Freitag, 18. September 2015

Tatort Toilette

Wie Focus berichtet, 
http://www.focus.de/panorama/welt/bewaffneter-mann-im-zug-thalys-auf-dem-weg-nach-paris-wird-evakuiert_id_4956219.html
hat die niederländische Polizei erneut einen eventuell geplanten „schweren“ Anschlag auf den Thalys verhindert. Dank aufmerksamen Passagieren, denen aufgefallen war, dass sich ein Mann auf der Toilette eingeschlossen hatte, wurde der Zug gestoppt und ein Attentat verhindert. Nein, zumindest bis jetzt wurde noch keine Waffe gefunden. Aber das Einschließen auf einer Toilette reicht heute eben schon aus, um Spezialeinsatzkräfte der Polizei zu mobilisieren. Ich stelle hingegen die ganz einfache Frage, wer schließt sich eigentlich nicht ein, auf einer öffentlichen Toilette? Wäre das nicht endlich ein Grund Überwachungskameras auf allen Toiletten zu fordern? Allumfassende ( sorry ) „Arschlochkontrolle“ zur Terrorabwehr. Auf die Idee muss man erst mal kommen. Ich selbst habe zwar nichts zu verbergen, trotzdem mag ich nicht jedem mein ( sorry ) „Arschloch“ zeigen. Macht mich das in Zukunft zum potentiellen Terroristen?

Kommentare:

  1. Hallon Peter,
    Es geht noch reisserischer: dort nennt man das Abschließen schon "verschanzen". Siehe hier BILD für Intellektuelle "Inzwischen wurde er von schwerbewaffneten Einsatzkräften überwältigt."
    Sollen wir Leser durch solche Berichte verängstigt werden damit wir noch mehr Überwachung zustimmen? Es scheint so!

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    1. Genau aus diesem Grund musste ich es einfach ebenso "reißerisch" formulieren. Es ist einfach nur noch grotesk, was unsere "Qualitätsmedien" hier abliefern. Noch schlimmer ist jedoch, dass das nur Wenigen auffällt.

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