.

Es ist mit dieser Ihrer Antwort ebenso wie bei dem – von Herrn Spahn dann beendetem – Schriftwechsel zwischen Herrn Spahn und mir, in welchem mir nun wiederholt dargelegt wird, dass und was man bezüglich der WIRKUNGEN versucht zu unternehmen, zu korrigieren und bestenfalls in eine positive Richtung zu lenken.
Weder Herr Spahn noch Sie jetzt gehen auf die eigentliche/n Ursache/n ein, welche immer entsprechende Wirkungen nach sich ziehen.

Da kann es doch auch für Sie nicht verwunderlich sein, dass diese eine Partei, die sie/Sie in deren Stimmenanteil (derzeit noch nur bei Umfragen) halbieren wollten nun die Partei mit dem höchsten Stimmenanteil ist?! Denn auch beim Umgang mit dieser Partei wird ständig nur an den Wirkungen „gebastelt“. Anstatt endlich mal nach der Ursache zu fragen, welche diese Wirkungen hervorgebracht hat.

Sie wiederholen nun ebenfalls nur, dass „der Kuchen – die Wirtschaftsleistung“ erhöht, also größer werden muss, damit sie/Sie ihrer Aufgabe auch nachkommen können.
Unbestreitbar, selbst für sie dürfte doch sein, dass „der Kuchen – die Wirtschaftsleistung“ auch unter ihrer Mitwirkung, Führung in den letzten Jahrzehnten ständig gewachsen war. Man hat sich dafür ja dann auch häufig genug auf die eigene Schulter geklopft.
Selbst wenn diese derzeit stagniert oder sogar rückläufig ist, dann haben u. a. doch auch sie ständig mit und für dieses positive, als auch negative Wachstum gesorgt. (aktuelle Nachrichtenmeldung: das Wirtschaftswachstum steigt!)
Also genau dafür, dass „der Kuchen“ immer größer wurde. Als Voraussetzung für einen funktionierenden Sozialstaat?!

Wie erklären sie sich selbst, mir und dem deutschen Volk dann bitte, dass wir derzeit mit dem Sozialstaat größere Probleme (so groß wie nie) haben, als in den früheren Jahrzehnten?! Wenn sie doch genau das taten und umsetzten, was sie heute wieder als unverzichtbare Notwendigkeit darstellen?!
Wie konnte andererseits dann eine absolute Minderheit so reich werden wie niemals (also größere Anteile vom Kuchen bekommen, unabhängig von der tatsächlichen Größe „des Kuchens“) zuvor?!

Und kommen sie mir jetzt bitte nicht wieder mit den verschiedenen Koalitionspartnern, den Kompromissen, die sie widerwillig eingehen mussten (was ja bereits wieder eine Wirkung nach sich zieht) oder mit den verschiedenen Krisen und Wirkungen, welche von außen auf uns zukommen und kamen. Ich bin Jahrgang 1949 und habe die ganzen Jahrzehnte selbst miterlebt und kenne alle Daseinssituationen in diesem Lande.

Konnten sie dann nicht, was sie wollten oder wollten sie nicht, was sie eigentlich gekonnt hätten, gekonnt haben müssten? Denn genau dafür – die Probleme zu lösen, das Land in eine bessere Zukunft zu führen) ließen sie/Sie doch in die Ämter und Posten wählen?!

Dabei habe ich jetzt noch gar nicht davon gesprochen, was in diesem Lande los wäre, wenn es nicht all die Ehrenamtlichen gäbe. Ich habe auch noch nicht davon gesprochen, dass „Mathematik und Demographie“ auch Abgeordnete und Beamte betrifft. Bei welchen man auch erst gar nicht nach Möglichkeiten sucht, das Thema (soziale) Gerechtigkeit anzusprechen. Also nicht nur die Rentenversicherten sind von der Mathematik und Demographie und „äußeren Umständen“ betroffen! Sondern jeder Mensch, wir alle.

Tut mir leid. Auch wenn ich für ihre Antwort dankbar bin. Eine tatsächliche Antwort auf meine Mail ist auch ihre Antwort nicht.

Mit freundlichen Grüßen


Robert Kroiß

PS: und seien sie nach den nächsten Wahlen nicht überrascht, wenn diese unsägliche Partei – welche sie halbieren wollten - nicht nur den größten Stimmenanteil bekommt, sondern dann tatsächlich auch noch an bestimmte Stellen der Macht kommt und dann – damit auch durch sie und ihre Handlungsweisen - in die Lage versetzt wurde, nicht mehr nur Opposition zu betreiben. Sondern dann evt. auch noch umsetzen kann, was wirklich niemand wollen – und die Mehrheit vmtl. auch gar nicht will – kann.
Und noch eine kleine Randbemerkung: ich habe in der Vergangenheit auch schon andere „Verantwortliche“ anderer Parteien angeschrieben. Damit nicht der Eindruck entsteht, ich wolle nur gegen die CDU/CSU „wettern“. Allerdings auch mit demselben Erfolg. Nämlich dass man stets darauf hinwies, was man schon alles unternommen und getan habe (also Wirkungen zu korrigieren), damit es in Zukunft alles besser wird. 
Auf die eigentliche Ursache kam und kommt scheinbar niemand in Amt und Würde?!












Antwort der CDU/CSU Team Bürgerkommunikation vom 21.6.2026

 
CDU·CSU-Bundestagsfraktion Bürgerkontakt<Buergerkontakt@cducsu.de>

​Sie​
Sehr geehrter Herr Kroiß,
 
vielen Dank für Ihre Zuschrift an den Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Jens Spahn, auf die wir in seinem Auftrag gerne antworten.
 
Die von Ihnen angesprochene Kuchenmetapher steht v.a. dafür, dass für Jens Spahn Wirtschaftswachstum von zentraler Bedeutung für die Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist. Er vertritt die Auffassung, dass stabile und leistungsfähige Systeme der Rente, Kranken‑, Pflege‑ und Arbeitslosenversicherung ohne ausreichendes Wachstum auf Dauer nicht gesichert werden können. Wachstum sorgt aus seiner Sicht dafür, dass mehr Menschen beschäftigt sind und höhere Einkommen erzielen, wodurch die Beitragseinnahmen steigen. Gleichzeitig steigen mit wachsender Wirtschaftsleistung auch die Steuereinnahmen, was dem Staat zusätzliche Spielräume eröffnet, um Zuschüsse zu den Sozialkassen zu leisten oder Reformen abzufedern.
 
Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – einer alternden Gesellschaft mit steigenden Ausgaben für Rente und Pflege – sieht er wirtschaftliches Wachstum als entscheidenden Faktor, um die Finanzierungslasten tragfähig zu halten. Nur durch eine wachsende Wirtschaft lasse sich langfristig der Wohlstand sichern und zugleich die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme gewährleisten.
 
Darüber hinaus argumentiert Jens Spahn, dass bereits geringe zusätzliche Wachstumsraten erhebliche Einnahmeeffekte erzeugen können, da ein höheres Bruttoinlandsprodukt zu deutlich steigenden Steuereinnahmen führt. Insgesamt betrachtet er Wachstum damit nicht als einen von mehreren Faktoren, sondern als den zentralen Hebel, um die finanzielle Stabilität des Sozialstaats zu sichern und steigende Beiträge oder Leistungskürzungen zu begrenzen.
 
Gleichzeitig darf Wachstum – sprich der wachsende Kuchen -  aber in der Tat nicht die Triebfeder für den Ausbau immer weiterer staatlicher Leistungen sein. So verfolgen CDU/CSU mit den aktuellen Reformen des Sozialstaates und des Steuersystems vor allem das Ziel, die finanzielle Tragfähigkeit des Sozialstaats dauerhaft zu sichern und gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Beide Reformbereiche sind dabei eng miteinander verknüpft.
 
Kern des Ansatzes ist, durch wirtschaftsfreundliche Maßnahmen – etwa Steuersenkungen, Bürokratieabbau und Entlastung von Unternehmen sowie Beschäftigten – das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Dieses Wachstum soll wiederum die Einnahmebasis der Sozialversicherungen verbreitern, da mehr Beschäftigung und höhere Löhne auch höhere Beiträge und Steuereinnahmen bedeuten. Wie bereits erläutert sehen CDU/CSU darin die entscheidende Voraussetzung, um steigende Ausgaben insbesondere durch den demografischen Wandel (mehr Rentner, höhere Gesundheits- und Pflegekosten) bewältigen zu können.
 
Gleichzeitig zielen die Reformen des Sozialstaats darauf ab, die Systeme effizienter, nachhaltiger und demografiefest zu machen. Dazu gehören Maßnahmen, die Ausgaben dämpfen, Anreize zur Aufnahme von Arbeit stärken und die Eigenverantwortung erhöhen. Kurzfristige Finanzierungslücken sollen zwar notfalls durch staatliche Zuschüsse oder Sparmaßnahmen geschlossen werden, langfristig soll jedoch ein strukturelles Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben erreicht werden.
 
Ein weiteres Ziel ist die Begrenzung der Belastung durch Steuern und Sozialabgaben. CDU/CSU warnen vor zu hohen Abgabenquoten, die Arbeit und Investitionen unattraktiv machen könnten, und streben daher eine Stabilisierung oder Senkung dieser Belastungen an. Dies sehen wir als Voraussetzung dafür, um Wachstum zu ermöglichen und damit indirekt auch die Finanzierung des Sozialstaats zu sichern.
 
Zusammengefasst verfolgen CDU/CSU also mit ihren Reformen das strategische Ziel, einen leistungsfähigen, aber finanzierbaren Sozialstaat zu erhalten, der auf einer wachsenden Wirtschaft, stabilen öffentlichen Finanzen und begrenzten Abgaben basiert.
 
Sehr geehrter Herr Kroiß, insbesondere vor diesem Hintergrund danken wir Ihnen noch einmal für die Übersendung Ihrer Kritikpunkte und hoffen, dass diese Informationen und Argumente für Sie von Interesse sind. Für weiterführende Hintergründe zur aktuellen politischen Arbeit der Unionsfraktion empfehlen wir Ihnen auch unsere Inhalte auf der Fraktionswebsite (www.cducsu.de), auf Facebook (www.facebook.com/cducsubundestagsfraktion) und X (www.x.com/cducsubt).
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ihr
Team Bürgerkommunikation

Donnerstag, 7. Mai 2026

Offener Brief an Jens Spahn



Sehr geehrter Herr Spahn,

jetzt erzählen Sie seit Jahren immer noch und immer wieder dieselbe Metapher von der Notwendigkeit, dass der „Kuchen“ größer werden müsse, damit die „Sättigung“ erfolgreich wäre?!

Ich darf Sie daran erinnern, dass wir vor ca. 7/8 Jahren bereits einen Schriftwechsel und eine Diskussion dahingehend hatten, auch bzgl. (sozialer) Gerechtigkeit, welche/n Sie dann – meine letzte Antwort unbeantwortet lassend – beendeten. (habe gerade gesehen, dass wir bereits schon im Jahre 2012 dahingehend einen Schriftwechsel hatten)

Gestern, am 6.5.2026 bei Maischberger erzählten Sie nun wieder die Story vom notwendig werdenden „größeren Kuchen“, damit die „Sättigung“ möglich wäre.

Seit Jahren in Ihrer Tätigkeit, dabei die verschiedensten Positionen und Ämter bekleidend, auch in Regierungsverantwortung widerlegen Sie selbst Ihre eigene „These“ des immer größer werdenden „Kuchens“ als DIE Lösung.

Wir hatten noch nie einen so großen Bundeshaushalt (Kuchen), wenn auch mit Schulden finanziert – zu welchem u. a. auch Sie mit beigetragen haben - wie heute. Aber die „Sättigung“, also die Lösung der Probleme war noch nie so schwierig, bzw. scheinbar inzwischen immer unlösbarer, der „Hunger“ (die Probleme) dabei immer größer werdend?
Sie/sie haben so viel Kapital zur Verfügung wie niemals zuvor, also den größten „Kuchen“ aller Zeiten!

Die Frage also, wie groß der „Kuchen“ zur „Sättigung“ ist – egal ob in der Wirtschaft oder im Bundeshaushalt – kann demnach weder die Ursache, noch die Lösung sein?

Die tatsächlich entscheidende Frag (Ursache und Wirkung) ist die Frage der „Ver-/Aufteilung“ des vorhandenen „Kuchens“, unabhängig seiner Größe und an welchem alle, in welcher Art und Weise auch immer „mitgebacken“ haben, unter all denen, die sich am „Tisch“(Land) befinden.

Und jetzt kommt das Entscheidende. Sie und ihresgleichen sind ja nicht primär die „Bäcker“. Sondern Sie und ihresgleichen sind diejenigen, die das „Kuchenmesser und den Tortenheber“ bedienen. Sie und ihresgleichen schneiden die Kuchen- und Tortenstücke zu und verteilen diese dann nach ihrem „Verständnis von Recht und (sozialer) Gerechtigkeit“. Deshalb spielt die Größe des vorhandenen „Kuchens“ gar nicht die entscheidende Rolle, sondern die Auf- und Verteilung des selbigen. Wenn Sie/sie die eine Hälfte des „Kuchens“ aber bereits schon an eine Handvoll „Hungriger“ – die am lautesten schreien und auch ein entsprechendes „Stimmvolumen (Macht)“ haben - verteilen, können die „Kuchenstücke“ für die andere Hälfte der „Hungrigen“ ja gezwungenermaßen nur viel kleiner ausfallen und ggf. dann eben für eine „Handvoll“ überhaupt nichts mehr zum auf- und verteilen da sein.

Ich garantiere Ihnen, selbst wenn der „Kuchen“ noch viel größer werden sollte – selbst mit weiteren Schulden -, wird er bei dieser Art des Verteilens nicht reichen, um all die „Hungrigen“ zu sättigen. Weil es eben von der Auf- und Verteilung, von der Größe der „Kuchenstücke“ und nicht von der Größe des gesamten „Kuchens“ abhängt.

In einer früheren Illner Sendung haben Sie sich schon mal dazu „verleiten“ lassen und die Frage der (sozialen) Gerechtigkeit selbst in den Raum gestellt.
Genau da müssten Sie ansetzen und weitermachen. Dann erübrigt sich Ihre Metapher von dem notwendig größer werdenden „Kuchen“ ganz von selbst.




Mit freundlichen Grüßen

Robert Kroiß

Donnerstag, 16. April 2026

Wer gewinnt den Krieg, die Kriege?!

Was für eine unmenschliche Frage?! Als ob es bei Kriegen einen Sieger/Gewinner gäbe?!
Aber so eine saudumme Frage wird tatsächlich in einer Talkshow gestellt! „Sieg, Niederlage oder Chaos?
 
Gewinnt die Ukraine gegen Russland, Amerika gegen den Iran und Israel gegen den Libanon?!
Bei Kriegen gibt es allerdings tatsächlich „Sieger/Gewinner“ und dies seit Jahrtausenden.
Die entscheidende Frage dabei ist dann aber, wer, was bzw. welches dahinter steckende System gewinnt dabei was?!

Diese alles entscheidende Frage dieses „Systems“ wird aber geflissentlich nur gestreift und niemals bis zum Ende hinterfragt! Und dies nicht nur bei Kriegen, sondern bei allen Krisen, wie man aktuell sehen kann.

Vielleicht einfach mal „das Kapital, die Kapitaleigner“ etwas genauer unter die Lupe nehmen. Einfach mal den „Kapitalmarkt“ beobachten. Und schon kann und wird man feststellen können, wer bei Kriegen was gewinnt und deshalb immer Sieger ist!

Die einzelnen Länder, die Völker und Menschen sind es ganz sicher nicht. Sie sind und waren immer Verlierer in den Kriegen! Tausende von Opfern des Krieges, ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht! Was daran ist ein Gewinn, ein Sieg?!

Und dann noch die irrwitzigen Betrachtungen bzgl. Recht, Rechtsfragen und Regel basierten Ordnungen und Verträgen?! Als ob sich diese „gerecht, rechtssicher“ beantworten ließen, wenn man dies aus Abhängigkeiten heraus beantworten soll?!
Wenn Abhängigkeiten – wem und was gegenüber auch immer – bestehen, dann hat die Abhängigkeit Priorität und jede Beurteilung, Bewertung bzgl. Recht und Ordnung kann und wird nur aus dieser Abhängigkeit heraus getroffen werden. Dann hat aber eben die jeweilige Abhängigkeit Priorität und weder Regeln, noch Recht und von daher sind auch keine rechtlichen, auf Regeln basierende Antworten zu erwarten und auch gar nicht möglich.

Wenn für alle Menschen, alle Länder nicht ein und dasselbe Recht, dieselben Regeln und Verträge gelten, dann wird alles zu einer Machtfrage. Der Stärkere, der vermeintlich Stärkste bestimmt dann die Regeln, das Recht und schreibt evtle. Verträge nach eigenem Gutdünken und damit willkürlich vor.
Jede moralische Entrüstung, sämtliche Diskussionen erübrigen sich aber in dem Moment, in welchem „die Moral“ des Stärkeren, des Stärksten für die allgemeine Gültigkeit sorgt!

Beim Krieg, in Kriegen gibt es keine Sieger, sondern nur Verlierer. 

Außer man verdient daran! Und sich daran zu „rühmen“, dass man am Leid der Menschen und Völker verdient ist ebenfalls kein Sieg, sondern eine Niederlage der Menschlichkeit, des Mensch Seins! Und Kapital moralisch zu betrachten und zu bewerten ist barer Unsinn.
Es sei denn man will Gier moralisch bewerten! Aber Gier hat mit Recht und einer Regel basierten Ordnung oder Verträgen nicht das geringste zu tun! Gier ist bereits Krieg! Krieg gegen alles, was man ausbeuten und unterwerfen kann.
Da stellen sich dann gar keine Rechtsfragen mehr, auch keine moralischen!

Samstag, 28. März 2026

Mal wieder ein bischen mit KI-Musik gespielt

 










"Zeitenwende"


Die Herrschenden und die S(Z)eitenwende

Wenn „das Gute“ (in Form diverser Regierungsparteien mit entsprechendem Personal, vertreten durch diverse „Parteien“ – bedeutet: man hat Partei für ein eigenes, bestimmtes Ziel ergriffen) seit Jahrzehnten „gestalterisch“ an der Regierung ist), aber immer mehr an Zustimmung verliert;

„das Böse“ (auch in diversen Parteien – um eigene, bestimmte Ziele zu erreichen - ohne Regierungsbeteiligung „gestalterisch“ in der Opposition ist) immer mehr an Zustimmung bekommt; was genau läuft dann falsch?!

Ist dann „das Gute“ in seinen bisherigen Taten und Umsetzungen (ausgegebenen Zielen) „des Guten“ (Willens) vielleicht gar nicht so gut wie es sich gibt und meint?! Damit selbstredend auch nicht so erfolgreich, wie selbst erwartet?!

Und „das Böse“ eventuell gar nicht „so böse“ und falsch, wie man es „schimpft“, welches es zu bekämpfen und besiegen gilt?! Damit dann die ursprünglichen Ziele des „Guten“ aus den Augen verlierend und damit auch in der Tat auch gar nicht mehr durch- und umsetzbar?!

Ist dann die Menschheit inzwischen vom an sich „gut sein (wollen)“ zum „böse sein (wollen)“ über gewechselt?! Hat sich von der einen Seite der anderen Seite zugewendet und ist damit und dadurch bei der S(Z)eitenwende angekommen?!

Wenn man ein „guter“ Freund und für immer an der Seite eines befreundeten Staates ist, der andere Staaten überfällt, bombardiert, mit Krieg überzieht und besetzt;
andererseits einen „bösen“ Staat als Feind hat, der ebenfalls andere Staaten überfällt, bombardiert , mit Krieg überzieht und besetzt;

mangelt es dann nicht eher an „unserer Einteilung“, der Beurteilung und Unterscheidung von „gut und böse“?!

Worin unterscheiden sich die Taten des „Freundes“ und des „Feindes“?! Was ist der Grund, dass man ein und dieselbe Vorgehensweise in der Wirklichkeit so unterschiedlich beurteilt?! Steckt da dann nicht eine, von eigenen Interessen geleitete Willkürlichkeit in der Be- und Verurteilung ein und derselben Sachlage und tatsächlichen Fakten vor?!

Oder liegt es einfach nur daran, dass die „Meinung, die Beurteilung, die Erkenntnisse“ im Bezug auf „gut und böse“ – auch moralisch betrachtet - beliebig auslegbar und austauschbar, je nach (Macht)Position - sind?! Deshalb dann auch eine ganz offensichtlich zu Tage tretende willkürliche Doppelmoral zur S(Z)eitenwende beiträgt und nicht hinterfragt (werden darf) wird?!

Was soll eine derartige S(Z)eitenwende dann bringen, wenn „man“ doch schon immer „ das Gute“ gewollt und angeblich durch- und umgesetzt hat, wenn scheinbar auch nicht sehr erfolgreich, denn weshalb und wozu sonst eine „Wende“?!

Vielleicht täte mal eine „Wende“ im Denken und Handeln – wie „man“ es bisher praktiziert und in Taten umsetzte - gut, womit sich per se dann auch eine Zeiten- und Seitenwende, ganz ohne Ausrufung derselben ergäbe?!


Freitag, 27. März 2026

Mein Freund und der "Kuchen"

Mein Freund und der „Kuchen“ (und seine Gedanken nach diversen Talkshows mit „klugen und weisen“ DiskussionsteilnehmerInnen und deren Lösungsvorschläge zum aktuellen Zeitgeschehen).

Zur Zeit hört mein Freund ständig von diversen ÖkonomInnen (den sogenannten Wirtschaftsweisen, aber auch von Politikern und Regierenden) die „Kuchen-Metapher“ im Bezug auf die Wirtschaft und den Wohlstand.
Der „Kuchen“ schrumpft, der „Kuchen“ muss größer werden, dass alle dazu auch mehr beitragen müssen, es muss mehr „gebacken“ werden, damit auch künftig alle satt werden?

Die Hauptzutat für diesen „Kuchen“ ist das erwirtschaftete („gebackene“) Geld und Kapital.
Global betrachtet gab es noch soviel Geld und Kapital wie heute. Der „Kuchen“ ist also so groß wie niemals zuvor. Dies gilt auch für Deutschland!

Selbst wenn die Produktivität (das „Kuchen“ backen) aktuell ein wenig stagniert oder gar schwächelt, gab es niemals zuvor einen größeren „Kuchen“ als jemals zuvor!

Es haben also bisher „alle“ zum größten „Kuchen“ aller Zeiten beigetragen, jeder nach seinen Möglichkeiten! Künftig sollen sogar noch humanoide Roboter anhand von KI-Rezepten mit backen. „Bäcker“ also, die gar keinen „Hunger“ haben und deshalb auch gar nichts von dem „Kuchen“ zu ihrer eigenen Sättigung abhaben wollen und müssen?!

Und trotzdem werden angeblich in Zukunft nicht mehr alle so satt wie bisher. Sollen und müssen sich mit etwas kleineren „Kuchenstücken“ des größten „Kuchen“ aller Zeiten begnügen?! Wobei dies ja gar nicht neu ist. Es gab immer schon „mit backende“, die nicht so gesättigt wurden wie eine Minderheit.

Dies genau ist auch das eigentliche Problem des gesamten „Kuchens“. Nicht die Größe des „Kuchens“, sondern die Zu- und Aufteilung der einzelnen „Kuchenstücke“, die Teilhabe an dem „Gebackenen“!
Egal wie groß der „Kuchen“ bisher war, egal, dass der „Kuchen“ aktuell – sowohl global als auch in Deutschland - so groß wie niemals zuvor ist!
Das Problem ist nicht das „backen“, nicht die Größe des „Kuchens“, sondern immer schon die Zu- und Aufteilung der einzelnen „Kuchenstücke“!
Nicht zu vergessen dabei die „Schlagworte“ (beim „Teig rühren für den Kuchen“) Demographie und Gerechtigkeit!

Die Gier einer Minderheit, welchen die ihnen zufallenden „Kuchenstücke“ niemals groß genug sein können und werden!
Einer Minderheit, welche die Macht (wie auch immer erlangt) hat, sich zum „Chefkoch, dem Bäckermeister“ zu machen und die Zu- und Verteilung der einzelnen Kuchenstücke zu beeinflussen, bzw. zu bestimmen!

Man muss also nicht studiert haben, sondern da reicht der Hauptschulabschluss (in Anlehnung an die Aussage eines ehemaligen Entscheidungsträgers in der deutschen Politik) um festzustellen, dass es NICHT an der Größe des „Kuchens“, sondern an der Verteilung desselben liegt, weshalb die einen satter als die anderen werden!

Die Lösung der gesellschaftlichen Probleme nicht darin liegen, die Menschen und damit das Leben wieder mehr zu „versklaven, einzuspannen“, sondern es war, ist und bleibt eine Frage der Gerechtigkeit!
Also das verkündete und verheißene eigentliche Ziel und die Errungenschaft, den Erfolg (sich dabei selber auf die Schulter klopfend) wieder ad acta legen und demnach als "falsch" einordnen?!
 Und Gerechtigkeit war, ist und bleibt keine Frage der Demographie!

Freitag, 6. März 2026

Hat Trump keinen Plan?

 

Hat Trump keinen Plan?

Was für eine Frage? Natürlich hat er einen Plan. Er will sich und seine Familie bereichern. Er will seine Gier befriedigen. Er will seine Macht erhalten und ausweiten.
Denn Geld bedeutet Macht und Macht bedeutet noch mehr Geld.
Alles andere geht ihm an seinem nackten Arsch vorbei.

Aber dies traut sich keiner laut sagen. Es ist wie im "Märchen" des Kaisers neue Kleider! Alle die sich dabei etwas für sich selbst erhoffen sagen ihm, wie "toll" er doch in seiner "neuen Kleidung" aussieht.

Dies gilt aber nicht nur für Trump. Denn es gibt noch viele andere, die ebenfalls "Kaiser" sein und dabei "toll" aussehen wollen. Und es gibt sehr viele, die im "Dunstkreis" des Kaisers ihre Posten er- und behalten wollen.


Donnerstag, 5. März 2026

Mein Freund mal wieder ....

Mein Freund sitzt mal wieder vor dem Bildschirm und sieht sich diverse (Sonder)Sendungen an, hört die Erklärungen und Argumentationen der verschiedensten KennerInnen von Fakten und Sachlagen und bleibt mit offenem Mund und vielen Fragen zurück.

Jetzt hat er mir mal die Sachlagen und Fakten zu erklären versucht. Ohne Namen, ohne Ländergrenzen, ohne Einteilung und Zuteilung in West, Ost, Süd oder Nord. Einfach nur Fakten und Sachlage, um dahinter zu kommen, wie es möglich ist, dass man ein und dieselbe Sachlage, die gleichen Fakten so unterschiedlich (auch moralisch) beurteilen (bewusst, dann sind es Lügen oder unbewusst, dann ist es Nichtwissen, keine tatsächlichen Erkenntnisse und Argumente, welches in Sondersendungen verbreitet wird) kann.

Fakt und Sache ist: das Böse existiert im Dasein, darin sind sich wohl alle Erklärer einig. Worin man sich nicht einig ist, ist die Beurteilung und der Umgang mit dem weltweit existierendem „Bösen“. Was natürlich auch sehr unterschiedliche Reaktionen in der Handlungsweise gegenüber „dem Bösen“ nach sich zieht.

Es gibt Menschen die andere Menschen als ihre Feinde, welche ihnen Böses wollen sehen. Es gibt Menschen die sich feindselig verhalten und Böses tun. Es gibt Regierungen, Länder und Landstriche welche andere Regierungen, Länder und Landstriche als ihre Feinde sehen. Die in deren Verhalten Feindseligkeiten zu erkennen glauben.

Einig sind sich allerdings wiederum alle darin, dieses Böse (mit diversen Mitteln und Möglichkeiten) bekämpfen und beseitigen zu müssen.

So werden im Geheimen Menschen (Oppositionelle, Wissenschaftler, Journalisten, Whistleblower etc.) entführt, misshandelt und ermordet. Mal im eigenen Land, aber auch wenn sich diese Feinde in anderen Ländern befinden sollten. Stets erfolgt dies durch Geheimdienste und im Auftrag unterschiedlicher Länder und deren „Herrschenden, Regierenden“. Begehen (nachweislich) False Flags, um so angeblich auf feindliche Angriffe reagieren zu können. Beginnen ihre „Verteidigung“ damit, dass sie dem Feind zuvor kommen (wollen).

 

Die eigene Bevölkerung unterdrückt, misshandelt und ermordet.

Andere Länder überfallen und mit Krieg überzogen. Ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht und (widerrechtlich) besetzt. Tausende und Abertausende Menschen verletzt, misshandelt und getötet. Dabei werden dann Unbeteiligte und häufig Kinder getötet und die eigene Bevölkerung darunter leiden.

In der Beurteilung, dass dies völkerrechtswidrig und menschenrechtswidrig ist, ist „man“ sich einig.

Es handelt sich dabei also um einen Rechtsbruch. Allerdings eines Rechtes, welches nicht um- und durchgesetzt wird, werden kann und deshalb auch keinerlei Konsequenzen nach sich zieht. Ein Recht ohne Wert.

Und dennoch werden diverse Verletzungen dieses Rechts ( sehr unterschiedlich) bewertet.
Ziehen (nur zum Teil und meist sehr einseitig) Sanktionen, also doch gewisse Konsequenzen nach sich.

Und dann meinte es mein Freund mal nicht wirklich gut mit mir. Er wollte nämlich, dass ich nun Namen, Daten, Personen, Länder, Regierungen und politische Systeme benennen und einfügen sollte, auf die all das, was oben angeführt bereits zutraf oder noch zutrifft. Außerdem wollte er von mir dann auch noch die Erklärung, weshalb es bei bestimmten Personen, Ländern, Regierungen und politischen Systemen beinah tagtäglich ( selbst bei Sportberichten) beim Namen und als das benannt wird, was es ist. Nämlich völkerrechtswidrig und menschenrechtswidrig. Und weshalb man bei anderen Personen, Ländern, Regierungen und politischen Systemen für ein und dieselben Fakten, die ein und dieselbe Sachlage Erklärungen dafür sucht, dass man es nicht tagtäglich beim Namen nennt, so auch nicht nennen kann und darf?! Nach Erklärungen dafür sucht, dass ein in der Tat nicht umsetzbares Recht und der Rechtsbruch nicht identisch mit dem ist, was es bei anderen ist?! Weshalb es bei dem einen zu Sanktionen führt und bei den anderen nicht?!

Also ich für mich habe keine Erklärung dafür. Außer dass ich derartiges als scheinheilige Doppelmoral, Lügen und Betrügen der eigenen Bevölkerung bezeichnen würde. Und dass ich Völkerrecht und Menschenrecht in keinem Zusammenhang, mit Niemanden in Verbindung bringend mehr erwähnen würde. Dass ich mich hüten würde, mit dem (warnenden und mahnenden) Finger auf andere zu zeigen, wenn gleichzeitig die anderen 4 Finger auf mich selbst zeigten. Man sollte es bei allen Beteiligten das nennen, was es ist: von Gier und Macht geleitetes Eigeninteresse; von jeglicher Moral befreit.










Montag, 2. Februar 2026

Jetzt hat es auch mein Freund begriffen

Schuld an der Misere und den Problemen unseres Landes, an der wirtschaftlichen Misere und der mangelnden „Kriegsbereitschaft“ hat das Volk, haben die Menschen, die von den „Herrschenden“ geleitet und geführt wurden und werden. Und ins besonders die Minderheiten, welche die Gesetze für sich nutzen, welche die Herrschenden und Gesetzgeber aufgrund ihrer eigenen Verheißungen und Wahlversprechen (bessere Zukunft, Wohlstand, Freiheit und Frieden) und zum Teil auch selbst durch Demonstrationen, Gewerkschaften und Sozialverbände und damit eigenem Einsatz „erkämpft“ und erreicht hatten und haben?! Also eigentlich nur das umgesetzt sehen wollen, die Ziele, die man ihnen verheißen und versprochen hatte?

Und jetzt ist dies alles verkehrt?! Weil „alle“ zu wenig arbeiten, zu oft krank sind, deshalb zu oft zum Arzt und jetzt auch noch zum Zahnarzt, zu früh in Rente gehen, weil nicht „alle“ sofort freiwillig Wehrdienst leisten wollen?!

Die „schwarzen Schafe“, also die absolute Minderheit?!

Also die Bürgergeldempfänger, die dieses System ausnutzen.
Die Kranken, die dieses System „gerne“ ausnutzen. Also lieber krank sein wollen, als zu arbeiten?!
Die Lifstyle – Worker, die dieses System ausnutzen, indem sie nicht noch mehr unbezahlte Überstunden machen?!
Die Rentner, die dieses System durch Aufstockung ausnutzen.
Die Arbeitslosen, die man entlassen hatte und gerade zu Zehntausenden entlässt und die nun das Sozialsystem, also das System, dessen sich die „Herrschenden“ bisher immer gerühmt hatten ausnutzen!
Die jungen Menschen, die lieber ihr Dasein samt Arbeitsalltag genießen, anstatt sich an „der Waffe“ zu üben?!

Schuldfrage und Lösung also geklärt?!

Deshalb will man nun schnellstmöglich die selbst erlassenen Regeln und Gesetze wieder an der und durch die angestrebte und erreichte Machtposition ändern, welche dabei immer nur einer absoluten Minderheit zum Missbrauch Anreiz boten, führten und führen und selbstredend dann auch ausgenutzt wurden.

Also Bürgergeld wird Grundsicherung und bestraft die „Schmarotzer“ (eine sehr kleine Minderheit)!
Krankschreibung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dahingehend – wieder selbst - ändern, dass es keine „Blaumacher“ mehr gibt (eine sehr kleine Minderheit).
Die Arbeitsregeln, Arbeitszeitregelung (selbst mit verfasste Regeln und Verträge) reformieren, damit wieder mehr gearbeitet wird und eine Minderheit nicht „Work-Life Balance und Lifstyle Work“ ausüben kann.
Menschen länger arbeiten lassen, damit die Renten nicht zu lange bezahlt werden müssen. Die werden einfach gesund zu alt.
Die Arbeitslosen alle umschulen, am besten zu KI-Experten, damit die dadurch dann arbeitslos werdenden kein Sozialsystem benötigen.
Und jetzt auch noch Zahnarztkosten selber tragen lassen, damit sie nicht mehr „zubeißen“ können?!

Keine Schuld – jedenfalls immer schon nach „Meinung“ der „Herrschenden“ wie der Reformwillen zeigt - hat die Minderheit, die unser Steuersystem und damit sämtliche Mitnahmeeffekte – wenn man mal alles genau hinterfragte - immer schon ausnutzte und damit das ganze Volk, die Gesellschaft, das System in erheblichem Maße betrügt und bestiehlt.

An die Minderheit derer, die unser Steuersystem – durch wiederum selbst korrigierte Regeln und Gesetze - nicht mehr ausnützen könnten will man allerdings nicht ran, Das ist scheinbar nicht der Rede wert?!

Und absolut keinesfalls das System – welches die Herrschenden durch entsprechende Regeln und Gesetze genau zu dem machten, was es heute ist -, welches zu all diesen Problemen und ständig notwendig werdenden Korrekturen führt/e hinterfragen?!

Nicht zu vergessen das immer wieder gerne benutzte Wort „Gerechtigkeit“!
Bloß gut, dass „wir“ jetzt wissen, wo die Ungerechtigkeit herkommt und ins besonders bei "Minderheiten" herrscht.
Und dass „wir“ alle damit eigentlich gar nichts zu tun hatten und haben, wenn wir der nachkommenden Generation eine bessere Zukunft wünschten und bereiteten.

Und wenn alle Stricke bezüglich „der Schuld und Schuldigen“ reißen, dann haben „wir“ ja noch Putin und Russland und vielleicht ein wenig Trump.



















Mittwoch, 28. Januar 2026

Mein Freund mal wieder

 

Mein Freund ist wieder mal sehr verwirrt. Und zwar ob diverser Aussagen aus ein und derselben Partei, von Regierungsmitgliedern der CDU. Alles unter den Schlagwörtern Wohlstand, Freiheit und Frieden. Deshalb hat er sich auch von ChatGPT ein wenig Unterstützung geholt.

Um „unseren“ Wohlstand zu behalten, bzw. weiterhin zu vermehren müssen „wir“ mehr arbeiten, weniger Teilzeit und keinesfalls Work-Life Balance (Merz CDU).

Dann schauen wir mal, wie sich der Wohlstand in diesem Land verteilt. Wessen Wohlstand behalten und sich vermehren – DURCH MEHRARBEIT- muss und soll und wie sich dies auch künftig weiter entwickeln wird:

1. Top-100 der Reichsten (langfristig)

Die 100 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen seit 2001 von etwa **263 Mrd. € auf rund 758 Mrd. € fast verdreifacht. Das entspricht einem Anstieg um ~188 % über knapp 25 Jahre.

2. Wachstum vor allem im Rückblick

Die Vermögen dieser Top-100 sind deutlich schneller gewachsen als das deutsche Bruttoinlandsprodukt im gleichen Zeitraum.

3. Jährliche Entwicklung der Milliardäre

Laut Daten (für 2025) stieg das Vermögen der deutschen Milliardäre um 30 % auf insgesamt etwa 723,7 Mrd. € (inflationsbereinigt). 


Gruppe

Anteil am gesamten Nettovermögen

Top 1 % der Haushalte

ca. ≈ 25 – 27 % des Gesamtvermögens 


Obere 10 % (Top 10 %)

ca. ≈ 60 – 61 % des Gesamtvermögens 


Mittlere 40 % (Dezile 6–9)

deutlicher Anteil, aber weit unter dem der Top-10 %, genaue Prozentzahl variiert je nach Quelle 


Untere 50 %

ca. ≈ 2,3 % des Gesamtvermögens

👉 Bedeutung:
Das heißt zum Beispiel: Die reichsten 1 % aller Haushalte besitzen mehr als ein Viertel aller Vermögen in Deutschland, während die ärmste Hälfte der Bevölkerung zusammen gerade einmal rund 2–3 % hält.

📌 Kernaussagen

✅ Wichtigster Profiteur des Wohlstands- bzw. Vermögenswachstums ist in Prozent gemessen die oberste Einkommens- und Vermögensgruppe.
➡️ Sie besitzen einen Großteil des Kapitals und haben durch Wertsteigerungen von Vermögenswerten besonders hohe Zugewinne.

✅ Mittelschichten profitieren zwar auch vom Wohlstand, aber nicht im gleichen Maße wie Oberschichten – insbesondere, weil Einkommen langsamer wächst als Vermögenszuwächse.

✅ Staatliche Umverteilung dämpft Ungleichheit, aber kann die deutlichen Unterschiede bei Einkommen und Vermögen nicht vollständig ausgleichen.
📌 Fazit

In Deutschland zeigt sich ein deutliches Gefälle beim Nutzen von Wohlstandsvermehrung:

Obere Einkommens- und Vermögensschichten profitieren relativ am stärksten (gemessen in Prozentanteilen des Wachstums).

Mittlere Schichten sehen moderate Vorteile.

Unterste Einkommensgruppen profitieren am wenigsten oder bleiben fast außen vor.

Die Staatskasse „profitiert“ ebenfalls stark durch höhere Steuereinnahmen bei Wachstum.

Also der Wohlstand der absoluten Mehrheit (ca. 90%) besteht darin, nicht obdachlos auf der Straße zu hungern. Sondern darin, ein Dach über dem Kopf, keinen leeren Magen und ein wenig Freizeit zu haben! Dafür arbeiten sie, laut Merz zu wenig! 


So und jetzt kommt Kiesewetter, ebenfalls CDU und erklärt uns die derzeit tatsächliche Priorität, also die absolute Priorität für Deutschland und dessen Bevölkerung.
Da ist nicht mehr der Wohlstandserhalt und -vermehrung die Priorität und Ursache dafür, dass wir mehr arbeiten sollen und müssen. Sondern „unsere“ Priorität ist der Erhalt der Ukraine. Dafür sollen, können und müssen wir auch mal für ein paar Jahre auf unseren Wohlstandserhalt und -vermehrung verzichten?!

Was ne Aussage bei Lanz. Ob die CDU das wirklich so sieht wie Kiesewetter behauptet 🤷‍♂️ - YouTube

Wie die Wohlstandverteilung in der Ukraine aussah, bzw. nach dem Krieg aussieht wollte ich auch mal wissen:

Natürlich — hier ist eine übersichtliche, zahlenbasierte Darstellung der Wohlstands- und Einkommensverteilung in der Ukraine (inkl. wer prozentual am meisten profitiert bzw. wie ungleich die Verteilung ist), ähnlich zur vorherigen Darstellung für Deutschland.
🇺🇦 Wohlstands- und Einkommensverteilung in der Ukraine — Zahlen & Grafiken

Hinweis: Die Ukraine befindet sich seit 2022 im (Teil-)Kriegszustand, was wirtschaftliche Daten stark beeinflusst (z. B. Armut, Einkommensverteilung, Erwerbsstrukturen). Viele Statistiken beruhen daher auf Schätzungen, Haushaltserhebungen oder internationalen Schätzern.
📊 1. Einkommensanteile nach Bevölkerungsgruppen

📌 Einkommensanteil des obersten 10 %

In der Ukraine entfielen rund 21,7–21,8 % des Gesamteinkommens auf die obersten 10 % der Bevölkerung (nach World Bank Indikatoren).

Vergleich (zum Kontext):

In Deutschland liegt der Anteil der obersten 10 % bei deutlich höheren Werten (>25 %). (Zum Vergleich aus vorheriger Antwort)

📌 Anteil des niedrigsten 10 %

Der niedrigste Dezilanteil (untere 10 % in Ukraine) hielt etwa ~4 % des Gesamteinkommens, ähnlich wie in anderen Ländern.
📊 2. Gini-Koeffizient — Maß der Ungleichheit

Der Gini-Index misst die Ungleichheit der Einkommensverteilung (0 = perfekte Gleichheit, 1 = maximale Ungleichheit):

Ukraine – historisch niedriger Wert (~0,25–0,26 ) (bis 2020) bei World Bank-Daten (also eher moderate Ungleichheit)


Aktuelle Schätzungen (nach Krieg 2022) deuten auf eine starke Zunahme der Ungleichheit: Gini-Wert >0,40, was auf deutlich größere Einkommensunterschiede hindeutet (vor allem durch sinkende Einkommen unten und steigende oben).

👉 Kurz gesagt: Vor dem Krieg war die Ukraine relativ „gleich“ im internationalen Vergleich, aber die Ungleichheit ist durch den Krieg stark gestiegen (größere Spannweite zwischen Arm und Reich).

Und dies hat laut Kiesewetter nun absolute Priorität für „uns“?! Das vermehren der Ungleichheit aufrecht zu erhalten?! 

📊 3. Vermögensverteilung (Schätzwerte)

Da es für die Ukraine keine so detaillierten Vermögensverteilungsdaten wie für Deutschland in öffentlich frei verfügbaren Quellen gibt, hier Schätzwerte aus Global Wealth Databook-Analysen:

Vermögenskategorie

Anteil der Bevölkerung 


💸 ≤ $10 000 Vermögen

~76.7 % der Bevölkerung


💰 $10 000–$100 000 Vermögen

~21.2 %


💎 $100 000–$1 M Vermögen

~2 %


🪙 ≥ $1 M Vermögen

~0.2 % (Millionäre)


👉 Interpretation:
👉 Die große Mehrheit (≈ 3 von 4 Personen) besitzt äußerst geringe Vermögen – unter ca. $10 000.
👉 Nur ein sehr kleiner Teil ist wirklich vermögend (≥ $100 000), und Millionäre machen nur rund 0,2 % der Bevölkerung aus.
📊 4. Entwicklung und Trends der Einkommensverteilung

📈 Vor 2022:

Die Ukraine galt als vergleichsweise gleichmäßige Einkommensverteilung im europäischen Vergleich (Gini um ca. 0,25).

📉 Nach/seit 2022 (Krieg):

Ungleichheit steigt deutlich, da untere Einkommensgruppen real weniger verdienen oder Einkünfte verlieren, während oberste Einkommensgruppen (obere 20 %) trotz Krise oft ihre Einkommen halten oder steigern.
📌 Zusammengefasste Kernaussagen

✔️ Einkommensverteilung: Die obersten 10 % erhalten rund 21–22 % des Einkommens; das ist etwas niedriger als in vielen anderen Ländern.
✔️ Ungleichheit: Vor dem Krieg relativ moderat (Gini ~0,25), nach 2022 jedoch deutlich höhere Ungleichheit (>0,40).
✔️ Vermögen: Große Mehrheit sehr geringe Vermögen (< $10 000); sehr wenige Personen (> $100 000) und nur 0,2 % echte Millionäre.
✔️ Kleinere Mittelschicht: Schätzungen zeigen, dass der klassische „Mittelschicht“-Anteil sehr gering ist (offiziell oft < 10 %); viele betrachten nur einen geringen Teil als „stabilen“ Mittelstand.

Zu guter Letzt ist dann da noch der Außenminister Wadepfuhl, ebenfalls CDU, der vor kurzem erklärte, dass Putin und Russland „uns“ wegen der NATO NICHT angreifen wird, weil „wir“, die NATO, EU und Deutschland so stark sind?! Also der Russe der seit Jahrzehnten vor unserer Türe steht, tritt sie nun doch nicht ein – obwohl sie viele genau davor warnen -, weil „wir“ so stark sind?! „Unsere“ Freiheit und „unser“ Frieden dann wohl doch nicht gefährdet?!

Ich blicke bei all diesen Widersprüchlichkeiten nicht mehr durch.

Allerdings eines habe ich schon erkannt. Es gibt wohl überall dieselben Profiteure, die stets nur von der Mehrheit fordern, dass diese gefälligst mit mehr Arbeit und Einsatz für den Wohlstandserhalt – für wen eigentlich? - zu sorgen habe?!


💰 Vermögensverteilung

👉 Deutschland zeigt eine starke Vermögenskonzentration: Die reichsten 10 % besitzen mehr als die Hälfte des Vermögens.
👉 Für die Ukraine deuten Schätzungen auf sehr niedrige Vermögen bei der Mehrheit und eine extrem kleine Gruppe mit hohem Vermögen. → Das heißt: Vermögenskonzentration existiert eher in absoluten Zahlen (einige sehr reiche Eigentümer), aber die große Masse hat kaum Vermögen.
📌 Was bedeutet das praktisch?

✅ Deutschland:

Einkommen ist im internationalen Vergleich besser verteilt als in vielen Ländern.

Vermögen ist jedoch stark konzentriert – wenige Personen besitzen den Großteil des Reichtums.

✅ Ukraine:

Einkommensverteilung vor 2022 war relativ gleich; aktuell deuten Schocks (z. B. Krieg) auf höhere Ungleichheit hin.

Die breite Bevölkerung hat meist geringes Vermögen, während sehr reiche Einzelpersonen existieren – aber im absoluten Vergleich sehr wenige.