Donnerstag, 8. September 2016

„Deutschland wird Deutschland bleiben“!

Habe gerade meinen Spaziergang beendet und dabei feststellen müssen, dass der Satz von Angela Merkel „Deutschland wird Deutschland bleiben“ entweder ein, wie bei ihr üblich hohler Spruch, eine Lüge oder absolute Realitätsverweigerung ist!

Bin ja nicht mehr der Jüngste und lebe seit meiner Geburt in Deutschland. Dass und wie sehr es sich verändert hat, lässt sich von Tag zu Tag immer mehr feststellen und ist jahrelange Eigenerfahrung! Deutschland hat sich schon längst und zwar enorm verändert und es wird sich wohl auch weiter verändern!
Jetzt ist diese Veränderung an sich ja nicht das Problem. Stillstand im Leben und damit egal in welchem Land wäre ja auch völlig verkehrt.
Sich aber dann hinzustellen und zu behaupten „Deutschland wird Deutschland bleiben“ ist nur ein weiterer Beweis für eine mit Blindheit geschlagene Regierungschefin.

Aber eigentlich wollte ich ja von meinem Spaziergang und den damit verbundenen Beobachtungen bzgl. der Veränderungen dieses Landes sprechen.

Seit mehr als 50 Jahren wohne ich im selben Stadtviertel. Als meine Eltern mit mir dorthin, an den Stadtrand von München zogen, zogen wir gewissermaßen aufs Land. Ein paar Neubauten, damals noch gebaute Sozialwohnungen, welche vom Arbeitgeber meines Vaters mitfinanziert wurden, womit diesem auch die Mitsprache bei der Zuteilung von Mietern gegeben war, wurden mitten in die Felder dieses Landstriches gebaut. Bauern, ringsum Bauern, welche mit ihren Fuhrwerken das „Straßenbild“ prägten. Im Laufe der Jahre wurde daraus eine eigene kleine „Stadt“ mit nunmehr ca. knapp 15Tausend Einwohnern.

Die allerdings auffälligsten Veränderungen betrifft die seit ein paar Jahren sich ausbreitende und zu beobachtende Armut und der Sprachenwirrwarr in diesem Stadtteil. Und diese zunehmende Armut betrifft Menschen aller Herkunft.

Von Jahr zu Jahr wird die Schlange an der auch in diesem Stadtteil angebotenen Tafel immer länger! Wie ich auch in letzter Zeit immer häufiger LEIDER zur Kenntnis nehmen muss, dass Menschen sich immer häufiger an den Mülltonnen, wie auch an den aufgestellten Containern zu schaffen machen (MÜSSEN), um das ein oder andere Leergut, das ein oder andere noch verwendbare zu finden!
Und seit ein paar Jahren muss ich LEIDER beobachten, wie ein gewiss noch ein paar Jahre älterer Mann als ich, Woche für Woche Anzeigenzeitschriften austrägt. Mit gekrümmten Rücken, langsamen Bewegungen, weil der Körper wohl nicht mehr hergibt! Und dies vmtl. nur, um sich sein „Rentendasein“ ein wenig aufzubessern!
Er ist einer der wenigen, die noch deutsch sprechen. Und ein paar noch übrig gebliebene „Ureinwohner“! Ansonsten hört man in diesem Stadtteil tagtäglich fast nur noch Fremdsprachen. Jetzt habe ich ja kein Problem mit Fremdsprachen. Ein wenig englisch und ungarisch beherrsche ich ja selber. Also ist die Sprache, die Nationalität überhaupt nicht das Problem. Auch nicht das der Veränderungen!
Das Problem welches alle Menschen in diesem veränderten Deutschland gleichermaßen betrifft, ist das längst (seit Schröders Agenda) veränderte Deutschland! Ein Deutschland, welches dahingehend noch mehr verändert wurde, dass die „Reichen“ noch reicher und die „Armen“ noch ärmer wurden!

Dies ist dann wohl auch das, was gemeint ist, wenn sich die Regierungschefin hinstellt und behauptet „Deutschland wird Deutschland bleiben“, um nicht nochmals zu sagen „wir schaffen das“?! Nämlich das auseinanderdriften der Gesellschaft! Dies ist ihr, vom Wahlergebnis in Mecklenburg Vorpommern beeinflusster reflexartiger Lösungsansatz?!

Montag, 5. September 2016


Betrachtungsweisen
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema: Betrachtungsweisen

Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
ehe ich meine Meinung zur Wahl in MV und auf aktuelle Ereignisse eingehe, möchte ich auf eine an mich gerichtete E-Mail des Foristen Kurt, der auch auf den Blogs
und http://politikparadox.blogspot.de/ gelegentlich postet für die Leser dieser Blogs den Foristen Kurt antworten.
Es gibt eine hochintelligente Foristin, nach eigener Darstellung, der vor lauter blinden Hass auf ehemalige DDR-Bürger mit ihrer typischen Schreibweise jegliches Verständnis für politische Vorgänge in Deutschland abhanden gekommen ist.
Die AfD ist ist keinesfalls ein Phänomen für die neuen Bundesländer. Die Zustimmungswerte für die AfD, haben auch nichts mit den Bildungsstand und der Biografie der Bürger in den neuen Bundesländern zu tun.
Die AfD ist in der gesamten Bundesrepublik angekommen und das hat Ursachen, die nun überall, je nach Betrachtungsweise, diskutiert werden.
Wahlvergleich BW zu MV
BW hatte 2015 10,88 Millionen Einwohner
Die Wahlberechtigten machten von ihren Wahlrecht zu 70,4 % bei der LW Gebrauch.
Die AfD erreichte 15,1 % der abgegebenen Stimmen.
MV hat 2015 etwa 1,6 Millionen Einwohner
Die Wahlberechtigten ( ca, 1,33Millionen) machten von ihren Wahlrecht zu 61,6 % Gebrauch.
Die AfD erreichte 20,8 % der abgegebenen Stimmen.
Nun höre ich auf, da meine Leser bestimmt selber rechnen können, wo die „gehirnamputierten Schwachköpfe“ und „strunzdumme Doofheit der Schwachköppe“, im Vergleich herkommen.
Verehrter Forist Kurt, ich habe nur ihnen antworten wollen. Ich werde mit Sicherheit mir diese Art der Kommentare auf diesem Lügenblog mit der Alleinunterhalterin in Mehrfachperson nicht mehr antun.
Ich betone zum wiederholten Male, dass für mich persönlich die AfD keine Alternative für mein Wahlverhalten sein wird und kann.
Ich bleibe auch bei meinem Standpunkt, dass das Wahlsystem der BRD für mich Wahlzirkus ist.
Solange es Fraktionszwang und Listenplätze gibt, also die sogenannten Volksvertreter sich freiwillig in eine Zwangsjacke stecken lassen, gibt es keine vernünftige Politik für das einfache Volk.
Hiervon sind alle sogenannten etablierten Parteien für mich gemeint.
Warum kann den die AfD auf Anhieb punkten. Es ist doch nur den Versagen der anderen Parteien geschuldet.
Wenn ich heute die Einschätzung von Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten lese http://www.nachdenkseiten.de/?p=34863
entspricht das genau meinen Empfinden.
Wenn A. M. eingangs schreibt:
- Seit dem Auftreten und den Erfolgen der AfD wird auf unseren Bildschirmen immer das gleiche Theater gespielt: in der Abgrenzung zu dieser rechten Partei beschönigen Medien und Parteienvertreter der anderen Parteien ihre eigene Politik. Schuld ist das falsch wählende Volk, so wird unterstellt.-
Anders wird ein Schuh daraus. Hier sucht ein Teil des Volkes einen Ausweg zu einer vollkommen verfehlten Politik der Regierungsparteien und großen Teilen der Opposition, deren Vertreter auch nur an die Futtertröge der Macht wollen. Ihre Wahlversprechen kassieren sie dann nach der Wahl ein und begründen das mit Kompromissen, die man in Koalitionen machen muss.
Gerade wird das den Menschen in MV wieder vorgegaukelt. SPD/ CDU alternativlos für die Koalition in MV. Genau, dass beschreibt A. M. Mit der lapidaren Bemerkung – angepasster Einheitsbrei -.
A. M. als alter Haudegen und einer der wenigen echten Sozialdemokraten ist zwar Realist,
aber seine Anmerkung einen Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 Wagenknecht vs. Merkel zu führen, wäre schon mal was anderes. Leider wird ja Wagenknecht schon in den eigenen Reihen angefeindet, nur weil sie Wahrheiten ungeschminkt und offen, auch gegen die sogenannten Reformer in der eigenen Partei, anspricht.
Warum hat den Holter in MV nur 13,2 % eingefahren?
Eine weitere Meisterleistung hat die Regierung unter Merkel mit dem Kotau gegenüber Erdogan vollbracht. An Stammtischen wird Kotau ins Deftige deutsch übersetzt.
Neben den VSA wird Merkel und Co. nun auch noch von Erdogan fremdbestimmt.
Was sind das doch für Volksvertreter, die vom Volk üppig versorgt, in Berlin angeblich vorgeben, die BRD nach bestem Wissen und Gewissen zu regieren. Dass Merkel nichts weiter als die willfähige Marionette der VSA in Europa ist, wissen viele interessierte Menschen in Deutschland und Europa.
Nun genießt Erdogan dazu noch Narrenfreiheit und Merkel macht alles, was dieser Mensch will.
Sein Wort ist Gesetz, wer sich nicht willfährig seinen Anordnungen und Wünschen unterwirft, wird sanktioniert und jedes Anzeichen von Widerspruch erzeugt sofort heftigste Drohgebärden. In Bezug auf Deutschland heißt das u.a - Regelmäßige Einbestellung des deutschen Botschafters in der Türkei zum Befehlsempfang, Verbot für deutsche Parlamentarier, Bundeswehrsoldaten in Incirlik zu besuchen,Aufruf zur Denunziation gegenüber regierungskritischen Türken in Deutschland, Forderung nach bedingungsloser Visafreiheit für Türken.Es gipfelt in der offenen Erpressung im Zusammenhang mit dem „Flüchtlingsdeal“, an dem Merkel maßgeblich beteiligt war, um ihr Gesicht zu wahren und immer noch ihre Parole – Wir schaffen das – aufrecht zu erhalten. Ihre Unfähigkeit zu eigenständigem und selbstbestimmtem Handeln verkaufen Merkel und Co. mit diplomatischer Notwendigkeit.
Fraktionsübergreifend hat sich der BT auf eine Resolution verständigen können, die die Vertreibung und Ermordung von 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich vor 100 Jahren als Völkermord einstuft, und damit endlich der Realität entsprochen.
Erdogan schäumte vor Wut, diverse Sanktionen und Drohungen, folgten auf dem Fuße.Nun zeigen sie ganz offensichtlich Erfolg. - Spiegel Online - meldete am vergangenen Freitag - Merkel geht auf Erdogans Forderung ein, die Bundesregierung will sich von der Armenien-Resolution des Bundestages distanzieren. Dass Merkel, Gabriel und Steinmeier es vorgezogen hatten, der Abstimmung im Bundestag damals fernzubleiben, war schon skandalös genug, aber diese Frechheit den Armeniern gegenüber schlägt dem Fass den Boden aus.
Natürlich drehte Regierungssprecher Seibert in der Bundespressekonferenz sich wie ein Regenwurm und glänzte mit Wortakrobatik zum Skandal, um die Wogen zu glätten. Der Bundestag habe in der Resolution Auffassungen zu politischen Fragen zum Ausdruck gebracht, ohne dass diese rechtsverbindlich sind. Was Völkermord sei und was nicht, sei Sache der Gerichte, so Wortakrobat Seibert. Ein klarer Seitenhieb gegenüber dem Bundestag. In Ankara wurde die Aussage Seiberts mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen. Erst recht Seiberts Bewertung, dass die Bundesregierung nicht immer die gleiche Meinung haben müsse wie der Bundestag, also türkische Verhältnisse nach Vorstellung Erdogans.
Nun wundern sich unsere Volksvertreter und Regenten, dass die AfD immer stärker wird.
Ich nicht.
Bitte nicht den 17. 09. 2016 aus den Auge verlieren und nach Möglichkeit die Demos besuchen. Ich glaube schon, dass parteiunabhängige Bürgerinitiativen tatsächlich eine Alternative sein können, um den Willen des Volkes durchzusetzen.

Glück auf

Ralf



Montag, 22. August 2016

Die "Sprache" der Musik

Habe mir gerade – aus gegebenem Anlass – ein paar Gedanken über die Voreingenommenheit, die Vorurteile bei Rezensionen und deren Verfassern anhand der aktuellen CD „Still on fire“ von Hammerschmitt (kenne die Band ja „zufällig“ seit ihren Anfängen) gemacht.
Hier die aktuellen Reviews der „Hammerschmitt“ - CD „Still on fire“:
http://www.ffm-rock.de/…/…/27462-hammerschmitt-still-on-fire
http://www.dangerdog.com/2…/hammerschmitt-still-on-fire.php…
http://www.metal-only.de/…/Review-Hammerschmitt-Still-On-Fi…
http://www.metalfactory.ch/reviews/cdreviewaugust2016.htm
https://rkerber57.wordpress.com/…/hammerschmitt-still-on-f…/
http://www.be-subjective.de/cd-dvd-reviews/hammerschmitt-still-on-fire-2016/
http://www.zephyrs-odem.de/cd-reviews/detail/hammerschmitt-still-on-fire-2016-5585/#.V7vjWsTuKnM
Mich überrascht immer wieder die Beurteilung und Fachkompetenz diverser Rezensionisten. Da beurteilen diese Bands, welche schon seit 30 Jahren auf der Bühne stehen und bereits mehrere CD´s veröffentlicht haben nicht nach deren Können, sondern danach, in welcher Sprache diese ihre Musik veröffentlichen?!
So überrascht es eigentlich nicht mehr, dass ein und dieselbe Band und deren Musik, deren Können nicht danach beurteilt werden, sondern in welcher Sprache sie diese machen.
Da gibt es „Hammerschmitt“ als Band mit ein und derselben Besetzung nun bereits seit 30 Jahren, auch wenn sie die ersten Jahre noch als „Pierrot“ unterwegs waren.
Diese machen seit Beginn ihrer ersten musikalischen Gehversuche nichts anderes als Rock, Hardrock und Metall!
Anfänglich in englischer Sprache, anschließend in deutscher Sprache und seit diesem Jahr wieder in englischer Sprache.
Mit ihrer neuesten Scheibe „Still on fire“, erschienen bei Massacre Records und super gemischt von Mario Lochert erntet die Band derzeit sehr gute und äußerst positive Kritiken.

Mal abgesehen davon, dass evtl. ihre deutschsprachigen Songs noch besser ankämen, wenn diese ebenfalls von Mario Lochert gemischt worden wären, stellt sich mir die Frage, weshalb es nur dann zu solch positiven Beurteilungen kommen kann, wenn Bands auf Englisch rocken?!
Es ist ja stets dieselbe Band, mit derselben Besetzung, demselben technischen, als auch musikalischen Können, Songwriting etc., die ihrer Freude an der Musik, dem Rock und Hardrock Ausdruck verleiht!

So wie ich es sehe, kann es nicht an der Band, ihren Eigenkompositionen, der Musik und den Texten liegen. Sondern die Rezensionisten sind in der Sprache bzgl. des Rock, Hardrocks voreingenommen und glauben, dass diese Art der Musik nur auf englisch abzuliefern wäre.
Dies finde ich äußerst schade. Denn gerade „Hammerschmitt (Pierrot)“waren – lange vor Rammstein und anderen Bands dieser Art – vor langer Zeit schon Vorreiter darin, ihre Liebe zur Musik und damit dem Rock, Hardrock und Metall auch in der Muttersprache sehr gekonnt umzusetzen.
Nur in den diversen Rezensionen fand dies keinen entsprechenden Widerhall und eigentlich notwendige Anerkennung.

Vielleicht sollten sich diejenigen, die sich als Musikkenner in ihren Rezensionen darstellen, einfach mal nur die Musik und das Können der Bands beurteilen und auch kritisieren, wenn notwendig. Nicht aber die Sprache, in welcher die Künstler ihrer Kunst Ausdruck verleihen. Dann fielen vmtl. auch Rezensionen deutschsprachiger Musik, welcher Art auch immer, in Zukunft etwas freundlicher und damit hoffentlich auch positiver aus.

Musik kennt keine Grenzen, auch keine sprachlichen!

Sonntag, 7. August 2016

Notwendige Ergänzung
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
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Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema:Notwendige Ergänzung zum Posting : Der Strom kommt aus der Steckdose

Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
ich fühle mich mit meinen Kommentaren zur Energiewende, also Umstieg auf EE erneut bestätigt. Nur konkrete Aufklärungsarbeit für interessierte Mitbürger/innen zur Problematik hilft gegen die gewollte Meinungsmache. Ich sage es drastisch Verdummung der uninformierten Menschen.
Ein Höhepunkt dieser Meinungsmache, bildete die Sendung Exklusiv Reportage über die Windkraft mit dem Titel - Der Kampf um die Windräder -
Ein „Muss“ für Interessierte. Zu sehen noch in der Mediathek unter
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-Kampf-um-die-Windr%C3%A4der/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36905676
Es ist Journalismus vom „Feinsten“ und erinnert mich sehr stark an das Fernsehen der DDR, oder genauer gesagt es toppt dieses um Längen.
Die Macher der Reportage haben es geschafft, in 30 Minuten aufzudecken, was uns Menschen in Deutschland wirklich bedroht: Es ist nicht das ungeklärte Problem der Endlagerung von Atommüll.Es ist auch nicht ein möglicher Supergau eines KKW als Folge von technischen Versagen, Naturkatastrophen, oder gar ein Terrorangriff auf ein KKW.
Es ist auch nicht die fehlende Wartung der KKW. Schließlich müssen die Betreiber ja noch auf Teufel komm raus Gewinne für ihre notleidenden Konzerne generieren.
Es sind auch nicht Folgen von Erdöl und Erdgas Fracking, oder gar die großflächige Zerstörung von Landschaften und der Raub von Lebensraum für die Menschen und Tierwelt dort, durch die Kohleförderung.
Nein, es ist die Windkraft.
Die arme Familie Schmidt, zeigt den entsetzten Zuseher beim Spaziergang durch den Windpark in Nordfriesland, was die Menschen dort in Angst und Schrecken versetzt. Es sind die Windkrafträder. Einfach grausam, oder doch nur ein schlecht gemachter Thriller?
Und dann kommen diese Filmemacher zur Schocknachricht.
Bei Windunternehmen geht es auch um wirtschaftliche Interessen. Leben wir im Kapitalismus, oder sind wir schon soweit, dass Stromerzeugung als Daseinsfürsorge in staatlicher Hand ist und nur kostendeckend arbeitet?
Warum sollten Windkraftbetreiber in unserem System gemein nützlich arbeiten?
Macht dass die Kohlelobby, oder gar die KKW Betreiber, die gerade die nicht überschaubaren Kosten für die Endlagerung des Atommülls mit starker Unterstützung der Regenten auf die Steuerzahler abwälzt.
Dann kommt der Auftritt von Michael Fuchs CDU, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dort derzeit zuständig für Wirtschaft und Energie, Mittelstand und Tourismus.
Dem staunenden Zuseher teilt Fuchs mit, dass der Bundesverband für Windenergie ein Lobbyverband ist.Mit einer solchen Überraschung, erschreckt nun Fuchs den unbedarften Zuseher.
Was aufgeklärte Menschen erschreckt ist doch eher die Tatsache über die Verquickung der konventionellen Energielobby.
Was Fuchs zur Kernenergie und zur Kohleenergie zu sagen hat, kann man im Netz nachschlagen. Fuchs redet über Lobbyismus bei Windkraft.Lachhaft!
Es ist immer wieder „lustig“, wenn Politiker, wie Fuchs über massive wirtschaftliche Interessen schimpfen, gerade die CDU aber gern von Wachstum, freiem Markt und Versorgungssicherheit spricht. Aber da geht es bei Fuchs dann wohl nicht um die Energiewende, sondern eher um Kohle, Gas und Öl.
Natürlich fragen im Film die Macher danach nicht, es waren ja nur 30 Minuten Sendezeit, oder nicht gewollt.
Dann drücken die Macher auf die Tränendrüse. Sie führen eine Geringverdienerin vor, die an allem sparen muss. Nicht mal eine Spülmaschine kann sie sich leisten. Wer ist schuld?
Es sind die hohen Strompreise, die wegen der Subventionen für die Windkraft explodieren. Kein Wort zu Subventionen für die konventionelle Energie, auch kein Wort zu den Strombörsenpreisen. Erst recht nicht den Sprung zu den niedrigen Löhnen und dem Gefälle von Arm und Reich in Deutschland.
Kein Wort zu den geltenden Gesetzen und Verordnungen über die Mitbestimmung der Bürger bei der Standortwahl von Windkraftanlagen. Es wird wieder die Familie Schmidt bemüht und ihre Ängste und Sorgen zur Nähe der Windkrafträder
Ich erwähne beispielhaft:
Kein Wort davon in der Reportage.
Hätte nach meiner Wahrnehmung dem Zweck der Reportage geschadet
Statt Lokalpolitiker an den Pranger zu stellen, die sich mit einem Windrad auf ihrem Acker "bereichern", hätte gefragt werden müssen, warum es zu viel Strom gibt und warum und das nicht benötigter Kohlestrom die Netze dichtmachen und nur für den Export Gewinne für die Kohlelobby einfahren. Weshalb gibt es seit der letzten EEG-Reform so gut wie keine Bürgerenergieprojekte mehr, wäre auch eine gute Frage der Macher an Fuchs gewesen?
Dazu:
Die Reportage hatte für jeden einigermaßen mit der Materie beschäftigten Menschen nur das Ziel aufzuzeigen, dass die Energiewende böse ist, eigentlich aber von Konsorten, wie Fuchs, nicht gewollt und von Lobbyisten gegen den Willen der Bürger durchgepeitscht wird.
In der Reportage werden Umfragen für die Zustimmung zur EE einfach ignoriert.
Siehe dazu:
http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/21089-mehrheit-fuer-klimaschutz-solar-und-wind
Eine Vielzahl von Bürgern engagieren sich verstärkt vorallen seit Tschernobyl lokal, regional und auch bundesweit für erneuerbare Energien.Auch die nun verstärkt auftretenden Naturkatastrophen . veranlassen die Menschen zum Nachdenken.
Die immer wieder propagierte sogenannte ausgewogene Berichterstattung im ÖRF, hat keinen einzigen dieser Menschen zu ihren Erfahrungen befragt. Stattdessen konnten sich die Gegner des Umweltverbandes BUND, sowie Windkraftgegner minutenlang vor der Kamera äußern.
Es ist richtig, Korruption, auch planerische Verfehlungen und die Folgen mangelnder Bürgerbeteiligung aufzudecken. Die gibt es überall in der Wirtschaft.Hochaktuell zum Beispiel Stuttgart 21 !!!
Doch warum geht es immer wieder um die Energiewende als Ganzes. Nur wer sich diese Fragen beantwortet, kann die Zusammenhänge verstehen.Deshalb dürfen wir mit unserer Aufklärungsarbeit nicht nachlassen, egal wie umfangreich sie ist oder nicht.
Nochmal zur Reportage.
Wenn die erwähnten Windräder in Bayern, tatsächlich eine Fehlplanung sind und Kommunalpolitiker erst mal profitieren, ist das für mich nicht unbedingt plausibel.
Wenn die Förderung und Subvention vorbei ist, müssen diese Anlagen wirtschaftlich nach Marktgesetz arbeiten. Wenn sie, wegen angeblich fehlenden Wind, keine Strom produzieren, wer hat den da den Schaden? Sicherlich der Betreiber.
Eine letzte Bemerkung zur Reportage.
Warum lässt man zwei Familien, ihre Geschichte unkommentiert erzählen?
Warum erwähnt man nicht mal eine der vielen repräsentativen Studien über Lärm, Sichtkontakt und Akzeptanz, die von Universitäten und unabhängigen Instituten erarbeitet wurden?
http://www.klimaretter.info/meinungen/standpunkte/20761-buergerbeteiligung-maximal-reduziert



Ein guter unabhängiger Journalist, befragt beide Seiten.
Diese Reportage wird bei vielen Menschen wiederum Zweifel aufkommen lassen.
Waren die Filmemacher wirklich unabhängig? Ich glaube es nicht.
Allgemein möchte ich abschließend eingegangene E-Mails zum Thema beantworten.
Es ist richtig, dass ich von der Reaktion von Albrecht Müller überrascht war.
Aber nun kann man auf den Nachdenkseiten auch interessante Beiträge zur Reportage lesen, denen ich mich vollinhaltlich anschließen kann. Die NDS lassen Meinungsvielfalt zu, was man vom ÖRF meistens nicht sagen kann.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h19
Pkt. 19
Zu S. Wagenknecht und Teilen der Linken schreibe ich aus Zeitgründen vorerst nicht.
Nur soviel, ich habe die Petition unterschrieben – Du bist für Sahra -
Für mich bleibt S. Wagenknecht eine der fähigsten Politiker,/in die D. überhaupt hat



Glück auf
Ralf

Mittwoch, 27. Juli 2016