Freitag, 8. März 2019

Haltung und Meinung

Ralf Nietzschmann
Mein Posting zum Thema: Haltung und Meinung aus meiner Sicht

Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,

selbstverständlich beantworte ich nach wie vor Anfragen, die mich auch per E-Mail erreichen. Warum sollte ich das nicht tun? Im Posting - Kurz und bündig - schrieb ich:
Nach wie vor, beantworte ich Fragen oder gehe auf Kommentare ein, wenn sie das normale Maß einer Diskussion erfüllen.
Beginne ich mit einer Frage, die auf folgendes Zitat mir gestellt wurde:

Die Mütterrente wird ja nun ab März für alle ausgezahlt. Die betreffenden Renten werden pro Kind um 16,02 Euro brutto im Westen und um 15,35 Euro im Osten erhöht.
Zwei aktuelle Beispiele im 30ten Jahr des Beitritts. Ich wundere mich überhaupt nicht mehr, wenn die AfD in Brandenburg, Sachsen und Thüringen die Nase vorn haben könnte.
Deshalb ändere ich meine Meinung zur AfD mit Sicherheit nicht, argumentiere aber mit potenziellen Wählern dieser Partei nicht mehr. Schlimmer kann es doch im Bezug zur Rente auch mit der AfD nicht kommen. Ich werde mich, da es mich interessiert, mit dem nun von Meuthen angedeuteten Rentenkonzept beschäftigen.



Warum wird mir mit diesem Zitat nun AfD Nähe unterstellt?
Ich habe lediglich meine Meinung auch hier vertreten. Ich habe ganz einfach keine Lust mehr Diskussionen zu führen, egal aus welcher Richtung sie kommen.
Ich poste lediglich noch, wenn ich will und da weiche ich grundsätzlich nicht von meiner Meinung und Haltung ab. Meine Meinung korrigiere ich, wenn mir Argumente vorgelegt werden, die ich nachvollziehen kann.
Mit Sicherheit gehört die Respekt Rente und die Versuche der SPD ihre jahrelangen neoliberale Haltung nun mit Worthülsen zu kaschieren, eher die Menschen zu verdummen, nicht dazu meine Meinung zu ändern. Trifft auch auf die anderen Parteien zu, einschließlich Teile der Linken. Was ist falsch daran die Rentenpläne der AfD zu studieren? Nur, weil sie von der AfD kommen?



Einige grundsätzliche Gedanken von mir, die wiederum meine Haltung dokumentieren sollen.
Wir stehen auch in Sachsen im Jahr vor Wahlen beginnend mit Kommunalwahlen, dann die EU Wahl und als Höhepunkt für meine Heimat die Landtagswahl.
Ich spreche ja immer noch vom Beitritt und nicht von Wiedervereinigung.
Ja, ich gehöre zu den Sachsen, die auf ihre Heimat stolz sind.
Deshalb wehre ich mich auch mit aller Kraft gegen die Meinungsmache gegenüber Sachsen.
Warum werden in Sachsen zu viele Menschen bewusst diffamiert und beschimpft.
Warum werden sie als naiv, blöd oder rassistisch bezeichnet? Weil sie unbequeme Fragen stellen? Fragen, die nicht zum Kalkül der Parteien passen, egal um welche gesellschaftlichen Anliegen es sich dabei handelt.
Wer es nicht merken will, dass unsere Gesellschaft am Scheideweg steht, ist nach meiner Ansicht naiv oder blauäugig.
Es ist mir zu billig mit rechts oder gar mit der Nazikeule zu kommen. Es ist auch kein Stammtischgegröle, wenn sich nachdenkende Menschen, Menschen, die kleine Unternehmen führen, Ärzte oder Handwerksmeister nicht mit dem üblichen Neusprech der Politiker abfinden, die auch keine Lust auf intellektuelle Diskussionen mit Politikern haben und diese ablehnen. Nein, diese Menschen weisen auf Fakten und die Realität hin, die nicht nur Sachsen, geht es so weiter schlichtweg in den Abgrund führen
Parteien, die diese berechtigten Fragen nicht beantworten, werden abgewählt und ob nun die AfD die Lösung sein könnte, glaube ich nicht.



Zurück zum berechtigten Frust und da bleibe ich in meinem Heimatland Sachsen.
Im 30ten Jahr des Beitritts werden immer noch mehr als 90 Prozent der Spitzenjobs von Westdeutschen begleitet. Wir erleben immer noch die Besatzer Mentalität, man kann es auch Siegermentalität nennen.
Es setzt sich fort, was nach dem Beitritt begonnen wurde.
Auch Sachsen, muss sich mit der damals eingeleiteten Deindustrialisierung, die ja nachweisbare kriminelle Züge trägt, bis heute auseinandersetzen.
Man muss sich das einmal vorstellen. Die DDR hatte 1989 über 7000 Hochschullehrer an den akademischen Einrichtungen, nach dem Beitritt wurden 5500 entlassen. In den medizinischen Einrichtungen das gleiche Bild. 47 % des hoch qualifizierten Fachpersonals, bis hin zu Chefärzten, wurden entlassen, nur weil sie eine SED Mitgliedsschaft hatten. Im juristischen Bereich lag die Quote der Entlassungen bei über 97 %.
Ich flechte hier ein, wie war doch das gleich bei Gründung der BRD, wurden da auch die Eliten aus dem III, Reich so rigoros verbannt? Nach wie vor, haben diese Feststellungen nichts, aber rein gar nichts mit den gern benutzten Begriff des Jammers Ossis zu tun. Mit dem Überstülpen der westdeutschen Mentalität verloren aber viele Ostdeutsche 40 Jahre ihrer Lebensbiografie.
Sachsen und das Gebiet der ehemaligen DDR wurde bewusst deindustrialisiert. Es galten bis heute die Gesetze des Kapitalismus, das heißt das Siegersystem ohne Wenn und Aber durchzusetzen.

Nun muss sich der Ostdeutsche anhören, dass die Produktivität gegenüber dem Westen immer noch mit 30 % hinterherhinkt. Genau diesen Blödsinn, der da propagiert wird und nicht die Ursachen nennt, lässt sich eben der vom Hause her stolze Sachse nicht gefallen und geht auf die Barrikaden.
Auch im 30 Jahr des Beitritts hat besonders der Sachse das eigenständige Denken nicht eingestellt und da spreche ich ein paar Punkte an, die bestimmt nicht nur auf Zustimmung stoßen.
Ich wehre mich ganz entschieden mit „Nazischeiß“ und Rechtspopulismus in Verbindung gebracht zu werden, nur weil es leider auch in Sachsen, wie in der gesamten BRD, rechte Brüllaffen gibt. Diese Art von Menschen dienen für mich nur dazu, um den Politikern ein Argument in die Hand zu spielen, um ja nicht auf deren Unfähigkeit hinzuweisen, zu müssen.



Was meine ich damit?


Es gibt Politiker, die sagen, sie wollen offene Grenzen für alle. Wer das will, muss aber dem Volk auch ehrlich die Konsequenzen benennen. Ein Sozialstaat, funktioniert nur, wenn viele Facharbeiter, Selbständige, Akademiker, Beamte, Politiker in die Sozialsysteme einbezahlen. Ich gehe nicht noch einmal dazu näher ein. Ein Staat mit offenen Grenzen muss Abstriche am Sozialstaat machen und das geht zulasten des eigenen Volkes. Einen Sozialstaat langsam zerbröckeln zu lassen ist keine Lösung und erst recht keine politische Antwort in den Flüchtlingsfragen und der Migration.
Bei der Migration muss man unterscheiden, um welche Migranten handelt es sich.
Es gibt Arbeitsmigranten, die für billiges Geld zum Nutzen der Kapitaleigner arbeiten, aber nicht den Sozialstaat, wie erforderlich, unterstützen können. Ist nicht ihre Schuld.
Profiteure bleiben auch hier die Kapitaleigner, gerade aktuell zu erleben, wie Lohnabstriche mit Migranten funktionieren. Auch diese Art hat mit Menschenfreundlichkeit nicht das Geringste zu tun.
Viel wichtiger sind aber die Zuwanderer in Millionenhöhe, die niemals zum Nettosteuerzahler werden.
Warum werden persönliche Erfahrungen unterdrückt oder die Leute sofort nach rechts eingegliedert, nur weil sie Wahrheiten ansprechen?
Wir sprechen jährlich von über 100 Milliarden Integrationskosten und was bringen die im reellen Leben?
Religion ist der Maßstab aller Dinge beim Familiennachzug. Dieser besagt eben, dass die Frauen zu Hause bleiben müssen und Jahr für Jahr ihre Gebärfreudigkeit unter Beweis stellen sollen, da es ja ihr Mohammed so will.
Und wenn der Handwerksmeister im Gesprächskreis seine Erfahrungen schildert, wird er abgeschmettert. Es kommen drei Flüchtlinge zur Ausbildung, der eine hat Rücken nach nur einen Tag, der Zweite nach 14 Tage und der Dritte versucht es bisher weiter, Ausgang offen. Wenn die Sozialarbeiterin erklärt, dass es vergebliche Mühe ist, überhaupt erst einmal an die Flüchtlingsfrauen heranzukommen, um dann über Verhütung zu sprechen, wird sie als Einzelfall abgekanzelt.
Genau das, hat mich auch bewogen mich zurückzuziehen.
Ich sehe nämlich tatsächlich die vielen jungen Männer, die Tag für Tag auf der Straße herumlungern und ich sehe auch die Familien mit großer Kinderschar auf der Straße. Ich weiß aber auch, dass Deutschland nur 15 Millionen Nettosteuerzahler hat.
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Meinung, was die Flüchtlingsursachen tatsächlich beseitigten würde. Auch dazu haben wir genügend kontrovers diskutiert.
Heute gehört kein Syrer mehr nach Deutschland, er wird im eigenen Land gebraucht. Es ist auch schlimm, wenn Deutschland versucht seinen angeblichen Bedarf an Arbeitskräften, egal ob durch Flüchtlinge oder andere Ausländer, glaubt so zu bewältigen. Wir haben immer noch über 6 Millionen tatsächliche Arbeitslose.
Auch dazu haben wir lang und breit diskutiert.
Ich weiß nicht, ob Bürgerinitiativen, aktuell # aufstehen, noch irgendwas bewegen können. Ich weiß aber, dass der Frust besonders in Sachsen über die desaströse Politik tief sitzt, vermutlich Wahlergebnisse hervorbringt, die nicht unbedingt sein sollten, aber dann eben nicht zu ändern sind.
Ich baue immer noch auf Menschen, die nicht nur in Schwarz/ Weiß denken, sondern den 98,5 % Bürgern Gehör verschaffen, die im Moment von 1,5 % Parteigängern bestimmt werden.
Wie weit wir in Deutschland bezüglich der Meinungsfreiheit gekommen sind, verdeutlicht ein Kommentar auf
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-jetzt-voll-nazi-facebook-sperrt-nutzer-wegen-zitaten-des-spd-altkanzlers-a2816513.html?meistgelesen=1
Da wird ein Facebook Account gesperrt, nur weil er von einem AfD Politiker ist und dort Altbundeskanzler Schmidt zitiert wird. Wer wundert sich da noch, dass die AfD trotz aller Vorbehalte immer mehr Zustimmung bekommt und nicht nur in Sachsen?
Ich nicht.
Glück auf
Ralf




Donnerstag, 7. März 2019

Maischberger vom Mi., den 6.3.2019



Attacke auf die Reichen: Beschimpfen, besteuern, enteignen?

Link zur Sendung:
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/sendung/attacke-auf-die-reichen-beschimpfen-besteuern-enteignen-100.html

Es wird ja ständig suggeriert, dass Bildung (als Vorstufe zur Intelligenz) und Leistung der Grundstein für Wohlstand und Reichtum seien. Jetzt bedeutet Intelligenz aber, abstrakt und vernünftig zu denken, um daraus ein zweckvolles Handeln zu machen. Es wird auch ständig von der Gesellschaft gefordert, dass sie sich auf (evtl. auch einschneidende) Veränderungen einzustellen habe. Wer sich aber tatsächlich nicht auf einschneidende Veränderungen einstellen will, sind die „Reichen“.
Wie intelligent muss man aber sein, um sich 10 und mehr Autos in die Garage zu stellen, wenn man selbst immer nur ein Fahrzeug chauffieren kann? Villen mit mehreren Schlaf- und Badezimmern zu haben, wenn man selbst nur in einem Bett schlafen und in einer Dusche oder Badewanne duschen oder baden kann?
Was daran genau ist vernünftig und zweckvoll?! Daran wird auch deutlich, dass es sich bei derartigen Diskussionen überhaupt nicht um eine Neid-Debatte handelt. Denn wer nur ein wenig logisch denkt, wird doch nicht auf eine derartige Intelligenz neidisch sein?!
Wie aber soll jemand abstrakt und vernünftig für andere (eine Gesellschaft, Gemeinschaft, das große Ganze) mitdenken wollen, aber auch können, wenn er für sich selbst schon nicht vernünftig denken und handeln kann?!
Da aber weder Geld, noch Autos und Villen, egal in welcher Höhe und Anzahl eine Bildung haben, oder eine eigene Leistung erbringen (können), muss die Vermehrung dieser materiellen „Werte“ eine ganz andere Ursache, Auswirkung, aber auch ein ganz anderes Ziel haben.
Es geht also beim erstreben von Wohlstand und das sammeln von Reichtum grundsätzlich um etwas ganz anderes als darum, Teil einer Gesellschaft, Gemeinschaft, seinesgleichen zu sein.
Es geht darum, sich von anderen und damit von der Gemeinschaft, Gesellschaft abzuheben. Eine höhere, überhöhte Stellung einzunehmen. Insbesondere durch das sammeln und zeigen materieller Werte, dass man besser (also der bessere Mensch) ist.
Wenn aber die einen überhöht werden und sind, dann sind logischerweise andere erniedrigt. Dann haben die einen mehr Macht als die anderen. Und diese Macht will auch genutzt werden.
Genau darum drehte sich aus gestern wieder die Diskussion bei Maischberger.
Wer hat die besseren Ideen, wer die intelligenteren Lösungen für das „große Ganze“, für die Gesellschaft?
Mit nicht gerade intelligenten Vorschlägen hat sich Frau Ostermann hervorgetan. Passend dazu: [[Kevin Kühnert führt bei Maischberger Unternehmerin vor]]

Auch Werner Mang argumentierte eben aus seiner Sichtweise, um etwas zu rechtfertigen, was überhaupt keiner Rechtfertigung bedurfte. Denn wie Frau Herrmann richtigerweise anführte, geht es nicht um eine Neid-Debatte, sondern um einer Gerechtigkeisfrage.
Und sie sagte etwas ganz wesentliches. Dass es die Abhängigkeit ist, die erpressbar macht. Erpressen kann aber nur, wer die Macht und die Mittel dazu hat. Genau dies hat Frau Ostermann eben auch mit ihrer Aussage bzgl. der abwandernden Unternehmen, Beschäftigung und Arbeitsplätzen belegt.

https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/reichen-talk-sandra-maischberger-neid-debatte-33596878

Zu Rainer Hank und seiner sozialdarwinistischen Einstellung muss man eigentlich gar nicht viel sagen. Hierzu empfehle ich einfach sich die Sendung ab ca. Min. 58:00 anzusehen.
Hank: „ Die Tafel gehört mit dazu, dass dieser Staat ein sozialer, humaner Staat ist. Dass sind Menschen die zugleich, wenn sie das möchten und wenn sie bedürftig Hartz IV bekommen, wollen sie auch alles abschaffen im Moment und zugleich sind wir barmherzig, indem wir diese Tafeln haben.“

Zur „Barmherzigkeit“ eines Hank´s. Wären „die Reichen“ tatsächlich barmherzig, würden sie ihre Privatspenden ganz anders einbringen (müssen). Da sie aber selbst bei ihrer Barmherzigkeit darauf achten, welchen Nutzen sie insbesondere auch selbst davon haben (abgesehen von den steuerlichen, auch Abschreibungs-Möglichkeiten und der Anerkennung – also wieder das „aufschauen“ derer, die sich nicht auf „ihrer Augenhöhe“ befinden), sind sie selbst bei all ihrem Reichtum darauf angewiesen, dass es „Bedürftige“ gibt, um ihrer Barmherzigkeit Ausdruck verleihen zu können.

Hier möchte ich bzgl. der Äußerungen eines Hank gerade im Bezug auf die Humanität und Barmherzigkeit ein kleine Parabel einfügen:

[[ Es war einmal.... ein Samariter und Glücksschmied, der sich freiwillig und gerne in den Dienst anderer Menschen stellte. Lob und Anerkennung durch Andere waren im Lohn genug. Er hatte die Lehre Jesu, aber auch weltliches Wissen aufgesogen und auch in die Tat umgesetzt.

Andererseits vertrat dieser Samariter aber auch die Meinung, dass Jeder seines Glückes Schmied sei und seine Hilfe nur Hilfe zur Selbsthilfe (also das eigene Glück schmieden) sei.

Daher stellt sich dann die Frage: weshalb hat „man“ dann sein Glück nicht selbst so geschmiedet, dass man keine Hilfe zur Selbsthilfe benötigte?! Wenn Jeder doch seines eigenen Glückes Schmied ist, weshalb bedarf es dann der „Samariter“?! Wozu?! Wollen oder können diejenigen, welche des Samariters bedürfen ihr Glück nicht selber schmieden?! Hätten sie allerdings ihr Glück bereits in der Form selbst geschmiedet, wie es der Samariter vorfand/vorfindet, was will dann ein Samariter an diesem genau so „selbst geschmiedeten“ Glück korrigieren, verbessern, bzw. lindern?!

Da schmiedet dann auch ein Samariter nicht mehr „nur“ sein eigenes Glück, sondern er versucht mit seinem Dienst auch noch das Glück Anderer zu „schmieden“?!

Ist es dann nicht so, dass es Samariter nur deshalb gibt und geben kann, weil es auch Bedürftige, also jene gibt, die nicht ihr eigenes Glück schmieden können?!

Dann ist auch des Samariters eigenes geschmiedetes Glück erst dann sein eigen geschmiedetes Glück, wenn er einen Bedürftigen findet, welchem er dessen eigenes Glück – weil dieser es entweder nicht so konnte, wie dieser selber wollte, oder wie es der Samariter glaubt wollen zu sollen, oder es dieser Logik zufolge genauso geschmiedet werden „musste“ – und damit auch sein eigenes erst vollenden würde?! Wer aber schmiedet dann wahrlich sein eigenes Glück selber?!

Wer aber ist dann frei und zwar so frei und tatsächlich in der Lage, sein eigenes Glück zu schmieden?! Bräuchte man dann überhaupt noch Samariter?! (Ja, derer bedarf es und zwar solange, solange sich Jeder noch auf seinem Weg und nicht am Ziel befindet.) Das Eine (Positive) geht ohne das Andere (Negative) nicht.

Wenn Bedürftige der Samariter bedürfen, dann sind sie eben auch von diesen Samaritern abhängig. Andererseits ist aber auch der Samariter davon abhängig, dass es Bedürftige gibt, an welchen er seine Dienste ausüben kann?!

Was ist dann das Lob und die Anerkennung (also eine positive Beurteilung) Anderer wert? Was ist dann Tadel, Kritik und Ablehnung (also eine negative Beurteilung) wert, wenn im Prinzip nur die gegenseitige Abhängigkeit belobigt und anerkannt wird?! Welches Glück wird dann und von wem geschmiedet?!

Offensichtlich ist, dass wir Menschen aufeinander angewiesen sind. Dass wir nur gemeinsam das sein können, was wir sind.
Dass „Gott“ (das Leben) nur dann „Gott“ (das Leben) ist, wenn es sich gegenseitig „befruchtet“.
Wenn also nicht mehr das Prinzip „teile und herrsche“, sondern das Prinzip „Liebe, Nächstenliebe“ das primär umgesetzte Denken und Handeln ist.

Deshalb bin ich auch dankbar dafür, dass mir andere Menschen durch ihre Meinung den Anstoß dafür geben, immer wieder über das Leben und damit auch mich selbst nachzudenken.

Denn so wird auch aus zunächst scheinbar „Negativem“ letztlich immer ein Gewinn und damit „Positives“, wie es schon in Jahrhunderte alten Märchen und Sagen gleichnishaft erzählt wurde und wird.
Da wird der Frosch zum Prinz, das Aschenputtel zur Prinzessin, der Bettler zum König und andere Verwunschene erlöst. ]]

Richtigerweise kontert Michael Prütz in Bezug auf die 1 Billion Sozialausgaben, welche von Hank als besondere Leistung der Reichen suggeriert wird sofort. Diese 1 Billion wird eben von der Gesamtgesellschaft aufgebracht und zur Mehrheit von den Beitragszahlern geleistet!
Richtig deutlich aber wird Hank´es Einstellung, als er von der Arroganz der Politiker spricht, die alles immer besser wissen. Also ein „Besserwisser“ bezichtigt die anderen als „Besserwisser“?!

Womit sich der Kreis wieder schließt. Es geht bei der „Reichtums-Diskussion“ tatsächlich nicht um eine Neid-Debatte, sondern darum, wer die „besseren“ Menschen mit dem „besseren“ Wissen für die Gesellschaft sind! Letztlich also um die Spaltung und nicht den Zusammenhalt der Gesellschaft!

Kleine, aber sehr passende Ergänzung und Bestätigung, welche die Aussage von Frau Hermann bestätigt, dass es nicht um reich und arm, sondern um die Ungerechtigkeit, das Selbstverständnis ungerechter Auslegungen geht, die ich in der heutigen Maybrit Illner Sendung gehört habe.

Der VDMA-Vizepräsident Haeusgen wortwörtlich: „dies gilt im Kleinen, wie im Großen.“

Also bei Firmen und Unternehmen, welche mit staatlicher Unterstützung (Geld für Hilfe bedürftige Firmen und Unternehmen, Branchen) gefördert werden, wäre es Enteignung, wenn der Staat bei einem Verkauf ein Mitsprachrecht oder gar Rückforderung erwartete?!

Demnach war und ist Hartz IV (staatliche Unterstützung mit Geld zur Förderung, was ja auch als Überschrift stand, nämlich fordern und fördern) eine Enteignung Hilfe bedürftiger Menschen?! Nämlich dessen, was sich diese Menschen davor mit eigener Leistung geschaffen hatten!


Dienstag, 12. Februar 2019

Nochmals die Rentendiskussion

Auch ich habe mir so meine Gedanken zu der derzeitigen Rentendiskussion und all den Sendungen (Illner, Hart aber fair usw. ) dazu gemacht. Da es als Antworten in der Kommentarfunktion zu lange ist, habe ich es einfach als eigenen Post eingestellt.

Alle sprechen Gerechtigkeitsprobleme an. Ich höre alle immer von Gerechtigkeit sprechen, wenn es um Geld geht. Von Einzahlung = Auszahlung; Leistung = Honorierung. Geld hat aber nicht das geringste mit Gerechtigkeit zu tun. Sondern damit, welchen Wert wir diesem zumessen.

Die Stichworte im Bezug auf Gerechtigkeit:
Finanzierbarkeit - Leistung – Einzahlung = Auszahlung – Bedürftigkeit – Lebensleistung – Respekt – es ist genug/so viel Geld wie nie da – es zu wenig Geld da -
Also wenn Gerechtigkeit ein Frage des Geldes ist und wäre, dann ist sie, die Gerechtigkeit einmal da (wenn die Kassen voll sind) und dann wieder nicht (wenn die Kassen leer sind)?!

Wenn es der Gerechtigkeit entspricht, dass diejenigen, die einer bestimmten finanziell bedürftigen Partei, Gruppe angehören, die aus staatlichen Mitteln finanziert werden, deshalb auch einer Bedürftigkeitsprüfung zu unterziehen sind, dann gilt dies gerechterweise doch für alle, die aus staatlichen Mitteln finanziert werden?
Wer also einer bestimmten „Partei/Gruppe“ angehört, wird aus dem Grund mit staatlichen Mitteln finanziert, weil er dieser „Partei/Gruppe“ angehört und sich nicht selbst finanzieren kann?

Denn die Betonung liegt doch stets auf der Gerechtigkeit. Der Gerechtigkeitsansatz muss in diesem Falle dann aber auf der Gleichbehandlung bzgl. der Bedürftigkeitsprüfung liegen. Dann ist es doch nur recht und billig, ja geradezu gerecht, wenn ALLE die von der Allgemeinheit finanziert werden, einer Bedürftigkeitsprüfung unterworfen werden. Oder es gibt für Niemanden, der aus Steuermitteln der Allgemeinheit unterstützt wird eine Bedürftigkeitsprüfung.

Muss und fragt man um der Gerechtigkeit willen nach der Bedürftigkeit? Oder liegt der Grund nicht in der fraglichen Finanzierbarkeit und einem Klientel bezogenem denken?

Die „Bedarfsprüfung“ ist ein Misstrauensvotum gegenüber all den Menschen dieses Landes, deren Leistung nicht so anerkannt wird, wie die „Leistung“ derjenigen, die diese Bedarfsprüfung fordern.
Vertrauen ist aber keine Einbahnstraße. Ein gleichermaßen geben und nehmen. Für die „herrschende Klasse“ ist diese Einbahnstraße aber eine Notwendigkeit, weil sie bestimmen will, was sie bereit ist zu geben und was sie gewillt ist zu nehmen.

Die CDU/CSU hat z. B. bei der Mütterrente auch das Gießkannenprinzip angewandt und nicht nach Bedürftigkeit und schon gar nicht nach Gerechtigkeit gefragt. Denn die „Nachbesserung“ musste ja auch nur erfolgen, weil es davor bereits zu Ungerechtigkeiten kam.

Laschet: „Dass nämlich eine Bedürftigkeitsprüfung mit dazu gehöre. Kein Prinzip nach der Gießkanne.“
Ziemiak: „... dass diejenigen, die gearbeitet haben, am Ende in der Rente mehr haben müssen, als Menschen, die nicht gearbeitet haben.“ … „nur dieses Gießkannenprinzip wird am Ende nicht denjenigen helfen, dies besonders nötig haben.“
„Bei der Mütterrente ging es um die Frage, dass wir diese Leistung, auch die Erziehung von Kindern anerkennen und dann eben auch respektieren.“
„Wir haben ein System, wo am Ende wer einzahlt, im Verhältnis dazu zu seinen Beiträgen eine Rente bekommt. Und ich finde, wir sollten dieses Leistungsprinzip nicht miteinander vermischen. Und deshalb brauchen wir eine Bedürftigkeitsprüfung. Am Ende muss dies auch finanzierbar sein.“
„Am Ende ist es eben wichtig, dass diejenigen die eben gearbeitet haben, mehr haben als diejenigen, die nicht gearbeitet haben.“ „ … weil wir müssen das Geld auch verdienen, was wir am Ende ausgeben.“

Für Ziemiak ist es schlimm, dass die einen profitieren und die anderen nicht. Wenn aber „die Wirtschaft“, die Reichen und deren leistungsloses Einkommen profitieren soll und muss, dann findet er dies richtig, nicht schlimm und nicht falsch, obwohl logischerweise auch in diesem Fall andere nicht davon profitieren, sondern verlieren.
Die Frage, dass immer „jemand“ profitiert und logischerweise „jemand“ anderer dann verliert stellt sich ihm also gar nicht. Ihm stellt sich nur die Frage, wer profitieren soll und wer nicht. Wie kann er es also dann schlimm finden, dass die einen profitieren?! Nur, weil es sich dabei nicht um „sein Klientel“ handelt!

Röser: „Also grundsätzlich. Die Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben und eingezahlt haben, sollten auch mehr bekommen, als die Grundsicherung und mehr bekommen, als Menschen, die nicht eingezahlt haben. Das ist klares Leistungsprinzip.“ … „ in Bildung investieren bei Menschen, dass die Menschen gute Arbeitsplätze bekommen, gutes Geld verdienen. Dann Thema Kita-Plätze, Pflegeplätze etc., da muss einfach mehr gemacht werden.“

Sie sagt, dass mehr gemacht werden muss. Aber nicht von wem. Denn was (auch sie als) UnternehmerInnen dazu beitragen wollen und sollen, darauf gibt sie keine Antwort.

Es ist von Respekt die Rede, von Wertschätzung, von Vertrauen, also von Werten. Diese lassen sich aber nicht per Gesetz verordnen.

Heil: „ es geht hier um Lebensleistung. Und die Frage, wie kriegt man das hin, Lebensleistung zu honorieren und dann Bedürftigkeit zu prüfen. Das ist schon ein Widerspruch in sich.“

Wann kommt die Bedürftigkeitsprüfung für Menschen wie Hr. Ziemiak und KollegInnen?! Für die Parteien/Gruppen, denen u. a. auch Ziemiak angehört? Die werden doch auch alle von den SteuerzahlerInnen, von der Allgemeinheit, die dies erarbeitet mit einer "Grundsicherung" ohne jegliche Bedürftigkeitsprüfung versorgt?! Erst recht im Alter?! Und zwar nur, weil sie einer bestimmten Partei/Gruppe angehören.

Passend dazu ist dann, dass diese Parteien/Gruppen, herrschenden und regierenden Menschen ihre „Arbeit und Leistung“ durch externe Beraterfirmen machen lassen, also gar nicht selbst die entsprechende Arbeit und Leistung erbringen (können). Denn wozu sonst benötigte man diese externen Beraterfirmen, welche der Allgemeinheit, den SteuerzahlerInnen alleine in den letzten 5 Jahren 716 Millionen Euro gekostet haben?
Aktuell bekommt Spahn 5 Millionen Euro EXTRA für eine Studie, um eigentlich WAS zu erfahren?
Dass Frauen nicht zum Spaß und Hobby abtreiben? Um deren Seelenleben zu verstehen? Also für etwas, dass die Wissenschaft bisher weder beweisen, noch belegen konnte. Nämlich die Seele und deren Funktionsweise?

Das ursächliche Gerechtigkeitsproblem und -verständnis liegt in der Bewertung und Beurteilung von Menschen und daraus folgender Honorierung.
So liegt der Wert der Leistung, die Wertschätzung und die daraus resultierende Finanzierung durch die Gesellschaft, die Steuermittel eines Angehörigen, einer Angehörigen einer bestimmten Partei/Gruppe und deren Interessenvertretung, die sich auch noch den Rat externer Berater holen (müssen) um ein vielfaches höher, als der Wert einer Gruppe von Menschen, die mit ihrem Arbeitseinsatz, ihrer Leistung anderen Menschen einen sichtbaren Dienst erweisen. Schon der Begriff „WertSCHÄTZUNG“ macht deutlich, dass es sich dabei um eine willkürlich Beurteilung und nicht um eine nachweisbare WertLEISTUNG handelt. Wenn also die einen überbewertet (willkürlich wertGESCHÄTZT) sind, sind logischerweise und gezwungenermaßen Andere unterbewertet und eben nicht entsprechend wertGESCHÄTZT.
Dies ist die Ursache all der Ungerechtigkeiten.

Mein Resümee: alle fordern um etwas zu bewirken, aber immer nur von den anderen. Und diese anderen sollen dies auch „gerechterweise“ finanzieren und honorieren.
Dabei dann immer mit Gerechtigkeit argumentieren zu wollen, ist schon ein Widerspruch in sich.


Freitag, 8. Februar 2019

Wieder einmal die Rente

Ralf Nietzschmann

Mein Posting zum Thema: Wieder einmal Rente

Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,

am 7.2. 2019, wurde bei M.Illner das Thema „Respektrente“ behandelt.
Ich musste abschalten, da ich die systematische Verdummung nicht mehr ertragen kann.
Seit Jahren wird über die Rente gesprochen, aber immer um den heißen Brei herumgeredet.
Es bleibt Fakt, dass die GRV mit Unterstützung der Politiker systematisch ins Abseits geschoben werden soll.
Die fadenscheinigen Erklärungen sogenannter Experten sind für mit der Sache informierten und sich beschäftigten Menschen leicht zu durchschauen.
Auch gestern wieder die Mütterrente.
Was ist den anders im Vergleich zur „Respektrente“?
Beides geschah bzw. geschieht aus wahltaktischen Geplänkel der Parteien CDU/CSU und SPD. Ich bin für eine Mütterrente ohne jegliche Einschränkungen, aber steuerfinanziert.
Im Klartext gleicher Geldbetrag für alle Mütter, egal ob West oder Ost. Auch gleicher Geldbetrag für Mütter, die nicht zwangsversichert in der GRV waren, aber mit der jetzigen Reglung zulasten der Beitragszahler diesen erhalten.
Die nächste große Täuschung ist die Rente mit 63. Das stimmt doch überhaupt nicht so.
Es betrifft doch nur die Jahrgänge 1951 und 1952. Ab 1953 erfolgt die Anhebung um zwei Monate pro Jahrgang und erreicht für den Jahrgang ab 1964 und jünger ein Eintrittsalter von 65 Jahren, wenn die Voraussetzungen 45 Jahre Beitragsjahre erfüllt sind.
Wer erreicht in Zukunft diese 45 Beitragsjahre?
Warum sträuben sich unsere Politiker und Lobbyisten eine tatsächliche Rentenform durchzuführen? Ich meine eine Rentenreform, die für alle Menschen in Deutschland verbindlich wird.
Das ZDF ist bestimmt nicht verschrien „links“ zu sein.
Aktuell vom 01.02.2019 21:46 Uhr
Rentner in Österreich stehen finanziell im Schnitt deutlich besser da als deutsche Ruheständler. Wieso kann sich unser Nachbarland das leisten?
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/rentner-in-oesterreich-besser-als-in-deutschland-warum-100.html

Ausschnitte und Bemerkungen ergänzend:
Beide Länder haben ihre Rentensysteme seit der Jahrtausendwende reformiert - doch mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. In Österreich wirkt die griffige Rentenformel "80/45/65". Soll heißen: Wer mit 65 in Rente geht und 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, erzielt rund 80 Prozent des Bruttolohnes, den er im Durchschnitt seines Berufslebens erzielt hat. In Deutschland liegt der vergleichbare Wert dagegen nur bei 59 Prozent.

Wenn deutsche Rentner über die Grenze nach Österreich blicken, könnten sie blass werden vor Neid. Denn in der Alpenrepublik erhalten die meisten Senioren deutlich mehr Geld aus der staatlichen Rentenkasse als hierzulande. Den Grund hierfür erklärt Florian Blank, Rentenexperte im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung: "In Österreich ist das Ziel einer Rente, die den Lebensstandard sichert, weitgehend Konsens. In Deutschland wird hingegen das Rentenniveau systematisch abgesenkt - vor allem mit dem Argument, dass zu hohe Beitragssätze dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden würden."
Nur letzteres Argument ist Konsens mit der Wirtschaft und den sogenannten Volksvertretern.
Alles andere, wie Kosten und Demografie sind Vorwände, die einfach nicht stimmen.
Höhere Altersbezüge haben auch eine Kehrseite: Sie müssen finanziert werden. In Österreich liegt der Rentenbeitrag mit 22,8 Prozent deutlich höher als in Deutschland, wo 18,6 Prozent zu zahlen sind. Dabei tragen allerdings die Unternehmen in Österreich mit 12,55 Prozent den größeren Teil der Beitragslast, die Beschäftigten nur 10,25 Prozent. In Deutschland sollen die Arbeitnehmer noch zusätzlich mit vier Prozent ihres Einkommens privat vorsorgen. Für diesen Zweck führte die Bundesregierung im Jahr 2002 die Riester-Rente ein.
Über die Riesterrente und seine nachweislichen schlechten Ergebnisse, kann man sich selber überzeugen.
Österreicher bekommen nicht nur höhere Altersbezüge, sie erhalten sie auch früher. Während hierzulande das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre steigt, liegt es in Österreich weiter bei 65 Jahren. Für Frauen liegt die Altersgrenze sogar noch bei 60 Jahren, erst ab 2024 wird sie langsam auf 65 Jahre ansteigen.
Mehr Geld in der Kasse hat Österreichs Rentenversicherung aber noch aus einem anderen Grund: Der Versichertenkreis ist deutlich größer als in Deutschland. In einem lange dauernden Prozess wurden seit der Nachkriegszeit immer mehr Gruppen in die Versicherung einbezogen, auch Unternehmer, Freiberufler, Soloselbstständige und Honorarkräfte. Seit 2005 werden auch neue Beamte in die gesetzliche Rentenkasse integriert.
Genau der letzte Abschnitt ist doch in Deutschland überhaupt nicht zu diskutieren oder wird sofort abgeblockt.
Und da beginnt meine grenzenlose Wut, wenn ich die Lindners, Ziemiaks u. a.höre.
Was haben sie geleistet und wie viel Pleiten (Lindner) oder Studienabbrüche (Zimiak),
gingen zulasten der Menschen, die redlich aber mit niedrigen Löhnen ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen und in die vorprogrammierte Altersarmut unweigerlich kommen?
Ist die Jungunternehmerin bei Illner in der Sendung, nicht auf ihre AN angewiesen und warum braucht sie nicht in die GRV einzuzahlen oder warum sind Lindner, Zimiak und co. dagegen in die GRV einzuzahlen?
Nur wenn die Menschen das endlich begreifen, ihre warmen Stuben verlassen, sich vom Sofa erheben und endlich auf die Straße gehen, könnte auch in Deutschland etwas passieren.


Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben. Vielleicht beschäftigen sich ja unsere Menschen einmal richtig mit den Gelbwesten in Frankreich, aber nicht nur bei den Qualitätsmedien oder bei der ARD und in ZDF.

Glück auf
Ralf

Dienstag, 5. Februar 2019

Der neue Übergangsbundeskanzler. Ich!

Achtung Satire!
Da gibt es doch tatsächlich in Venezuela einen Möchtegernpräsident, der nichts weiter tun muss als sich zum Präsident zu erklären, und schon wird er von der Bundesregierung anerkannt. Das ist alles! Mehr braucht es nicht um sich die Unterstützung von Deutschland zu sichern. Deutschland ist, so wird es uns täglich erklärt, ein Rechtsstaat. So lehnt es zum Beisspiel Armin Laschet, seines Zeichens Ministerpräsident von Nordrhein Westfahlen, unter Verweis auf Rechtsbruch ab, mit Waldbesetzern zu sprechen. Was ist denn die Selbsternennung eines Präsidenten? Ist das kein Rechtsbruch? Wo kommen wir denn hin, wenn jeder Möchtegernpräsident, der meiner Meinung nach mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von den VSA "geschmiert" wurde, um die in Venezuela verstaatlichte Ölindustrie wieder dem globalen Finanz- und Großkapital zugänglich zu machen, sich nur zum Präsident erklären muss, damit er von den VSA und Deutschland anerkannt wird?
Nun gut, wenn das Recht ist, dann muss ja meiner Meinung nach zumindest der Gleichheitsgrundastz gelten. Was also Juan Guaidó darf, das kann ich schon lange!
Hiermit erkläre ich mich zum Übergangsbundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland! Ich verspreche in Anlehnung an Juan Guaidó innerhalb von 90 Tagen für Neuwahlen zu sorgen. Wählen darf jeder der mich annerkennt! Ach ja, ein Wahlprogramm habe ich auch!


- Sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Russland.
- Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundewehr.
- Sofortige Schließung aller amerikanischen Militärstützpunkte in Deutschland und sofortiger Abzug aller Atomwaffen.
- Sofortige Beendigung des Genderwahns.
- Sofortige Aufhebung von Dieselfahrverboten.
- Sofortiger Austritt aus der EU.
- Schnellstmögliche Wiedereinführung der D-Mark als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel.
- sofortige Beendigung des Giralgeldschöpfungsmonopols von Geschäftsbanken.
- Sofortiger Schutz unserer Grenzen.
- Sofortige Abschaffung der Ökostromabgabe.
- Einführung der 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich.
- Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde und gesetzlicher Mindesturlaub von 35 Tagen im Jahr.
- Sofortige Angleichung der Kapitalertragssteuer an die Lohnsteuer in Höhe der Lohnsteuer.
- Sofortige Einführung einer Transaktionssteuer auf Aktienhandel in Höhe von einem Prozent.
- Rückführung aller Aufgaben der Daseinsführsorge wie Bildung, Medizin, Trinkwasser, Energie usw. in staatliche Hände.
- Senkung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre.


Oh Sorry, jetzt ist mir doch tatsächlich ein ganz kleiner Fehler passiert. Das Programm ist natürlich völlig untauglich um als Übergangsbundeskanzler anerkannt zu werden. Also hier mein neues Programm:


- Sofortige Privatisierung aller noch vorhandenen staatlichen Aufgaben.
- Einführung der 60 Stundenwoche ohne Lohnausgleich.
- Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 75 Jahre.
- Erhöhung der Militärausgaben auf 5% des Bruttoinlandproduktes.


Das klingt doch schon wesentlich vielversprechender um als Übergangsbundeskanzler annerkannt zu werden. Wen interresiert denn schon Recht, solange wie klare und vor allem greifbare Profite locken?


Peter Fischer




Montag, 4. Februar 2019

Bericht aus Berlin mit Lindner zur Rente!

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-501347.html

ab ca. Min. 3:30


Wenn ein Bedürftiger, der selber nie, bzw. kaum etwas „in die Rente“ eingezahlt hat, über die Gerechtigkeit aufgrund einer mathematischen Formel und die Höhe der Auszahlung spricht und sich - vmtl. ganz unbewusst - „selbst hinterfragt“, wie es sein kann, das „andere“ einen Steuerzuschuss für ihr Altersversorgung bekommen?!
Linder wortwörtlich:
„Ich rufe mal in Erinnerung, die Rente die heute ausgezahlt wird, muss auch von Jemandem geleistet werden. Sprich was hat das für eine Auswirkung auf die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler, bzw. auf die Steuerzahler? Ich bin auch im Zweifel, ob das gerecht ist? Denn schauen sie, wir haben ein Prinzip, da macht sich die Rentenhöhe fest an Dauer der Einzahlung und Höhe der Einzahlung. Und diese mathematische Formel, die will Hubertus Heil jetzt in Frage stellen. Das führt zu neuen Ungerechtigkeiten, weil dann wird sich irgendwann einer fragen, wenn ich 35 Jahre eingezahlt habe und relativ mehr eingezahlt habe, wieso bekommt der andere einen Steuerzuschuss? Das ist dann auch nicht gerecht. Ich empfehle uns, dass wir an der klaren mathematischen Rentenformel festhalten. Jahre der Einzahlung mal Höhe gleich Rente und bei den Menschen die bedürftig sind, da können wir über die Grundsicherung nachdenken, wie wir das noch besser steuern. Aber das ist dann eine Aufgabe des Sozialstaats. Beim Rentensystem muss gelten, die Lebensleistung die sich finanziell auszahlt, das macht am Ende einen Unterschied. Da geht’s nicht um Bedürftigkeit. Das ist dann Sozialstaat.“
Altersentschädigung für Abgeordnete/Politiker:

Die Altersentschädigung ist Bestandteil der Entschädigung, die den Abgeordneten nach dem Grundgesetz zusteht. Sie soll die Unabhängigkeit der Parlamentarier sichern. Das Bundesverfassungsgericht hat dies schon in seiner Entscheidung vom 21. Oktober 1971 (2 BvR 367/69) festgestellt und im so genannten "Diäten-Urteil" vom 5. November 1975 (2 BvR 193/74) bestätigt.
Die Altersentschädigung schließt die Lücke in der Altersversorgung, die für Abgeordnete dadurch entsteht, dass sie im Parlament tätig sind und dafür auf eine andere, eine Altersversorgung begründende Berufstätigkeit ganz oder teilweise verzichten müssen. Denn für die Abgeordneten werden während der Mandatszeit keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt. Die Zeit der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag gilt auch nicht als Dienstzeit im Sinne des Versorgungsrechts der Beamten.
Um ihrem Charakter als Lücken füllende Versorgung gerecht zu werden, wird die Altersentschädigung seit dem 1. Januar 2008 bereits nach einem Jahr der Mitgliedschaft gewährt. Vorher gab es eine Wartezeit von acht Jahren. Nach dem ersten Jahr beträgt sie 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung und steigt mit jedem weiteren Jahr der Mitgliedschaft um 2,5 Prozent an. Der seit dem 1. Januar 2008 verringerte Höchstbetrag liegt bei 67,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung und wird erst nach 27 - statt bisher 23 - Mitgliedsjahren erreicht. Diesen Höchstanspruch erwerben jedoch nur die wenigsten Abgeordneten, da die meisten von ihnen dem Deutschen Bundestag nur für zwei bis drei Wahlperioden angehören. Das Eintrittsalter für die Altersentschädigung ist zum 1. Januar 2008 - wie auch in der gesetzlichen Rentenversicherung - stufenweise vom 65. auf das 67. Lebensjahr erhöht worden.
Die Abgeordnetenentschädigung beträgt seit dem 1. Juli 2016 monatlich 9.327,21 Euro.
2,5 % davon sind 233,18 Euro bei einem Jahr „Tätigkeit“ und steigt mit jedem weiteren Jahr der Mitgliedschaft um 2,5 %, also mindestens um 233,18 Euro an! Usw. usf.!

Ganz abgesehen von den „mathematischen Formeln“ und sich den daraus ergebenden „Rentenzahlungen“ bei ehemaligen Amtsinhaber wie MinisterInnen, KanzlerIn, Bundespräsidenten!

Ja, Lindner hat recht (aber dies gilt nicht nur für ihn), wenn er davon spricht, dass es ungerecht ist, dass die einen nach einer mathematischen Formel nur das ausgezahlt bekommen, was sie auch eingezahlt haben und die anderen, so wie eben auch er fast ihre gesamte Altersversorgung und nicht nur eine Grundsicherung über einen „Steuerzuschuss“, bzw. alles von den Steuergeldern derer bekommt, die diese Leistung erbringen?!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Maischberger vom 30.1.2019 Katholisch, konservativ – Kanzlerin?



"Maischberger gnadenlos: So grandios hakt sie bei Kramp-Karrenbauer zur Ehe für alle nach
Annegret Kramp-Karrenbauer sollte in der Talkshow von Sandra Maischberger ihre umstrittene Haltung zur Ehe für alle erklären. Die CDU-Vorsitzende wandte sich, doch Maischberger hakte gnadenlos nach. Ein Glanzstück der Moderatorin und ein Tiefpunkt von AKK."
Stern-Schlagzeile vom 31.1.2019

Diese Schlagzeile bestätigt allerdings genau dies, was AKK in dieser Sendung ebenfalls sagte. Nämlich, dass Journalisten (auch) Politik machen (wollen) und was Maischberger vehement verneinte.


Ein ganz spannender Punkt dieser Maischberger-Sendung war allerdings genau dieser Punkt:

Bettina Böttinger versus AKK

Wenn AKK mit ihrer Aussage bzgl. der Ehe lt. Bettina Böttinger diskriminiert und kriminalisiert, dann machen es Böttinger und alle die darin mit ihr übereinstimmen und sich dadurch diskriminiert und kriminalisiert fühlen im selben Atemzug!
Denn was bei dieser Frage (Unterstellung) nicht geklärt ist: ob Partnerbeziehungen und die „gesetzlichen und damit rechtlichen Folgen“ in der Liebe zwischen Menschen ihr Ursache haben und ob es diese nur zwischen 2 Menschen geben kann und darf, oder ob es dabei um die Sexualität und die Versorgungsansprüche von Menschen geht.

Gilt für Böttinger und AKK primär die Liebe als Grundlage von Beziehungen zwischen Menschen, dann gilt diese wohl auch für mehr Personen die sich lieben und auch für die Verwandtschaft. Und dann hat AKK nicht im geringsten diskriminiert und kriminalisiert. Denn dann müsste ja – geradezu mit der Begründung Liebe bei der Ehe für ALLE - gleiches Recht für ALLE Menschen gelten. Ansonsten diskriminiert ja Böttinger und alle die darin mit ihr übereinstimmen geradezu all jene, die auch NUR lieben!
Und genau dieses Problem hat AKK im Bezug auf das Gesetz, damit das Recht und die damit verbundenen gesetzlichen Anknüpfungsmöglichkeiten für findige Menschen angesprochen und darin hat sie auch absolut recht.

Geht es aber dabei um die Sexualität und Versorgungsansprüche in einer Ehe, dann wird es interessant und sieht schon wieder ganz anders aus.
Dann liegt der ursprüngliche Fehler und die Ungerechtigkeit (Diskriminierung) in der Bevorzugung und den damit verbundenen Vorteilen in der Ehe von Mann und Frau. Anstatt nun diesen Fehler (die Ursache) zu korrigieren und zu beseitigen erzeugt man um der „Gerechtigkeit“ willen einen weiteren Fehler. Denn nun genießen aufgrund erweiterter Gesetze weitere Frauen und Männer, aber eben nicht ALLE Menschen die mit einer Ehe verbundenen Vorzüge. Man erweitert damit per Gesetz nur den Kreis derer, die bevorzugt behandelt werden. Schließt aber alle anderen liebenden Menschen von der Bevorzugung und dem „Nutzen der Liebe“ aus. Was eindeutig diskriminierend ist, weil es ja, wenn auch nun in der Anzahl weniger, immer noch Benachteiligte gibt. (Dies erklärt wohl auch die Inflation an ständig „neuen“ Gesetzen, Gesetzesnivellierungen und -änderungen)!
Es müssten derartige Gesetze wohl viel tiefgründiger, differenzierter und detaillierter (in der Prüfung auf das Recht an sich, was dann wohl auch zu weniger Gesetzen führen würde, wenn sie dem Recht an sich entsprechen) verfasst werden, um dem gleichen Recht für ALLE und damit dem Recht und der Gerechtigkeit ALLER Menschen auch entsprechen zu können.

Gerade dieses sehr umstrittene Gesetz zeigt das ursächliche Problem in der Gesetzgebung und damit im Rechtsverständnis auf. Durch entsprechende Formulare (Verträge) und Geldleistungen ist Gerechtigkeit niemals herzustellen. Die Ursache eines derartigen Systems liegt in der (Be)Wertung von Menschen. Wenn die einen bevorzugt (erhöht) werden und dadurch (auch finanzielle) Vorteile erhalten, dann sind logischerweise andere (auch finanziell) benachteiligt (und erniedrigt)! Dies ist die eigentliche und wahre Diskriminierung und Kriminalisierung von Menschen durch Menschen! Trotz (oder gerade wegen) der Menge an $$ und Gesetzen. 

Genau dies bringt dieses sehr umstrittene Gesetz ans Tageslicht!

Dienstag, 22. Januar 2019

Neue globale Bedrohung! Die Frage ist vor was und vor wem?

Nachdem Nordstream 2, Brexit, Diesel, Klima und sogar Russen als Schreckgespenst versagt haben, muss eine neue Bedrohung her, um den Menschen „Schutz“ verkaufen zu können! Und da erst dann richtig viel Profit gemacht werden kann, wenn ein Geschäftsmodell überall vermarktet werden kann, hat jetzt die WHO ( also die „Weltgesundheitsorganisation“ ) Impfgegner zur neuesten globalen Bedrohung erklärt.

Man lese und staune. Impfgegner bedrohen das Wohl der Menschen weltweit. Nein, nicht die Russen, nicht die Dieselfahrer, nicht der Brexit und auch nicht Nordstream 2, sondern Impfgegner sind die neue Zielgruppe, die mit einer Schmierenkampagne der Mainstreammedien von nie zuvor gekanntem Ausmaß und ohne jeglichen Beweis als neue Wohlstandsvernichter in einer konsternierten Aktion gebrandmarkt werden.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Nicht Atombomben, nicht Drohnen, nicht Botschafter Grenell, sondern Impfgegner sind eine globale Bedrohung. Wer es also wagt, seine eigene Gesundheit nicht in die Hände der Pharmaindustrie zu legen, gilt als globale Bedrohung.

Was hat denn die Pharmaindustrie bisher geleistet?

Wir erinnern uns doch sicher noch an die Segnungen von Contergan. Oder hat man das inzwischen vergessen? Aber auch der Impfstoff Pandemrix der Firma Glaxo Smith Klein, der angeblich als Folge der Schweinegrippe entwickelt worden war und bei dem sich dann doch auf Grund des Beipackzettels eindeutig nachweisen ließ, dass die Zulassung des Impfstoffes neun Monate vor Ausbruch der Schweinegrippe lag, ist noch gut im Gedächtnis. Das bedeutet, zuerst gab es den Impfstoff und dann die „dazugehörige“ Krankheit. Doch auch damit noch nicht genug, denn gerade die Masern werden als Beispiel angeführt, um auf allen Kanälen gegen die Impfgegner vorzugehen.
Nur musste die Impflobby erst vor kurzem offiziell zugeben, dass eben auch sehr häufig geimpfte Personen an Masern erkranken. Warum also impfen, wenn die Impfung nachweislich gar nicht schützt? Ach ja, die neueste Erklärung dafür lautet, dass der Zeitpunkt der Impfung falsch war.

Ich selbst glaube diese unsinnigen Erklärungen nicht und sehe mich auch nicht als globale Bedrohung, denn wenn die Impfung schützen würde, könnte ich ja nie und nimmer eine Gefahr für geimpfte Personen darstellen. Allerdings stellt ein solch einfacher und logischer Gedankenschluss für die Weltgesundheitsorganisation und unsere Mainstreammedien ein unüberwindbares Hindernis dar, sodass sie selbst an absolut unhaltbaren Thesen festhalten müssen. Mich wundert im Grunde nur, wie viele Menschen diesen Unfug glauben und ich frage mich ernsthaft, für wen und für was Impfgegner eine Bedrohung sind? Realistisch betrachtet höchstens für die Pharmakonzerne und deren Umsatz und das ist gut so!

Peter Fischer

Mittwoch, 16. Januar 2019

Offener Brief an den Botschafter Grenell von Peter Fischer

Da es unsere Regierung mal wieder meidet, dem amerikanischen Botschafter Grenell in gebührender Form zu antworten, habe ich das mal übernommen. Hier ist der Text, welchen ich auch an die amerikanische Botschaft in Berlin geschickt habe.

Sehr geehrter Herr Botschafter Richard A. Grenell,

bezugnehmend auf Ihr anmaßendes Schreiben:


„As you are aware, the United States strongly opposes Nord Stream 2. We support, and have supported for decades, the European goal of protecting its energy security through diversification. The Nord Stream 2 project hinders that effort. In addition, the pipeline poses serious geostrategic consequences to our European allies and partners. Our concerns are widely shared. Eastern European members of the EU, many governments in Western Europe, and Canada are all opposed to the project. These partners share our deep concerns about Russia's increasingly aggressive behavior, especially Moscow's use of energy resources for political and economic leverage.
Russia's ongoing aggression against Ukraine entered a new stage with the unprovoked attack on three Ukrainian vessels near the Kerch Strait on November 25. As of today, 24 Ukrainian soldiers are still in a Russian prison. This Russian attack underscores the urgent need to stop projects that provide the Russian Federation with additional tools it can use to undermine Ukrainian security, such as Nord Stream 2.
If completed, Nord Stream 2 and the second line of TurkStream would facilitate Russian efforts to bypass Ukraine as a gas transit route to Europe. If this occurs, it could well mean the removal of a key strategic deterrent against Russian aggressive behavior in Ukraine. As a result, companies who support the building of these pipelines are actively undermining Ukraine and Europe's security.
On December 12, the European Parliament passed a resolution by overwhelming majority supporting Ukraine's reform efforts, denouncing Russian aggression near the Sea of Azov, and calling for Nord Stream 2's cancellation. This vote symbolizes the highly divisive nature of this pipeline within the European Union.
Pressure to take action to stop Nord Stream 2 in Washington is mounting. On December 11, the U.S. House of Representatives passed a non-binding, bipartisan resolution supporting sanctions with respect to Nord Stream 2 under section 232 of the Countering America's Adversaries through Sanctions Act (22 U.S.C 9526). There are also draft bills under consideration in Congress that, if passed, could impose sanctions.
While the United States does not comment on specific future sanctions actions, we continue to stress that firms operating in the Russian energy export pipeline sector are engaging in activities that carry significant sanctions risk.
I therefore request on behalf of my government that your company consider the danger this project represents to European energy security, as well as the reputational costs and sanctions risks associated with it.“


an deutsche Firmen, ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen, werter Herr Botschafter Grenell, in der Ihnen gebührenden Form zu antworten, wobei ich betonen möchte, dass es sich hierbei um meine eigene Meinung handelt und der gesamte Text meine eigene Meinung zum Thema darstellt, die ich auch veröffentlichen werde.

Zitat Botschafter Grenell:
„Wie Sie wissen, sind die Vereinigten Staaten strikt gegen Nord Stream 2.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Aus diesem Grund führt diese Leitung ja auch nicht in die vereinigten Staaten von Amerika, sondern, wie Sie wahrscheinlich wissen werden, werter Herr Botschafter Grenell, nach Deutschland!

Zitat Botschafter Grenell:
„Wir unterstützen und unterstützten seit Jahrzehnten das europäische Ziel, seine Energiesicherheit durch Diversifizierung zu schützen. Das Nord Stream 2-Projekt behindert diesen Aufwand.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Laut Ihrem eigenen Präsidenten, Donald Trump, ist die neueste amerikanische Devise Amerika zuerst. Könnte es sein, dass Ihnen, werter Herr Botschafter Grenell, natürlich nur aus Versehenen und nicht auf Grund mangelnder Sachkenntnisse, hier im fernen Deutschland diese Doktrin entgangen ist?

Zitat Botschafter Grenell:
„Das Nord Stream 2-Projekt behindert diesen Aufwand. Darüber hinaus hat die Pipeline gravierende geostrategische Konsequenzen für unsere europäischen Verbündeten und Partner. Unsere Anliegen sind weit verbreitet. Osteuropäische EU-Mitglieder, viele Regierungen in Westeuropa und Kanada sind alle gegen das Projekt. Diese Partner teilen unsere tiefe Besorgnis über das zunehmend aggressive Verhalten Russlands, insbesondere durch die Nutzung von Energieressourcen durch Moskau, um politische und wirtschaftliche Hebelwirkung zu erzielen.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Wäre es Ihnen, werter Herr Botschafter Grenell, denn tatsächlich lieber, wenn wir als Ihre „Verbündeten“ tatsächlich zuerst Ihre wertvollen Ressourcen in Form von Frackinggas nutzen, als zunächst die Energiereserven des „Feindes“ zu verbrauchen? Erklären Sie mir doch bitte mal, werter Herr Botschafter Grenell, wie Sie es bis zum Botschafter der vereinigten Staaten von Amerika bringen konnten, wenn Sie, werter Herr Botschafter Grenell, diese einfachen strategischen Zusammenhänge nicht annähernd verstehen können? Zumindest ist mir persönlich jetzt vollkommen klar, warum man für Sie im Pentagon keine Verwendung hatte.

Zitat Botschafter Grenell:
„Mit dem unprovozierten Angriff auf drei ukrainische Schiffe in der Nähe der Straße von Kertsch am 25. November trat die anhaltende Aggression Russlands gegen die Ukraine in eine neue Phase ein. Bis heute befinden sich noch 24 ukrainische Soldaten in einem russischen Gefängnis. Dieser russische Angriff unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Projekte zu stoppen, die der Russischen Föderation zusätzliche Hilfsmittel zur Verfügung stellen, mit denen sie die ukrainische Sicherheit untergraben kann, beispielsweise Nord Stream 2.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Wer war es denn, werter Herr Botschafter Grenell, der laut eigener Aussage mit 5 Milliarden Dollar die ukrainische Sicherheit untergraben hat? War das Russland, werter Herr Botschafter Grenell, oder doch jemand anderes?

Zitat Botschafter Grenell:
„Nach Fertigstellung würden Nord Stream 2 und die zweite Linie von TurkStream die russischen Bemühungen um die Umgehung der Ukraine als Gastransportweg nach Europa erleichtern. In diesem Fall könnte dies bedeuten, dass eine wichtige strategische Abschreckung gegen das aggressive russische Verhalten in der Ukraine beseitigt wird. Infolgedessen untergraben Unternehmen, die den Bau dieser Pipelines unterstützen, die Ukraine und Europas Sicherheit.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Haben Sie, werter Herr Botschafter Grenell, schon mal ansatzweise darüber nach gedacht, was passieren würde, wenn diese hochexplosive Gasleitung in der Ukraine auch nur aus Versehen explodiert? Wäre da der Umweg durch unbewohntes Gebiet wie die Ostsee nicht viel sinnvoller? Sie sehen also, werter Herr Botschafter Grenell, dass wir uns durchaus intensive Gedanken um die Sicherheit der Ukraine machen.

Zitat Botschafter Grenell:
„Am 12. Dezember verabschiedete das Europäische Parlament mit überwältigender Mehrheit eine Entschließung, die die Reformbemühungen der Ukraine unterstützte, die russische Aggression in der Nähe des Asowschen Meers anprangerte und die Annullierung von Nord Stream 2 forderte. Diese Abstimmung symbolisiert den hohen spaltenden Charakter dieser Pipeline innerhalb der Europäischen Union.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Indem wir durch den Bau der zweiten Erdgasleitung die Durchleitungsgebühren erheblich verringern, werter Herr Botschafter Grenell, senken wir signifikant die Kriegsgefahr, da der Ukraine auf diese Weise weniger Mittel zum Kauf amerikanischer Waffen zur Verfügung stehen. Dieser Umstand mag zwar ihrer Waffenlobby nicht gefallen, aber dafür uns um so mehr!

Zitat Botschafter Grenell:
„Der Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um Nord Stream 2 in Washington zu stoppen, steigt. Am 11. Dezember verabschiedete das US-Repräsentantenhaus eine unverbindliche, zweiseitige Entschließung, in der Sanktionen in Bezug auf Nord Stream 2 gemäß Abschnitt 232 des Gegners der Widersacher der Vereinigten Staaten durch Sanktionsgesetz (22 USC 9526) unterstützt wurden. Es gibt auch Gesetzesentwürfe, die im Kongress geprüft werden und die Sanktionen verhängen könnten.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Über Nord Stream 2 wird in Deutschland und nicht in Washington entschieden! Das gilt auch dann, wenn Sie, werter Herr Botschafter Grenell, uns hier etwas anderes aufzutischen versuchen! Sie, werter Herr Botschafter Grenell, sind immer noch Gast in diesem Land und sollten sich entsprechend zu benehmen wissen!

Zitat Botschafter Grenell:
„Die Vereinigten Staaten äußern sich zwar nicht zu konkreten künftigen Sanktionsmaßnahmen, wir betonen jedoch weiterhin, dass Unternehmen, die im russischen Energieexport-Pipeline-Sektor tätig sind, Tätigkeiten ausüben, die ein erhebliches Sanktionsrisiko beinhalten.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Sanktionen gegen Syrien, Iran, Nordkorea, Venezuela, Kuba, Burma, Elfenbeinküste, Weißrussland, Irak, Kongo, Liberia, Sudan. Simbabwe und Russland. Sieht so die propagierte amerikanische Freiheit aus? Aber was soll man auch erwarten von einem Land, dessen gesamte Existenz auf Landraub an der amerikanischen Urbevölkerung basiert? Wenn Raub zu Recht wird, ist der Begriff Freiheit immer nur Makulatur! Diese Tatsache, vor allem der VSA ( vereinigte Staaten von Amerika ), tritt immer offensichtlicher zu Tage.

Zitat Botschafter Grenell:
„Ich ersuche daher im Namen meiner Regierung, dass Ihr Unternehmen die Gefahr, die dieses Projekt für die europäische Energiesicherheit darstellt, sowie die damit verbundenen Reputationskosten und Sanktionsrisiken einschätzt.“
Zitat Botschafter Grenell Ende.

Reden wir doch mal Klartext, werter Herr Botschafter Grenell! Das Projekt Nord Stream 2 stellt nicht die geringste Gefahr für die europäische Energiesicherheit dar, wohl aber für die Konkurrenzfähigkeit amerikanischen Frackinggases. Das ist der eigentliche Punkt, um den es Ihnen geht, werter Herr Botschafter Grenell! Wissen Sie, werter Herr Botschafter Grenell, eigentlich müsste die einzig richtige Reaktion auf Ihr unsinniges Ansinnen sein, Nord Stream 2 nicht nur zu bauen, sondern das russische Erdgas und andere Rohstoffe nur noch in Euro statt in Dollar zu bezahlen.

Mit nicht ganz so freundlichen Grüßen
Peter Fischer

Dienstag, 15. Januar 2019

Kurz und bündig

Ralf Nietzschmann
Mein Posting zum Thema:
Kurz und bündig

Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,
ich könnte gerade in diesem Tagen Rosa Luxemburg zitieren, mache ich nicht, sondern benutze meine eigenen Worte.
Ich habe als sehr junger Mensch von meinem väterlichen Freund, Mitbegründer des Spartakusbundes in Leipzig, Mitglied der KPD, später SED mit Ausschluss 1953, wegen der Ereignisse des 17. Juni 1953 in der DDR, Zuchthausaufenthalte unter den Nazis und wegen des 17. Junis 1953 in der DDR, viel Lebensweisheit vermittelt bekommen, die mich mein ganzes Leben begleiteten.
Meine Devise bleibt Meinungsfreiheit für alle, schließt jedoch die persönliche Überzeugung nicht aus.
Persönliche Überzeugung führt öfter zu Kontoversen, die man ausstehen muss.
Allerdings kommt irgendwann, besonders wenn man nun auch im fortgeschrittenen Alter sich befindet, ein Punkt wo man sich zurückziehen sollte. Deshalb werde ich mich nicht mehr für den Gesprächskreis einbringen.
Ich werde Postings verfassen, wenn ich es für mich will und weiter den Verteiler bedienen. Wer meine Postings nicht mehr haben möchte, kann jederzeit mich darüber telefonisch oder unter meiner bekannten E-Mail-Adresse kontaktieren.
Warum nun gerade jetzt diese Entscheidung?
In letzter Zeit haben sich die unterschiedlichen Meinungen vermehrt gezeigt und da kommt bei mir der Fakt Überzeugung zum Tragen.
Ich möchte richtig verstanden werden, Überzeugung verstehe ich nicht als rechthaberisch. Ich habe in meinem politischen Wirken mehrfach mich von meiner Überzeugung abbringen lassen, wenn ich eingesehen hatte, dass ich mich verrannt hatte. Nur ein Beispiel war mein damaliger uneingeschränkter Glaube an Campact. Durch einleuchtende Fakten von anderen Diskutanten und auch aus dem Netz, zum Beispiel dem Nachdenkseiten https://www.nachdenkseiten.de/?p=35545,
bin ich auf Distanz zu Campact gegangen.
Einen wesentlichen Unterschied erkenne ich im Gesprächskreis, den ich als Schwarz Weiß Denken bezeichnen möchte.
Ich betrachte es als gravierenden Fehler Andersdenkende als Rechte und Nazis zu bezeichnen, nur weil sie aktuell auf die Missstände einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Flüchtlingspolitik hinweisen. Ja, es tut weh, wenn man mit der AfD in Verbindung gebracht wird. Ich sehe absolut nicht ein, jegliche Gespräche mit AfD Leuten grundsätzlich abzulehnen. Auch da bleibe ich bei meiner Überzeugung. Das Erstarken der AfD war nur möglich, weil die etablierten Parteien versagt haben.
Die einen als Neoliberale, Teile der Linken aus falscher Einschätzung des unkontrollierten Flüchtlingsstroms und die Folgen, die Tag für Tag für die einfachen Menschen sichtbar sind und nicht wenige Menschen, besonders Frauen und Mädchen, spürbare Auswirkungen erleben mussten.
Aber nochmal, an meiner Bewertung zur AfD hat sich nichts geändert.
Es zieht sich wie der sprichwörtliche rote Faden durch meine Postings und Kommentare zur AfD.
Die AfD kann für unsere Klientel niemals die Alternative nach meiner Überzeugung sein.
Niedrige Löhne ein Rentenkonzept, das eher dem Finanzkapital dient, dabei zurzeit nur schwammig erwähnt wird, außerdem bleibt die Verteilungs-Ungerechtigkeit.
Da leite ich zum nächsten Punkt meiner Überzeugung und den Unstimmigkeiten über.
Ja, ich distanziere mich von der Bewegung # Unteilbar.
Es ist mir vollkommen egal, wer diese Bewegung unterstützt. Auch Prominente, die ich nach wie vor sehr schätze, wie Urban Priol oder Konstatin Wecker, ändern daran nichts.
Wenn führende Politiker der Grünen, der SPD, wiederum Teile des linken Flügels von Kipping und Riexinger, Gewerkschaftsfunktionäre unter dem Motto

– Lasst uns gemeinsam stark und laut sein für eine offene, freie Gesellschaft und für soziale Gerechtigkeit. Gemeinsam stellen wir uns gegen Diskriminierung, Verarmung, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus. Wir sind viele. -
auf die Straße gehen ist das für mich die pure Heuchelei.
Wer hat denn die soziale Gerechtigkeit, die Verarmung in Deutschland federführend mitzuverantworten?
Waren es nicht die Sozialdemokraten und die Grünen? Darf man darauf nicht mehr hinweisen?
Apropos Grüne:
Die Grünen entdecken im 30-ten Jahr des Beitritts Ostdeutschland.
Man habe Fehler gemacht und will sich nun um den Osten mehr kümmern.
Auch das ungelöste Rentenproblem für die geschiedenen Frauen in der DDR, die keinen Versorgungsausgleich bisher erhielten entdecken die Grünen nun oder doch nicht nur die potenziellen Wählerinnen bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten?
Es waren einmal über 800. 000 Frauen heute nach neusten Zahlen etwa noch 200.000 Frauen. Einen Fond will man auflegen. Toll, ehe der Fond wirksam wird, schlägt die Biologie tagtäglich zu.
https://www.gruene-bundestag.de/rente/regelung-fuer-in-der-ddr-geschiedene-frauen-20-03-2018.html
Man kann ja die Grünen durchaus als Alternative für die Landtagswahl in Sachsen sehen, aber eben auch die kontra Argumente zur Kenntnis nehmen.
Für mich sind die Grünen vollkommen unglaubwürdig und teilweise sogar schädlich, wenn es um die Belange der regenerativen Energien geht.
Ich habe das begründet. Was machen die Grünen in der Opposition und wenn sie Regierungsverantwortung tragen? Stichwort Braunkohleausstieg.
Hartz IV und Abbau der sozialen Komponenten haben sie zugestimmt.
Welche Pseudomoral demonstrieren die Grünen zu Russland und Putin?
Offen stehen sie zur korrupten mit Nazis durchsetzten mit amerikanischer Hilfe an die Macht gepeitschter Regierung in der Ukraine. Immer noch schwafeln sie von der Annexion der Krim durch Russland. Abgesehen davon, dass hier das Volk der Krim entschieden hat, wollen die Grünen ganz einfach nicht sehen, warum Russland so handeln musste. Bei mir und anderen Menschen steht der Russe nicht vor der Tür, aber die Nato immer mehr an den Grenzen zu Russland.
Sieht man mal davon ab, dass Erdgas und Fracking Gas beide fossile Energieträger sind, muss man sich schon fragen, warum viele Grüne gegen Nordstream II sind und Fracking Gas aus dem VSA nicht ablehnen.
Übrigens hat der Russe, damals die Sowjetunion auch zu Hochzeiten des kalten Krieges Deutschland immer zuverlässig und vertragstreu mit Erdgas versorgt.
Die Versorgung hat die Ukraine unterbrochen und hat das Erdgas für sich abgezweigt. Grund war, dass sie offene Rechnungen mit Russland hatten.
Noch eins, ich will von den Grünen nicht bevormundet werden, was ich zu Tun und zu lassen habe. Das betrifft alle Bereiche des Lebens und besonders auch die notwendige Mobilität des einzelnen Bürgers. Es grenzt an Schwachsinn, wie die Grünen zu Dieselautos stehen und nun die E Autos haben wollen.
E-Autos können selbst bei weiterer technischer Entwicklung niemals die alleinige Massenmobilität befrieden.
Zurück zu meiner Entscheidung.
Ja, ich bekenne mich zu # Aufstehen. Wie sich die Bewegung entwickelt weiß ich nicht. Ich weiß nur eins, dass ich meine Beteiligung mit einem einzigen Klick beenden kann, wenn auch # Aufstehen nicht mehr meiner Überzeugung entspricht.
Deshalb finde ich es ungerecht, da bin ich beim eingangs erwähnten Schwarz/ Weiß denken, mich als Spaltpilz zu bezeichnen, nur weil ich # Unteilbar nicht unterstütze und das auch begründet habe.
Für mich bleibt auch Sahra Wagenknecht die fähigste Politikerin in Deutschland. Mich interessiert auch nicht welches Outfit und welche Speisen sie bevorzugt.
Auch Linke sollte man an ihren politischen Aussagen messen. Eine Linke muss nicht trocken Brot essen oder Lumpen tragen.
Wenn Sahra Wagenknecht im Bundestag gegen jede Einschränkung des Asylrechts gestimmt, aber eine Begrenzung und Steuerung der Arbeitsmigration gefordert hat, kann man sie außerdem nicht mit der AfD in Verbindung bringen,
hier verfällt man bestenfalls den systemkonformen Mainstream.
Übrigens sollt man sich auch ihre Ausführungen zu den Gelbwesten in Frankreich im Original ansehen und nicht der Hetze eines Qualitätsjournalisten, wie Walde in Berlin direkt im ZDF praktiziert, verfallen.
Im Gegensatz zu S. Wagenknecht, bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass Gewalt in bestimmten Fällen durchaus gerechtfertigt ist.
Bei
https://robert-diegrossenreligionen.blogspot.com/2019/01/jens-spahn.html#comment-form
äußerte ich mich zur Gewalt
Ausschnitte:
Als Gewalt gilt nach landläufigem Verständnis nur das, was der Staat als Gewalt definiert.
Hat der Staat sich einmal das Monopol auf die körperliche Gewalt angeeignet, neigt er dazu, jede Tat als Gewalt zu denunzieren, die er nicht selbst ausübt. Weil der Staat sich selbst als Sitz und Inbegriff von Kultur begreift, möchte er eigentlich sogar untersagen, sein eigenes Handeln als Gewalt zu kennzeichnen. Die zentralisierte Gewalt will keine mehr sein. Der
Staat untersagt, wie es bei Sigmund Freud heißt, dem einzelnen den Gebrauch der Gewalt, nicht weil er sie abschaffen, sondern weil er sie monopolisieren will.

Als Hinweis auf dem Beginn der Französischen Revolution wäre es einmal angeraten sich an dem 14. Juli 1789 zu erinnern. Da feierten Gewalt und Demokratie Hochzeit.

Das war es von mir. Nach wie vor, beantworte ich Fragen oder gehe auf Kommentare ein, wenn sie das normale Maß einer Diskussion erfüllen.
Glück auf
Ralf