Freitag, 9. November 2012

WENN ES DOCH SO EINFACH IST....,

weshalb träumt dann nicht Jeder den „amerikanischen Traum“, schmiedet sich sein Glück selbst und wird vom „Tellerwäscher zum Millionär“?! Wenn doch angeblich alle Menschen dieselben Voraussetzungen und Möglichkeiten haben und mitbringen?! Es also NUR eine Frage des Willens und wollen ist?! Was hindert die Menschheit als Ganzes also dann daran, den eigenen Willen in die Tat umzusetzen?! Und wenn der Wille, aber vor allem auch der Sinn des Mensch Seins seinen Ausdruck in massenhaftem Reichtum, Vermögen und Eigentum findet und sich darin begründet, weshalb gibt es dann gerade in diesen Bereichen eine derartige Ungleichverteilung?!
Wollen etwa nicht alle Menschen reich, vermögend und glücklich sein?!
Gibt es einen Unterschied im Wollen und Willen?! Und wenn ja, woher und weshalb?!

Ist es nicht geradezu grotesk und paradox, dass ausgerechnet diejenigen, welche als Ursache und Rechtfertigung ihres angehäuften „Reichtums“ NUR den/ihren eigenen Willen, den „eigenen Traum“ und die eigene Glücksschmiede sehen und jedem anderen Menschen dieses auch als DIE einzige und wahre Grundlage des „eigenen und damit für ALLE zu erreichenden Erfolgs“ verkünden und empfehlen, andererseits dann aber eine derartige Angst vor der „Gleichmacherei“ und dem „Gutmenschentum“ haben?!
Verkünden sie nicht mit der ihnen eigenen „Güte“ eines „Gutmenschentums“, dass nur JEDER wollen muss?! Also damit eigentlich alle Menschen GLEICH – zumindest im Willen und Wollen – sein können und sind?!

Wodurch also entsteht dann eine derartige Vermögens- und Eigentumsungleichheit, wie diese weltweit vorherrscht?!

Und was ist dann der eigentliche Grund für die vorherrschende Angst derer, die doch AUCH NUR durch die „Umsetzung“ (oder sollte ich vielleicht besser sagen, die DURCHsetzung) ihres Willens zu „ihrem Eigentum“ gekommen sind, dass „man“ sie um den – nur durch den eigenen Willen und die Erfüllung ihres Traumes möglich gemachten - „Ertrags“ dadurch bringen könnte, dass ALLE Menschen auch NUR den/ihren eigenen Willen umsetzen und damit den/ihren Traum erfüllen wollten?!
Ist es vielleicht gar nicht möglich, dass JEDER Mensch zu "angehäuftem" Vermögen, Reichtum und Eigentum kommt?! Egal ob er will oder nicht?!
Liegt der Schlüssel dazu vielleicht darin, dass „man“ NUR auf Kosten und zu Lasten „Dritter/Anderer“ zu einem „angehäuften“ Eigentum kommen kann?! Und wenn dies ALLE wollen und auch KÖNNEN (wie verkündet), dann genau diese „Dritten/Anderen“ fehlen würden, auf deren Kosten und zu deren Lasten „man“ „EIGENTUM“ angehäuft hat und weiterhin anhäuft?!
Muss es also nicht zwangsläufig Menschen mit einem „anderen Willen“, besser gesagt mit einem anderen SINN im und für das Leben als Ganzes geben, damit überhaupt die Möglichkeit zur Verwirklichung des „amerikanischen Traums“ und einer entsprechenden "Glücksschmiede" besteht?!

Sind dann aber die Aussagen, dass jeder seines Glückes Schmied ist, dass jeder nur wollen muss, damit sich sein, bzw. der „amerikanische“ Traum erfüllt NICHTS anderes als eine Lüge und Betrug an denjenigen, welche „man“ braucht, um „sich auf Kosten und zu Lasten“ Anderer/Dritter das „eigene Glück schmieden zu können, den eigenen Traum zu erfüllen?!

Ein Glück geschmiedet auf Lug und Betrug, auf Kosten, zu Lasten und der „Ausbeutung“ Anderer/Dritter ist aber das Unglück derer, auf Kosten und zu Lasten derer „man“ sein „eigenes Glück“ schmiedet! Wie wahrhaft aber kann dann dieses „Glück“ für die gesamte Menschheit und das Leben an sich sein?!
Diese „Unglücklichen“ werden demnach um die Erfüllung „ihres Traums“ betrogen, weil „Andere“ nicht mehr „träumen“, sondern dahingehend handeln, dass sie den „Anderen“ versprechen und verkündigen, dass diese nur „ihren Traum weiter träumen“ und irgendwann realisieren müssen, während sie selber hellwach die „Schlafenden“ belügen und betrügen.

Lassen sie mich mal ein plakatives Beispiel (wobei klar ist, dass Beispiele immer irgendwie hinken) machen, um zu verdeutlichen, dass es bei „gleichen Voraussetzungen – also demselben Willen und Wollen - nur über und durch Gier, mit Neid und damit mit Lug und Betrug möglich ist, mehr „Eigentum“ aufzuhäufen.

Nehmen wir 2 Menschen, welche dieselben Möglichkeiten in Form eines jeweils gleichgroßen Feldes vorfinden, um es zu bearbeiten und sich damit „glücklich“ zu machen.

Während der Eine sein Feld bestellt und nur soviel anpflanzt, wie er für seinen eigenen Bedarf – also für sein eigenes Glück – benötigt, pflanzt der Andere weit mehr an, als er für den eigenen Bedarf benötigt,. Er muss also bereits darin einen Sinn sehen und erkennen, dass er mehr anpflanzt als nötig! Was aber macht dieser „Andere“ nun mit dem „Mehr an Angepflanztem“, wenn der „Eine“ auf Grund seiner eigenen Arbeit gesättigt ist und auch zu seinem eigenen Glück nicht mehr benötigt?!
Er müsste es wegschmeißen, da er ja keinen Abnehmer hat und sein „Mehr“ an „Leistung“ wäre vergebliche Liebesmüh gewesen. Somit muss er den „Einen“ - den Nachbarn und Seinesgleichen - überzeugen, dass dieser mehr benötigt, als dieser für sich SELBST angepflanzt hat. Nur wenn ihm dies gelingt, hat er einen Abnehmer und macht einen Gewinn aus seiner Hände Arbeit. Er muss den „Einen“ also überreden und überzeugen, dass dieser mehr benötigt, gieriger und mehr sein muss, als dieser an sich aber ist. Und so verkündet er ihm die Lehre vom „Mehr“ und vom „ewigen Wachstum“, von der „Göttlichkeit“ und der „Freiheit des Marktes“. Und diesen Weg, die Lehre vom „Mehr“ beschreitet der Mensch seit Anbeginn. Erst diese Gier nach Mehr scheint seinem Leben einen Sinn zu geben.

Dies erinnert fatal an die Worte der Bibel, nämlich der Verführung Adam und Evas im Paradies. Die eigentlich ALLES hatten, was sie benötigten. Sich aber dann von der „Schlange“ überreden und überzeugen ließen, dass sie noch mehr sein und haben könnten, ja müssten und benötigten.
Genau hier beginnt der „Sündenfall“ der Menschheit. Daraus hervorgehend haben sich die zwei (GEISTES)Geschlechter eines „Kain“ - als dem Tätergeschlecht und um der „Verschonung“ willen vor der Rache des Geschlechts Abel´s mit dem „Zeichen“ auf seiner „Stirn“ versehen, welches ihn als „Täter“ kennzeichnet – und „Abel“ - als dem Opfergeschlecht entwickelt.
Aber genau mit und nach diesem „Sündenfall“ gibt es auch erst die Möglichkeit der Unterscheidung zu der/einen wahren Erkenntnis, dass sie „in Wahrheit“ noch NACKT (nicht im Sinne fehlender Kleidung) im GEISTE waren. Erst jetzt gibt es auch den „tatsächlich freien Willen“ und die Möglichkeit freie und wahre Unterscheidungen zu treffen.
Zu erfahren was Gut und Böse ist. Davor gab es keinerlei Unterscheidung in Gut und Böse. Wie auch, mangels fehlender Erkenntnis?! Und nun erst gab und gibt es auch die Unterscheidung von dem Guten des Bösen, wie des Bösen des Bösen. Genauso wie die Unterscheidung des Guten des Guten und des Bösen des Guten.

Es handelt sich hierbei „nur“ um die Beschreibung des Ist-Zustandes der Menschheit seit der seit Jahrtausenden stattfindenden Vertreibung aus dem „Paradies“. Das „Wort Gottes“, die Bibel wäre und bliebe nur ein Buch von Menschenhand geschrieben, in welchem sich die Geschichte der Menschheit als Drama des Mensch Seins widerspiegelt. Fände sich darin eben nicht auch ein/das „Happyend“ niedergeschrieben wieder. Nämlich der Weg einer Um- und damit – nun allerdings bewussten und erst jetzt absolut freiwilligen, also eines tatsächlich umsetzbaren freien Willens – Rückkehr in das „Paradies“. Dieser kann allerdings NUR frei von Rache(gefühlen) am „Kainsgeschlecht“ gegangen werden. Denn würde sich das „Abelsgeschlecht“ am „Kainsgeschlecht“ rächen, dann wäre NICHTS gewonnen. Die gesamte Menschheit wäre ein Geschlecht der Verlierer. Genau deshalb wohl ist in der Bibel „Kain“ so beschrieben, dass er zwar an dem „Zeichen“ an der „Stirn“ erkannt, aber auch genau deshalb „verschont“ bleiben muss.

Denn KEINER ist ohne den anderen auch nur ansatzweise das, was er ist!

Aber wie schon anfänglich gesagt: wenn es (ALLES) doch so einfach wäre....!

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