Montag, 19. März 2018

In eigener Sache

Sehr geehrte Mitlesende und Kommentierende. Mein Blog existiert ja nun schon eine ganz Weile.
Wie schon an anderen Stellen erwähnt entstand dieser Blog – wenn auch aus dem Zwist mit einem anderen Blog -, um sich mit anderen Menschen austauschen zu können. Fast zeitgleich entstand auch Gerds Blog http://politikparadox.blogspot.de/ . Dass unserer beider Blogs ergänzend so großen Anklang fanden und finden, war sicher nicht vorauszusehen. Freut mich allerdings und sicherlich auch Gerd.

Aus diesem Grund möchte ich mich ausdrücklich einmal bei allen LeserInnen für die sachliche Teilnahme und den freundlichen Umgang mit- und untereinander bedanken.

Mein „Anliegen“, dass man sich zu diversen Themen austauscht, die Meinung anderer zu Wort kommen lässt, dabei durchaus auch mal kontrovers kommuniziert, aber im persönlichen Umgang anständig verhält hat sich durchaus erfüllt.
Ich persönlich habe durch die vielen Kommentare für mich selbst sehr viel dazu lernen können und erfahren. Auch wenn ich nicht immer gleich auf jeden Kommentar antworte. Auch dafür möchte ich Ihnen allen danken.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Freude beim Besuch dieser Seiten.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Kroiß

TZ München vom Sa. 17.3.2018



Ein durchaus lesenswerter und interessanter Kommentar von Christian Springer. Allerdings übersieht auch er, wie dies allgemein geschieht, dass die Aufklärung ohne Religionen gar nicht möglich gewesen wäre.
Erst die falschen Auslegungen und Erklärungen der diversen Amtskirchen bzgl. „Gott und der Welt“
- egal welcher Herkunft – machten eine Aufklärung notwendig. Eine Aufklärung dahingehend, dass die Auslegungen in Bezug auf „das Wort Gottes/Allahs“ etc., beruhend auf gleichnishaften Darstellungen und „heiligen Schriften“ weder der Wirklichkeit und erst recht nicht der Wahrheit entsprachen.
Von daher waren und sind Religionen, bzw. „Amtskirchen“ ein „notwendiges Übel“. Dies zeigt sich gerade an deren Handlungen, bei welchen sich diese stets auf „das Wort Gottes“ beriefen.
Erst mit einem „Mensch gewordenen Sohn Gottes“ (dabei spielt es auch hier absolut keine Rolle, ob es diese Person Jesus jemals in der Wirklichkeit gegeben hat; auch sie reicht als Gleichnis völlig aus, um aufzuzeigen, dass man einen anderen – ebenfalls leidvollen - Weg beschreiten kann und muss, als es bis dahin durch Auslegung, Macht und Gesetze vorgeschrieben war), war die Möglichkeit zur Aufklärung gegeben.
Die Aufklärung kam also nicht von irgendwo außerhalb der Kirchen und Religionen hervor, sondern sie kam direkt aus ihrer „Mitte“. Der „Mensch gewordene Sohn Gottes“, Jesus war es, der die Amts- und Würdenträger als Pharisäer und Schriftgelehrte entlarvte. Er war es, der sich das „Menschenrecht“ (alle Menschen sind Brüder und Schwestern, er sei nur der „Erstgeborene“) auf die Fahne geschrieben hatte.
Von daher bringen „Brandstifter“ eben auch die „Feuerwehr“ (wie einen „Feuerwehrmann Christian Springer“) hervor.

Samstag, 17. März 2018

Tage des Wunderns und der Überraschungen

2,3 Millionen Euro für 30 Tage im Amt



http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Volkswagen/VW-Vorstaende-kassieren-rund-50-Millionen-Euro

Der neue Verkehrsminister rügt die hohen Gehälter im VW-Konzern. Für Diesel-Besitzer seien sie ein „Schlag ins Gesicht“. Zu Nachrüstungen zwingen will er den Autohersteller allerdings nicht.



Alles nach (deren) Recht und Gesetz einwandfrei.

Frage? 
Wer ist für diese und derartige Gesetze zuständig und macht diese damit zum Recht (Rechtsanspruch, Rechtsauslegung)?! Wer hat die Richtlinienkompetenz, wer macht die „Gesellschafts-Politik“ dieses Landes, wer beansprucht die Führung dieses Landes, wer ist für die Umsetzung von Recht und Gesetz zuständig?!

Wie kann man da „überrascht“ sein?! Wie kann man etwas „anderes“ erwarten, wenn doch nur die Gesetzgebung und damit geltendes Recht umgesetzt wird?! Kennt man die eigenen Gesetze, die man ja angeblich zum Wohle des Volkes macht selber nicht?! Weiß man also gar nicht, was man tut?! Oder kann (darf) man nicht, was man eigentlich will?!

Menschlichkeit, Moral, Ethik und Gerechtigkeitsverständnis? 
Sind dies nicht eigentlich die Grundlagen für ein für alle Menschen gemachtes Recht? Die Grundlage demokratischer Überzeugung?!
Das christliche Werteverständnis, die daraus hervorgegangene Aufklärung gilt doch als das Fundament unserer westlichen Demokratie und insbesondere dieses Landes, wie der neue Innenminister gerade wieder hervorhob?!

Daraus resultierender „Wohlstand“ und Zusammenhalt für alle, Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen in einem Land, in dem man gut und gerne lebt hält dann derartige Überraschungen für die „Führungskräfte“ dieses Landes bereit?!
Einfach mal wieder in die Pressekonferenz zum Koalitionsvertrag reinhören.

https://www.youtube.com/watch?v=ibXUjZYBvO0

Müssten demnach die Gesetze nicht danach ausgerichtet, entworfen, gemacht und umgesetzt werden?!

Woher also dann die Überraschung, dass sich ein Teil der Menschen, eine sogenannte „Elite“ nicht im geringsten daran hält und zu halten braucht, weil ja alles „seine Ordnung nach Recht und Gesetz“ hat?!

Weshalb eine völlig falsche und nicht erfüllbare Erwartung, welche dann zum wundern und zu Überraschungen führt, wenn man Gesetze und damit das Rechtsverständnis so ausrichtet, macht und umsetzt, dass doch gar nichts anderes dabei herauskommen kann?!

Wenn man jemand eine verpflichtende „Wegbeschreibung“ gibt, dann muss man sich doch weder wundern, noch überrascht sein, dass diese „Wegbeschreibung“ genau zu dem Ziel führt, welches man verbindlich vorgegeben hat?!





Ergänzung:
Apropos wundern und Überraschungen.
In einem Land, in welchem der Wohlstand für alle nur dadurch möglich wird, dass die Grundlagen für unsere Wirtschaft so geschaffen werden müssen, dass unsere Beschäftigungssituation so bleibt, wie sie ist (O-Ton Merkel bei der PK bzgl. der Koalitionsunterzeichnung), in dem es uns so gut geht, wie nie zuvor und zwar durch die hervorragende Arbeit der bisherigen Koalition, wie man immer wieder hören konnte. In diesem Land muss nun die „neue“ Koalition alles dafür tun, dass dies, was ja angeblich laut eigener Aussagen und Eigenlob längst der Fall ist, endlich eintritt?!
In einem Land, in welchem die mathematischen Grundregeln völlig außer Kraft gesetzt werden, nur um die eigenen, geschönten Statistiken als erfolgreiche Arbeit verkaufen zu können, muss man sich eigentlich über nichts mehr wundern und auch von nichts mehr überraschen lassen.
Oder wie erklärt es sich, dass eine, von gerade mal ein wenig über 50 % der Bevölkerung gewählte Regierung, wie auch eine gerade mal mit ein wenig über 50% des Bundestages gewählte Kanzlerin glauben können, dass sie die Mehrheit dieses Landes vertreten?!
In einem Land, in welches seit Monaten, in den letzten Jahren hunderttausende von arbeitslosen Menschen flüchteten (arbeitslos sind diese alle, egal welche Fluchtursache vorliegt), die Quote, als auch die Arbeitslosenzahlen Monat für Monat zurückgehen?!
In einem Land, in welchem die Tafeln zunahmen, in welchem der Sozialhaushalt ständig steigt, man davon spricht, dass die Armut nicht zugenommen habe, nur weil Niemand in diesem Land verhungern müsste (wobei es auch hier Einzelfälle gibt, die dies widerlegen).
Nein, mich wundert und überrascht eigentlich nichts mehr. Außer, dass sich dieses Volk immer noch für so dumm verkaufen und vera........n lässt.


Freitag, 16. März 2018

Doppelmoral


Die gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs habe ich nur an ein paar Stellen verändert und entsprechende andere Fakten eingefügt. Wenn es also darum geht, dass das Völker- und Menschenrecht verletzt wurde und wird, dann ist es immer eine Frage des "Standpunktes", des eigenen Blickwinkels.
Die Frage danach, welche Verletzung der entsprechenden Rechte "schlimmer" ist, kann und darf sich nicht stellen, wenn es darum geht, dass die entsprechenden Rechte von ALLEN einzuhalten sind!

Genauso irre ist die Stellungnahme der UN zu den Vergewaltigungen in Syrien:


Der propagandistische, westlich geprägte moralische Irrsinn kennt keine Grenzen mehr. Als ob es für Opfer einen Unterschied macht, wessen systematische oder nicht systematische Opfer sie geworden sind.

UN-Bericht: Syrische Soldaten vergewaltigen tausende Frauen
Stand: 15.03.2018
Sexuelle Gewalt durch Rebellen nicht so systematisch
Im Syrienkrieg haben Regierungssoldaten von Machthaber Baschar al-Assad und verbündete Milizionäre einem UN-Bericht zufolge "systematisch" tausende Frauen vergewaltigt. Die sexuelle Gewalt gegen Frauen sei Teil eines "umfassenden" Angriffs auf die Zivilbevölkerung gewesen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen, heißt es in einem am Donnerstag in Genf vorgestellten Bericht der UN-Untersuchungskommission zu Syrien. Auch Rebellen hätten viele Frauen vergewaltigt, allerdings sei dies keine systematische Kriegsstrategie gewesen.