Montag, 31. Dezember 2018

Guten Rutsch

Wünsche allen LeserInnen ein gutes neues Jahr





Schon wieder ist ein Jahr vorbei
dem aber ist dies einerlei
es zählt nicht Tage oder Stunden
die es nun wieder überwunden

die Zeit vergeht egal ob Uhren schlagen
und ob ein weit´res Blatt an dem Kalender fehlt
das alte Jahr ist nun auch vergangen
ein neues zu erleben, dass ist es was jetzt zählt

in diesem Sinne wünsche ich
Euch allen, aber auch für mich
dass es nicht schlechter werden soll
als das vergang´ne, das wär´ schon toll

und gestern ist heut´ wor´n und heut´ ist bald morng´
die einen geboren und and´re san gschtor´m
das einzige was zeitlos wirklich zählt
ist, dass die Liebe niemals fehlt

denn sie ist Ursprung allen Lebens
und wir wünschten uns vergebens
ein gutes neues Jahr
wenn es ohne Liebe war

© Robert Kroiß

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Bis zum nächsten Jahr....




zum Ende der Weihnachtstage noch ein Song meines Jüngsten und Ältesten, die bisher jedes Jahr den ein oder anderen Weihnachtssong gecovert und in Szene gesetzt haben.

Sonntag, 23. Dezember 2018

Advent und Weihnachten




Auch wenn ich selbst das Weihnachtsfest nicht feiere, möchte ich es nicht versäumen meinen LeserInnen für ihr Interesse zu danken und ihnen allen, je nach Façon ein schönes Fest, oder auch nur stille Tage zu wünschen.
Vor allem aber Gesundheit und ein friedvolles Gemüt mit den besten Wünschen für ein gutes 2019.



Advent (Ankunft)

Alle Jahre wieder
und was ist angekommen
Wäre man tatsächlich angekommen
müsste man doch nicht
alle Jahre wieder
auf die Ankunft warten
Jahr für Jahr feiert man sich selbst
und freut sich über neue Rekorde
und Rekordeinnahmen bei Spenden
über die zunehmende Anzahl
an Tafeln für Notleidende
freiwilligen HelferInnen
und deren Hilfsbereitschaft
die Zunahme bei deren Einsätzen
Dies zeigt doch in der Quintessenz
dass die Masse der Menschen
herzensgut und voll der Nächstenliebe
zum teilen und der Teilhabe bereit ist
Der Mensch also von sich aus gut
und in Wahrheit gar nicht egoistisch ist
Dann stellt sich für mich aber die Frage
wie es überhaupt zu derartigen Notwendigkeiten
kommen kann und muss
Diese Tatsachen der Hilfsbereitschaft
durch Spenden und Teilhabe
sind doch nicht nur aus der Not geboren
sondern sie ist im Menschen
doch längst genauso angelegt
Merkt denn tatsächlich Niemand
dass es dann eigentlich sehr schlecht
um die Welt und Menschen bestellt ist
Wenn aber die Menschen in Wahrheit
doch gar nicht so egoistisch sind
wie es die leidvolle Wirklichkeit zeigt
woher und wieso kam und kommt
es dann immer und immer wieder
zu einer derartigen Wirklichkeit
Woher kommen dann all die Kriege
das Leid und das Elend
die es dann notwendig machen
hilfsbereit, spenden freudig zu sein
Die herzensguten Menschen
können doch dafür wahrlich
nicht verantwortlich sein
Es ist ja überhaupt nicht in ihrem
ursprünglichen Sein und ihrer Wesenheit
angelegt und begründet
wie es die Hilfsbereitschaft zeigt
Worin liegt dann also die Ursache
wer ist dann dafür verantwortlich
dass es zur Herzensgüte
zur Hilfsbereitschaft und Teilhabe
immer erst in der Not kommt
Wem dient es dann
dass es erst zu Notlagen
kommen muss
damit der Mensch
herzensgut sein kann
obwohl er es doch
ursprünglich sowieso ist
Denn wäre er es
nicht ursprünglich
und von seinem Sein her
dann wäre er es
auch in den Notlagen nicht
ja er könnte es gar nicht sein
weil es ja dann nicht in ihm
angelegt wäre
Also gibt es eine
noch nicht erkannte
und benannte Ursache
die zu Tage fördert
dass der Mensch
in seinem Innersten
hilfsbereit und zum
teilen bereit ist
Sternstunden
Licht ins Dunkel
Spendenkonten
Kleiderkammern
Brot für die Welt
Adveniat
und wie sie alle heißen
Notwendig gewordene Bittsteller
für eine Welt
die völlig entgegengesetzt
gestaltet wurde und wird
als es die Veranlagung
der Menschheit
scheinbar immer nur in
Notsituationen zeigt
Samaritertum als Heldenepos
allerdings nur möglich
weil es entsprechende Opfer gibt
Wahre Heldenhaftigkeit
benötigt aber keine Opfer
sondern schafft eine Wirklichkeit
ohne Not und Elend
und machte Samariter überflüssig

Derartiges zu hinterfragen
gilt dann als herzlos


© Robert Kroiß

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Abgestumpft - Resigniert - Müde

Mein Posting zum Thema:Abgestumpft – Resigniert - Müde
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
wieder geht ein Jahr zu Ende, wieder gab es unzählige politische Ereignisse und wieder stelle ich aus meiner Wahrnehmung fest, dass ein Großteil meiner Mitbürger*innen abgestumpft, resigniert aber auch müde im Sinne der Machtlosigkeit eben diese politischen Ereignisse im eigenen Land und auf der Welt wahrnimmt und für sich bewertet. Wie lange eine solche Verhaltensweise noch anhält, lässt sich schwer voraussagen. Ich meine, dass die Staatsmacht in Deutschland im Interesse ihres Machterhalts immer noch eine Balance hält, die Zufriedenheit zugunsten der Unzufriedenen und Abgehängten noch zulässt.
Eins ist aber bei genauer Beobachtung auch erkennbar, die Angst der Zufriedenen, auch Mittelschicht genannt, in Richtung sozialen Abstieg steigt.
Ich möchte zum Jahresende einige wenige aktuelle politische Ereignisse aus meiner Sicht anreißen und bewerten.
Ein großes Schauspiel hat ein Ende gefunden. Es nannte sich CDU Parteitag.
Was wurde dem Volk geboten?
Systemmedien und Delegierte verkauften dem staunenden Michel mantraartig, also gebetsmühlenartig, in Endlosschleife ein Beispiel großartiger gelebter Demokratie bei der CDU.
Ich stelle mir allerdings die Frage, was wurde da eigentlich demokratisch entschieden? Was bedeutet das für die politische Landschaft perspektivisch jetzt und nach Merkel, nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa und da eben auch für die EU?
Warum zeigt sich die AfD eher zufrieden mit der Wahl von Annegret Kamp Karrenbauer (AKK), sieht das eher als Steilvorlage für sich und warum fürchtete sie die Wahl von Merz?
Aus meiner Sicht erlebten wir eine reine interne Wahl, wenn man es unbedingt so sehen will, zwischen zwei Flügeln.
Merz steht rigoros für einem durch den Finanzmarkt bestimmten Kapitalismus.
Bestes Beispiel auf dem Parteitag die private Altersvorsorge mit Aktien. Jeder Niedrigverdiener hüpft da in die Höhe, endlich weiß er mit seinem Geld, was er ja in Hülle und Fülle hat, etwas anzufangen. Nichts gegen Aktien oder Aktienfonds, aber nicht für die Altersvorsorge, vor allem, wenn man den Auszahlungstermin nicht selber bestimmen kann und auf diese Gelder angewiesen ist.
AKK eher auf der Linie von Merkel, also verschleiert und eher etwas zum Nachdenken, wenn Merkel dem Volk die marktkonforme Demokratie gewohnt alternativlos verkauft. Ich sehe da bestenfalls die direkte Ansprache von Merz, eher dann doch ehrlicher, als von AKK geschickt verpackt, so wie sie das von Merkel gelernt hat.
Neues hat für mich dieser Parteitag nichts gebracht, außer der Bestätigung, dass die CDU weiter strukturkonservativ und fest der Gläubigkeit an den Markt unterworfen bleibt.
Was boten die drei Kandidaten fürs Volk?
Gab es ein Aufmucken, als Spahn seine „Weisheiten“ absonderte?
„Jeder Job ist zumutbar“ und „Hartz IV bedeutet nicht Armut“.
Gab es überhaupt Bedenken Merz, als Kandidaten aufzustellen?
In wie viel Aufsichtsräten sitzt und saß Merz, nach seiner Auszeit von der öffentlichkeitswirksamen Politik? Welche Interessen vertritt er bei Black Rock Deutschland? Die der AN und Rentner?
Spitzenpolitiker der CDU und auch die Delegierten verstecken doch nicht einmal mehr ihre Haltung gegenüber der Bevölkerung.
Unter Merkel wurde die von Kohl und von Schröder SPD begonnene neoliberale Politik perfektioniert. Der Sozialstaat mit seiner noch unter Erhardt praktizierten Politik der sozialen Marktwirtschaft, wird nur noch, als Störfeuer betrachtetet.
Neuerdings ist man dann plötzlich nicht mehr nur links, sondern auch rechts, wenn man der marktkonformen Politik nicht folgen will.
Da schließt sich für mich wieder der Kreis, wenn ich so etwas hören muss.
Wie kann man linke Haltung als Einzelperson, ich lasse links einmal so stehen, ohne links näher zu definieren, mit der AfD vergleichen?
Die AfD, es fängt bei Parteispenden an, unterscheidet sich in Nichts von der CDU.
Auch sie bevorzugt einen asozialen, marktradikalen und neoliberalen Kurs.
Ihr Zuspruch und das muss ich so sagen, weil es meine Überzeugung ist, besteht an den elementaren Fehlern der anderen neoliberalen Parteien mit der CDU an der Spitze. Es sind hauptsächlich Fehler in der Flüchtlingsproblematik, die vor allem das einfache Volk in jeglicher Hinsicht zu spüren bekommt und betroffen ist.
Von dieser Tatsache profitiert die AfD und für mich bleibt es ein Trugschluss, dass die AfD Interesse hat, die Situation für betroffene Menschen positiv zu verändern.
Die Menschen lassen sich täuschen und verrennen sich in den Gedanken, dass diese Partei für sie etwas bewegen würde. Die Gründe liegen m. E. im Nichtwissen,
wie stockkonservative Parteien über ökonomische Vorgänge im Spätkapitalismus zugunsten ihrer Geldgeber entscheiden.
Wer interessiert sich schon persönlich über die gesellschaftlichen und politischen Zustände seit über 40 Jahren in der BRD?
Massenarbeitslosigkeit wird ganz einfach medienwirksam klein geredet, obwohl sie vorhanden ist. Es gibt fast 14 Millionen verarmte Bürger*innen und jedes 5. Kind in Deutschland lebt in Armut auf.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die BRD noch nie so reich war, wie jetzt.
Aber wie ist der Reichtum und zu wessen Gunsten ist er verteilt?
Ich bleibe dabei, weder die Einheitsparteien von Union, SPD, Grünen, FDP und leider auch Teilen der Linken, sind ernsthaft interessiert an dieser Faktenlage etwas zu verändern. Natürlich auch nicht die AfD, wenn sie aus ihrer zum Schein auferlegten Isolierung befreit und salonfähig gemacht wird.
Ich wollte mich zum Thema § 219a, auch ein Thema auf dem CDU Parteitag, eigentlich nicht äußern.
Ich bleibe auch bei meiner grundsätzlichen Meinung dazu.
In der Endkonsequenz, bleibt die Entscheidung zum Schwangerschaftsbruch einzig und allein die Entscheidung der Frau. Und ja, es war in der DDR genau so, ob das bestimmte Wessis wahrhaben wollen oder nicht.
Was hat hier das Parlament, Kirchen und dergleichen darüber zu bestimmen?
Höhepunkt für mich und der eigentliche Anlass mich überhaupt dazu zu äußern,
war der Diskussionsbeitrag des Eugen Alber auf dem CDU Parteitag.
So reagieren für mich sogenannte Christen.
Er sagte zum Thema Abtreibung: „Wir töten täglich potenzielle Ärzte, Facharbeiter, Pflegekräfte, Lehrer, Priester und so weiter und steuern damit in die demografische Katastrophe. Ohne die Tötung von sieben bis acht Millionen Kindern seit 1975 hätten wir keinen Fachkräftemangel und bräuchten keine Einwanderung.“ Außerdem stellte er sich dezidiert gegen die „Ehe für alle“.
Er stellt sich aber nicht der Frage, warum Frauen zu diesem Schritt greifen müssen.
Ehe für alle ist doch heute im Weltbild aufgeklärter Menschen eine vollkommene Normalität, im Gegensatz zu den gewissen Menschen in ihren seltsamen Gewändern, die kleine Jungs für sich frei verfügbar beanspruchen.
Es ist genau so wie zur AfD, manches kann man persönlich teilen, da man die gleiche Auffassung vertritt, anderes lehnt man ab.
So auch für mich der Punkt zum Migrationspakt, dort kann ich E. Alber teilweise zustimmen. Was er versäumt hat, ist Ursachen zu benennen, die überhaupt Flüchtlingswellen auslösen.

Ein weitere Punkt, den ich aus meiner Sicht bewerte, sind die gelben Westen in Frankreich und die Partei die Linke in Deutschland.
Dazu, auch da teile ich grundsätzlich die Auffassung von S. Wagenknecht und auf keinem Fall die des Parteiflügels um Riexinger. Wie ich schon oben erwähnt habe, entfernt sich genau dieser Parteiflügel immer mehr von ihrer eigentlichen Klientel und dient sich den anderen etablierten Parteien an.
Deutlich wird das in der Frage der Migration. Dort ist sie schwer vom Kurs abgekommen. Mittlerweile verwechselt sie das durchaus beklagenswerte und unmenschliche Schicksal der Migranten, weicht aber sinnentstellend vom Begriff Migration ab. Sie findet nun Migration positiv und vernachlässigt demzufolge Ursache und Wirkung, vereinfacht gesagt, die gewünschte Ungleichheit interessierterer Kreise und Profiteure des Elends in diesen Ländern.
Mit dem UN Dokument unterstützt sie die Schieflage, als Linke eigentlich der politischen Offenbarungseid. Im Internet wird der Flügel um Riexinger und Co. schon als Büttel des Neoliberalismus tituliert. Darüber lohnt es sich tatsächlich Gedanken zu machen.
Passend dazu auch die Stellung des Riexinger Flügels der Partei zu dem gelben Westen in Frankreich.

Die Ausmaße dieser spontanen Bewegung, die immerhin zu über 80 Prozent Rückhalt in der französischen Bevölkerung findet, veranlasste auch Riexinger, eine Stellungsnahme abzugeben. Ihm passen die Ultrarechten in den Reihen der Bewegung nicht. Dann legt er nach, in Deutschland wäre eine solche Verbrüderung linker und rechter Gesinnung nicht denkbar.
Für mich eine erbärmliche Reaktion eines ehemaligen Gewerkschaftsfunktionärs.
Wie abgehoben und integriert zum System ist dieser Teil der Linken schon verkommen? Das Volk hat in Frankreich nicht die Funktionäre gefragt, ob und wie sie protestieren.
Sofort werden die Gelbwesten mit der Querfront und Nazikeule in Verbindung gebracht. Auch Riexinger bläst in dieses Horn. Was wir nicht ausrufen und vor allem kontrollieren können, kann nur schlecht sein.
Mich erinnert das an 1989 in der DDR. Die echten Bürgerrechtler konnten auch nicht in die Köpfe der Demonstranten schauen. Es ging genau wie jetzt in Frankreich um das Ziel, was erreicht werden soll und um nichts anderes.
Das Gute in Frankreich ist dabei, dass die Menschen sich von keiner Partei, keiner Gewerkschaft, auch keiner Persönlichkeit bevormunden lassen.
Was Persönlichkeiten und deren Führungsanspruch bedeutet, haben ja gerade die Franzosen mit Macron erlebt, gegen ihn richtet sich der Protest. Er ist nichts weiter, als ein widerlicher Schnösel der im Auftrag des Finanzkapitals handelt.
Was wir durch diese Bewegung lernen können, ist die Tatsache, dass es eben keine Führungskräfte gibt. Deshalb kann auch keine Führungskraft festgenommen werden. Die Demonstranten drehen an vielen Rädchen im Widerstand und das erzeugt die Angst der Etablierten. Die Franzosen wollen klar erkennbar eine grundlegende Systemveränderung und mit Sicherheit auch keinen neuen Macron, was ja nur Tapetenwechsel bedeuten würde, ohne die Farben grundsätzlich zu verändern.
Zu den „Chaotensprech“ in unserem Systemmedien.
Eine Revolution hat noch nie im Wohnzimmer stattgefunden. Die herrschende Klasse muss spüren, was passiert. Streng genommen kann nun mal die andere Seite von unvermeidlichen Kollateralschaden, besser gesagt Begleitschaden, sprechen.
Auch sollte sich mal interessierte Mitmenschen über die brutale Anwendung von Gewalt, sogar gegenüber auch zu Kindern, der französischen Staatsmacht kundig machen. Sieht man natürlich nicht in der ARD oder im ZDF.
Zum Schluss doch noch etwas Humor oder doch eher systematische Volksverblödung, berührt die Intelligenz des Einzelnen und da darf der Russe ja nicht fehlen.
So spontan wie die Bewegung selber ist, machen sich die Systemmedien natürlich Gedanken, wer dahinter steckt. Nach intensiver Recherche kommt man vollkommen überraschend zum Ergebnis. Der böse Putin ist der Drahtzieher.
Putin und seine „Trollfabrik“ haben wieder ganze Arbeit geleistet und hunderttausende Franzosen aus der warmen Stube auf die Straße gelockt.
Vollkommen plausibel, für Menschen, die die Hosen mit der Kneifzange anziehen, solche soll es ja sinnbildlich, tatsächlich noch geben.
Welcher Franzose ist denn nicht bei Twitter? Und wenn der Russe sagt, gelbe Westen anziehen und raus auf die Straße, auch bei Minusgraden, machen ja das die Franzosen. Schließlich haben sie ja auch Angst, dass der Russe morgen vor ihrer Tür stehen könnte und dann geht es ab in den Gulag nach Sibirien, wenn man nicht nachweisen kann auf der Straße gewesen zu sein.
So liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte, Leser der Blogs, das war es von mir.
Ich habe, wie immer nur meine Meinung vertreten, die ich für mich als richtig empfinde, bleibe aber auch wie immer, offen für sachliche auch kontroverse Diskussionen.
Zum Schluss, auch wie immer,
für das kommende Jahr 2019 wiederhole ich die ewigen Wünsche nach Glück und
Frieden und ein bisschen mehr Vernunft für unsere Welt!
Zuhören lernen – Andersartigkeit respektieren – Toleranz leben – wer hindert uns eigentlich daran?
Glück auf
Ralf





Mittwoch, 12. Dezember 2018

"Vom Himmel hoch.... "


Inspiriert durch den letzten Tatort vom Sonntag, habe ich zu dem Lied und der Melodie "Vom Himmel hoch... " einen neuen, aktuellen Text geschrieben.


Vom Himmel hoch da komm´ se her
das töten fällt damit nicht schwer
die Hand am Stick, im Aug´das Ziel
Befehl erfüllt, wenn einer fiel

Ne´ Waffengattung ward gebor´n
zum Frieden bringen auserkor´n
Am Himmel schwirren sie umher
und töten Tag für Tag noch mehr

Die Drohne ist der neue Gott
erlösen soll sie von der Not
soll neuer Friedenstifter sein
gesteuert in ´nem Kämmerlein

Die Anonymität gewahrt
der Mörder auf den Bildschirm starrt
das Ziel erfasst und abgedrückt
die Waffenlobby ist entzückt

Wem bringt dies alles Seligkeit
wenn untergeht die Menschlichkeit
der Waffenlobby Himmelreich
macht selbst beim sterben auch nicht gleich

Vom Himmel hoch da kommt der Tod
mit Drohnen kommt`s zum Massenmord
per Countdown wird stets angezählt
wen der Computer auserwählt

Am Bildschirm sind es Punkte nur
von Empathie fehlt jede Spur
egal was sich am Schirm bewegt
wird anvisiert und umgelegt

© R. K.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Nikolaustag




War draußen und kam viel im Land umher
ich muss euch sagen es ärgert mich sehr
wenn ich all überall an den Containerstellen
sehe wie sich immer mehr Menschen quälen

und nach ein paar Pfandflaschen wühlen
wie müssen die sich dabei fühlen
wenn man von höchster Stelle gesagt bekommt
dass sich in diesem Land die Leistung lohnt


dass es sich so gut lebt wie lange nicht mehr
die Worte hör´ ich, doch´s glauben fällt schwer
man muss nur die Menge an „Tafeln“ sehen
und wie viele Menschen für´s Nötigste anstehen


da sitzen sie auf ihren Posten der Macht
halten Reden zur „heiligen Nacht“
mit guten Wünschen für´s kommende Jahr
indem dies dann wird, wie´s alte war


der Reichtum den Reichen und Schönen
man muss ja nur wollen und können
so hört man die Eliten verkünden
dies gilt auch für´s Pfandflaschen finden


die einen erniedrigt, weil sich Eliten erhöhen
mit Benefiz-Gala´s ihrer Barmherzigkeit frönen
und sich im Blitzlicht der Bourgeoisie weiden
um Spenden zu sammeln, für jene die leiden


Ja, von draußen komm´ ich her
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr
und Stille herrscht unter jeder Brücke
weil der Staat die Paragraphen zückte


und die Obdachlosen ihres Schlafplatz beraubt
wer da noch immer verkündet und glaubt
dass es uns allen so gut wie noch niemals geht
die Worte der frohen Botschaft verdreht


von der Geburt des Erlösers in der heiligen Nacht
dem geht es wie stets nur um eigene Macht
ist lieber König, als kniender Hirte vorm Stall
es weihnachtet wieder und zwar überall


© R. K.


Advent




Advent, Advent …. (irgendwas brennt)

Jahr´ für Jahr´ zur selben Zeit
feiert Mensch und Christenheit
die Geburt des einen wahren
Heilands und Erlösers
schon seit Tausenden von Jahren

Und die Kirchenglocken klingen
Mensch und Engelschöre singen
dass jetzt endlich Frieden werde
auf der ganzen Welt und Erde

denn es ist ein Ros´ entsprungen
wie die Alten schon gesungen
jedes Jahr schon zigmal wiederholt
wird der Teppich ausgerollt

Und ... was ist nach all den Jahren
ist der Menschheit Frieden widerfahren
tun sie was das Jesuskind
als Erwachsener verkünd`

lieben sie den Nächsten und den Feind
können sie vergeben und verzeih`n
oder ist das ständ´ge Weihnachtsfest
auch nur eine Fete die vergessen lässt

was der Sinn von dieser heiligen Nacht
in der ein Kind zur Welt gebracht
dessen erster Schrei schon längst verstummt
auch wenn´s nächstes Jahr dann wiederkummt

wieder und auf´s neu´ geboren
trotz als Heiland auserkoren
heile Länder nirgendwo zu finden
so ist´s wenn Jungfrauen entbinden

und so fiebern wieder alle schon
hin zur Geburt von Gottes Sohn
auch dieses Jahr bei Kerzenschimmer
Jahr für Jahr und dies schon immer

wie oft muss der denn sterben
dass es Frieden wird auf Erden
geboren ward er doch schon oft
und alle hatten auch gehofft

dass es endlich Weihnacht werde
Frieden herrsche auf der Erde
nach der stillen heil´gen Nacht
Pustekuchen falsch gedacht

Nächstes Jahr zur selben Zeit
kommt mit Pracht und Herrlichkeit
der Heiland und Erlöser dieser Welt
gefeiert wird, nur das ist´s was jetzt zählt

© R. K.


PLUSMINUS vom 5. Dezember 2018 Der Kandidatencheck zur Wahl des CDU-Vorsitzes




Spahn: „Wer arbeiten kann und sich einbringen kann, der ist eben auch gefordert das zu tun“

AKK: „und das fördern und fordern ist unser Leitprinzip nicht nur bei Hartz IV“

 

Merz: „Der Grundsatz, dass derjenige der aus den öffentlichen Kassen eine Leistung bezieht, begründen muss, warum er sie bezieht und sie nicht ohne Anlass und ohne jeden Grund bekommt, bei diesem Grundsatz muss es bleiben.“



Lebenslauf Jens Spahn:

hat sich also mit einer 2-jährigen Lehre zum Bankkaufmann in die Gesellschaft eingebracht und ist seit seinem 15. ten Lebensjahr in der CDU politisch tätig!

https://cdn2.hubspot.net/hubfs/4626331/JensSpahn_July2018/Pdf/2017_01_27_Lebenslauf_Jens_Spahn.pdf?t=1533493436940

Lebenslauf AKK:

AKK trat mit 19 Jahren in die CDU ein und hat außer Schule und Studium keinen weiteren Nachweis ihres Einbringens in die Gesellschaft erbracht!

https://www.kramp-karrenbauer.de/artikel/lebenslauf


Friedrich Merz hat bis zu seinem 30. ten Lebensjahr schulische Ausbildungen genossen und studiert, war dann ein Jahr Richter und ist seitdem – neben seinen diversen Tätigkeiten als CDU-Mitglied – Rechtsanwalt und lässt das Geld anderer Menschen arbeiten!


https://www.friedrich-merz.de/lebenslauf.html

Diese 3 Personen „unserer“ Gesellschaft liefern sich nun einen Wettstreit darum, wer mit welchen Visionen und Vorstellungen die geeignetste Person an einer entscheidenden Machtposition sei, um künftig dieses Land zu führen.
Was sie unter „fördern und fordern“ verstehen, was sie von den Menschen erwarten, kann man unter obigen Aussagen, sowie ihren Lebensläufen entnehmen.

Wie „sozial“ und „gerecht“ ihre Vorstellungen und Erwartungen sind ebenfalls. Gerechtigkeit in dem Sinne, dass man von anderen durchaus erwarten und fordern kann, was man selber bis dato nicht erbracht hat?!
Gemeinsam haben alle drei nur eines. Nämlich ihre politische Entwicklung und Karriere in der CDU („Arbeitgeber“) nach der schulischen und studentischen Ausbildung!

Die damit verbundenen und erreichten „Eigenleistungen“ und Positionen bestanden und bestehen darin, dass sie einer Partei angehören, welche von den Menschen mit einer entsprechenden, relativen Mehrheit ausgestattet wurden. Ihre weitere Entwicklung war und ist dann allerdings davon abhängig, wie sie aufgrund von Parteienproporz (also Meinungsgleichen ParteifreundInnen), Parteidisziplin, Parteienklüngel und damit willkürlicher Auswahl und Berufung in den Genuss öffentlicher Leistungen (Abgeordnetendiäten mit all deren Vorteilen) gelangten. Dadurch allerdings im Gegensatz zur Gesellschaft und deren Erhalt von öffentlichen Leistungen auch im Alter bestens abgesichert sind und nicht auf ihr bisheriges „Eigenvermögen“ zurückgreifen müssen!
Und sie müssen dies – im Gegensatz zu Merz Aussage – eben nicht begründen!

Worin also besteht die Gleichheit im Recht öffentliche Leistungen, allerdings mit völlig unterschiedlichen „Sanktionen“ zu beziehen?! Diese Frage müsste insbesondere ein RA wie Merz – ein Anwalt des Rechts, oder doch bloß seiner Mandanten? - doch beantworten können.

Zur Verdeutlichung des „Gerechtigkeitsverständnisses“ der 3 Kandidaten ein Beispiel:

Max Mustermann arbeitet seit seinem 14. ten Lebensjahr. Zunächst 3 Jahre als Auszubildender, danach in den verschiedensten Berufen. Die letzten Jahrzehnte bis zu seinem 50. ten Lebensjahr bei einem sehr großen Arbeitgeber („Partei“). Da sein letzter Arbeitgeber („Partei“) an „Macht“ verliert, verliert auch M. Mustermann seinen „Job“. Nun ist er auf die „öffentlichen Kassen“ angewiesen. Nach Auslauf des ALG I ist er genötigt, bis auf einen kleinen „Eigenvorbehalt“ alles bis dahin selbst und durch Eigenleistung Erworbene aufzubrauchen, ehe er in den „Genuss“ von ALG II (Hartz IV) kommt. Eine weitere Einzahlung in das Rentensystem erfolgt nicht mehr, sodass seine künftigen Rentenansprüche auch entsprechend geringer ausfallen werden!

Jens Saubermann ist seit seinem 15. ten Lebensjahr in seiner Partei („Arbeitgeber“) beschäftigt. Da sein „Arbeitgeber“ (Partei) stets daran beteiligt war und ist, wie die „öffentlichen Kassen“ auszugestalten und verteilt zu werden sind, spielt es für ihn überhaupt keine Rolle, ob sein „Arbeitgeber“ (Partei) für ihn persönlich eine „Arbeit“ (Aufgabe) hat oder nicht. Er wird aus den „öffentlichen Kassen“ entlohnt. Selbst wenn sein „Arbeitgeber“ (Partei) nicht mehr direkt an der „Arbeit“ für die Gesellschaft beteiligt ist (wäre), bekäme er seine „Entlohnung“ aus den öffentlichen Kassen. Ja selbst wenn die Nachfrage (Wahlergebnisse) seiner Partei ("Arbeitgeber") erheblich nachlässt, wenn sein "Arbeitgeber" (Partei) an Kunden (Wählerstimmen) verliert, sorgt u. a. seine Partei ("Arbeitgeber") dafür, dass die Entlohnung (Diäten und Parteienfinanzierung) automatisch erhöht wird und somit eine geringere, schlechtere Leistung auch noch belohnt wird. Was für ein Hohn gegenüber denjenigen, denen man ständig verkündet, dass sich Leistung lohnen muss und auch lohnt?! Und dass diese nicht ohne Anlass und jeden Grund, deshalb auch begründen müssten, weshalb sie Anspruch aus öffentlichen Kassen erwarten?! Für seine „Renten-/Pensionsansprüche“ (und automatischen Erhöhungen) ist selbst dann gesorgt, wenn er selbst nicht einmal direkt und aktiv an der Gestaltung der „Arbeit“ seines „Arbeitgebers“ (Partei) beteiligt wäre. Er müsst auch nicht wie im Gegensatz Max Mustermann auf seinen „Eigenerwerb“ zurückgreifen, ehe er weiterhin von den „öffentlichen Kassen“ versorgt wird. Nein, er erhält seine Versorgung bis an sein Lebensende aus den öffentlichen Kassen! (Es gibt noch viel eindeutigere Beispiele für diese Ungerechtigkeit, wie z. B. EX-Kanzler, EX-Bundespräsident usw. )

Würden also die 3 Kandidaten um den CDU-Vorsitz (mit künftiger Aussicht auf das Kanzleramt) es mit der Gerechtigkeit ernst nehmen, dann müssten sie gerade ob ihrer obigen Aussagen bzgl. „fordern und fördern, Begründung für den Bezug aus öffentlichen Kassen“ als erstes bei sich selbst und allen Parteien dieser Gesellschaft anfangen und ihr Verständnis von „Leistungsprinzip“ überprüfen.

Ansonsten handelt es sich nur um populistische Aussagen ohne jeglichen Wahrheitsgehalt, die nur dazu dienen sollen, ihnen im Kampf um die Macht und den Posten entscheidende Vorteile zu bringen.