Montag, 7. Oktober 2019

Der Oktobere in Deutschland

Ralf Nietzschmann
Mein Posting zum Thema: Der Oktober in Deutschland
Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,
schon immer gab es in Deutschland den Monat Oktober.
Ich möchte jedoch den Monat Oktober aus Sicht eines Sachsen und ehemaligen DDR – Bürger ergänzend zu meinen Postings betrachten.
Exakt ab dem Jahre 1989.
Ich werde nicht noch einmal auf meine Postings im Einzelnen eingehen, denn an meiner Meinung und Überzeugung hat sich nicht das Geringste geändert.
Liest man die Systemmedien im Jahre 2019 zu den Ereignissen im Oktober, steht natürlich der 3.10. 1990 im Vordergrund. Vollmundig wird von Wiedervereinigung Deutschlands fabuliert, was doch aber nur ein Beitritt der DDR zum Grundgesetz der BRD war.
Die Teilung Deutschlands wurde durch den Einigungsvertrag beendet, aber mit erheblichen Konsequenzen für die DDR – Bürger.Auch dazu, habe ich mich ausführlich geäußert.
Nun bin ich kein Politikwissenschaftler auch nicht Historiker, sondern schlicht und einfach betroffener Bürger und Zeitzeuge. Deshalb nehme ich mir ganz einfach das Recht heraus, gegen verschiedene Politikwissenschaftler und Historiker in Widerspruch zu gehen.
Einer dieser Personen ist der Politikwissenschaftler und Historiker Klaus Schroeder . Er lehrt an der Freien Universität Berlin, sein Forschungsschwerpunkt: die Geschichte der DDR und die Wiedervereinigung.
Ich zitiere Schröder:
Man kann in den Schulen und in den Medien viel mehr Fakten vermitteln über das geteilte Deutschland: Was kennzeichnet eine Diktatur, was eine Demokratie? Wo sind die Gefahren für die Demokratie? Wenn man viel mehr Geschichtswissen vermittelt, dann können junge Menschen viel offener und kritischer mit der Teilung und der Wiedervereinigung umgehen. Aber dazu brauchen sie Wissen und kein Gequatsche von Älteren, die ihre Vorurteile an die Jüngeren weitergeben.
Also gehöre ich zu den Älteren, die ihr Gequatsche weitergeben. Allerdings nicht nur an die Jüngeren, sondern auch im Austausch mit vielen Altbundesbürgern, die ich im Laufe nach 1989 kennengelernt habe. Nur der große Unterschied besteht darin, dass der Austausch abseits der Meinungsmache geschieht und das wahre Leben in Ost und West von Normalbürgern beleuchtet wird und nicht von gut bezahlten Leuten, wie eben diesem Schröder.
Nochmal Schröder:
Es nagt aber schon am Selbstbewusstsein vieler Ostdeutscher, dass der Osten so kläglich untergegangen ist. Nicht nur wegen der Diktatur und der Unterdrückung, sondern auch ökonomisch. Der Wohlstand war in der DDR nur etwa halb so groß, die Produktivität bei höchstens 20 Prozent des Westniveaus. Hinzu kommt, dass der Wiederaufbau der Städte nach der Wende vom Westen bezahlt wurde. Man war also Zahlungsempfänger.
Genau so eine Feststellung, ist verantwortlich dafür, dass der Osten 29 Jahre danach leider eben auch AfD wählt. Ich bleibe aber auch da bei meiner Meinung, dass die AfD gesamtdeutsch zu sehen ist und der Osten wiederum nur benutzt wir, um gravierende Fehler der Regierungspolitik zu überdecken. Man lenkt ab, um ja nicht die Tendenzen bezüglich der AfD gesamtdeutsch bewerten zu müssen.
Was ist denn im Osten kläglich untergegangen?
Die Menschen wurden sofort zu Bürgern zweiter Klasse deklariert, Biografien wurden genau wie Lebensleistungen zerstört. Nichts aber auch gar nichts war, besonders auch im sozialen Bereich und in der Daseinsfürsorge, an der DDR gut.
Ich muss an mich halten, wenn angebliche Historiker betonen, dass ausschließlich der Westen den Wiederaufbau ostdeutscher Städte bezahlt hat.
Gibt es den Solibeitrag nur im Westen? Hat nicht der Westen davon profitiert gut ausgebildete Menschen zu bekommen, die im Westen Steueraufkommen generiert haben?
Warum schreibt ein Historiker nicht über die Verbrechen der Treuhand unter Breul?
Wem gehören 95 % des Volkseigentums der ehemaligen DDR und wer hat sich das sprichwörtlich für einen Apfel und ein Ei unter den Nagel gerissen.
Nur ein Beispiel von vielen, es betrifft den militärischen Sektor.
Die NVA der DDR besaß zwischen 150 und 200 Milliarden an materiellen Werten gerechnet in DM.
In welcher Eröffnungsbilanz taucht diese Summe auf? Offiziell nirgends, aber profitiert hat die BRD durch Weiternutzung bzw. Verkauf der Sachwerte, wie eben Immobilien und Waffentechnik.
Noch ein Aspekt dazu, der nie in der Öffentlichkeit diskutiert wurde.
Die DDR und die BRD waren laut internationalen Vereinbarungen zur Abrüstung verpflichtet. Nach dem Beitritt sind diese Abrüstungsabkommen durch die Bundesrepublik ganz überwiegend dadurch erfüllt worden, dass NVA-Gerät verschrottet oder verkauft wurde. Im Umkehrschluss daraus, Waffen, die durch die DDR-Bürger bezahlt werden mussten, sicherten nach dem Beitritt den Bestandsschutz der Bundeswehr.
Ich muss mir von solchen Leuten, wie Schröder kein Gequatsche vorwerfen lassen, sondern stand damals in vollen Berufsleben, kenne aus eigenen Erleben die Treuhand, kenne auch das Schicksal vieler Menschen aus meiner Umgebung in Leipzig.



Für eine nicht kleine Anzahl all jener Menschen blieb wenig Raum für ihre Sorgen. Menschen, auf die die Ereignisse bedrohlich wirkten wie Verlustängste, existenzielle Nöte, Verbitterung, Verzweiflung ob der öffentlichen Diskreditierung der eigenen Lebensleistung, griffen zum Äußersten und begangen Suizid. Betroffene vor allem Menschen aus der sogenannten Mittelschicht in Leitungsfunktionen. Häufig abgelöst von zweit und drittklassigen Personal aus dem Westen, die es dort zu nichts gebracht haben.
Ich jedenfalls werde meine Erfahrungen nach dem Oktober 1989, wenn gewünscht immer aus eigenem Erleben weitergeben.
Was erleben wir denn nun aktuell auch in den Systemmedien?
Wie wird denn die angebliche Wiedervereinigung gesehen.
Spricht man nicht vom Scheitern? Man habe Fehler gemacht usw. Sogar Merkel räumt Fehler ein, siehe Jubelfeier in Kiel.
Ich zitiere den Spiegel:
Natürlich war es komplett irre, was den Ostdeutschen nach der Vereinigung menschlich zugemutet wurde - mehr als ein Jahrzehnt Massenarbeitslosigkeit, die weitgehende Entwertung von Biografien, egal wie viel davon noch hätte gerettet werden können, wenn der wirtschaftliche Schock nicht so ungebremst über Ostdeutschland hergegangen wäre. Und der stete Verweis der lieben Mitdeutschen aus dem Westen, jetzt aber bitte nicht undankbar zu sein. Und dass das ja alles ein großes Glück gewesen sei. Und dass man ja wohl die Mauer nicht wiederhaben wolle.
Als hätte es zwischen Einheitsdesaster und Wiederaufbau der Mauer keine andere Möglichkeit gegeben.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/ostdeutschland-und-mauerfall-ist-doch-alles-super-gelaufen-oder-etwa-nicht-kolumne-a-1289927.html
Eine Erkenntnis, die viele Ostdeutsche schon kurz nach dem Beitritt machen mussten.
Was bedeutet für mich persönlich der Oktober?
Den 3.10.1990, nehme ich als geschichtliches Ereignis zur Kenntnis, kein Anlass zum Jubeln. Deshalb bleibe ich, wie im jedem Jahr den Jubelfeiern in Leipzig fern.
Was wir aber im Freundeskreis jedes Jahr machen, ist ein Treffen, wo wir den Ereignissen am 7.10. 1989 in Plauen und am 9.10.1989 in Leipzig nochmal und immer wieder unsere Aufmerksamkeit widmen.
Genau diese beiden Tage bedeuteten letztendlich das Ende der damaligen DDR. Allerdings vergessen wir nicht, was ein großer Teil zum damaligen Zeitpunkt wollten, nämlich eine reformierte DDR unter der Maßgabe – Wir sind das Volk -.
Wir wissen heute, dass es eine schöne Illusion war von einer reformierten DDR zu träumen.
Der Westen stand schon lange in den Startlöchern, um sich die DDR einzuverleiben.
Plötzlich wurde vom Westen gelenkt – Wir sind ein Volk – und leider ließ sich ein großer Teil der Bevölkerung davon beeinflussen, mit positiven aber auch vorwiegend negativen Folgen für den Einzelnen.
Ich weiß nicht, ob der Vergleich hinkt, aber Massenbeeinflussung funktioniert immer, siehe aktuell die Hysterie zum Klima.
Wir erinnern auch an Persönlichkeiten der echten Bürgerrechtsbewegung.
Eine besondere Rolle spielt dabei für uns in Leipzig der leider verstorbene Pfarrer C. Führer, auch gegenüber seiner Haltung zu Atheisten. Er wurde respektiert, geachtet und anerkannt.
C. Führer öffnete die Nikolaikirche von sich aus, genauso wie Pfarrer Turek für die Bürgerbewegung.
Die andere Seite:
Pfarrer Ebeling , damals Pfarrer der Thomaskirche, also auch im Brennpunkt der Monntagsdemos stehend, öffnete seine Kirche nicht.
Dazu:
Hans Wilhelm Ebeling war ein ernst zu nehmender Würdenträger in Leipzig - immerhin war er Pfarrer der weltberühmten Thomaskirche. 1976 hatte er das prestigeträchtige Amt angetreten. Probleme mit der Staatspartei hatte er nie gehabt. "Der Ebeling war ein Typ, mit dem konnte man Pferde stehlen", erinnert sich der für Kirchenfragen im Bezirk Leipzig zuständige SED-Funktionär Walter Jakel in einem Interview mit dem "SPIEGEL". "Ebeling hatte immer eine loyale Haltung zu unserem Staat." Die Staatssicherheit sah das genau so - sie stufte Ebeling als "nicht observierungsbedürftig" ein.
Im August noch hatte er drei Theologiestudenten, die in der Thomaskirche in einen Hungerstreik getreten waren, ultimativ zum Verlassen der Kirche aufgefordert. Als die Polizei am 2. Oktober 1989 vor der weltberühmten Thomaskirche Montagsdemonstranten niedergeknüppelte, war Pfarrer Ebeling zwar in seiner Kirche, jedoch die Tore waren um 18.30 Uhr geregelter Weise geschlossen worden. Keiner der Hilfe suchenden Demonstranten fand Schutz im Gotteshaus.
Erst am 9. Oktober, unter dem Druck des Kirchenvorstandes, öffnete Pfarrer Ebeling die Tore seiner Kirche. Am Portal hatte er eine große Rotkreuzfahne anbringen und im Innern der Kirche eine kleine Sanitätsstation einrichten lassen. Und so ließ er sich dann auch fotografieren: Vor den Toren seiner Kirche, unter der Fahne des Roten Kreuzes. Das Foto ging weltweit durch die Presse. Und die Rede war stets vom heldenmütigen Pfarrer der Thomaskirche.
In den Wochen nach der Grenzöffnung am 9. November gab Ebeling seine politische Zurückhaltung auf. Er begründete die DSU, die Deutsche Soziale Union, die sich für einen schnellen Anschluss der DDR an die Bundesrepublik aussprach. In flammenden Wahlreden sprach Ebeling jetzt von der "Katastrophe von 40 Jahren Kommunismus". Im Januar 1990 wurde Ebeling Entwicklungshilfeminister im Kabinett der letzten DDR-Regierung.
Quelle mdr
Ebeling stand dann neben Kohl auf dem Augustusplatz (damals Karl Marx Platz) und ließ sich feiern. Meine Freunde und ich verließen angewidert die Kundgebung mit Kohl, machten einige Bemerkungen und waren froh nicht verkloppt worden zu sein.
Ebeling erinnert sehr stark an den Begünstigten der Stasi, namens Gauck ehemaliger Bundespräsident.
Es ist einfach nicht zu fassen, wenn Gaucks Tochter nun durch westdeutsches Land zieht, wenn gut situierte ältere und mittelalterige Damen aus Kirchenkreisen bei ihren Vorträgen an ihren Lippen hängen. Sie verklärt ihren Vater als Bürgerrechtler und lieben Familienmenschen. Nur so nebenbei, vermutlich ist es üblich in diesen Kreisen noch eine Geliebte zu haben. Interessiert mich nicht, aber warum erwähnt die Tochter nicht die Privilegien ihres Vaters zu DDR Zeiten. Ihre Brüder durften die DDR verlassen und zu Besuchen zurückkommen. Sie verließ die DDR wegen der Liebe 1989 in Richtung Bremen. Gauck fuhr einen VW Bus, für Westdeutsche vermutlich lächerlich, aber für DDR – Bürger nicht.
Auch das ist kein Gequatsche, sondern zeichnet lediglich die Befindlichkeiten eines nachdenkenden Menschen auf, wenn über den Oktober 1989 und folgend in Ostdeutschland gesprochen wird.
Ohne die Vergangenheit zu vergessen, was auch keine Ostalgie ist, ist es aber nun angebracht gesamtdeutsch zu denken und vor allen zu vermeiden, dass es der herrschenden Klasse immer wieder gelingt das Volk zu spalten.



Glück auf
Ralf





Donnerstag, 26. September 2019

Schreiben an Oswald Metzger nach der gestrigen Maischberger Sendung


https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/sendung/trotz-rente-und-arbeit-kann-armut-jeden-treffen-100.html

Trotz Rente und Arbeit: Kann Armut jeden treffen?


Aufgrund der gestrigen Sendung habe ich Oswald Metzger auf Facebook das nachfolgende Schreiben als Nachricht hinterlassen:

Sehr geehrter Herr Metzger,

nachdem ich mir gestern die „Maischberger Sendung“ mit Ihnen als Teilnehmer angesehen habe, komme ich nicht umhin, Ihnen ein paar Gedanken meinerseits zu Ihren Ausführungen in der Sendung zukommen zu lassen.

Wir haben in unserer Gesellschaft doch nicht nur in der Rente ein Äquivalenzsystem?!
Die Würde des Menschen wird in diesem Lande doch geradezu als äquivalent (gleichwertig) vorausgesetzt?! (s. h. GG Art. 1) Art. 1.3 „Die nachfolgenden Grundrechte BINDEN Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“
Wenn aber Art. 1.1 GG, nämlich die Äquivalenz, das gleichwertige Menschsein nicht mehr gegeben ist, kann es in den nachfolgenden Schritten des (Werte)Systems keine Äquivalenz für alle Menschen gleichermaßen mehr geben.
Wenn dann im „Politikersprech“ und auch von Ihnen noch versucht wird, Äquivalenz als die „gerechte“ Lösung bestimmter gesellschaftlicher Probleme darzustellen, dann kommt es genau zu den gesellschaftlichen Verwerfungen, wie Sie sie gestern in der Diskussion als „logisch“, äquivalente, evtl. bedauerliche Einzelschicksale abtaten und einzige Lösungsmöglichkeit sehen und darstellten. Und dies in dem Bewusstsein, dass es sich dabei um ein politisch gewolltes („Werte“)System handelt. Denn diese, auch gestern diskutierten Entscheidungen wurden doch von PolitikerInnen getroffen und in Gesetze gefasst!

Ihre Aussage: „entscheidend ist wir haben ein Äquivalenzsystem (Grundsatz der Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung) in der Rente (also bei der Altersversorgung von Menschen) bei uns.“ im Bezug auf die Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung ist doch ein Hohn und eine glatte Lüge. Dieses politisch gewollte Äquivalenzsystem, über welches Sie gestern in der Runde diskutierten gilt doch nur für ca. 25% der Bevölkerung. Wie steht es mit der Äquivalenz (Gleichwertigkeit der Leistung und Gegenleistung) von Beamten, PolitikerInnen und anderen Kategorien von Menschen in diesem Land?!

Wie lässt sich denn die Äquivalenz der Menschenwürde im Ausdruck zu materiellen (Geld)Werten wie eben z. b. bei der diskutierten Rente in Zahlen errechnen und darstellen?!
Geht vmtl. nicht, weil die Würde des Menschen eben nicht als gleichwertig (äquivalent) bewertet, „berechnet“ und „belohnt“ wird. Sondern die materiellen, die Geldwerte und die damit verbundenen Machtverhältnisse, also die äußeren (politisch gewollten) Umstände bei der Geburt eines Menschen in diesem Land die Würde des Menschen in den nachfolgenden Auswirkungen im Alltag und in der Wirklichkeit systembedingt bestimmen und darstellen!

Die äquivalente (gleichwertige) Anerkennung von Arbeitskraft- /leistung gibt es in diesem Lande nicht. Jeder (äquivalente) Mensch hat 24 Stunden am Tag/Nacht zur Verfügung um seine Arbeitskraft-/leistung zu erbringen. Und doch kommt es zu äußerst unterschiedlichen Bewertungen, Be- und Entlohnungen, Versorgung des Lebensstandards bei, nach dem GG Art. 1 äquivalenten Menschen..
Geld, das keinerlei Arbeitsleistung erbringen kann und erbringt wird z. B. ganz anders, eben politisch und gesellschaftlich gewollt. bewertet und honoriert. Inzwischen im Millisekunden-Takt durch entsprechende Algorithmen.
Die Äquivalenz der Menschenwürde existiert und gibt es gerade noch zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen, eines Lebewesens. Sofort danach kommt das/ein politisch gewolltes „Gesellschaftssystem“ mit seinem „Werteverständnis“ und in entsprechenden Gesetzen umgesetztes System zum tragen!

Von daher wäre der allererste und notwendigste Schritt, die Gültigkeit des Äquivalenzsystems auf seine tatsächliche Relevanz und Umsetzung hin zu überprüfen. Worauf sich die Äquivalenz gründet, welche Werte damit verbunden sind. Es müsste der immer wieder gern verwendete Begriff des Paradigmenwechsels in die Tat umgesetzt werden. Die aktuell diskutierte „Klimakrise“ ist ein weiterer Beweis dafür, dass das bisher geltende „Wertesystem“ nicht für DAS gesorgt hat, wofür es angeblich steht. Nämlich die Äquivalenz und Gerechtigkeit gegenüber „Jedermann“!

Mit freundlichen Grüßen


Robert Kroiß



Montag, 23. September 2019

„Klimawandel“ - der neue Religions- und Glaubenskrieg

Dazu einfach mal die „Glaubens- und Meinungskriege“ in den Foren diverser Medien, wie u. a. Bei Will, Illner und Hart aber fair anschauen.


Wir, hervorgegangen aus dem „Nichts“, also nur ein kleiner Teil und Produkt eines komplexen „Nichts“, einer Schöpfung aus dem „Nichts“ (wenn man mal den Glauben an einen „Schöpfer“ außen vorlässt) glauben, das „Nichts“ in seinem Ablauf - wie auch immer - beeinflussen zu können?!
Ein Millionenjahre altes Dasein, also eine Millionenjahre alte Existenz (evtl. ewige?) „beseelt“ von Leben hat sich so weiter entwickelt und nur auf die heutige Generation von Menschen gewartet, um repariert, korrigiert, besser und vollendet zu werden?! Und dies alles, nachdem Generationen von Menschen davor aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen und daraus resultierenden Handlungen soweit gekommen sind, wie wir heute sind?

Wie meinte Stephen Hawking bei der Frage nach Gott, bzw. der Schöpfungsgeschichte?
[[Wir haben herausgefunden, dass die Naturgesetze, denen die gesamte Materie und Energie im Universum unterworfen sind, einen Prozess in Gang setzten, der letztendlich zur Erschaffung von uns Menschen führte. Sodass wir heute auf unserem schönen Planeten sitzen und uns freuen können, dass wir es herausgefunden zu haben.]] https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/sendung155729574/Stephen-Hawking-Gibt-es-Gott.html
Hawking scheint eine logische Beantwortung der Frage nach Gott gegeben zu haben. Obwohl sie nach seiner eigenen Aussage überhaupt nicht relevant ist. Und er begibt sich dabei auf die „Spuren der Naturgesetze“! Setzt also sowohl die Naturgesetze, als auch deren Spuren einfach mal so voraus, ohne die Frage zu stellen, woher diese kamen und kommen. Damit entzieht er sich eben auch der Beantwortung der tatsächlichen und demnach doch relevanten Frage: wie, woher, durch was kam und kommt es zur Schöpfung und deren Sinn(haftigkeit)?

Viellicht wäre und ist aber gerade die Beantwortung dieser Frage und damit die Erkenntnis (aller) der Ursache(n) notwendig, um den Unterschied zwischen Dasein und Leben in all seinen Formen und positiven, wie auch negativen Abläufen zu verstehen?!

Ohne die Erkenntnis, das Wissen welches „Samenkorn“ man – oder wer auch immer - eingesetzt hat, kann man auch nicht wissen, wie es (richtig) zu behandeln sei und welche Frucht in welchem Zeitraum daraus hervorgehen wird. Man kann also in gutem Glauben alles sowohl richtig, als auch falsch machen.

Von daher ist alles zunächst Religion [[ kommt von: religio → la zurück auf das Verb relegere → lawiederauflesen, -sammeln, -wickeln, bedenken, acht geben, beachten“]] ohne wahre Erkenntnis eine reine Glaubensfrage und Suche, wieder verbinden mit dem Ursprung, der Ursache. Egal ob Wissenschaft gläubig, Klima gläubig, Ökonomie/Ökologie, Kapitalismus/Wirtschaft gläubig oder Religion gläubig (was eigentlich alle Wissenszweige beinhaltet, sind sie doch genau daraus hervorgegangen).

In all diesen Bereichen gibt es „Propheten und Prediger“, die mit düsteren Prophezeiungen Angst erzeugen, wenn man ihren „Weissagungen“ nicht folgt. In all diesen Bereichen gibt es Schuldzuweisungen, Sühne - und Sanktionsvorschläge. Also eigentlich auch nur all das, was es in den verschiedensten Religionen (welche zu Institutionen geworden sind) gibt.

Institutionalisierte Religionen jeglicher Art beginnen mit der Verklärung, Verehrung und Überhöhung. Daraus resultierend folgt Unterwürfigkeit und Abhängigkeit all jener, die man mangels eigener Erkenntnis belehren und denen man Religion auslegen kann.
Zitat: „Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen [[nur so kommt man zu eigener Erkenntnis]], aber richtet euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber nicht. Sie schnüren schwere und unerträgliche Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, selber aber wollen sie keinen Finger rühren, um die Lasten zu bewegen. Alles, was sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen [[verehrt, verklärt und überhöht ]] zu werden: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern [[äußerlicher Ausdruck ihrer Macht und ihres materiellen Reichtums]] lang, sie lieben den Ehrenplatz bei den Gastmählern und die Ehrensitze in den Synagogen“ [[heutzutage in den Medien, Institutionen und Machtzentren]].

„Und nachdem sie Jesus gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider [[seine Lehre]] und warfen das Los darüber, was ein jeder nehmen sollte“ [[und daraus machte, nämlich die selbst ausgelegten und in der Welt verbreiteten Religions- und Systemlehren]].

Vielleicht hat die Bibel doch nicht ganz unrecht?

Samstag, 7. September 2019

Der Angriff kommt von links

Wenn man den deutschen „Qualitätsmedien“ glauben darf, touren gerade fünfzehn Bewerber um den Parteivorsitz der SPD, einst eine Partei der Interessen der Arbeiterklasse und eine Partei Deutschlands, wie auch dem Namen sozialdemokratische Partei Deutschlands eindeutig zu entnehmen ist, durch die Republik um in sogenannten Regionalkonferenzen sich der Parteibasis der SPD vorzustellen und für die eigenen Ideen zu werben. So weit so gut. Wenn dann aber Bewerber die dem grünen Zerrbild vom Begriff Familie zum Opfer gefallen sind, für ihren Plan Deutschland abzuschaffen https://www.focus.de/politik/deutschland/focus-online-interview-eu-pass-bis-2025-wie-der-spd-chef-kandidat-roth-europa_id_10901282.html noch von der Parteibasis Applaus bekommen https://www.welt.de/politik/deutschland/article199849626/SPD-Olaf-Scholz-ist-der-erste-Verlierer-des-Kandidaten-Castings.html , dann wird es allerhöchste Zeit diesem Treiben größtmöglichen Widerstand entgegen zu setzen.

Wer die Schaffung der vereinigten Staaten von Europa fordert, der fordert die Abschaffung Deutschlands und müsste meiner Meinung nach sofort den Verfassungsschutz auf den Plan rufen. Unter Hans Georg Maaßen wäre wahrscheinlich auch genau das passiert. Warum wurde er abgesetzt? Man wird ja wohl noch fragen dürfen. Doch zurück zum Thema.

Ich fasse es einfach nicht mehr. Immer und immer wieder stelle ich mir die Frage, wie es nur so weit kommen konnte, dass die Parteibasis der SPD dermaßen verblödet, dass sie einem solchen auch noch offen vorgetragenem Ansinnen applaudiert? Wenn es kein Deutschland mehr gibt, dann wird eine Partei Deutschlands ebenfalls nicht mehr benötigt. Auch dann nicht, wenn sie selbst meint sozialdemokratisch zu sein. Was nehmen die Genossen eigentlich? Ich will auch was davon!

Es fällt mir immer schwerer noch an Zufälle zu glauben. Erst wurde der normale Familienbegriff unter Führung der Grünen zerstört, dann wurde uns unsere Währung genommen und nun sollen aus der EU die vereinigten Staaten von Europa hervor gehen. Das wird inzwischen offen gefordert. Nein, nicht von den Rechten, sondern von der SPD. Ich nenne das Verrat am deutschen Volk und werde niemals damit einverstanden sein. Die Stunde des Widerstandes ist gekommen. Das was die SPD, mal wieder die SPD, fordert darf nicht Wirklichkeit werden und genau deshalb wollen die Briten raus aus der EU. Die Briten haben gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen. Nur damit das ganz klar ist, wer jetzt noch SPD wählt, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er für den Untergang Deutschlands stimmt!

Peter Fischer


Mal wieder ein bischen Werbung für meine Jungs machen



Die zwei aktuellen Videos ihrer neuen CD " Dr. Evil"

Wir befinden uns im Jahre 2019 n. Chr. Die ganze Musikszene und Bühnen sind von Helene Fischer, Andreas Gabalier und DJ´s besetzt; in den öffentlichen Sendern werden im Repeat-Modus ständig Schlager, Pop und Rap abgespielt… in der ganzen Musikszene?
Nein!
Eine kleine unbeugsame Clique von Musikern hört nicht auf, diesem Musikmainstream erbitterten Widerstand zu leisten. Und das Musikerleben ist nicht leicht für HAMMERSCHMITT und all die anderen Rocker in den Weiten der Schl
ager, des Pop, Hip Hop, Rap und der sampelnden DJ´s. Mit aller Kraft und Energie spielen sie nach wie vor selbst ihre Instrumente, sowohl im Studio, als auch auf der Bühne live und voller Freude. Und so präsentieren sie heute ihr neuestes Werk:
„Dr. Evil“!

https://www.youtube.com/watch?v=WWN-wPQtHSc

📢🧟‍♀️🥁🎸🎶🔎💽📽👀

Mittwoch, 4. September 2019

Während der deutsche Michel wählt

Während der deutsche Michel wählt

Wie ich hier schon häufig dargelegt habe, halte ich Wahlen um politische Ziele durchzusetzen für nutzlos. Wahlen sind reine Alibiveranstaltungen um dem deutschen Michel vorzugaukeln, seine Stimme hätte irgend ein Gewicht. Hat sich durch Wahlen schon jemals etwas verändert? Werden eben nicht genug Grüne gewählt, so ist es derzeit die CDU/CSU im Verbund mit der SPD die die CO2 Steuer durchsetzt. Eure Wahlentscheidung hat darauf nicht den geringsten Einfluss. Es geht auch gar nicht um die Wahrheit, denn wahr ist, der durch den Mensch verursachte CO2 Ausstoß ist definitiv nicht die kausale Ursache für die Erderwärmung. Das werde ich hier nicht noch mal darlegen. Trotzdem wird die CO2 Steuer kommen. Da könnt Ihr wählen bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Werden deutsche Gesetze beachtet, wenn Ihr anders wählt? Ich habe das noch nicht erlebt. Erst heute musste ich im Radio hören, dass man sich nicht sicher sei, dass Cum Ex Geschäfte eine strafbare Handlung darstellen. Aber auch Körperverletzung von Schutzbefohlenen ( Beschneidung ) und Mehrfachehen sind in Deutschland zumindest dann erlaubt, wenn man einer hier nicht ansässigen Religion angehört. Wird das durch Wahlen geändert?

Schauen wir doch mal dahin, wo Veränderungen tatsächlich durchgesetzt werden. Wie machen Andere das? In Hongkong gehen die Menschen seit Wochen auf die Straße. Das und nur das hat ein Einlenken der Regierungschefin bewirkt. Wie war es in Frankreich? Auch Macron musste nachgeben. Nicht durch Wahlen, sondern durch Demonstrationen. Es hilft nichts, im direkten Vergleich mit Demonstrationen schneiden Wahlen verheerend ab. Was haben denn die endlosen und vor allem sinnlosen Diskussionen über die letzten Wahlen in Sachsen und Brandenburg verändert? Richtig, gar nichts! Habt Ihr bessere Schulen? Oder bessere Straßen? Mehr Lehrer? Höhere Renten? Weniger Flüchtlinge? Egal wo man hinschaut, trotz des medial herbei geschriebenem Erdbebens, ist alles beim Alten geblieben! Die CDU/CSU/SPD übernimmt die Rolle der Grünen und die CO2 Steuer kommt trotzdem.

Was wollen wir wirklich? Wir wollen Einfluss nehmen können auf Entscheidungen! Können wir das? Was brauchen wir also? Wir brauchen Volksabstimmungen, genau wie sie im Grundgesetz Artikel 20; Absatz 2 vorgesehen sind und uns bis zum heutigen Tag verwehrt werden! Was müssen wir dafür tun? Richtig! Auf die Straße müssen wir! Alles andere funktioniert nicht! Und während der deutsche Michel bis zum Sankt Nimmerleinstag wählt, gehen die Hongkong Chinesen und die Franzosen auf die Straße! Was machen die Deutschen? Wenn sie nicht gestorben sind, wählen sie noch immer!

Peter Fischer

Montag, 2. September 2019

Thema Landtagswah in Sachsen und Brandenburg

Ralf Nietzschmann



Mein Posting zum Thema: Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg nach der Wahl.
Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,
ich setze fort und ergänze mein Posting Landtagswahl in Sachsen vor der Wahl.
Die Wahlen sind gelaufen, sieht man einmal von den Aussagen der AfD Sachsen ab.
Zitat:
Sachsens AfD-Chef Jörg Urban strebt eine Neuwahl an, sollte seine Partei bei der Landtagswahl am Sonntag mehr Sitze erreicht haben, als sie Kandidaten aufstellen durfte. „Wir haben ja schon vor der Wahl gesagt, wir werden in jedem Fall den Rechtsweg gehen, was die Listenstreichung betrifft“, sagte er am Sonntag im MDR. Das gelte unabhängig von der Frage, „ob wir alle Plätze besetzt bekommen oder nicht“.
Wie gewohnt meine Wahlentscheidung wieder auch in diesem Posting.
Vollkommen relaxt habe ich gewählt.
Zweitstimme - Die Partei -. Erststimme hätte ich auch dieser Partei gegeben, es gab aber keinen Kandidaten. Deshalb meine Erststimme den Kandidaten der Linken.
Vernünftiger Mensch, aber ohne Chance auf ein Direktmandat, genauso wenig wie - Die Partei – die 5 % Hürde schaffen würde. Trotzdem eine bewusste Wahl von mir, als ehemaligen Wähler der SPD und der Linken. Nach dem Beitritt kam für mich ja nie eine Wahl der CDU, der FDP infrage. Gleiches trifft nun für mich für die AfD und die Grünen zu. Ich komme erklärend im Posting darauf zurück.
Im Posting vorher schrieb ich:

Nun ist ja das Lesen im Kaffeesatz bald vorbei, denn der 1.9. steht kurz bevor und dann können Heerscharen von Experten ihren Müll über Sachsen loswerden. Nach der Wahl könnte ich ergänzen und nun Brandenburg mit einbeziehen oder im allgemeinen Sprachgebrauch besonders auch in den Systemmedien von Ostdeutschland im Jahr 29 nach dem Beitritt der DDR zum GG der BRD sprechen.
Warum Ostdeutschland? Wer nicht merken will, dass genau der Begriff Ostdeutschland bewusst verwendet wird, um vor einer vollkommen gescheiterten Politik der Regierungsparteien nach dem Beitritt abzulenken, sollte einmal nachdenken.
Es macht sich doch hervorragend, seine eigenen Fehler zu übertünchen und eben Ostdeutschland mit Jammerossi, Undankbare usw. in die gezielte Meinungsmache zu bringen. Leider erkennen eben viele Menschen nicht, dass hier gezielt abgelenkt wird.
Die Probleme der Menschen sind doch schon lange nicht nur auf die neuen Bundesländer begrenzt. Für die einfachen Menschen ist die verhängnisvolle Politik, sei es der Sozialabbau, sei es die vollkommen verfehlte und desaströse Flüchtlingspolitik, sei es die Verabschiedung einer Friedens und Entspannungspolitik im Sinne eines Willy Brandt und auch Helmut Kohl schon lange gesamtdeutsch zu sehen.
Heute stimmen die Einheitsparteien von SPD/UNION/ Grünen Kriegseinsätzen zu, wollen die Militärausgaben auf 2 % des BIP erhöhen.
Dazu passt ein Einwurf zur AfD. Auch diese befürwortet die 2 % und will die Wehrpflicht wieder einführen. Was soll das? Glaubt die AfD auch, dass der Russe vor der Tür steht?
Wer glaubt, dass die AfD der Schlüssel für eine andere Politik ist, irrt sich gewaltig.
Sie ist und bleibt eine stockkonservative Partei und ist analog wie in der Vergangenheit die Union auch das Auffangbecken von Nazis, heute Neunazis genannt.
Ihr Trumpf besteht lediglich darin, dass sie die berechtigten Klagen und Missstände der Bürger über die verfehlte Politik, besonders eben in Bezug zur Migration anspricht und durchaus recht hat.
Ob sie soziale Probleme, wie Rente, Daseinsfürsorge allgemein im Sinne der einfachen Menschen lösen würde, dazu fehlt mir der Glaube.
Trotzdem muss man ganz einfach diese Partei ernst nehmen und nicht, wie aktuell zu beobachten nach den Landtagswahlen mit Worthülsen bekämpfen, um vom Verursacherprinzip der etablierten Parteien abzulenken.
Genauso schlimm für mich sind die Grünen. Wer nachweislich eine solche Doppelmoral, wie die Grünen praktiziert, kann man doch einfach nicht wählen.
Ich habe häufig zu den Grünen mich geäußert. Wer mit den Faschisten in der Ukraine paktiert, wer Fracking Gas aus den VSA will, wer in Regierungsverantwortung jegliche grüne Ideale vergisst, wer eine vollkommen hysterische Klimapolitik verkauft, dabei eindeutig junge Menschen mit ihrer Unerfahrenheit für sich missbraucht, hat jeglichen Anspruch einer seriösen Politik für mich verspielt.
Eine Bemerkung noch zu den Linken. Der einzige Hoffnungsträger, gerade in den neuen Bundesländern, ist berechtigt, abgestraft wurden. Wer seine Führungskraft dermaßen demontiert, nur um an die Futtertröge der Macht zu kommen und dabei eine Art SPD light werden will, hat jeden Anspruch verloren für ein Klientel zu sprechen, den ich mich zugehörig fühle. Weg mit solchen Salonkommunisten, wie Kipping und Riexinger und ein Neuanfang gebündelter linker Kräfte auf Basis einer sozialen Marktwirtschaft.
FDP war für mich noch nie ein Thema.
Ich möchte nun zu den Landtagswahlen zurückkommen und dabei mich auf die Berichterstattung der ARD mit seinen Sendern berufen.
Ich bin ja aus der Vergangenheit viel gewöhnt. Wir hatten als DDR - Bürger als Ausgleich einer manipulierten Berichterstattung immer noch das Westfernsehen.
Was aber gestern in der AfD abging, ist nicht mehr zu fassen.
Es gab in Sachsen und Brandenburg einen klaren Wahlsieger unter Berücksichtigung des bestehenden Wahlsystems und der hieß ganz klar AfD.
Warum man nun den Wählern der AfD indirekt vorwirft die sogenannte Demokratie nicht verstanden zu haben und ganz einfach falsch gewählt zu haben, ist fern jeglicher Realität und neigt zur Arroganz. Ganz deutlich zu spüren gestern Abend bei Will mit der Journalistin M. Amman vom Spiegel.
Die Menschen in Sachsen und Brandenburg haben die AfD gewählt, weil sie jahrelang von den etablierten Parteien nach Strich und Faden verarscht worden sind, um einmal klar deutsch zu sprechen. Den Menschen an der Grenze zu Polen interessiert nicht, ob Kalbitz ein Nazi ist, ob die Weidel in der Schweiz lebt und die AfD Parteispenden kaschiert hat, kennen sie von der CDU auch. Sie sehen die Kriminalität und nichts anderes.
Die Menschen auf dem Land sehen die fehlende ärztliche Versorgung, früher gab es Polikliniken, sie sehen keine Anbindung an den Nahverkehr, sie werden nur noch unzureichend mit Lebensmitteln versorgt, da es keine Läden mehr gibt. Internet ist und bleibt ein Fremdwort für sie.
Ich habe das Leipziger Wahlergebnis mir näher angeschaut. Dort wo soziale Brennpunkte sind, war die AfD vorn.
Nun redet Frau Schwesig bei Will von einer klaren Entscheidung gegen die AfD.
Hat sie den Schuss immer noch nicht gehört? Die SPD in Sachsen hat 7,7 % erreicht.
Nun deutet das Ergebnis in Sachsen darauf hin, dass eine Koalition nur mit CDU/GRÜNEN/ SPD geht. Kretschmer schließt ja bis jetzt eine Minderheitsregierung aus.
Nun gibt ja Habeck zu, dass CDU und Grüne wie Feuer und Wasser sind und nicht zueinander passen. Was soll das für eine Koalition werden, die nur das Ziel verfolgt, die AfD auszugrenzen?
Natürlich kann sich Gauland ganz gemütlich in den Sessel setzen und warten bis alleine schon in der CDU Sachsen die konservativen Mitglieder den Aufstand proben und dann ist es in Sachsen aus, mit der klaren Entscheidung der Wähler gegen die AfD. Will das Schwesig wirklich nicht begreifen, so dumm kann sie doch gar nicht sein.
Auch wenn die Verhältnisse in Brandenburg etwas anders sind, die Verlierer der Wahl sind CDU und SPD.
Wenn, nun endlich sowohl die Union und die SPD nicht aufhören die Schuldigen für den Aufstieg der AfD bei anderen zu suchen, also den Wählern der AfD und nur den Kampf gegen die AfD führen, ist der totale Untergang von Union und SPD besiegelt.
Waren wir in Deutschland nicht schon einmal soweit? Bringt uns dann ein neuer Führer die neue Glückseligkeit?
Ein Schweizer Internetfreund mailte mir.
Die Ablenkung und Fokussierung der Wahlerfolge der AfD auf Sachsen und Brandenburg, vielleicht auch noch Thüringen, zu lenken ist trügerisch.
Noch leben die alten Bundesländer in ihrer vermeintlichen Wohlstandblase, eine welche die neuen Bundesbürger nie erleben durften, aber die Anzeichen, dass immer mehr Menschen in den alten Bundesländern auch der Armut ausgesetzt werden, lässt ganz schnell auch die AfD dort aufblühen.
Sehe ich auch so. Da hilft auch nicht das bewusste Ausspielen der Menschen untereinander im Gästebuch bei Anne Will, geschürt von einer bekannten Person mit Mehrfachauftritten unter verschiedenen Nicknamen und ihren Freund nach vierwöchiger Enthaltsamkeit.
Wer bis heute nicht begriffen hat, dass das Klientel, welches ich mich zugehörig fühle, nur gemeinsam Veränderungen ohne Neid und Länderzugehörigkeit herbeiführen kann, isoliert sich selber und ist kein Deut besser als die sogenannten Rechtspopulisten.



Glück auf
Ralf

Freitag, 30. August 2019

Sendezeit für Widersprüche und Irrsinn

Der Regenwald brennt – zerstört unser Konsum den Planeten?

"maybrit illner" am 29. August 2019




"maybrit illner“ mit dem Thema "Der Regenwald brennt – zerstört unser Konsum den Planeten?" am Donnerstag, den 29. August 2019, um 22:15 Uhr im ZDF. Die Gäste: • Annalena Baerbock (Grüne/B´90), Parteivorsitzende • Christian Lindner (FDP), Partei- …
Datum: 29.08.2019 Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 29.11.2019

Lindner: „wir brauchen einen marktwirtschaftlichen Mechanismus. Der realistische Preis ist die Marktwirtschaft. Das kann der Markt besser als die Politik.“
Also ist laut Lindner der Markt das stärkere und bessere Mittel für alles?! Demnach auch für das Klima?!
Frage: wo war und ist der Markt bisher, wenn er doch alles besser kann?! Wo sind die von Lindner geforderten und erwarteten Erfindungen des Marktes?! Wieso müsste man Menschen „umerziehen“ (bedeutet demnach,, dass man sie bereits schon einmal erzogen hat, nur falsch?!), wenn der Markt es doch richtet?! Wie soll ein Markt besser und stärker sein, wenn sich laut Lindner doch stets die Politik durchsetzte und durchsetzt?! Wieso macht er dann Politik?! Wie lautet ein Werbeslogan des Marktes: „Sind sie zu stark, bist Du zu schwach“. Also wenn die Politik zu stark ist, ist der Markt zu schwach. Und diesen Schwächeren sieht Lindner als Lösung?!
Friday for Future gibt es weil? Der Markt so stark ist und alles geregelt hat und regelt?! Die Politik so stark ist und alles geregelt hat und regelt?!
Herr Lindner sitzt in der Runde und diskutiert über ein Riesenproblem und macht Vorschläge weil? Der Markt so stark ist und alles geregelt bekommt und regelt?! Oder weil die Politik so stark ist und alles geregelt bekommt und geregelt hat?!
Wieso diskutiert man dann Riesenprobleme und macht Vorschläge?! Wieso gibt es dann Friday for Future?!
Es wird eines immer offensichtlicher.Weder der Markt, noch die Politik bekam und bekommt die Probleme in den Griff und geregelt.Sonst müsste man sie ja erst gar nicht diskutieren und „bessere“ Vorschläge machen!
Die Ursache hierfür ist, dass weder der Markt, noch die Politik für den Menschen da sind, sondern nur für den eigenen Profit! Dass weder die Politik, noch der Markt, sondern das Kapital alles regelt!
Und zwar im eigenen Interesse des ewig wachsenden Profits! Aber diesen kann man weder essen, noch trinken und auch nicht atmen. Profit hat nichts mit Leben zu tun, sondern mit Ausbeutung desselben und damit der Menschen. Und deshalb ist selbst dieser endlich und nicht ewig während.


Mittwoch, 28. August 2019

Der etwas andere Blick

Der etwas andere Blick

In drei Bundesländern wird demnächst gewählt. In Sachsen und Brandenburg schon am kommenden Sonntag und in Thüringen im Oktober. Viele Politiker der etablierten Parteien zittern schon jetzt vor dem Verlust der sicher geglaubten Rundumversorgung. Zu Recht, denn das Wohl des Volkes haben sehr viele Politiker schon lange nicht mehr im Sinn. Wer Politik nur noch als Mittel zur Sicherung der eigenen Wohlstands begreift, für den man als Gegenleistung nur noch ab und zu die Hand heben muss, der darf sich im Endeffekt dann auch nicht wundern, wenn er die rote Karte bekommt und vom Platz gestellt wird. Also habe ich mir mal überlegt, welche Themen denn mir selbst wichtig wären, wie ich darüber denke und wer eigentlich diese zumindest ansatzweise vertreten würde.

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema Migration. Dabei geht es mir nicht nur um die Frage wer die noch immer anhaltende Invasion von dunkelhäutigen Stammeskriegern endlich stoppt, sondern auch und vor allem darum, wer sie wieder rückgängig macht, sprich, wer Abschiebungen endlich mal durchsetzt. Kaum jemand weiß, wie viele Abschiebungen wirklich scheitern, weil die angegeben Heimatländer die Migranten nicht zurück nehmen oder behaupten, zu Recht oder Unrecht, es wären gar keine Angehörige ihres Staates. Das kann nicht mein Problem sein. Wer die halbe Welt hier unkontrolliert aufnimmt, der soll auch persönlich die Konsequenzen tragen. Ich bin für sofortige Abschiebung abgelehnter Migranten und mir ist völlig egal wohin, zumal ich einen Willen sich hier anzupassen nur bei sehr Wenigen erkennen kann. Das traue ich zur Zeit nur der AFD und der NPD zu. Und ja, auch die NPD steht auf dem Wahlzettel. Alle anderen Parteien haben uns entweder diese Misere eingebrockt oder wagen es sogar öffentlich diese Masseninvasion zu verteidigen und noch mehr zu fordern. Aber auch damit noch nicht genug, denn es geht sogar so weit, dass sie den Gegnern ihrer Multikultiphantasien empfehlen das eigene Land zu verlassen. Ich hingegen frage mich ernsthaft, wo bei solchen Forderungen die Prioritäten liegen und wie es dazu kommen konnte, dass solche Meinungen hoffähig geworden sind? Zu dieser Thematik gehört natürlich auch dazu, dass man die Verursacher solcher Flüchtlingsströme, die fast den gesamten nahen Osten mit Krieg und Umstürzen überziehen, endlich mal klar benennt, ihnen die Gefolgschaft verweigert und deren Militärbasen hier dicht macht. Man kann nicht auf der einen Seite Humanität fordern und auf der anderen Seite Kriegstreiber hofieren. Doch ausgerechnet die Grünen fordern weitere Aufrüstung. Soviel zu deren Verlogenheit. Ich gestatte mir sogar der Meinung zu sein, wer die Grünen wählt, wählt Krieg gegen Russland. Die Grünen sind zur treibenden Kraft für militärische Aufrüstung geworden. Ja, nicht die AFD bläst zum Angriff auf Russland, sondern die Grünen. Aber vor der AFD wird gewarnt. Verkehrte Welt kann ich da nur sagen.

Nächstes extrem wichtiges Thema für mich ist die EU. Und nein, ich verwechsele nicht die EU mit Europa. Diese EU, so wie sie zur Zeit ist, gehört sofort aufgelöst und wenn das nicht möglich ist, muss Deutschland dieses Gebilde schnellst möglich verlassen. Es gibt nicht einen einzigen Vorteil, den diese EU für das Volk zu Wege gebracht hat. Stattdessen Gurkenverordnung, Glühlampenverbot, Staubsaugeruntauglichkeit, Hoheitsverlust, Rettungsschirme, Kompetenzstreitigkeiten usw. usf.. Außerdem fordere ich mal eine unabhängige Kosten Nutzen Rechnung ein und ich wette, dass diese verheerend ausfällt. Zumindest für das Volk. Bei Konzernen sieht das anders aus. Nur die AFD macht die desaströsen Zustände der EU überhaupt zum Thema. Alle anderen wollen noch mehr davon, auch um das Problem der eigenen Verfassung zu umgehen. Ich sage weg mit der EU. Damit habe ich nicht gesagt, weg mit Europa.

Dann kommt da noch die PKW Maut. Verdächtig ruhig ist es vor der Wahl nicht nur um dieses Thema geworden. Ziel ist es, eine kilometerabhängige Maut auf allen Straßen zu errichten, die dann sofort vom Konto abgebucht wird. Dazu wurden überall Überwachungssäulen aufgestellt, mit denen der Verkehr lückenlos überwacht werden kann. Mit Freiheit und Leben hat das nichts mehr zu tun, sondern das Leben wird dem Tribut untergeordnet. Kaum bewegt man sich, ist man auch schon tributpflichtig. Fünf Milliarden Euro nimmt der Staat pro Jahr durch die LKW Maut inzwischen ein und das Geld reicht angeblich noch immer nicht zum Erhalt der Straßen. Da muss der Bürger noch mal eine Schippe drauf legen. Nur gibt es keine offiziellen Zahlen. Für den Erhalt der Straßen zahlt der Bürger nämlich schon in Form der KFZ Steuer. Da kommen jährlich 9 Milliarden zusammen. Nur, und jetzt kommt es, die sind gar nicht zweckgebunden. Also ist das Gesülze um die Notwendigkeit für den Straßenbau mal wieder nichts als heiße Luft. Allerdings hat nicht eine Partei das zum Thema gemacht. Also halte ich fest, das was den Bürger direkt betreffen wird, spielt in den Augen der Parteien keine Rolle. Deutlicher kann man gar nicht zum Ausdruck bringen, dass es nicht um das wohl des Volkes geht.

Die Grünen sind gerade dabei aus dem Land der Dichter und Denker ein Land der Narren und Abartigkeiten zu machen. Deshalb ist für mich der Genderwahn der Grünen auch ein wichtiges Thema. Umdefinierung des Familienbegriffs, Veggiezwang und Verhunzung der deutschen Sprache kann, will und werde ich nicht akzeptieren. Aber auch dazu von allen Anderen nichts als Schweigen im Walde. Warum begehren nicht mehr Menschen gegen diesen grünen Wahnsinn auf? Was haben die Grünen in ihrer Geschichte, vor allem seit ihrer ersten Regierungsbeteiligung im Bund, denn jemals Vernünftiges für das Volk getan? Diese Frage sollte man sich stellen, bevor man auch nur in Erwägung zieht dort sein Kreuz zu machen. Da ich über CO2 und Umwelt schon genug geschrieben habe, lasse ich das mal weg und weise hier nur darauf hin, dass das Thema CO2 Steuer sofort nach der Wahl wieder auf die Tagesordnung kommt und diese CO2 Steuer wird höher ausfallen, wenn die Grünen noch Stimmen dazu gewinnen. Hütet Euch vor den Grünen!

Aber man kann doch SPD wählen. Die wollen doch den Soli abschaffen und die Reichen besteuern. Wie bitte? Die SPD hat Euch das alles angetan. Die SPD hat Hartz4 eingeführt. Die SPD hat die Riesterrente eingeführt. Und jetzt tut ein Olaf Scholz so, als wäre er nie Teil dieser neoliberalen Politik gewesen. Nein, auch die SPD hat das Volk bisher nur verraten.

Fazit:
Wenn ich an Wahlen glauben würde, dann gibt es nur eine Partei die zumindest ansatzweise einige meiner Interessen vertreten wird und das ist die AFD. Damit ist alles gesagt!

Peter Fischer




Montag, 26. August 2019

Vor der Landtagswahl

Ralf Nietzschmann



Mein Posting zum Thema: Vor der Landtagswahl in Sachsen.
Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,
nun ist ja das Lesen im Kaffeesatz bald vorbei, denn der 1.9. steht kurz bevor und dann können Heerscharen von Experten ihren Müll über Sachsen loswerden.
Persönlich sehe ich dieser Landtagswahl äußerst entspannt entgegen.
Was wird sich denn ändern im festgefahrenen Parteiensystem von CDU/SPD/FDP/ GRÜNEN und neuerdings auch der Salonkommunisten um Kipping und Riexinger?
Für mich nichts, denn noch will ja keiner mit der AfD ins Bett steigen.
Vielleicht einmal eine Minderheitsregierung würde ich mir wünschen.
Kürzlich am 23. 8. in Torgau kam ich mit einem Wahlkämpfer der SPD ins Gespräch. Er tat mir leid, sein Stand war kaum frequentiert. Nur unser Gespräch lockte dann doch ein paar Neugierige an.
Ich outete mich als ehemaligen SPD Wähler und später Wähler der Linken und heute würde ich keine der etablierten Parteien wählen, natürlich auch nicht die AfD.
Apropos AfD . Ein etwa 45-jähriger Mann, verstand meine Ablehnung gegenüber der AfD nicht. Lag vermutlich an mir, umständlich erklärt:
Wer ist die AfD, zugegebenermaßen nicht in der Breite. Es sind die Vorvorfahren, die bei den Vorfahren in der CDU nach 1945 keinen Platz mehr finden und ich möchte verhindern, dass Vorgestern, wie bereits vor Vorgestern bereits morgen Realität werden könnte.
Also im Klartext, ich meine die Tendenzen von gewissen einflussreichen Figuren in der AfD, die sich nicht zu schade sind die Ereignisse von 1989 in der DDR für sich nun auch noch zu reklamieren und eindeutig als Nazis zu bezeichnen sind . Ich möchte auch nicht, dass die AfD den Rüstungsetat auf die berüchtigten 2 % will, die Wehrpflicht wieder einführen will und damit genau den Weg verfolgt, der Rüstungsindustrie zu Gange zu gehen.
Zurück zum Gespräch.
Natürlich bin ich für den Nationalstaat, aber anders als die AfD und deshalb verstehe ich die SPD/LINKEN und erst recht nicht die Grünen.
Sie agieren zum Nutzen des Kapitals und der Volksverführer, ob bewusst oder unbewusst ist nicht ganz leicht einzuschätzen. Die Haltung dieser Parteien zur nationalen Frage ist dafür einer der Hauptgründe. Für sie ist der Nationalismus eine zu verdammende Größe. Der Weg einer Nation also der Nationalstaaten beginnt mit dem Wohlstand des eigenen Volkes, nur dann kann man über Demokratie sprechen, die den Namen verdient.



Was meine ich damit?
Warum wählen im Osten, nicht nur in Sachsen, Wähler die AfD?
Es ist die soziale Verzweiflung. Nun hat auch Die LINKE den Platz geräumt und bläst mit in das gleiche Horn vertuscht die Lebenswirklichkeit von Millionen von Menschen in diesem unserem Land.
Nun sage ich keinesfalls, dass die AfD eine Lösung darstellt. Was ich aber nicht mache, dass ich zum Beispiel die Generation, die heute 50 Jahre und älter sind, beschimpfe, mich mit meinem politischen Wissen hervortue und diese Menschen pauschal verurteile, mit Hass überschütte oder drastisch gesagt als bisschen zurückgeblieben bezeichne.
Wer das nicht verstehen will, treibt immer weitere Teile der Bevölkerung, besonders im Osten durch diese Art der beziehungslosen Moral von oben herab der AfD die Wähler in die Arme.
Dazu muss man sich gerade mit der von mir genannten Generation geschichtlich auseinandersetzen.
Wurde der o.g. Ossi sein Leben lang von nunmehr zwei verschiedenen Staaten entmündigt, verarmt und unterdrückt? Wie viel dieser Menschen fühlen sich bis heute als Menschen zweiter Klasse in dieser BRD?
Und haben nicht gerade die Einheitsparteien, die er von früher kennt – SED und Blockparteien- , von Union/ SPD/GRÜNEN/FDP/ Grünen auch Teile der Linken seine Interessen verraten?
Warum erinnern sich gerade jetzt vor den Wahlen diese Parteien an die Verbrechen der Treuhand und die damit einhergehenden totalen Zerstörung des Selbstbewusstseins und der Lebensbiografien nicht weniger Menschen aus der DDR? Wenn, besagter Wahlkämpfer nun den Menschen weismachen will, dass die SPD sich für Polikliniken und andere gesellschaftlichen Bindungen, die in der DDR Gang und gäbe waren, einsetzen will, braucht er sich über das Gelächter nicht zu wundern.
Ein Schlussgedanke.
Die wirtschaftliche und politische Freiheit hat diese Generation nach dem Beitritt nie erleben dürfen, zumindest unter massenpsychologischen Gesichtspunkten.
Deshalb probiert eben ein Teil, ob es nun 24 oder 26 % der Wähler werden, sei dahingestellt, den Aufstand aus ihrer Ohnmacht heraus und wählen die AfD.
Ein letzter Gesichtspunkt ist der Tatsache geschuldet, dass die o. g. Parteien durchaus dazu beigetragen haben, dass die AfD einen derartigen Stellenwert erlangen konnte. Sieht man einmal von den sogenannten Nazis ab, die es in dieser Partei gibt, hat die AfD in vielen Punkten der vollkommen aus den Ruder gelaufenen Flüchtlingspolitik durchaus recht.
Und das der Ostdeutsche Angst hat, hängt auch mit der erlebten Geschichte zusammen.
Er war nach 1945 nur Objekt und Spielball unter der Führung der Sowjetunion als Ergebnis des II. Weltkriegs. Nach dem Beitritt ging es weiter und nun fürchtet er erneut unter die Räder zu kommen. Denn, die Migranten oder Flüchtlinge, erlebt er als Konkurrenz in allen Lebensbereichen.
Den Westdeutschen wurde nach 1945 auch nichts geschenkt, aber mit der sozialen Marktwirtschaft ganz andere Lebensbiografien ermöglicht. Der Sozialabbau begann ja für den Westdeutschen rasant mit Schröder und Fischer. Es begannen die Kriegseinsätze und das größte Sozialabbauprogramm in der Geschichte der alten Bundesrepublik.
Nicht nur das dem Ostdeutschen seine in der DDR gewohnten sozialen Errungenschaften, gerade im Bereich der Daseinsfürsorge ersatzlos genommen wurden, soziale Gegebenheiten aus der alten BRD blieben grundsätzlich für den Ostdeutschen ein Fremdwort.
Meine Meinung, der weder in der DDR und auch jetzt nicht unbedingt Grund zur Klage hat, aber Recht bleibt Recht und deshalb möchte ich auf den Briefwechsel zwischen Robert Kroiß und den ehemaligen Minister Jung hinweisen, lesenswert wie Politik funktioniert.
Link unter https://robert-diegrossenreligionen.blogspot.com/

https://robert-diegrossenreligionen.blogspot.com/2019/08/franz-josef-jung-und-sein-prozess.html

https://robert-diegrossenreligionen.blogspot.com/2019/08/nochmal-herr-jung-und-sein-prozess.html

Glück auf
Ralf