Donnerstag, 14. Juli 2016

o. T.

Als ich begann
Gedanken in Worte zu fassen
in Reimen und Versen
entstanden verdichtete Gedanken
- meine Gedanken -

Als ich begann
mit Pinsel und Ölfarben
Leinwände zu bemalen
entstanden Gemälde und Bilder
- meine Bilder -

Als ich begann
auf Musikinstrumenten
Klänge zu erzeugen
entstanden Melodien und Musik
- meine Musik -

Als ich begann
mein Dasein zu betrachten
und darüber nachzudenken
begann ich zu leben
- mein Leben -

© R. K.

Montag, 11. Juli 2016

Der Strom kommt aus der Steckdose …...
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema: Der Strom kommt aus der Steckdose, aber wie kommt er dort hin?
Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
eine der größten ingenieurtechnischen Leistungen war die Elektrifizierung.Sie begann in den Jahren um 1880. Ihre Entwicklung blieb bis heute immer rasant und wurde durch immer weitergehende Entwicklungen und Erkenntnissen in technisch mögliche Formen geprägt.

Egal welche Epoche wir betrachten, bleiben die Primärenergiequellen die Voraussetzung zur Stromerzeugung.
Primärenergie erfährt bei der Stromerzeugung einen Umwandlungsprozess und wir sprechen dann von Sekundärenergie, also unseren Strom, der aus der Steckdose kommt.
Die Umwandlung ist immer mit Verlusten behaftet. Ziel war immer den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen, also so wenig Verluste, wie physikalisch unabdingbar.
Heute sprechen wir bei Primärenergie von:
Fossiler Energie Kohle( in D. vorallen Braunkohle) Steinkohle wird weitgehendst importiert
Erdgas und Erdöl durch eigene Vorkommen, aber überwiegend durch Importe und politisch abhängig und das nicht nur von Russland
Auch Torf ist eine fossile Primärenergiequelle.
Er entsteht unter Luftabschluss in oberflächennahen Gewässern, überwiegend in Mooren und ist die Vorstufe von Kohle.Ökologisch wird der Torfabbau von seriösen Wissenschaftlern als bedenklich gesehen.Sein Treibhausgasausstoß beim Verbrennungsprozess ist sehr hoch.
Kernenergie
Die Kernenergie galt lange Zeit als Primärenergiequelle zur Lösung der Energieversorgung.
Mittlerweile kennen alle einigermaßen interessierte Menschen die Probleme mit der Kernenergie und die ungelösten Probleme bei der Entsorgung, sowie Naturkatastrophen. Kernenergie gehört abgeschafft.
Dazu kommen noch die politischen Unwägbarkeiten, heraufbeschworen durch mögliche terroristische Anschläge. Jeder Politiker, der sich vor den Karren der Atomlobby spannen lässt und eine Renaissance der Kernenergie befürwortet ist ein gewissenloser, vorteilsbehafteter Mensch und muss verachtet werden.Er ist Büttel der Lobbyisten.
Die Kernenergie, hatte 2014 weltweit 12 % Anteil an der Stromerzeugung. Allerdings sind die 439 Kernkraftwerke unterschiedlich auf unserem Planeten verteilt. Unser Nachbar Frankreich produziert 77 % seines Strombedarfs aus teils total runter gewirtschafteten KKW. Wartung und Reparaturen sind mangelhaft. Ähnlich ist die Lage in Belgien.
Freigesetzte Strahlung bei Havarien kennen keine Grenzen. Auch das sollten die Befürworter der Kernenergie immer wieder bedenken.
Nun zum Kapitel der Neuzeit bei der Stromversorgung.
Das Kapitel heißt regenerative Energie, wissenschaftlich nicht ganz korrekt als Erneuerbare Energie (EE) bezeichnet.
Was sind EE?
Sonnenenergie, Biomasse, Windenergie, Wasserkraft, Gezeiten, Wellenkraft, Meeresströmung und Erdwärme exakt Geothermie
Ich möchte mit diesem Posting weitgehendst nicht die technischen möglichen und vorhandenen Möglichkeiten zur EE aufzeigen, aber erwähnen. In der Arbeitsgruppe EE behandeln wir diese ausführlich und bilden uns mit den Erkenntnissen der einzelnen Teilnehmer weiter, um immer auf den neusten Stand zu bleiben.Meine Erfahrungen sagen aber aus, dass eine größere Anzahl meiner Leser an den technischen Dingen nicht unbedingt interessiert sind. Die Gründe sind unterschiedlich, meistens fehlt das Verständnis für die technischen Vorgänge.Fragen zu besonderer Spezifika zur Vielfältigkeit zur EE beantworte ich gerne individuell, auch mit Unterstützung der Mitarbeiter des Arbeitskreises, die unmittelbar noch in der Praxis, in der Wissenschaft und an Hochschulen sich täglich mit den umfangreichen einzelnen Fachgebieten beschäftigen.
Mein Anliegen ist es hier aufzuzeigen, wie auch hier gezielte Meinungsmache betrieben wird und
der unbedarfte Bürger hinter die Fichte geführt wird. Nur einige Beispiele
Die EEG Novelle ist nun beschlossene Sache und wird sehr kritisch hinterfragt.
Dieses Gesetz ist nicht der große Wurf, als den es die Bundesregierung gerne verkaufen möchte. Das EEG ist bestenfalls Ausdruck zaghafter Korrekturen.
Neuen Geschäftsmodellen auf dem Gebiet der Solartechnik wird zum großen Teil die Existenzgrundlage sehr erschwert. Daran Schuld sind die nun wirksam werdenden Ausschreibungen, die klar Genossenschaften und Bürgerinitiativen benachteiligen. Sie können finanziell nicht mehr mithalten. Es wird die dezentrale Stromversorgung hintergangen.
Auch, dass kleine Betriebe, die ihre Solaranlage für den Eigenbedarf nutzen, nicht von der EEG Umlage befreit werden ist nicht nachzuvollziehen, wenn man Vergleiche für die Befreiung größerer Unternehmen heranzieht.
Warum werden vollkommen nutzlose und nicht mehr benötigtes Kohlekraftwerk von der EEG befreit?
Der mit dem EEG 2017 vorgenommene Systemwechsel hin zu Ausschreibungen ist ein deutlicher Rückschlag für die dezentrale Energiewende. Bislang war das EEG der Motor für den Ausbau sauberer Energien, mit der Reform dient es dagegen in erster Linie der Bewahrung fossiler Energieträger und der deutlichen Drosselung beim Tempo der Energiewende.
Außerdem bleiben die Klimaschutzbeschlüsse von Paris weit unter den gegebenen, wenn gewollt, Möglichkeiten.
Dazu noch ein Beispiel zur dezentralen EE.
Ich möchte nicht immer nur Einfamilienhäuser erwähnen.
Nicht nur in der DDR gab es Plattenbauten, sondern auch in den alten Bundesländern. Gerade die Typen in Ostdeutschland bieten sich an mit Photovoltaik ausgerüstet zu werden.
Warum wird diese Nutzung für die dezentrale Versorgung nicht genutzt., bzw. den Investoren und Betreibern immer wieder Steine in den Weg gelegt?
Ich habe mir in Berlin Hellersdorf eine derartige Anlage angeschaut. Es profitieren auch die Mieter von dieser Anlage. Sie bezahlen zwar noch ein Mix pro kwh aus herkömmlicher Energie und gewonnener Energie der Photovoltaikanlage auf den Dächern ihrer Miethäuser und der Betreiber profitiert noch von der Einspeisungsvergütung. Denkt man aber einen Schritt weiter und erweitert die Anlage mit Speichertechnik, in diesem Fall Schwarmspeichertechnik - Zusammenführung mehrerer Speicher mit intelligenter Steuerung des gespeicherten Stroms aus der Photovoltaikanlage – kommt man der Eigenversorgung ein ganzes Stück näher.
Über Speichertechnik in Einfamilienhäusern und Einspeisung von EE, egal welche, habe ich ja schon geschrieben. Diese Häuser sind praktisch unabhängig und dezentral.
EEG Umlage und die Beeinflussung der Menschen durch die Regenten
Dazu möchte ich hier eine Zusammenfassung von Claudia Kemfert einstellen.
Sie ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie
Was müsste geschehen, damit die EEG-Umlage nicht weiter steigt?
Windkraft und Solarenergie sind so günstig geworden, dass ihr Ausbau die EEG-Umlage nur gering erhöht. Daher müsste man an die eigentlichen Faktoren der Erhöhung heran. Vor allem müsste der überschüssige Strom aus konventionellen Kraftwerken – besonders aus alten Kohlekraftwerken – vermindert werden. Durch das geringere Angebot würde der zurzeit extrem niedrige Börsenstrompreis steigen und die EEG Umlage, die sich aus der Differenz der Förderbeträge und des Strompreises errechnet, sinken. Zudem müssten die EEG-Ausnahmen für die Industrie vermindert werden. All das würde den EEG-Aufschlag wirklich substanziell sinken lassen.
Der Ökostrom-Anteil wird laut der im Kabinett und Bundestag beschlossenen EEG-Novelle bis 2025 auf maximal 45 Prozent gedeckelt, obwohl heute schon 33 Prozent erreicht sind. Damit wird das bisherige Wachstum gebremst. Was steckt dahinter?
Ausschreibungen sind dafür da, eine Mengenkontrolle einzuführen. Das scheint auch die Hauptmotivation der Umstellung zu sein. Man möchte die erneuerbaren Energien im Ausbau massiv deckeln. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Mengenziele nie erreicht werden. Das heißt: Die Große Koalition möchte offenbar den konventionellen Energien mehr Zeit geben, weiter am Markt bestehen zu können. Der - Kampf um Strom - geht hier eindeutig zulasten der Erneuerbaren.
Was sagt Gabriel und was nicht?
Gabriel bremst besonders den Ausbau der Windkraft an Land in Norddeutschland. Sein Argument: Es gibt nicht genügend Stromleitungungen, um den Windstrom in den Süden zu bringen. Schon heute werden Windparks zeitweise wegen Überkapazitäten vom Netz genommen – und die Stromkunden müssen den Ausfall bezahlen ...
… was sie nicht müssten, wenn die Leitungen frei wären und nicht durch den überschüssigen Kohlestrom belegt. Fakt ist: Wir haben ein Deutschland einen Stromangebotsüberschuss, weil noch immer zu viel konventioneller Strom im System ist. Immer mehr neue Stromleitungen zu bauen wäre so, als würde man alle Straßen so lange ausbauen, bis es nirgendwo mehr einen Stau gibt. Das ist überdimensioniert und teuer.
Weiter viel Kohlestrom zu produzieren sichert den pleitebedrohten Stromkonzernen Umsatz und Gewinne, wenn auch nicht mehr so viel wie früher.
Eine neue Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW Berlin) zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität ein Grund für eine Begrenzung des Zubaus erneuerbarer Energien sind. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar.
Der derzeitig geplante Ausbau der Übertragungsnetze ist nicht nur überdimensioniert und teuer, sondern sichert vor allem den Transport von Kohlestrom. Der Netzausbau könnte dank einer Vielzahl von Maßnahmen auf ein technisch-ökonomisch angemessenes Niveau reduziert werden, wie zum Beispiel ein kluges Einspeisemanagement für fossilen und erneuerbaren Strom, Redispatchmaßnahmen, eine Anforderung zur Anpassung der Leistungseinspeisung von Kraftwerken durch den Übertragungsnetzbetreiber oder eine Umstellung des Marktdesigns auf netzknotenspezifische Preise – Nodalpreise ,basieren auf einem Grenzkostenansatz unter Berücksichtigung der tatsächlichen Transportkosten und der. Kapazitätsengpässe - hierzu gehört auch eine drastische Reduktion der den Netzbetreibern zugestandenen garantierten Eigenkapitalrendite von derzeit über neun Prozent, was ein Vielfaches gegenüber vergleichbar risikoarmen Anlagemöglichkeiten am aktuellen Kapitalmarkt darstellt.
Modellsimulationen zeigen, dass die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt gesteigert werden kann, wenn Stromproduktions-, Einsatz- und Transportbedarf besser aufeinander abgestimmt werden. Mit den derzeit verfügbaren Speichertechnologien wäre ein Anteil von 60 bis 80 Prozent erneuerbaren Energien im deutschen Stromsystem umsetzbar. Die Diskussionen über EE sollten sich nicht mit dem vergangenen, sondern dem zukünftigen, zu 80 bis 100 Prozent erneuerbaren, Stromsystem beschäftigen. 
Jetzt stehen vor allem die Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien auf dem Spiel. Im Solarsektor sind in einem Jahr über 40.000 Beschäftigte aufgrund verfehlter politischer Rahmenbedingungen verloren gegangen. Das sind genauso viele, wie derzeit im gesamten Kohlesektor arbeiten!
Wie sähe eine bessere Strategie aus, die weder die Konzerne stärker in die Krise schickt noch den Ökostrom-Ausbau abwürgt?
Der Markt wird sich ohnehin komplett verändern, das haben inzwischen ja auch alle Unternehmen verstanden. Daher wäre es jetzt klug, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass die neuen Geschäftsmodelle sich auch dauerhaft rechnen: Es werden Energiedienstleistungen benötigt, intelligente Steuerungen von Angebot und Nachfrage und mittelfristig effektive Speicherlösungen, nicht nur im dezentralen Bereich.( ich darf dazu auf mein Posting Windgas hinweisen) Je länger wir nun das vergangene konventionelle Energiesystem zu konservieren versuchen, desto ineffizienter und teurer wird es.
Dem ist nichts hinzuzufügen.Nur unsere Politiker, diesmal CDU/ SPD, sind keinesfalls unabhängig, sondern willfähige Figuren für die Lobbyisten, in diesem Fall der vier großen Stromkonzerne.
Außerdem verpasste die Politik genügend neue Arbeitsplätze zu schaffen.Wir haben doch angeblich Facharbeitermangel. Den Kohlekumpeln neue Berufschancen eröffnen, wäre die Lösung.
Man sieht es deutlich auch daran, dass Vattenfall seine Braunkohlensparte nach Tschechin verkaufen kann. Anstelle diese Sparte zu schließen und tatsächlich neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze zu schaffen, wird wieder eingeknickt. Genauso, wie den Steuerzahler die Kosten für die Entsorgung des Atommülls aufgebürdet werden.



Ich habe wieder einmal versucht zur Problematik EE meine Erkenntnisse darzulegen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass der Umstieg mit den Wissen zu den Möglichkeiten der EE unwiderruflich kommen wird und muss. Je mehr Menschen sich für EE Interessieren und mitmachen, werden die Politiker gezwungen zu reagieren, im Interesse der Umwelt, des Klimas und vorallen für nachfolgende Generationen.
Glück auf
Ralf











Dienstag, 5. Juli 2016

Erkenne den Fehler....

denn es ist immer ein und derselbe! Nämlich das System der (Be)Wertung! Ein paar Schlagzeilen der letzten Zeit und deren Widersprüchlichkeit!

„Deutschland geht es gesamtwirtschaftlich so gut wie nie"

Der Freiburger Wirtschafts weise Lars Feld sieht Deutschland in einer hervorragenden wirtschaftlichen Verfassung.

Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Juni 2016
Stabiles Beschäftigungswachstum
Die Arbeitskräftenachfrage entwickelt sich anhaltend positiv: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt zu, und der Indikator für die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern, der BA-X, bleibt auf hohem Niveau.
http://statistik.arbeitsagentur.de/

Deutschland wird immer mehr zum Land der Millionäre

http://live.morgenpost.de/welt/article207726053/Deutschland-wird-immer-mehr-zum-Land-der-Millionaere.html






Immer größere Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland
Stern 23.Februar 2016

Wie sind arm und reich in Deutschland verteilt? Wie groß sind die Abstiegsrisiken? Forscher und Sozialverbände sehen die gesellschaftliche Balance trotz guter Wirtschaftslage in einer Schieflage. http://www.stern.de/wirtschaft/geld/armut--schere-zwischen-arm-und-reich-oeffnet-sich-6712890.html




Pressemitteilung Nr. 226 vom 01.07.2016: Überschuldung häufig durch unplan­bare Änderungen der Lebens­umstände

WIESBADEN – Für fast jede fünfte Person (19 %), die im Jahr 2015 eine Beratung in einer der 1 400 deutschen Schuldnerberatungsstellen begonnen hatte, war der Verlust des Arbeitsplatzes der Hauptauslöser für die Überschuldungssituation. „Es fällt auf, dass in der Regel unplanbare und gravierende Änderungen der Lebensumstände als Hauptauslöser genannt werden, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Überschuldeten liegen“, sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Überschuldungsstatistik 2015. Bei 15 % der Fälle führten gesundheitliche Probleme zu finanziellen Schwierigkeiten. Weitere 14 % der Schuldnerberatungen waren aufgrund der finanziellen Folgen einer Trennung beziehungsweise Scheidung oder des Todes des Partners / der Partnerin nötig.

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/07/PD16_226_635.html


Newsticker Unicef 28.06.16

Armut bedroht das Leben von 69 Millionen Kindern

Köln/New York - 69 Millionen Kinder unter fünf Jahren werden nach Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) bis zum Jahr 2030 an vermeidbaren Krankheiten wie Lungenentzündungen oder Masern sterben.




27. August 2015, 09:11 Uhr Schon ein Jahr alt!

Statistisches Bundesamt Mehr Deutsche von Armut bedroht





Debatte über Volksentscheide Sinnvoll oder gefährlich?

Stand: 27.06.2016 14:16 Uhr

Wagenknecht im tagesthemen-Interview "Wir können den Bürgern mehr zutrauen"

Stand: 04.07.2016 18:15 Uhr

Zwar seien viele Briten im Vorfeld des Referendums mit Lügen hinters Licht geführt worden, diese Gefahr bestehe aber auch bei Wahlen. "Wenn wir in Europa alle Wahlen annullieren würden, bei denen Regierungen vorher das Gegenteil von dem versprochen haben, was sie danach umsetzen, dann hätten wir so gut wie keine Regierung mehr", sagte Wagenknecht. Deshalb brauche es mehr direkte Demokratie, "damit sich Politiker das vielleicht auch irgendwann nicht mehr trauen".

http://download.media.tagesschau.de/video/2016/0704/TV-20160704-1719-0201.webxl.h264.mp4

Ab Min. 2:54 sehr interessant!
Roth moniert die „Lügen“ vor dem Referendum! Wagenknecht kontert mit den „Lügen“ vor Wahlen!


Und dann noch zum Sport:
Götze erneut unglücklich
Entdecker zu Müller sicher: Er schießt Deutschland ins EM-Finale
Dienstag, 05.07.2016, 07:04 · von FOCUS-Online-Autor Patrick Mayer
Null Tore - das ist die Bilanz von Thomas Müller bei dieser EM 2016 bislang.

Meine persönliche Anmerkung hierzu:
Sowohl Götze, als auch Müller waren bisher sehr bemüht, aber auch nicht sehr erfolgreich in ihren Abschlüssen! Bei der Ballkontrolle ist Götze m. E. noch der Bessere. Im Laufen eher Müller.
Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, dass man Müller dermassen in den (Fussball)Himmel lobt und Götze dermassen „verdammt“!
Beide gabe ihr „Bestes“ und keiner war erfolgreicher wie der andere! Woher und womit begründen sich dann stets diese unterschiedlichen Bewertungen der EIN und DERSELBEN „erfolglosen“ Leistungen?!


















Donnerstag, 23. Juni 2016

"Die Eliten sind gar nicht das Problem...?!"

Nicht?! Wer dann?! Vorbildliche, gesetzestreue und mit einwandfreien Leumund ausgestattete Menschen bilden doch eigentlich die Elite, die „Führung“, die „Herrschaft“, die Regierungen und gestalten doch die Gesellschaften und ihre Gesetzgebung?!
Dies macht doch nicht die problematische Bevölkerung?!

Gesetze zu schaffen und umzusetzen, welche uns – der problematischen Bevölkerung - dann vorschreiben, wie wir zu leben und zu funktionieren haben?! Wenn es dann zu Problemen kommt, dann kann es doch nur so sein, dass sich diese problematischen Bevölkerungen entweder nicht an die Vorgaben und Gesetze der Herrschenden hält. Oder die Vorgaben und die Gesetze der Eliten sind selbst problematisch! Evtl. deshalb, weil doch die Elite das Problem ist und nicht die Bevölkerungen?! Der Fisch stinkt ja auch vom Kopf her!

Was genau aber befähigt, bzw. prädestiniert Menschen wie unseresgleichen dazu, sich berufen zu fühlen, Vorbild zu sein, eine Gesellschaft zu führen und zu leiten, zu herrschen, sich zur Elite zu zählen und dann auf „unsere“ Kosten zu leben?!

Menschen wie „du und ich“! Mit denselben (Grund)Voraussetzungen. Demselben Wissen, derselben Lebenserfahrung, Bildung, Berufen etc.?! Da gibt es in der Regierung „Volks- und Hauptschüler“, Abiturienten, Studierte, Handwerker, kfm. Angestellte, RA und Juristen usw. usf.!

Also absolut nur lauter Menschen wie „du und ich“!



Weshalb eigentlich und wodurch aber fühlen sich diese dann berufen, eine Regierung zu bilden und allen anderen Menschen „Wegweiser“ zu sein, um anschließend „ihresgleichen“ sagen zu können und müssen, wie diese zu leben haben?!

Regeln und Gesetze zu machen, an die sich alle (wirklich alle?!) zu halten haben!
Wodurch fühlt sich ein Gauck dazu berufen, allen anderen Menschen zu sagen, wie sie zu denken und zu handeln haben?!



Es sind die Parteien, also Cliquen (s. h. https://de.wiktionary.org/wiki/Clique ), „Seilschaften“, welche gemeinsam versuchen, sich Vorteile zu verschaffen und ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Ohne diese Parteien, Cliquen und „Seilschaften“ wäre kein einziger Mensch in der Lage, die „Politik“ für eine ganze Gesellschaft zu repräsentieren.
Und in diesen Cliquen/Parteien wird aus gekungelt, wer welche Posten bekommt!

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 38



(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

(2) Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt.

(3) Das Nähere bestimmt ein Bundesgesetz.



Zudem genießt man dann als Abgeordnete/r allerdings auch noch parlamentarische Immunität! Welche wiederum nur von denjenigen aufgehoben werden kann, die selber in Abhängigkeit derer stehen, welche sie in entsprechende Positionen gebracht haben?!

Immunität:

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_46.html

Wir denken, dass wenn etwas in Gesetze gefasst ist, dann muss es legal, richtig und gerecht sein?! Was aber, wenn diese Gesetze von einer „Clique – also Vertretern eigener Interessen“ verfasst wurden?!


Eine weisungsgebundene Justiz, in deren Abhängigkeit bei der Zuteilung von Aufträgen wiederum abhängige Gutachter*innen, sollen Recht und Gesetz umsetzen, welche/s von der Partei abhängigen und disziplinierten Menschen gemacht werden?!



Nur ein Beispiel bzgl. der „Abhängigkeit“ vom „eigenen Gewissen“:



Die Lügen und Scheinheiligkeiten der Regierenden und Herrschenden sind einfach nur noch zum kotzen.

Und das Volk sucht „Schuldige“ dort, wo man – und zwar die sogenannten Eliten - ihnen welche „anbietet“!

Wasser predigen und Wein saufen!z. B.:

Nahles gegen bedingungsloses Grundeinkommen. Ihre einzige Bedingung war und ist, in der „richtigen“ Partei zu sein und schon war ihr bedingungsloses Grundeinkommen gesichert.

http://www.focus.de/finanzen/steuern/grosser-irrweg-nahles-warnt-anhaenger-des-bedingungslosen-grundeinkommens_id_5593969.html

Oder die „Vorbildfunktion“ vorbestrafter Politiker*innen, die wohl nicht auf ihr eigenes Gewissen gehört haben. Denn wie sonst hätten sie straffällig werden können?!



In der Liste krimineller Politiker der BRD-Blockparteien werden Politiker der etablierten Parteien der BRD gesammelt, die durch Kriminalität in Erscheinung getreten sind. Dokumentiert wird hier jede Art von Straftaten, von einfacher Körperverletzung über Steuerhinterziehung bis hin zum Besitz von Kinderpornographie.




Nicht aufgezählt in dieser Liste sind all jene - nicht verurteilten - Wort- und Ehebrecher*innen, Kiffer und andere Süchtige. Also all jene „Vor- und Leitbilder“ dieser Gesellschaft, deren Gewissen, welchem sie als einziges verpflichtet sind sich nicht meldet und gemeldet hat, wenn es darum geht oder ging, auf das Gewissen zu hören.



Und diese „Eliten“ wählen sich dann auch noch „ihren Präsidenten“!

Z. B. einen, der zuvor „Prediger, Pastor“ war und von einem „Gott“ predigte und verkündete, der, wenn man ihn selbst bei seinen Worten nimmt, nichts von einer elitären Gesellschaft hält?! Und kaum bot sich Gauck die Gelegenheit, dem „elitären Kreis“ der „Herrschenden“ anzugehören, war ihm sein vorheriger „Herr“ und das eigene Gewissen völlig egal!

Gauck: „Der Wechsel im Amt des Bundespräsidenten ist in diesem Deutschland daher kein Grund zur Sorge“ und „Missbrauch des Wortes“ und „die Eliten sind gar nicht das Problem, sondern die Bevölkerungen sind das Problem...“?!

Wie kommt „man“ nur auf solch eine überhebliche Idee zu glauben, dass sich Deutschland sorgen müsste, nur weil er nun nicht mehr Bundespräsident ist?!

https://youtu.be/ak3Rpbqmupc

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-192999~_bab-sendung-299.html

Und der – von diesem elitären Kreis – (Aus)Erwählte unterschreibt dann eben auch die automatische Diätenerhöhung. Dies hat ihm ganz gewiss sein Gewissen und sein „Gott“ geraten. Nur die Bevölkerung ist halt das Problem. Denn die muss dafür ja aufkommen!

Bundespräsident Joachim Gauck hatte das Gesetz über die Diätenerhöhung von 2014 trotz verfassungsrechtlicher Bedenken passieren lassen. Kritiker bemängelten den geplanten Automatismus.

http://www.n-tv.de/politik/Abgeordnete-bekommen-ab-Juli-mehr-Geld-article16940101.html

Und all diejenigen, welche diesem elitären Kreis der Elite angehören stellen kein Problem dar?!
Sie sind ja alle so frei von jeglicher „Schuld“ und nur ihrem Gewissen (von wem hat eigentlich dieser elitäre Kreis dieses erhalten?!) verpflichtet!
Die problematischen Bevölkerungen haben wohl kein Gewissen erhalten?!

Sonntag, 5. Juni 2016

Der obligate Rückblick

Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/



Posting zum Thema:Der obligate Rückblick



Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
in alter Tradition treffen sich die Organisatoren unseres Arbeitskreises zum obligaten Rückblick auf das Jahr kurz vor den Sommerferien.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei immer mehr auf Schwerpunkte, die Campact federführend begleitet und wertvolles Material zur Verfügung stellt.
Ich möchte auf die dringenden Aufgaben hinweisen.
Wir wissen, dass immer mehr Menschen die durch TTIP mittel und unmittelbar Nachteile befürchten überall, also auch in den VSA, nachhaltig ihren Unmut zum Ausdruck gebracht haben. Es ist keinesfalls sicher, dass TTIP so einfach kommen kann.
Aber Vorsicht ist geboten. Selbst, wenn Gabriel jetzt Dinge anmahnt und er als Wirtschaftsminister und SPD Vorsitzender TTIP so nicht passieren lassen will, haben wir es mit der SPD zu tun, die beginnend mit der Schröder Ära, Stichwort Agenda 2010, sämtliche Schandtaten der neoliberalen Politik maßgeblich zum Nachteil der AN, Rentner, sozial Benachteiligter, durchgesetzt hat.
Was nämlich ganz still und leise parallel zu TTIP passiert ist, heißt CETA und ist fertig verhandelt. CETA ist das Freihandelsabkommen mit Kanada und ist im wesentlichen deckungsgleich mit TTIP. Kommt CETA, haben wir TTIP durch die Hintertür. Die amerikanischen Konzerne würden über ihre kanadischen Töchter aktiv werden.
Es geht nicht um Chlorhähnchen, sondern um einschneidende Arbeiternehmerrechte, um die Daseinsfürsorge, um Aufweichung von Standards.
Ich möchte jeden interessierten Lesern sehr empfehlen, – Die Anstalt vom 24.05. 2016 – sich anzuschauen.
Unter https://diefreiheitsliebe.de/fltv/die-anstalt-ttip-oder-nicht-ttip-das-ist-hier-die-frage/
ist neben des Videos auch noch mal das Wesentliche zu TTIP zusammengefasst.
Es ist leider im ÖRF so, dass gutes politisches Kabarett mehr an Aufklärung bringt, als politischer Talk oder Nachrichtensendungen. Zur Zeit läuft eine Petition, dass - Die Anstalt -
als frühes Abendprogramm gesendet werden muss.
Zu CETA
Ich weise auf die zwei Links von Campact https://www.campact.de/
hin
https://blog.campact.de/2016/05/wir-stoppen-ceta-vor-dem-verfassungsgericht/
https://www.ceta-verfassungsbeschwerde.de/?channel=campact
Bitte informiert euch und beteiligt euch an der Sammelklage.Es tut nicht weh, aber wir müssen Zeichen setzen.
 

Energiegipfel
Zum sogenannte Energiegipfel, schreibe ich für den Arbeitskreis detailliert als Diskussionsmaterial.
Nur vorweg:
Die Windkraft ist eine hervorragend laufende Komponente der EE, spart uns jetzt schon viele klimaschädliche Gase ein und wird ihren Weg weiter machen. Selbst dann, wenn die Förderung als Denkprozess genauer positioniert und an manchen Stellen sogar gekürzt werden sollte.
Es darf aber nicht zu Lasten der dezentralen Energieversorgung gehen. Windparks die vor allem der Selbstversorgung ihrer Eigentümer und nur zu weniger als 33 Prozent der allgemeinen Energieerzeugung dienen, müssen weiter wie bisher gefördert werden. Das schafft lokale Unabhängigkeit und verhindert unnötigen Netzausbau im Überlandbereich. Die 33 % für dezentrale Stromerzeugung mit EE ist immer noch die von Experten errechnete Kapazitätsgröße für die dezentrale Stromversorgung.
Wenn Gabriel nur dort kürzen will und die Großkonzerne wiederum nicht belastet, oder klarer gesagt Einschränkungen der großen Windparks auf dem Land und auf See ausschließt, hat das nichts mit einer vernünftigen Umstellung auf EE zu tun.

Er will die Förderung auf See, dort wo die Großkonzerne ihre Windparks bauen, nicht anfassen. Deren Gewinne muss er ja subventionieren, vermutlich denkt er ja schon weiter. Seine Politikerlaufbahn ist ja fragil.
Es muss vorrangig gefördert werden, was der Dezentralität zu Gute kommt.. Dazu gehört auch das die Infrastruktur für Strom, Wasser, Abwasser und Kommunikation wieder in die Hände der Kommunen gehört. Da wäre wieder die Verbindung zu TTIP und CETA.
Die Marktmacht der Energiekonzerne muss gebrochen werden. Wir wissen, das alleine die Netzbetreiber ein paar Hundert Millionen Euro von den Bürgern an Netzentgelten abgezockt haben und das aktiv durch die Regierung unterstützt.Es ist streng genommen eine kriminelle Tat zu Lasten der Bevölkerung.
Die Energieversorger haben Jahrzehnte abgezockt, Millionen und aber Millionen beiseite geschafft und kommen jetzt nicht einmal wirklich für die Kosten der Endlagerung ihres Atommülls auf.
Jeder interessierte Mensch, sollte mal die Subventionen für Kernenergie und Kohle hinterfragen.
Deshalb müssen diese vier großen Konzerne generell von jeder weiteren Subvention ausgeschlossen werden und den einzelnen Bürgern der alleine oder zusammen mit anderen Strom erzeugt zu entlasten.. Das gilt auch für Biogasanlagen, solange diese nur Abfälle verwerten.
Über Solartechnik in Verbindung mit Batteriespeicher, verweise ich auf meinen Beitrag zur WEMAG AG.
Was die Preise pro KWH für Otto Normalverbraucher angeht, verweise ich auf meinen Beitrag zu Strompreise an der Strombörse und warum profitieren nicht davon die Normalverbraucher.



Nochmal Fußball in Leipzig
Ich will keinesfalls Diskussionen abwürgen, aber zu RB Leipzig habe ich mich klar und deutlich positioniert. Ich bleibe bei meiner Meinung zum Profifußball und dazu gehört nun RB Leipzig.
Alle Vorurteile gegen diesen Verein sind für mich pure Heuchelei.
Ich kann das ganze Gebaren um Tradition nicht mehr hören, egal ob es sich um Vereine aus dem Westen oder Osten handelt.
Gerne werde ich aber auf sachliche Anfragen zum Leipziger Fußball antworten.
Dazu müssen wir aber die unterschiedlichen Entwicklungen der DDR und BRD als Ergebnis des II. Weltkrieges mit berücksichtigen.
Während im Westen die Vereine nach dem Krieg praktisch weiter existierten, war das im Osten nicht so.
Deshalb ist eine Betrachtung über Existenz und sogenannter Tradition erst mit Gründung der DDR realistisch möglich.
Ich konzentriere mich auf die zwei Fußballvereine in Leipzig, die bei interessierten Fußballanhängern im Westen eher als Chemie Leipzig und Lok Leipzig bekannt sind.
Heute spielt in Leipzig eine Mannschaft als Lok Leipzig und ist gerade in die Regionalliga Nord/ Ost aufgestiegen. Chemie Leipzig spielt zur Zeit in der Landesliga Sachsen und hat noch geringe Chancen in die Oberliga aufzusteigen. Beide Vereine nehmen für sich in Anspruch „ Traditionsvereine“ zu sein. Diese Ansicht wird von sogenannten sachkundigen Sportjournalisten weiter verbreitet, ist aber nicht stimmig.
Vorausschicken möchte ich, dass ich ab 1949 gemeinsam mit meinen Vater „ Chemiker“ war, bei Chemie selber aktiv war und nach meiner Verletzung ab 1963 als aktiver Spieler aufhören musste und verschiedene ehrenamtliche Funktionen bei Chemie im Jugendbereich ausgeübt habe.
Legende
Fußballmannschaft Probstheida heute Lok Leipzig Spielstätte Bruno Plache Stadion
Fußballmannschaft Leutzsch heute Chemie Leipzig Spielstätte Alfred Kunze Stadion, zu DDR Zeiten Georg Schwarz Sportpark

Der Fußball nach 1945 in Leipzig wurde von zwei Vereinen geprägt, nämlich einen in Probstheida und den anderen in Leutzsch. Leutzsch stand im Zeichen des Arbeitersportes, Probstheida eher für den bürgerlichen Sport. In Probstheida spielte vor den Krieg der VfB, auch bekannt als erster deutscher Fußballmeister. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD nahm der 1990 unter den Namen Lok Leipzig spielende Verein den Namen VfB an und seine Anhänger, auch manche Funktionäre, glauben bis heute dadurch ein lückenloser Traditionsverein zu sein, dass weder durch verschiedene Strukturänderungen zu DDR Zeiten, aber auch nach 1990 nicht stimmt. Der VfB der Neuzeit musste Insolvenz anmelden und der heute in der Regionalliga spielende Lok Leipzig ging auch nach 1990 mehrfach in Insolvenz und wurde immer wieder durch verzwickte Neugründungen als Lok Leipzig wieder belebt u. a, durch Abkauf der Namensrechte und Fusion mit höherklassigen Vereinen.
In Leutzsch etablierte sich im wesentlichen die BSG (Betriebssportgemeinschaft) Chemie Leipzig. Chemie sah sich nie in der Nachfolge der vor den Krieg in Leutzsch spielenden TURA Leipzig. 1951 und 1963/1964 wurde Chemie DDR Fußballmeister, dabei ist zu beachten, dass Chemie von 1954 bis 1963 als SC Lok Leipzig in Leipzig Gohlis spielen musste, voraus ging ein entsprechender Beschluß des ZK der SED.1963 als sogenannter „Rest von Leipzig“ als Chemie neu gegründet und auf Anhieb, sehr zum Verdruß der SED Bezirksleitung und des ZK der SED, in dieser Saison DDR Meister. In Probstheida spielte in dieser Saison damals das sogenannte Leistungszentrum als SC Leipzig und war unter den Zuschauern verhasst und konnte nie die Erwartungen erfüllen, bezogen vorallen auf dem internationalen Fußball. Später nannte sich der SC Leipzig in Lok Leipzig um und behielt diesen Namen bis 1990, dann wie o.g.bis zur Insolvenz VfB und dann wieder nach den Insolvenzen Lok. In Leutzsch wurde nach 1990 aus Chemie Leipzig und Chemie Böhlen der FC Sachsen Leipzig. Auch dieser fiel durch Unstimmigkeiten auseinander und gründeten in Leutzsch zwei Vereine, BSG Chemie und SG Leipzig Leutzsch. SG Leipzig Leutzsch ist durch Insolvenz von der Bildfläche verschwunden.
Der gesamte Leipziger Fußball war im Bezug auf diese Vereine nach 1990 nur noch als chaotisch zu bezeichnen. Möchtegern versuchten sich als Präsidenten, teilweise aus dem Westen. Abgedackelte Profis als Spieler, aber auch Trainer, wie Stepanowic, oder Jimmy Hartwig, verbrannten Millionen, bis zu den folgerichtigen Insolvenzen.
Entwicklung in Probstheida.
Der aktuelle Verein Lok Leipzig wurde nach einer der zahlreichen Insolvenzen mit Hilfe einer Fusion mit SSV 52 Torgau. 2003 neu gegründet.
Sowohl in Leutzsch, aber auch in Probstheida ist eine „ Fanszene“ zu beobachten, die durch Ausschreitungen und Zerstörungswut gekennzeichnet ist. Bei Lok war außerdem die Naziszene von Leipzig sehr stark vertreten. Ein führender Initiator der Legida Bewegung kommt aus den Lok Umfeld.
Selbst wenn bei Wikipedia die Darstellung der Vereine, anders bewertet wird und sogar der VfB Leipzig als erster Deutscher Meister ins Spiel gebracht wird, kann ich keine Tradition erkennen. Vereine, die in Insolvenz gegangen sind, sind aus dem Vereinsregister gestrichen worden und demnach nicht mehr vorhanden. Also in Leipzig bei Lok und Chemie von Tradition zu sprechen ist entweder phantasievoll, oder doch eher unrealistisch. Alleine schon die Verquickungen zu DDR Zeiten sind keine durchgängige Tradition, weder in Leutzsch aber erst recht nicht in Probstheida.
Die detaillierten Darstellungen über beide Vereine bei Wikipedia, sind bis auf die „ Tradition“, stimmig, können aber für Außenstehende nicht alle Vorgänge im Leipziger Fußball zu hundert Prozent erklären.
Ich wünsche allen Fußballfreunden eine gute Zeit während der Europameisterschaft und der deutschen Mannschaft den bestmöglichen Erfolg.
Über Nebenkriegsschauplätze Boateng vs. Gauland dürften normal denkende Menschen sich eine eigene Meinung bilden können. Persönlich glaube ich weder Gauland aber auch nicht unbedingt den Journalisten. Über so ein Thema sollte man nicht oberflächlich hinweggehen.
Ich möchte es als eines der ungelösten Probleme in Deutschland bezeichnen.
 

Glück auf
 

Ralf