Donnerstag, 22. Dezember 2011

Der hilflose Primus inter pares oder der Wulff und die G´s

Oder eine moderne mythologische Sage


Im Märchen der Gebrüder Grimm benötigt der Wolf 7 Geißlein um gesättigt zu werden. Und wie in allen Märchen, in welchen eine ganze Menge an Wahrheit verborgen ist, steckt auch in der „Sache“ mit „unserem“ Wulff und seinen „G´s“ in der „Märchenerzählung“ wohl etliches an Wahrheit. Bis so ein „Märchen“ allerdings ganz erzählt und geschildert ist, vergeht schon eine gewisse Zeit. Denn auch in den Märchen ist die Wahrheit in und durch Umschreibungen „versteckt“ und wird nicht gleich am Anfang der Erzählung offenbart. Jetzt fangen auch die Märchen im allgemeinen mit : „es war einmal...“ ganz harmlos an. Aber...auch dies ist nachlesbar. Das Ende hat nicht immer ein Happyend für alle Beteiligten. Und die Geschichte von Wulff und den G´s ist wohl auch noch nicht ganz zu Ende erzählt. Also ist auch das Ende – ob Happyend oder nicht - dieser Geschichte noch offen. Und in der Mythologie gibt es auch noch die Sage vom Werwolf, was wohl vom alt germanischen „Wehrwulff“ abstammt. Diese mythologische Sage erzählt von einem sehr wandlungsfähigen Wesen. Von einem Wesen, welches keine Erinnerung an seine jeweils andere Existenz hat. Je länger der Mensch von diesem Phänomen befallen ist, desto geringer werden die Abstände zwischen den Gestaltwandlungen. Und es soll sogar ganze Werwolfrudel geben.

Aber jetzt bin ich wohl ein wenig vom eigentlichen Thema abgeschweift. Obwohl, manche Märchen und Sagen scheinen sich tatsächlich in der Gegenwart zu wiederholen.


Aber der Reihe nach.
Am 2. 7. 2010 spricht Wulff folgenden Eid: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ als er zum Primus inter pares als Bundespräsident vereidigt wird.

Schon hier macht der hilflose Wulff deutlich, dass er die Hilfe des „obersten G´s – nämlich Gottes“ - benötigt.
Die Aufgabe des Bundespräsidenten wird u. a. folgendermaßen beschrieben:
Der Bundespräsident kann der Exekutive zugeordnet werden,[1] er hat allerdings auch Befugnisse außerhalb der Exekutive und wird deswegen teils als „über den drei Gewalten stehend“[2] betrachtet.
Eine weitere Aufgabe besteht Jedes Gesetz bedarf zu seinem Inkrafttreten der Ausfertigung durch den Bundespräsidenten nach Art. 82 Abs. 1 Satz 1 GG. und „(1) Die nach den Vorschriften dieses Grundgesetzes zustande gekommenen Gesetze werden vom Bundespräsidenten nach Gegenzeichnung ausgefertigt und im Bundesgesetzblatte verkündet.“ darin.

Obwohl der Bundespräsident also teils auch über den drei Gewalten stehen kann, suchte er dennoch Hilfe bei einer noch höheren Gewalt. Nämlich dem obersten G(ott), in dessen Bewusstsein er seine Verantwortung vor diesem „allerhöchsten G(ott)“, wie er unter Eid sagte, wahrnehmen wollte.
Da ihm aber das oberste „G“ nach seinem ersten Hilferuf bei der Vereidigung als Ministerpräsident von Niedersachen wohl – trotz seines Eides - schon nicht so recht geholfen hatte, wandte sich „der arme und hilflose Wulff“ an ein anderes „G“ und dessen Frau. 


Diese, um die Hilflosigkeit und Mittellosigkeit des „armen Wulffs“ wissend, erbarmten sich seiner und nährten ihn nach ihren Möglichkeiten. Die mittellose Frau G. musste wohl – wie auch immer – zu einem erheblichen Reichtum gekommen sein. Von daher gewährte sie dem armen „Wulff“ einen zinsgünstigen Kredit. 


Weil aber – wie in der Mythologie des „Wehrwulff´s“ beschrieben –  der arme Mensch von der Krankheit dieses wandlungsfähigen Wesen´s befallen war, kann er sich einfach nicht mehr an die Existenz seiner vorhergehenden Gestalt und Position erinnern. Und auch nicht daran, was er in der jeweiligen Gestalt gemacht hat.

Vielleicht macht er künftig allerdings Gebrauch von seiner Position und stellt sich über "alle Gewalten"; schreibt evtl. - als gelernter Jurist - irgendwann (seine eigenen) neue Gesetze, unterschreibt und veröffentlicht diese für Alle verbindlich im Bundesgesetzblatt.

Eigentlich also ein äußerst bedauernswertes und hilfloses Geschöpf.  Und wenn er sich an Nichts erinnert, dann lebt er eben ohne Erinnerung und weiß von nichts. Wahrscheinlich erinnert er sich nicht mal mehr daran, dass er einen Eid geleistet hat.
Früher mal wurden "kranke" Menschen mit Gedächtnisschwund, Erinnerungslücken und iher damit verbundenen Hilflosigkeit ärztlich betreut.
Heute repäsentieren solche Hilfsbedürftigen ganze Völker!

Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf seine „Weihnachtsansprache“, die er von seinen Rechtsanwälten schreiben hat lassen. Hoffentlich wird es keine „Rauhnachtansprache“. Denn diese Rauhnächte stehen – der Mythologie zufolge – ebenfalls in enger Verbindung mit Ritualen rund um das Nutztier, aber auch Verwandlungen in Mischwesen zwischen Tieren und Menschen oder haarige mythische Wesen. 

Aber dies ist ja alles nur Fantasie und Mythologie; oder doch Ironie?!

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