Schuld an der Misere und den Problemen unseres Landes, an der wirtschaftlichen Misere und der mangelnden „Kriegsbereitschaft“ hat das Volk, haben die Menschen, die von den „Herrschenden“ geleitet und geführt wurden und werden. Und ins besonders die Minderheiten, welche die Gesetze für sich nutzen, welche die Herrschenden und Gesetzgeber aufgrund ihrer eigenen Verheißungen und Wahlversprechen (bessere Zukunft, Wohlstand, Freiheit und Frieden) und zum Teil auch selbst durch Demonstrationen, Gewerkschaften und Sozialverbände und damit eigenem Einsatz „erkämpft“ und erreicht hatten und haben?! Also eigentlich nur das umgesetzt sehen wollen, die Ziele, die man ihnen verheißen und versprochen hatte?
Und jetzt ist dies alles verkehrt?! Weil „alle“ zu wenig arbeiten, zu oft krank sind, deshalb zu oft zum Arzt und jetzt auch noch zum Zahnarzt, zu früh in Rente gehen, weil nicht „alle“ sofort freiwillig Wehrdienst leisten wollen?!Die „schwarzen Schafe“, also die absolute Minderheit?!
Also die Bürgergeldempfänger, die dieses System ausnutzen.
Die Kranken, die dieses System „gerne“ ausnutzen. Also lieber krank sein wollen, als zu arbeiten?!
Die Lifstyle – Worker, die dieses System ausnutzen, indem sie nicht noch mehr unbezahlte Überstunden machen?!
Die Rentner, die dieses System durch Aufstockung ausnutzen.
Die Arbeitslosen, die man entlassen hatte und gerade zu Zehntausenden entlässt und die nun das Sozialsystem, also das System, dessen sich die „Herrschenden“ bisher immer gerühmt hatten ausnutzen!
Die jungen Menschen, die lieber ihr Dasein samt Arbeitsalltag genießen, anstatt sich an „der Waffe“ zu üben?!
Schuldfrage und Lösung also geklärt?!
Deshalb will man nun schnellstmöglich die selbst erlassenen Regeln und Gesetze wieder an der und durch die angestrebte und erreichte Machtposition ändern, welche dabei immer nur einer absoluten Minderheit zum Missbrauch Anreiz boten, führten und führen und selbstredend dann auch ausgenutzt wurden.
Also Bürgergeld wird Grundsicherung und bestraft die „Schmarotzer“ (eine sehr kleine Minderheit)!
Krankschreibung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dahingehend – wieder selbst - ändern, dass es keine „Blaumacher“ mehr gibt (eine sehr kleine Minderheit).
Die Arbeitsregeln, Arbeitszeitregelung (selbst mit verfasste Regeln und Verträge) reformieren, damit wieder mehr gearbeitet wird und eine Minderheit nicht „Work-Life Balance und Lifstyle Work“ ausüben kann.
Menschen länger arbeiten lassen, damit die Renten nicht zu lange bezahlt werden müssen. Die werden einfach gesund zu alt.
Die Arbeitslosen alle umschulen, am besten zu KI-Experten, damit die dadurch dann arbeitslos werdenden kein Sozialsystem benötigen.
Und jetzt auch noch Zahnarztkosten selber tragen lassen, damit sie nicht mehr „zubeißen“ können?!
Keine Schuld – jedenfalls immer schon nach „Meinung“ der „Herrschenden“ wie der Reformwillen zeigt - hat die Minderheit, die unser Steuersystem und damit sämtliche Mitnahmeeffekte – wenn man mal alles genau hinterfragte - immer schon ausnutzte und damit das ganze Volk, die Gesellschaft, das System in erheblichem Maße betrügt und bestiehlt.
An die Minderheit derer, die unser Steuersystem – durch wiederum selbst korrigierte Regeln und Gesetze - nicht mehr ausnützen könnten will man allerdings nicht ran, Das ist scheinbar nicht der Rede wert?!
Und absolut keinesfalls das System – welches die Herrschenden durch entsprechende Regeln und Gesetze genau zu dem machten, was es heute ist -, welches zu all diesen Problemen und ständig notwendig werdenden Korrekturen führt/e hinterfragen?!
Nicht zu vergessen das immer wieder gerne benutzte Wort „Gerechtigkeit“!
Bloß gut, dass „wir“ jetzt wissen, wo die Ungerechtigkeit herkommt und ins besonders bei "Minderheiten" herrscht.
Und dass „wir“ alle damit eigentlich gar nichts zu tun hatten und haben, wenn wir der nachkommenden Generation eine bessere Zukunft wünschten und bereiteten.
Und wenn alle Stricke bezüglich „der Schuld und Schuldigen“ reißen, dann haben „wir“ ja noch Putin und Russland und vielleicht ein wenig Trump.
Sehr geehrter Herr Kroiß.
AntwortenLöschenIhr Freund hat es leider nicht begriffen, wie es in unserer Demokratie so vor sich geht. Er erkennt zwar, dass Schuld an der Misere und den Problemen unseres Landes usw. das Volk hat, um es dann später wieder in Frage zu stellen.
Wir, das Volk wählen die Parteien mit ihren Programmen und dem, was sie als Gewählte dann daraus machen. Im Laufe der Jahrzehnte war es immer bequemer für die Parteien, die der Wahlbevölkerung mehr und neues und besseres versprachen, weil sie überwiegend deshalb gewählt wurden. Aus diesem Grunde sind der „Wohltaten“ immer mehr geworden, sodass man irgendwann als Staat an einen Punkt ankommt, wo diese „Wohltaten“ nicht mehr Gegenfinanziert werden können. Dann müssen Einschnitte her, woher auch immer oder höhere Steuern, was ja auch Einschnitte sind und/oder höhere Sozialabgaben, dto.
Diese Versprechen laufen auch auf weniger Arbeit und mehr Freizeit hinaus, zumindest von der SPD und sehr stark von den Linken. Diese erhalten einen deutlichen Stimmenzuwachs, auch auf Kosten der SPD, was die dann wiederum antreibt, auch mehr „Wohltaten“ gewähren zu wollen. In deren Schlepptau die SPD nahen Gewerkschaften, wo die GEW die aktuell 7% Lohnsteigerung fordert, bei einem Nullwachstum unseres Landes oder Verdi gar eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich, was einer Steigerung von 25 % entspricht. Daraus folgt, dass für einen Platz im Altersheim mittlerweile über 3.000€/Monat zugezahlt werden müssen, trotz Pflegeversicherung. Und wenn die 7% mehr gezahlt werden, werden es bald 4.000€ sein. Wer nicht geldlich vorgesorgt hat, keine pflegenden Angehörige hat, wird in den seltensten Fällen dies schultern können, also zahlt die Allgemeinheit. Aber während des Arbeitslebens brauch ich mich darum ja nicht zu kümmern. Es werden ja Zahler für mich da sein!
Die schwarzen Schafe sind also der Teil der Bevölkerung, welche so etwas als gut und richtig empfindet. „Für mich soll’s rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegnen, die Welt sollte sich umgestalten und ihre Sorgen für sich behalten, lt. Hildegard Knef.“ Dabei ist das Umgestalten nur in ihre Richtung gemeint, die nicht dazu gehören, sollen sehen wo sie bleiben. Egoismus pur. In einem Staat, der ja ein Gemeinwesen ist, sollte dies nicht sein. Jeder sollte vorsorgen und es nicht auf die Allgemeinheit hin verschieben, weil, dafür seien ja unsere Staatslenker da, dies auszutarieren. Das gelingt aber immer weniger, weil die Last, die die Vorgänger hinterlassen haben immer schwerer wiegt und jeder Veränderungsversuch schwerwiegende Auswirkungen auf die nächste Wahl hat. Und so werden Änderungen nur vorsichtig vorgenommen und immer noch eine Schüppe „Wohlstand“ hier oder da hinzugefügt, damit man eine Sorte von Wähler für die nächste Wahl sich sichern kann.
Und ja, es sind mittlerweile zu viele geworden, welche sich auf Kosten der Allgemeinheit dies und das herauspicken, um es sich einfacher, bequemer zu machen. Wer heute in Teilzeit arbeitet, erhält später weniger Rente und wenn das Leben sich schlecht gestaltet, ist man auf Grundsicherung angewiesen. Wer heute liebe sein Geld für Urlaub ausgibt, lieber nur vier Tage arbeitet, sich so viel wie möglich gönnt, wird einmal oftmals auf die Allgemeinheit angewiesen sein und beklagt dann sein dann fehlendes Auskommen.
Die Regeln und Gesetze hat der Staat zwar gemacht, aber auf Druck seiner Wahlbevölkerung. Die Parteien geben zwar nur vor, Minderheiten vom Missbrauch abzubringen, wollen aber in Wirklichkeit die Bevölkerung sensibilisieren, dass der Wohlfahrtsstaat nicht weiter ausgebaut, sondern abgebaut werden muss. Vor allen Dingen im Hinblick auf die gesamte Weltlage. Wer dies für sich nicht gelten lassen will, wird sich vielleicht irgendwann in der Lage sehen, zwar noch Wählen zu dürfen, gar zu müssen, aber nur vorausgewählte und es nichts mehr zu beeinflussen gibt als Wähler.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Neumann
Sehr geehrter Herr Neumann,
Löschenmein Freund versucht es nochmal mit dem verstehen.
Dazu greift er mal Ihre „Anspielungen“ auf: „Für mich soll’s rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegnen, die Welt sollte sich umgestalten und ihre Sorgen für sich behalten,“ und „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, sondern was ihr für euer Land tun könnt“.
Dann wollen wir doch nochmals schauen, wie sich „unser“ Land – für das wir das tun sollten, was wir können - so aufteilt:
Top 1 % der Haushalte ca. ≈ 25 – 27 % des Gesamtvermögens
Obere 10 % (Top 10 %) ca. ≈ 60 – 61 % des Gesamtvermögens
Mittlere 40 % (Dezile 6–9) deutlicher Anteil, aber weit unter dem der Top-10 %, genaue Prozentzahl variiert je nach Quelle
Untere 50 % ca. ≈ 2,3 % des Gesamtvermögens
Also „mein“ Land, das Vermögen dieses Landes – für das jeder tun sollte, was er kann - ist aufgeteilt in diejenigen (eine absolute Minderheit), deren Leistung, für ihr Land tun darin besteht, dass sich ihr Vermögen dadurch vermehrt (also nicht durch eigenes Zutun und Leistung), dass alle für ihr Land tun, was sie können.
Jetzt fragt sich mein Freund gerade, ob Hildegard Knef ihr Lied genau für diejenigen gesungen hatte, für die es „Rosen regnet“?!
Die Entwicklung sieht dann so aus:
1. Top-100 der Reichsten (langfristig)
Die 100 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen seit 2001 von etwa **263 Mrd. € auf rund 758 Mrd. € fast verdreifacht. Das entspricht einem Anstieg um ~188 % über knapp 25 Jahre.
2. Wachstum vor allem im Rückblick
Die Vermögen dieser Top-100 sind deutlich schneller gewachsen als das deutsche Bruttoinlandsprodukt im gleichen Zeitraum.
3. Jährliche Entwicklung der Milliardäre
Laut Daten (für 2025) stieg das Vermögen der deutschen Milliardäre um 30 % auf insgesamt etwa 723,7 Mrd. € (inflationsbereinigt).
Da wurden die „Rosen“ ganz schön gegossen und zwar von jenen „Faulen“, die ihre Sorgen behalten sollen.
Und dann ist meinem Freund noch aufgefallen, dass Eigenverantwortung immer dann von der „Allgemeinheit“ gefordert ist und wird, wenn es zu Problemen (System bedingt, denn auch die Wahlen sind nur ein Teil dieses Systems) kommt?! Obwohl sich die Mehrheit (der Wähler) nicht nur darauf verlässt „versorgt“ zu sein. Sondern auch darauf, dass die Gewählten, die Regierenden und Mächtigen dieses Systems auch führen und leiten, sich an ihren Eid halten, dem Wohle des Volkes zu dienen wie sie immer versprechen und verheißen. Genau dafür lassen sie sich ja wählen, berufen und auch „honorieren“, also ihre Leistung (die aktuell wieder einmal zu scheinbar unlösbaren Problemen führt/e) bezahlen.
Eigenverantwortung mit entsprechender Konsequenz (Leistung, tun für dein Land) bei z. B. „Maskendeals, Cum-Ex, Wire-Card“, sind nur ein paar Beispiele, die mir gerade einfallen und große Fragezeichen hinterlassen?!
Eigenverantwortung bei der „Pandemie“ durfte und konnte gar nicht wahrgenommen werden, weil davor wieder „das System (mit seinen Regeln und Gesetzen)“ stand, ohne das Problem tatsächlich gelöst zu haben (echte Aufklärung mit Konsequenzen gab und gibt es nicht)?!
Die Demokratie mag zwar derzeit „das beste“ aller Systeme sein, aber es ist eben nur „das beste“ aller bisher ausprobierten. Und deshalb wird auch ständig versucht, dieses System zu korrigieren, aber eben nicht ein anderes (neues) auszuprobieren.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Kroiß
Sehr geehrter Herr Kroiß.
AntwortenLöschenEs geht nicht ums Verstehen. Das ist alles schon verständlich genug. Es geht um die Herangehensweise. Entweder schauen, was können die Anderen im Staat und damit der Staat für den Einzelnen tun oder was kann ich für mich tun, damit ich andere, auch den Staat nicht über Gebühr benötige. Dass wir im Staat uns alle in so vielen Bereichen gegenseitig benötigen, ist damit nicht gemeint. Wenn sie schreiben, die Top 100 haben von 2001 bis 2025 ihr Vermögen um 188% gesteigert, dann hatte ich ihnen ja geschrieben, dass ich mein Vermögen von 2008 bis 2025 um 191% gesteigert habe. Ganz einfache Rechnung, jeder Deutsche hätte das in ähnlicher Art und Weise tun können. Natürlich nicht jeder, weil zu viele nicht eigenverantwortliche Probleme dem entgegenstehen, aber doch mehr als die Hälfte der Deutschen hätte in dieser Zeit sein Vermögen vergrößern können, wenn es denn eins zum vergrößern gegeben hätte. Und da liegt die Eigenverantwortung eines Jeden. Wenn ich lieber für Klamotten, Technik, Auto, Reisen, Vergnügen mein Geld ausgebe, statt es auf die Hohe Kante zu legen, dann ist keins da, welches man vermehren lassen könnte. Auch wenn man falsche Entscheidungen bei der Anlage trifft, ist es oftmals futsch. Wenn man zu gierig ist, auf hohe Gewinne setzt, oftmals gegen alle Vernunft, dann ist alles verloren. Auch hier ist es wie im Leben im Allgemeinen, immer alles mit Augenmaß betrachten.
Dass es Reiche gibt, auch über Gebühr, ist seit Menschengedenken so. Es sind halt immer welche, die aus der Allgemeinheit in irgendeiner Form herausragen. An Wissen und Können und dies perfekt einsetzen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und die richtige Entscheidung treffen, wissen, wie man an anderer Leute Geld kommt, die eine gewisse Rücksichts- und Gewissenslosigkeit einsetzen können, auch solche, die Vermögen erben. Solche Menschen lassen andere Menschen gewinnbringend für sich arbeiten um ihr eigenes Vermögen zu vermehren, aber auch, um möglichst wenig davon abzugeben, auch nicht an den Staat. Wer Milliarden hat und Millionen Steuern zahlt, wird jede Million, die er mehr zahlen soll, mit Zähnen und Klauen verteidigen. Und die haben auch entsprechende Mittel dazu im Gegensatz zu Otto Normalverbraucher, welcher wenige Mittel dazu hat.
II
AntwortenLöschenEs ist also wichtig, dass jeder zuerst „vor seiner eigenen Türe kehrt“, bevor er verlangt, dass dies andere für ihn tun. Ich vertrete diesen Ansatz, wer aus Gründen, die er nicht zu Verantworten hat, hilfebedürftig ist, dem wird geholfen. Wer aber beizeiten sich für Notfälle nicht vorbereitet, dem sollte nur das Nötigste zugestanden werden. Wer im Arbeitsleben nur in Teilzeit arbeitet, die Kinder großzieht, sich scheiden lässt und dann der Allgemeinheit zur Last fällt, ist mit einer Grundsicherung schon zu viel bedacht. Warum, weil man gelebt hat mit dem Anspruch, dass die Allgemeinheit im Notfall für einen eintritt. Der Notfall ist meines Erachtens nur für den Notfall da und nicht für Gedankenlosigkeit, Leben jetzt, später kommt der Staat für mich auf.
Der Ausbau unseres Sozialstaates hat eine Anspruchsmentalität hervorgerufen, weil immer mehr ausgebaut und damit immer höhere Kosten für alles zu Buche schlagen und irgendwann nicht mehr Bezahlbar ist. Ein Nachbar ist für jeden „Piep“ zum Arzt und verlangt zum Spezialisten, wofür ist die Krankenkasse denn da. Was der im Leben an Kosten verursacht hat, die nicht notwendig gewesen wären. Krankheitstage, ein anderes Kapitel, ich bin in meinem gesamten Arbeitsleben keine 20 Tage krank gewesen. Das habe ich beim Nachbarn und Arbeitskollegen anders erlebt. Es gibt überall die „Montagsautos“. Ein anderes Indiz, es gibt viele Autounfälle und immer wieder davon viele mit Fahrerflucht. Das ist ein Anzeichen, wie ein Mensch tickt. Wer Verantwortung hat, begeht keine Fahrerflucht. Nehmen wir die Angriffe auf Bahnbedienstete wie aktuell, Krankenwaren, Feuerwehr, Polizei, diese Menschen haben kein Ehrgefühl, tragen keine Verantwortung und wollen ohne jede Einschränkung frei Leben, so lange sie es können. Danach verlangen sie mit Verve, dass ihnen geholfen wird, dafür ist der Staat ja da. Dass der Staat ja wir alle sind, ist denen ganz egal, sie haben ja Ansprüche und sie Verlangen sie realisiert zu sehen.
Wir leben in einem Land, welches, auch durch Außenumstände, so langsam ans Limit stößt und unbedingt Veränderungen braucht, auch in der Besteuerung der Reichen, aber auch in einer Mentalitätsänderung der Vielen, die sich in der Hängematte Staat ausruhen und vergnügen wollen. Das Leben ist ein Kampf, den jeder zuerst einmal selber zu bestreiten hat und dann froh sein kann, wenn ihm in der Not geholfen wird. Solche Einstellung muss her!
Mit freundlichen Grüßen
Walter Neumann
Sehr geehrter Herr Neumann,
Löschenalso ich sag mal so. Mit Ihrer Aussage, dass ein jeder vor seiner eigenen Türe und zwar in Eigenverantwortung kehren sollte, sprechen Sie garantiert einer großen Mehrheit aus dem Herzen. Und mein Freund und ich wären die allerletzten, die Ihnen da widersprechen würden.
Schwieriger wird es allerdings dann, wenn man ständig versucht vor der eigenen Türe zu kehren, ihnen dann aber der über ihnen wohnende und thronende (und mit entsprechender Macht ausgestattete) ständig seinen eigenen Müll von oben herab, mit dem Hinweis, man möge doch vor der eigenen Türe kehren vor die Füße und vor ihre Türe schmeißt. Anstatt diesen eben oben zuvorderst selbst zu beseitigen. Weil er es bei sich selbst nicht auf die Reihe kriegt. „Ihnen“ dann aber mit dem Hinweis, man möge doch noch schneller und häufiger vor der eigenen Tür kehren, damit alle (die Gesellschaft, „dein Land“) etwas davon haben Beine machen möchte?! Dafür dann auch wieder „neue“ Regeln und Gesetze erlassen will?!
Oder anders gesagt, was sicher auch eine Mehrheit so sieht: „die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“. Oder wie ich schon mehrfach ein ungarisches Sprichwort zitierte: „die Eule sagt zum Spatz; hast du aber einen großen Kopf“.
Da kommt es dann eben wieder zu der Frage des Rechts und der Gerechtigkeit (nicht der Macht und des Geldes, der Ver- und Umverteilung innerhalb „meines“ Landes), worauf sich die Demokratie angeblich gründet.
Dies und nur das ist es, was meinen Freund und mich immer wieder mal dazu veranlasst, auf entsprechende Diskrepanzen hinzuweisen.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Kroiß
kleiner Nachtrag:
Löschenhttps://www.zdf.de/play/shows/die-anstalt-104/die-anstalt---spezialauftrag-2-vom-6-februar-2026-102