Freitag, 17. Oktober 2014

Die Moral des „Sinn´s“

Wenn der „Sinn“ über den Sinn von Anspruchsleistungen referiert!

(oder die Professur [[ von lateinisch profiteri in der Bedeutung „sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben“ ]] als Ehrentitel; oder anders ausgedrückt: die Abgehobenheit und Überheblichkeit eines „Ehrbaren“ und seine „Moral“!)






insbesondere ab Minute 31:25!



Hierzu ist wissenswert, was genau das ifo-Institut und sein Leiter „leisten“ und tatsächlich machen. Deshalb Auszüge aus Wikipedia hierzu:


[[ Das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (abgekürzt ifo) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die sich als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands mit der Analyse der Wirtschaftspolitik beschäftigt und monatlich den ifo-Geschäftsklimaindex ermittelt.
Rechtsstellung und Finanzierung
Das ifo Institut hat die Rechtsstellung eines eingetragenen Vereins. Es ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Dies bedeutet unter anderem, dass Zuwendungen an das Institut steuerlich abzugsfähig sind.[1]
Finanziert wird das ifo Institut zurzeit zu etwa zwei Dritteln aus öffentlichen Mitteln (im Zuge der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern über die Leibniz-Gemeinschaft) und zu etwa einem Drittel aus den Erlösen für Drittmittelprojekte, die in der Regel ebenfalls von öffentlichen Auftraggebern stammen („wissenschaftliche Politikberatung“). Darüber hinaus unterstützt die sogenannte „Freundesgesellschaft“ das Institut finanziell. Die Freundesgesellschaft besteht laut Webseite des ifo-Instituts aus „Einzelpersonen, gewerbliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Körperschaften des In- und Auslandes“.[3]
Es ist als An-Institut mit der Ludwig-Maximilians-Universität München assoziiert.
Die Niederlassung Dresden finanziert sich überwiegend aus Zuwendungen des Freistaats Sachsen (sowie in geringem Umfang durch Drittmittel).

Aufgaben und Tätigkeiten

Satzungsgemäßer Vereinszweck ist die empirische wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung sowie die Bereitstellung von Daten, Informationen und Forschungsergebnissen auf wirtschaftswissenschaftlichem und wirtschaftspolitischem Sektor. Die Ergebnisse der Arbeit werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und sollen – so die Satzung – der Entscheidungsfindung in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung dienen.
Um diesem Zweck nachzukommen, erledigt das Institut die folgenden Aufgaben:

  • Bereitstellung von Wirtschaftsdaten für die interessierte Öffentlichkeit. Hierzu organisiert das Institut auch Seminare und Vorträge eigener und anderer Wirtschaftswissenschaftler. Als prominenteste Wirtschaftsanalyse gilt der renommierte ifo Geschäftsklimaindex. Mit der Datenbank DICE stellt das ifo Institut darüber hinaus ländervergleichende, systematische Informationen zu Institutionen und Regeln zur Verfügung. Zusätzlich gibt das ifo Institut mehrere wirtschaftswissenschaftliche Zeitschriften heraus.
  • Erhebung dieser Daten (z. B. ifo Geschäftsklimaindex) durch Befragungen von Unternehmen.
  • Beratung der die Wirtschaftspolitik beeinflussenden Organe in Deutschland, insbesondere Bundes- und Landesministerien
  • Entwicklung von Modellen zur Simulation der Effekte von Eingriffen in die deutsche Wirtschaft.
  • Wirtschaftswissenschaftliche Forschung: Die Forschung des Instituts war bis 1999 sehr auf seine Beraterfunktion zugeschnitten. Auf Empfehlung des Wissenschaftsrats wurde ab 1999 eine stärker universitäre Ausrichtung implementiert. Das ifo-Institut arbeitet als Forschungseinrichtung mit vielen deutschen Universitäten zusammen, insbesondere mit der Universität München, sowie mit zahlreichen Forschungsinstituten im In-und Ausland.
  • Das Institut unterhält eine Niederlassung in Dresden, die insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen und den übrigen neuen Ländern analysiert ]]


Ein, in der Produktivität, des tatsächlich selbst Produziertem völlig anspruchsloser und Null Eigenleistung (außer seiner Meinung) erbringender Professor und „ehrbarer Lehrer“ beurteilt die „Leistungen“ (und auch Moral, Moralansprüche) anderer Menschen und deren mehr oder weniger gerechtfertigtem Anspruch auf entsprechende Honorierung selbiger?! Also derjenigen, welche es ihm erst möglich machen, dass er und sein Institut existieren, von ihnen mitfinanziert wird?!


Denn WAS genau „leistet“ und „produziert“ ein Professor Sinn tatsächlich, außer seiner „Meinung“ [[ Unter einer Meinung wird in der Philosophie eine Art des Fürwahrhaltens verstanden, die nicht auf strenger Prüfung beruht und sich infolgedessen der Möglichkeit des Irrtums bewusst ist. Meinung ist dem Glauben verwandt und ein Gegenbegriff zu Wissen ]]?!

Der „Sinn“ und seine Mit“arbeiter“ fragen nach der Meinung Anderer, fragen diese Meinungen ab und bilden diese in „Statistiken“ ab. Also in Theorien [[ Das Wort Theorie (griechisch θεωρεῖν theorein ‚beobachten, betrachten, [an]schauen‘; θεωρία theoría ‚Anschauung, Überlegung, Einsicht, wissenschaftliche Betrachtung‘, ‚die Betrachtung oder Wahrnehmung des Schönen als moralische Kategorie‘) bezeichnete ursprünglich die Betrachtung der Wahrheit durch reines Denken, unabhängig von ihrer Realisierung. Daher wird der Begriff alltagssprachlich auch unbestimmt als Gegenteil von Praxis (griechisch πρᾶξις ‚Handlung, Verrichtung‘, auch‚Vollendung‘) benutzt. ]] !!!

Darauf baut der „Sinn“ seine Meinung auf und verkauft diese, seine zusammen gefragte Meinung als „Wissenschaft“?!
Bezahlt, also honoriert wird diese, „seine“ Meinung auch noch von denjenigen, bei welchen er sich seine Meinung einholt?!
Und eines seiner wesentlichsten Ergebnisse seiner „(Eigen)Leistung“ ist die Meinung, dass andere Menschen einfach zu hohe Ansprüche daran haben, ihre tatsächlich produktive Leistung auch entsprechend bezahlt zu bekommen?!

Also Jemand, der selber keinerlei produktive Leistung erbringt, beurteilt die Leistung und die anspruchsberechtigte Honorierung Anderer?!
Einer, der auf all diejenigen angewiesen und damit von diesen abhängig ist, um sich erst „selbst“ eine „eigene“ Meinung bilden zu können, beurteilt die Masse der Menschen und deren „Moral und Moralverständnis“?!

Was für ein „Sinn“ und welch eine Moral bestimmt diesen derartigen „Sinn“?!

Da bekommt der Begriff „Sinn“los einen wünschenswerten Sinn!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Robert, hallo Lesende,

dazu kommen die nachweisbaren Fehleinschätzungen dieses Professors, unter denen arbeitende Menschen zu Schaden gekommen sind.
Mit Sicherheit wird aber kein Finanzamt auf die Idee kommen diesem Verein die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Bei Attac ist das natürlich anders zu sehen, sie kritisieren die Zustände im wahren Neoliberalismus, im Gegensatz zu diesem Professor und seinem Institut.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Nietzschmann