Mittwoch, 24. Januar 2018

Nur so ein Gedanke ?!


Ein von einem unbekannten Samenspender gezeugtes Leben, hat noch kein Bewusstsein darüber, wem es sein Leben in Wahrheit verdankt. Es lebt also sein (Da)Sein ohne Erkenntnis und Bewusstsein über seine tatsächliche Herkunft. Erst wenn sich Fragen im Bezug auf die tatsächliche Herkunft stellen, beginnen die "Nachforschungen". Haben diese Erfolg, stellt sich heraus, dass das bisherige (Da)Sein auf einem Schein beruht und nicht der Wahrheit im Bezug auf das geschenkte Leben entspricht.

Kommentare:

  1. Sorry Robert, aber ich halte in diesem Fall Deine Darlegungen für kompletten Unsinn. Ich betone hierbei, dass ich nicht geschrieben habe, dass Deine Darlegungen kompletter Unsinn sind, sondern dass ich der Meinung bin, dass sie kompletter Unsinn sind, das das "Leben" in dem von dir beschriebenen Fall trotzdem "da" ist und das völlig unabhängig davon, ob es die "Wahrheit" kennt oder nicht!

    Gruß Peter Fischer

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  2. Hallo Peter,

    dann will ich mich mal mit dem dargelegten Unsinn ein wenig ausführlicher befassen. Selbstverständlich hast Du recht damit, dass das Leben trotzdem da ist. Aber, wenn sich dann Fragen zu „Deinem“, dem vorhandenen Leben stellen, und die stellen sich seit Jahrtausenden, dann geht es wohl um mehr, als nur darum, dass Leben DA ist.
    Und wenn sich die Fragen stellen, dann sucht wer auch immer nach Antworten. Und dann bekommt es auch welche. Manchmal die „richtigen“, manchmal die „falschen“, die „wahren“ oder die „gelogenen“.
    Um bei dem Beispiel mit dem unbekannten „Lebensspender“ zu bleiben. Aus irgendeinem Grund und da gibt es vielerlei (Möglichkeiten) stellen sich bei dem gezeugten Lebewesen nach einer gewissen Zeit Fragen, u. a. nach seiner tatsächlichen Herkunft. Diese kommen aus dem „innersten Da(Sein)“ des Fragenden, weil irgendetwas in seinem „Da(Sein)“ mit dem Dasein nicht klar kommt.
    Bisher ging das (unbekannt) gezeugte Lebewesen davon aus, dass sein DA(Sein) seinem tatsächlichen und wahren Sein entspräche. Sein „Verhalten“ war von diesem DA(Sein) geprägt, bestimmt und als „wahr“ und unumstößlich verstanden. Es kannte bis dahin gar kein anderes „Bewusstsein“.
    Jetzt wird ihm aber „offenbart“, dass es in „Wahrheit“ eigentlich ganz anders ist. Dass es zwar als „Lebewesen“ in seinem Dasein uneingeschränkt angenommen wurde. Aber dieses Dasein eben in Wahrheit nicht dem „Hort“, dem „Ursprung“ dessen entspricht, in welchem es aufwächst, aufgewachsen ist.
    Dieses „neue Wissen, dieses Bewusstsein“ verändert sehr, sehr viel, wenn nicht sogar alles. Es sorgt u. a. dafür, dass das Leben dieses Lebewesens zu einer „Rechtssache“ wird.
    Würde es so sein, wie Du schreibst: das Leben ist sowieso da, dann erübrigten sich sämtliche Fragen nach Recht und Ungerechtigkeit etc.! Weil es dann ja eben so da wäre, wie es da ist. Fragen nach Schuld oder Unschuld, nach Recht, Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit würden sich dann nicht stellen (dürfen). Weil es eben mal so da ist, wie es da ist.
    Eine positive Entwicklung dieses Bewusstseins wäre (m. E.), dass dieses Lebewesen erfährt und „erlernt“, dass alle „Beteiligten“, alles Beteiligte“ zu seinem eigenen, wahren Leben notwendig war, ist und eben dazu gehört.

    Soviel mal einstweilen dazu.

    Lieben Gruß Robert

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    1. Weil mir gerade noch ein gedankliches Beispiel zum Thema einfiel, weil das Leben ja „trotzdem“ da und so ist, wie es ist.

      Ein „Reicher“ stellt fest, dass er seinen „Reichtum“ dem Leben, so wie es (für ihn) da ist verdankt und teilt diesen deshalb mit allem Lebenden. Und zwar, weil er dieses teilen, die Teilhabe für gerecht gegenüber dem und damit auch seinem eigenen Leben hält. Weil er sich als Teil des Lebens sieht.
      Ein anderer „Reicher“ stellt fest, dass er seinen „Reichtum“ sich selbst und seinem DaSEIN verdankt und dieses deshalb auch sein „Eigentum“ ist. Dieses zu teilen, oder gar andere daran teilhaben zu lassen fiele ihm niemals ein. Er hält dies für ungerecht, weil er sich nicht als Teil, sondern als „Schöpfer“ des/seines Lebens und DaSEIN sieht. Seine Maxime lautet: „jeder ist seines Glückes Schmied“.
      Und beider DaSEIN ist umgeben von „Armut“.

      Wessen „Da(Sein)“, geprägt von denselben äußeren, materiellen Umständen bestimmt jetzt das ungerechte oder gerechte (Bewusst)SEIN?!

      Mir kommen halt solche komplett unsinnigen Gedanken und Fragen. :-)

      Gruß Robert

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    2. Sehr geehrter Herr Kroiß.

      Ein von einem bekannten Samenspender gezeugtes Leben, hat auch noch kein Bewusstsein darüber, wem es sein Leben in Wahrheit verdankt. Es lebt also sein (Da)Sein ebenfalls noch ohne Erkenntnis und Bewusstsein über seine tatsächliche Herkunft. Erst wenn das (Da)Sein ein gewisses Alter erreicht, wird es verstehen was ein Samenspender ist und welche Funktion dieser für sein Leben, sein (Da)Sein hatte.

      Es gibt sicherlich genügend Leben, welche meinen, darüber ein Bewusstsein zu haben, wer ihr Samenspender war und doch irren manche in ihrem Wissen, nur sie wissen es nicht. Wiederum andere wissen nicht oder es wird ihnen vorenthalten, wer ihr Samenspender war. Damit beruht ihr (Da)Sein doch nicht auf einem Schein, sondern es ist genau so Präsent wie jedes andere (Da)Sein. Was anders ist, ist nur eine Frage nach der Vergangenheit. Wer darüber ein großes "Bahei" macht, ist mit seinem geschenkten Leben nicht zufrieden, ansonsten würde es ihn nicht groß 'Tangieren.

      Auch wenn mancher sich die Fragen nach dem Woher, dem Erzeuger, den Ahnen stellt, so hat dies doch meist einen materiellen Hintergrund, warum danach geforscht wird. Bei manchen auch einen religiösen oder landsmannschaftlichen Hintergrund.

      Bei normaler Betrachtung aber hat es keine Auswirkungen, außer in Extremlagen, wie z.B. in der Hitlerzeit, ob man jüdische oder Sinti bzw. Roma Vorfahren hatte. Traditionalisten legen Wert auf ihre Ahnen. Leider meist dazu, um sich über andere erhaben zu fühlen.

      So wie es aussieht, können wir Menschen uns alle zurückrechnen auf eine erste Menschengruppe unter Umständen nur auf ein einziges Paar. Also, was soll die Wahrheit sein? Wer hat letztlich wen gezeugt? Für das Aufwachsen, die Erziehung ist ein Erzeuger sicher wichtig. Heute ändern sich die Umstände in unserem Lebenskreis und es scheint nicht mehr wichtig zu sein, ob zwei Männer oder zwei Frauen Kinder erziehen oder ganz einfach nur Single. Und dabei gibt es genügend, welche gute "Arbeit" leisten und die Kinder zu eigenständigen Erwachsenen heranziehen und anderseits gibt es "Samenspender" wo die Kinder um ihre Herkunft, ihr (Da)Sein wissen, aber es lieber nicht hätten erleben müssen. Da wäre mancher froh, es nicht zu wissen und dafür glücklich heranzuwachsen.

      Es ist sowieso nicht generell für alle Menschen gleich, wie sie sich zu ihrer Herkunft stellen. Die Einen so, die Anderen anders. Nichts Konkretes gibt es als Maßstab. Nichts ist für alle gleich gültig. Die Menschen sind in ihrem Denken und Handeln zu unterschiedlich.

      Mit freundlichen Grüßen

      Walter Neumann

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    3. Sehr geehrter Herr Neumann,

      alles richtig, was Sie schreiben. Aber gerade der Absatz:
      [[Also, was soll die Wahrheit sein? Wer hat letztlich wen gezeugt? Für das Aufwachsen, die Erziehung ist ein Erzeuger sicher wichtig. Heute ändern sich die Umstände in unserem Lebenskreis und es scheint nicht mehr wichtig zu sein, ob zwei Männer oder zwei Frauen Kinder erziehen oder ganz einfach nur Single.]]
      zeigt m. E. wiederum auf, dass nicht das DaSEIN das Bewusstsein bestimmt, sondern das Bewusstsein, das bewusste SEIN das Dasein. Es sind also nicht die „äußeren Umstände“, die den Menschen zu dem machen, der er mal sein wird, bzw. ist, sondern die „Erziehung“. Also ein Bewusstsein darüber, was für die weitere Entwicklung des Menschen gut und wichtig wäre, ist.
      Und eine (Weiter)Entwicklung beruht eben nun mal auf „unserer“ Vergangenheit. Von daher ist die Vergangenheit und „Herkunft“ des Menschen eben nicht ganz unerheblich.
      Die Quintessenz des Menschsein ist also eine Frage des „inneren Wesens“ und nicht der – sich ständig ändernden – äußeren Umstände.
      Von daher bestimmt das „Sein“, das Dasein, die äußeren Umstände eben nicht das Bewusstsein. Sondern das Bewusstsein ist verantwortlich für die Veränderung des „Seins“, der äußeren Umstände.
      Genau dies belegt auch Ihr o. g. Absatz. In der Vergangenheit waren diese „Situationen“ weder relevant, noch maßgebend für die „Erziehung“. „Erzogen“ wurde aber trotzdem und wird heute immer noch, wenn auch mit einem anderen „Bewusstsein“. Das Dasein gleichgeschlechtlicher Paare gab es auch in der Vergangenheit (wenn auch noch geleugnet und heimlich). Heute muss dies nicht mehr geleugnet und verheimlicht werden. Die „Wahrheit“, dass es diese Beziehungen gibt und gab, wurde also „offenbart“ und hat dafür gesorgt, dass mit dieser „Wahrheit“ heute anders umgegangen wird, als in der Vergangenheit.

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Kroiß

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  3. Zitat Robert:
    "Es sind also nicht die „äußeren Umstände“, die den Menschen zu dem machen, der er mal sein wird, bzw. ist, sondern die „Erziehung“."
    Zitat Ende.

    Du willst also hier jetzt tatsächlich erklären, dass es an der Erziehung liegt, ob jemand schwul oder lesbisch ist?
    Wichtiger Hinweis:
    Mit dieser Frage greife ich lediglich Deine Ausführungen auf.

    Merkst Du wirklich nicht, das Du Dich da doch etwas sehr stark verrennst? Dein Herz schlägt in Dir und das völlig unabhängig davon, ob Du Dir darüber bewusst bist oder nicht. Ein Kind lernt laufen und das völlig unabhängig ob es sich über die Mechanik bewusst ist oder nicht.

    Aber auch Talente im Sport werden nach Ihren Anlagen ausgewählt und das unabhängig von ihrem Bewusstsein. Das heißt im Klartext, das Bewusstsein kann die Anlagen nicht verändern. Selbst mit noch so großem Fleiß, kann nicht jeder das Gleiche erreichen. Deshalb noch mal für Dich:
    "Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt." ( Karl Marx )

    Und hier noch ein Link mit ausführlicher Erklärung:
    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjO85XRhvjYAhULfFAKHbbMB1QQFgg4MAE&url=http%3A%2F%2Fwww.marx-forum.de%2Fmarx-lexikon%2Flexikon_b%2Fbewusstsein.html&usg=AOvVaw0u1cHmMHNIxYUekrFhGVG3

    Gruß Peter Fischer

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    1. Lieber Peter,
      [[Du willst also hier jetzt tatsächlich erklären, dass es an der Erziehung liegt, ob jemand schwul oder lesbisch ist?]]
      Wichtiger Hinweis: das ist Deine Interpretation. Wichtig in diesem Zusammenhang ist m. E., dass das eigentliche „Sein“ (schwul oder lesbisch, oder was auch sonst) lange Zeit verleugnet und verheimlicht wurde. Erst nachdem „die Wahrheit“ an den Tag gekommen ist, nicht mehr geleugnet und verheimlicht werden muss, ändert sich das „Verhalten“, die äußeren Umstände im Umgang mit „dieser Wahrheit“. Darum geht es mir primär. Und „Erziehung“ sehe ich zunächst mal als „Geisteshaltung“. Auch hier kann man feststellen, dass sich die „Geisteshaltung“ im Bezug darauf, wie „Erziehung“ zu „sein“ hat, seit vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden ge- und verändert. Auch dies hat m. E. sehr viel damit zu tun, dass vor den Veränderungen sehr viel geleugnet und verheimlicht wurde. Darauf will ich eigentlich hinaus. Und „Geisteshaltung“ hat m. E. eben primär mit „Bewusstsein“ zu tun.

      Gruß Robert

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    2. Kleine Ergänzung:
      Es geht primär darum, ob gelogen und verheimlicht wird, oder ehrlich und offen miteinander „kommuniziert“ wird. Die „Erkenntnis“ darüber, dass gelogen und betrogen wird ist m. E. ein anderes „Bewusstsein“ und führt zu entsprechenden Reaktionen, äußeren Umständen.
      Ob dann jetzt jemand schwul oder hetero, reich oder arm, Politiker oder Wähler, jung oder alt ist, ist m. E. sekundär. Dass ausschlaggebende ist die Lüge und der Betrug, mit welchen ein „anderes DaSEIN“ geschaffen wird, als wenn es ehrlich und offen ist. Die Aufdeckung der „Wahrheit“ schafft dann gezwungenermaßen andere „Umstände“.
      Und deshalb führt eben „die Erkenntnis, das Bewusstsein“ zu anderen „Umständen“ und einem anderen „Sein“.

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  4. Sehr geehrter Herr Kroiß.

    Das Dasein und das Bewusstsein stehen doch in Wechselbeziehung. Das Eine beeinflusst das Andere und umgekehrt. Wer was mehr beeinflusst, ist sicherlich je nach Person verschieden.

    Die Erziehung ist auch ein äußerer Umstand. Das Umfeld, die Lebensumstände ebenso. Nur die Gene, welche vererbt werden, sind ein innerer Umstand, welches in gewissen Massen auch das Dasein Beeinflussen kann. Jedoch auch dieser Umstand beeinflusst unterschiedlich stark.

    Die Quintessenz eines Menschen ist sicherlich die Summe der inneren Werte. Innere Werte entstehen jedoch nicht losgelöst von den äußeren Umständen. Die äußeren Umstände nehmen ständig Einfluss auf die inneren Werte. Äußere Umstände können das Bewusstsein verändern, müssen aber nicht.

    Für mich steht fest, dass es eine Wechselwirkung zwischen Äußeren und inneren Umständen gibt. Der Unterschied wird sein, wie stark innere Werte welcher Art ausgeprägt sind und wie stark die äußeren Einflüsse die inneren Werte beeinflussen können, Negativ oder Positiv.

    Mit freundlichen Grüßen

    Walter Neumann

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    1. Sehr geehrter Herr Neumann,

      genau so sehe ich dies auch. ALLES ist Teil des Lebens und damit in einer Wechselwirkung. Das "eine" ohne das "andere" ist nicht möglich. Von daher ist eine "Wertung", Reihenfolge bzgl. Sein oder Bewusstsein widersinnig. Von daher war meine "Gegenüberstellung" eben auch dahin gedacht, dass eben auch die Aussage - selbst wenn sie von Marx getroffen und "begründet" wurde - nicht entscheidend für das Menschsein und das Leben ist. Dies war der Beweggrund für "meinen" Gedankengang.

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Kroiß

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Kroiß

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    2. Auch hier eine kleine Ergänzung:
      All die Erkenntnisse eines Voltaire, Kant, Marx, Freud und wie sie alle heißen, mit dem Ziel für eine gerechtere Welt und Menschheit haben doch bis heute nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
      All die Umsturzversuche, die Revolutionen, die Kriege mit einer Daseinsveränderung eben sowenig.
      Immer noch kämpfen die Lügner mit den Belogenen, die Betrüger mit den Betrogenen um die Deutungshoheit, was der „richtige“ Weg für und in eine gerechtere Welt sei.
      Dies zeigt mir, dass da noch „etwas“ fehlt, was dem eigentlichen Ziel zur Umsetzung verhilft.
      „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“, wie Einstein richtig feststellt.
      Und all die Erkenntnisse und Veränderungen sind doch immer (noch) derselben Denkweise entsprungen. Man muss das „eine“ bekämpfen, um das „andere“ zu erreichen.
      Dies kann und wird m. E. niemals funktionieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Kroiß

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  5. Zitat Robert:
    "All die Erkenntnisse eines Voltaire, Kant, Marx, Freud und wie sie alle heißen, mit dem Ziel für eine gerechtere Welt und Menschheit haben doch bis heute nicht den gewünschten Erfolg gebracht."
    Zitat Ende.

    Welchen Erfolg haben denn die esoterischen Glaubensrichtungen wie Christentum, Buddhismus, Islam, Hinduismus usw. usf. gebracht, die schon viel länger existieren?

    Gruß Peter Fischer

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    1. genauso wenig! Weil insbesondere in diesen "Sekten" - nicht zu verwechseln mit Religion im Sinne von Religion - genauso die Lügner und Belogenen, die Betrüger und Betrogenen um die Auslegung des "richtigen" Weges streiten.
      Es war keine Absicht von mir dahinter, diese von Dir angeführten Sekten nicht anzuführen. Ich beziehe mich eigentlich immer auf "das Ganze", auch wenn ich dies nicht immer detailliert anführe.

      Gruß Robert

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  6. Sehr geehrter Herr Kroiß.

    Erkenntnisse von "Geistesgrößen" sind sicher hilfreich, aber nicht maßgebend, um die Menschheit mit Erfolg in eine gerechtere Welt zu führen. Dies kann nur aus den Menschen selber heraus vonstattengehen. Ein jeder hat nicht nur sich selber gegenüber Gerechtigkeit walten zu lassen, sondern auch allen anderen Menschen gegenüber. So lange dies nicht zur Grundeinstellung wird, wird es auch nichts mit dem Besserwerden!

    Als Beispiel fällt mir da ein, wenn ein Fußballspieler dem Schiedsrichter mitteilt, er habe das Tor mit der Hand erzielt, auch dann, wenn sein Verein dadurch absteigt oder nicht die Meisterschaft erringt. Und wenn dies die Mannschaftsleitung incl. Trainer und Kameraden nicht verstehen, dann nur zu einem Verein zu wechseln, der mit solchen Handlungen einverstanden ist.

    Das bedeutet im Endeffekt, um des gerechten Handelns willen, zu den eigenen Entscheidungen zu stehen und alle Konsequenzen aus solchem Handeln zu tragen. Nur dann kann es anders werden. Es liegt nur an uns Allen.

    Da das jedoch nicht so ist, nicht so sein wird, können wir uns die Gerechtigkeit abschminken. Die Menschheit kann zum Überleben nur hoffen, dass immer mehr Menschen sich dazu aufraffen können, immer etwas mehr innere Gerechtigkeit gegen sich und andere zu üben. Schaffen wir das oder leben wir weiter auf Gewinnmaximierung ausgerichtet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Walter Neumann

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    1. Sehr geehrter Herr Neumann,

      auch hier absolute Übereinstimmung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Kroiß

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