Sonntag, 6. September 2015

In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.
Egon Bahr 2014 vor einer Schulklasse



ralf.nietzschmann@web.de Nickname: Erster Karl
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Ralf Nietzschmann für den Stammtisch /Arbeitskreis in Anlehnung an die Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Posting zum Thema: Flüchtlinge
Liebe Freunde des Stammtisch/ AK Leipzig, liebe Bekannte liebe Blogfreunde, verehrte Leser,
meine Absicht war es nie, mich zum Thema Flüchtlinge zurückzuhalten.
Ich werde meine Meinung selbstverständlich äußern und betrachte diese Problematik nach der mir von meinem väterlichen Freund, einen wahren Kommunisten, beigebrachten Denkweise. Diese habe ich mir seid frühster Jugend auf die Fahne geschrieben.
Betrachte jedes Problem von der Quelle des Ursprungs her, nur so kannst du Ursachen erkennen und dir eine Meinung bilden, die man dann aber ohne nennenswerte Kompromisse einzugehen, verteidigen, oder danach leben muss.
Vorab möchte ich auf http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/2015/09/die-neue-zuwanderung.html#comment-form hinweisen.
Ich werde auch mich in meinem Posting auf diesen Blog und die zum Thema veröffentlichten Postings und Kommentare berufen.
Freunde ohne Internet erhalten alles in gewohnter gedruckter Form über die bekannten Verteiler ausgehändigt.
Jede Medaille hat zwei Seiten, auch im Falle der Flüchtlinge. Es ist gefährlich nur eine Seite zu betrachten, sich grundsätzlich nur auf das Elend zu berufen und alle anderen Menschen, die auf Probleme und Tatsachen hinweisen in eine rechte Ecke zu drängen, wo sie absolut nicht hingehören.
Wenn Peter Fischer auf o.g. Blog schreibt:
Zitat:Aber nein, da es die deutsche Regierung nicht wagt, den hinteren Bereich des Darmausgangs der VSA zu verlassen, erklärt sie jetzt jeden zum Nazi, der Kritik an der Massenzuwanderung übt. Und ein sehr großer Teil der Bevölkerung findet das auch noch gut. Zitat Ende -
hat er recht. Ich kann dem uneingeschränkt zustimmen.
Was sollen unsere nachdenkenden Menschen von Politikern halten, die vorbehaltlos Waffenexporten zustimmen, ohne jegliche Kritik eine seit Jahren systematische Kriegspolitik der VSA unterstützen, aber nun heuchlerisch das Elend der Flüchtlinge beklagen?
Es grenzt an absolute Verdummung der Menschen, wenn die ARD in einer ihrer Brennpunkte Flüchtlinge aus Syrien vor die Kameras bringt und sie nach „ Mutti“ rufen lässt. Mutti ist die Frau, die maßgeblich an den Flüchtlingsunglück verantwortlich zeichnet, die ein ganzes Volk durch ihre Austeritätspolitik, ihre totale Anbiederung an die Lobbyisten und Finanzhaie ins Unglück stürzt. Außerdem ist sie die größte Marionette vorallen der VSA. Einschränkend muss man aber sagen, dass andere Politiker von den anderen Parteien diese Politik mittragen.Ich nehme hier ausdrücklich die Linke aus, verstehe sie aber in Fragen der Zuwanderung sogenannter gut ausgebildeter Fachkräfte nach D.auch nicht.Ich komme darauf zurück.
Es ist doch wiederum ein Hohn, dass man glaubt, dass diese Sonntagsreden irgendeinen Fremdenhasser in Heidenau von ihrer Feindschaft gegen Flüchtlinge abhält.
Was Merkel macht, ist reine Symbolpolitik, Lösungen bietet sie nicht an.
Mir geht als gebürtiger Sachse der Hut hoch, wenn ausgerechnet nun Sachsen als Nazihochburg stilisiert wird, abgesehen davon, dass es Nazis und Brandstiftungen nicht nur in Sachsen gibt. Wer zeichnet aber verantwortlich, dass junge Menschen auch in Sachsen den braunen Mob folgen. Kamen deren Anführer nicht aus dem Westen.? Ist es verwunderlich, dass gerade junge Menschen aber auch perspektivlose um ihre Existenz bangende Menschen gegen die Zuwanderung von Flüchtlingen sind. Mir ist dass zu billig in der Darstellung in den Medien und auch in den Foren und Blogs.
Warum werden die berechtigten Sorgen gerade auch dieser Menschen nicht ernst genommen?
Ist es nicht ein Hohn, wenn unfrisierte Arbeitslosenzahlen knapp 6 Millionen Menschen, hören müssen, dass Arbeitskräfte in D. gebraucht werden und muss man nicht hinterfragen, warum gerade Unternehmerverbände laut nach Arbeitskräften aus der Flüchtlingsszene rufen. Wollen wir für D. eine neue Agenda und noch mehr Billiglöhner?
Den Höhepunkt dieser Chuzpe bildet dann die Demografie und das Rentenproblem, was keines wäre, wenn genau diese Politikdarsteller dieses nicht systematisch kaputt spielen.
Wir brauchen qualifizierte AK, so der Tenor aller Parteien. Wir brauchen den syrischen Arzt und andere hochqualifizierte Flüchtlinge, hört man von auch so besorgten Politikern. Was machen wir aber dann mit den weniger qualifizierten Menschen, schieben wir diese ab, oder jagen wir diese wie Vieh von dannen. Hatten wir nicht schon mal in D. eine solche Selektierung?
In meiner unmittelbaren Umgebung wurden mit viel TAM TAM spanische Krankenschwestern geholt, in Deutsch ausgebildet, angeblich wegen Mangel an Krankenschwestern. Komischerweise erhielten aber einheimische Krankenschwestern die Aufforderung Einsatzgebiete weit weg von ihren Wohnort zu akzeptieren. Bloß gut, dass auch die spanischen Krankenschwestern dieses Spiel durchschaut hatten und es vorzogen wieder aus Deutschland abzuziehen. Solches Gebaren nennen unsere Politiker immer noch soziale Marktwirtschaft und nennen es eben nicht Lohndumping.
Kann ich es den Krankenschwestern verdenken, wenn sie sich gegen das Arbeitskräftepotential der Flüchtlinge skeptisch benehmen. Sind das dann Nazis?
Natürlich muss den nun hier her kommenden Flüchtlingen geholfen werden.
An anderer Stelle bemerkte ich schon mal, dass ich nicht zwischen Kriegs oder Wirtschaftsflüchtlingen unterscheide.
Ich wehre mich nur dagegen, dass die Verursacher dieser Flüchtlingswellen sich nun als die Saubermänner hinstellen, in Wirklichkeit aber ganz andere Menschen die Last zu tragen haben. Freiwilligen Helfern, Spendern zolle ich meine Hochachtung.
In diesem Zusammenhang unterstütze ich auch die Petition von Robert Kroiß, dass gerade unsere Politikdarsteller mit guten Beispiel vorangehen müssten und ihr vom Volk geborgtes Terrain zur Verfügung stellen. Wäre doch eine christliche Tat, wenn der Stasibegünstigte pastorale Bundespräsident mal tatsächlich eine gute Tat verbringen und Flüchtlinge im Schloss Bellevue beherbergen würde. Ein deutliches Zeichen auch eine Containerstadt vor dem Reichstag.
Natürlich weiß Robert genau wie ich und Andere, dass diese Petition bestenfalls ein Zeichen setzen kann, dass nicht jeder Bürger hier in D. in irgendeiner Weise diesen Politikdarstellern etwas glaubt, wenn sie nun gönnerhaft und besorgt sich den Problem stellen, bestenfalls ist es die Angst, wenn sie sehen, was sie mit ihrer Politik angerichtet haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen, die jetzt hier herkommen, dass unbedingt wollen. Es ist dem Umständen geschuldet und deshalb müssen die Ursachen beseitigt werden. Jeder der es zulässt, dass Kriege angezettelt werden, Waffenlieferungen veranlasst gehört nach den Haag. Den Menschen muss bald vor Ort geholfen werden.
Wer die Zahl der Flüchtlinge reduzieren will, darf nicht selektieren, der muss die Ursachen der Flucht bekämpfen, laufende Kriege beenden und keine neuen Kriege anzetteln. Die Interventionspolitik der NATO steht jedoch in der Betrachtung in der Vergangenheit und in der nahen Zukunft für das Gegenteil.
Natürlich drücke ich mich nicht bestehende Probleme anzusprechen, die dem Istzustand in unseren unmittelbaren Umfeld in Leipzig und Umgebung betreffen.
Leider herrschen hier Zustände, die weit ab sind, um von einer Integration, soll ich sie jetzt Migration nennen, zu sprechen?
Es kann nicht angehen, dass täglich Polizeieinsätze notwendig sind, um Auseinandersetzungen der verschiedenen Nationalitäten zu unterbinden. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass gerade in den Ballungsgebieten Messerstechereien nichts außergewöhnlich sind.Es ist auch richtig, dass gerade im ehemaligen Arbeiterwohnhotel in Rötha die Situation für die Anwohner unerträglich ist und besonders im Ramadan war.Die Lärmbelästigung ist unerträglich.
Ich habe auch keine Patentlösung und kann die Sorgen und Nöte gut verstehen. Eine Bagatellisierung durch die Politiker vor Ort ist genau so unangebracht, wie alle Flüchtlinge in einem Topf zu werfen.
Bei uns im Haus, wohnt ein junges Pärchen aus Tunesien. Die Skepsis war sehr groß.
Sie leben vollkommen normal im Haus, sieht man mal von der Hausordnung und den daraus resultierenden Pflichten ab.
Ich denke schon, dass genau dieses Thema und auch andere unmittelbar Anstehende uns weiter beschäftigen werden.
Aber eins ist sicher, am PC und auf Blogs und Foren verändert niemand die Welt und solche Zustände und deshalb möchte ich schon jetzt nochmal auf die Großdemo von Campact am 10.10. in Berlin gegen TTIP hinweisen. Versucht teilzunehmen, auch wenn TTIP nur sekundär das Thema Flüchtlinge tangiert.



Glück auf
Ralf
PS: Lieber Jochen, nein ich gehe auf die Lügnerin Heidrun Lieske, oder mit „Künstlernamen“sich nennende MLM, Wanda Müller, Marie Luise Müller nicht mehr ein.
Ihre Schmähschrift vom 5.9. auf ihrer HP ist doch nicht ernst zunehmen, bestenfalls ein Fall für die „Klapse“. Aber Interessierte können diesen Schmarrn unter http://www.wanda-mueller.de/ gerne selber lesen und beurteilen.
Ich habe allerdings eine Antwort zu dieser Frau an Marie unter der Rubrik – In eigener Sache – bei http://politikparadox.blogspot.de/ eingestellt












Kommentare:

  1. Hallo Ralf,

    zu Deinem PS im Beitrag hier einfach mein Kommentar hier im Blog:

    nur auf Grund Deines Kommentars habe ich mich auch mal wieder auf diese „Seite“ begeben. Wie Du evtl. bemerkt hast, interessiert mich diese „Frau“ nicht mehr im Geringsten. Sie soll einfach froh sein, dass ich sie nicht wegen Verleumdung, Rufschädigung, Verbreitung von Lügen etc. nicht angezeigt habe. Was sie mit diesem Beitrag einmal mehr bewiesen hat ist, dass sie a) nicht mal des Lesens fähig ist (ich bin geborener Bayer, nicht Münchner, lebe aber seit 60 Jahren in München und meine Mutter ist diejenige, welche 1945 aus Ungarn von ihren Eltern auf die Flucht geschickt wurde) und b) dass es ihr nur darum geht, Menschen – außer sich selbst (siehe ihr Eigenlob in der Zeitung bzgl. Tee ausschenken und Brezel verteilend von oben herab) – die ihr nicht huldigen schlecht machen zu wollen (aber es gelingt ihr einfach nicht)! Und vmtl. glaubt sie auch noch selbst, dass dieser Beitrag, indem sie mich indirekt als Nazi bezeichnet auch noch satirisch wäre! Sie kann sich froh schätzen, dass ich sie und ihr Gehabe ignoriere. Ansonsten käme es sie - als das, was sie so immer wieder von sich gibt, noch dazu schriftlich und öffentlich - sehr teuer zu stehen.

    Gruß Robert

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  2. Ich habe auch keine Patentlösung und kann die Sorgen und Nöte gut verstehen. Eine Bagatellisierung durch die Politiker vor Ort ist genau so unangebracht, wie alle Flüchtlinge in einem Topf zu werfen. Ich habe auch keine Patentlösung und kann die Sorgen und Nöte gut verstehen.

    Schreibt Herr Nietzschmann. Genau das ist ja der Punkt.Ich bin selber Flüchtlingskind aus Schlesien. Ich war in Leipzig und habe Sachspenden und Süßigkeiten für die Kinder hingeschafft.
    Ich habe aber auch Rechte als deutsche Staatsbürgerin und erwarte, dass diese respektiert werden. Alle diejenigen, die sich nur einseitig äußern, sollten sich mal direkt vor Ort umsehen.Ich gehöre zu den Anliegern in Rötha, die vorallen während des Ramadans keine Nachtruhe erleben durften.Wenn man in ein Gastgeberland kommt und dort aufgenommen wird, hat man sich an Grundregeln des Gastgeberlandes zu halten.
    Ich gebe Herrn Fischer recht, wenn er gegen Multikulti sich ausspricht, denn nach meiner Überzeugung wird ein Großteil dieser Menschen, schon alleine wegen ihres fanatischen Glaubens nicht zu integrieren sein.
    Meine Familie musste nach der Vertreibung uns in Sachsen auch anpassen.
    Wir waren alle streng katholisch, für Sachsen eher untypisch.
    Ich bin froh darüber, dass unsere Kinder diesen kirchlichen Zwang freiwillig ablegen konnten und das hat rein gar nichts mit der DDR zu tun.Mein Mann als konfessionsloser Mensch, hat uns über das Dogma der Kirchen geduldig aufgeklärt. Ich selber bin aber erst viel später aus der Kirche ausgetreten.
    Meine leider verstorbenen Eltern haben diesen Schritt nie verstanden. Zu sehr lebten sie bis zum Schluß ihren Glauben. Kritik wiesen sie stets zurück.
    Ich sehe da sehr wohl Parallelen zu den Flüchtlingen und daher finde ich es richtig, dass sie die Möglichkeit in ihren Ländern erhalten müssen, ihr Leben in ihren Kulturkreis zu leben.
    Andere hier haben auf die erforderlichen Voraussetzungen hingewiesen.

    J. S. geb. Janczyk

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