Mittwoch, 24. September 2014

aktuelles Zeitgeschehen in Wort und Bild (wird immer mal wieder aktualisiert)

Präsidenten unter sich






"Ich" habe früher auch schon vom Waffeneinsatz gepredigt!


Weh euch, ihr Gesetzeslehrer und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr reinigt das Äußere von Becher und Schüssel, aber was ihr drin habt, zeigt eure Gier und Maßlosigkeit. Matthäus 23.25


Jetzt ist erst mal Party angesagt

 







Wo er recht hat, hat er recht; wer denkt schon so weit, dass er mit der Wahl der Parteien auch ein vom Paulus zum Saulus gewordenes Staatsoberhaupt gewählt hat
W





2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Robert, hallo Lesende,

aus traurigen Anlass, aber wiederum passend zum aktuellen Zeitgeschehen, schreibe ich diesen Kommentar.
Gestern am 30.06. 2014 ist Pfarrer Führer aus Leipzig verstorben.
Er war einer der führenden Personen um die Ereignisse 1989 in meiner Heimatstadt Leipzig.
Als Atheist besuchte ich 1988 erstmalig das von ihn gehaltene montägliche Friedensgebet in seiner Nikolaikirche und das aus reiner Wißbegierde auf Grund von Mund zu Mund Verbreitung.
Er öffnete, mit Sicherheit auch zum Ärger mancher Kirchenfunktionäre, die Nikolaikirche für DDR-Regimekritiker und Montagsdemonstranten.Bis 1989 hatte man den Eindruck, dass immer mehr Atheisten diesen Treffpunkt aufsuchten, um dort gezielte Aktionen vorzubereiten.
Pfarrer Führer predigte im wahren Sinne des Wortes immer – Keine Gewalt – und trug dazu wesentlich bei, dass die Wende in der DDR friedlich verlief.
Er trug maßgeblich dazu bei, dass der Aufruf an den entscheidenden 9. Oktober 1989 zustande kam. Dort ging es um Leben oder Tod , den die Lage war äußerst explosiv.

„Bürger! Professor Kurt Masur, Pfarrer Dr. Zimmermann, der Kabarettist Bernd-Lutz Lange und die Sekretäre der SED-Bezirksleitung Dr. Kurt Meyer, Jochen Pommert und Dr. Roland Wötzel wenden sich mit folgendem Aufruf an alle Leipziger: Unsere gemeinsame Sorge und Verantwortung haben uns heute zusammengeführt. Wir sind von der Entwicklung in unserer Stadt betroffen und suchen nach einer Lösung. Wir alle brauchen freien Meinungsaustausch über die Weiterführung des Sozialismus in unserem Land. Deshalb versprechen die Genannten heute allen Bürgern, ihre ganze Kraft und Autorität dafür einzusetzen, dass dieser Dialog nicht nur im Bezirk Leipzig, sondern auch mit unserer Regierung geführt wird. Wir bitten Sie dringend um Besonnenheit, damit der friedliche Dialog möglich wird.“
Wiederum stand also die Gewaltlosigkeit im Mittelpunkt.
Nach der Wende blieb Pfarrer Führer sich treu und unterstützte die Menschen, als es gegen die Ungleichbehandlungen der DDR Bürger ging, Machenschaften der Treuhand aufgedeckt wurden, aber auch gegen Hartz IV und Ausländerfeindlichkeit sich Widerstand formierte.
Wiederum öffnete er seine Kirche und ging auch mit auf die Straße.
Pfarrer Führer war der Bürgerrechtler zu den man mit Hochachtung aufsehen muss und das ohne wenn und aber. Er stellte sich nie in den Vordergrund, war stets bescheiden und zurückhaltend, aber in der Sache von seinen Ansichten überzeugt. Im Vordergrund stets die gewaltlose Konfliktlösung, begleitet von seiner christlichen Überzeugung und darum fand er auch hohe Anerkennung bei Atheisten, oder Menschen mit humanistischer Weltanschauung.Ihm wäre niemals in den Sinn gekommen, militärische Gewalt und letztendlich Kriege als Lösungsweg zu sehen, oder gar zu fordern.
Im Teil II ziehe ich aus meiner Sicht einen Vergleich zu einen anderen Pfarrer aus der DDR.

Anonym hat gesagt…

Teil II
Der andere Pfarrer, angeblicher BP der Herzen aus der DDR ist in meinen Augen das ganze Gegenteil.
Für mich, dabei beziehe ich mich auf das Recht der Meinungsfreiheit, ist Gauck ein Kriegspfarrer.
Wer das immer noch nicht glaubt, sollte mal seine Reden lesen.
An Menschenverachtung bis hin zum Zynismus reichen seine rhetorisch, pastoral gehaltenen Reden.
In einen anderen Posting schrieb ich zu Gauck u.a. folgendes:

Passend zu Gauck, auch die Erwähnung in der Neuauflage von „ Neues aus der Anstalt“ nun als
„Die Anstalt“mit Max Uthoff und Claus von Wagner vom 4.2. 2014.
Siehe Soloauftritt Max Uthoff ab Sendeminute 11, wo ab Sendeminute15 er das Originalzitat von
Gauck zeigt :Ich muss wohl sehen - dass es bei uns – neben aufrichtigen Pazifisten – jene gibt – die
Deutschlands historische Schuld benutzen, um dahinter Weltabgewandtheit oder Bequemlichkeit zu
verstecken.
Soweit das Verständnis über Pazifismus dieses Pfaffen. Jeder sollte mal darüber nachdenken.
Echte Bürgerrechtler damals in der DDR und da vorallen aus evangelischen Kirchenkreisen, siehe
die Wittenberger Gruppe um Pfarrer Schorlemmer, propagierten – Schwerter zu Pflugscharen – und
bezogen sich nicht nur auf dem Osten, sondern auf beide Lager des kalten Krieges.
Pfaffe Gauck, der angeblich dazu gehörte , offenbart nun ein sehr eigenartige Interpretation über
Pazifismus. Sollte man es nicht lieber so nennen, wie es ist. Er generiert sich als Büttel der
Waffenlobby und vertritt mit salbungsvollen Worten die, die an die Schätze in diesen Ländern
heranwollen und damit klare Wirtschaftsinteressen verfolgen.
An dieser meiner Meinung hat sich nichts geändert.
Hundertprozentig bin ich überzeugt das Pfarrer Führer, sich niemals für so etwas hergegeben hätte.
Er verzichtete ,egal ob in der DDR oder in der jetzigen BRD , an die Futtertröge der Macht zu kommen, blieb sich stets treu und deshalb bleibt er für mich und meine Freunde stets der Bürgerrechtler, den man mit guten Gewissen so nennen darf.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Nietzschmann