Mittwoch, 31. Juli 2019

"Alltagsgedanken" zu diversen Vorgängen in den letzten Tagen (und veröffentlichten Meinungen)

Es ist psychisch und physisch krank seinesgleichen zu verachten, bedrohen, verletzen oder gar zu töten. Diese psychische Krankheit ist aber keine Frage der Hautfarbe, der Herkunft, politischen, religiösen oder kulturellen Vereinigung und auch nicht von rechts oder links. Die Krankheit selbst kann und unterscheidet nicht in derartigen Kategorien. Sie befällt Menschen jeglicher Herkunft und Zugehörigkeit.
Auch was in „den Einzelfällen“ die einen zum Täter und die anderen zum Opfer werden lässt ist keine Frage der Hautfarbe und Zugehörigkeit einer Gesellschaft. Diese „psychische Krankheit - das Seelenleid, egal in welchem Körper sich diese Seele gerade befindet - “ ist die Ursache in allen Gesellschaften. Die Suche nach der Lösung eigener Zerrissenheit, Unzufriedenheit und Gier im physischen Materiellen, einen dafür verantwortlich zu machenden Schuldigen zu suchen und finden ist die eigentlich psychische Krankheit, die ihren Ausdruck dann in der Physis (der Wirklichkeit, dem Materiellen) findet.

Der Ursprung dieser psychischen Krankheit liegt in der Lüge, dem Betrug und zwar insbesondere auch im Selbstbetrug dessen, dass „man“ der Lüge (einem Lügner) glaubte und folgte.
„Wenn du von diesem Baum ( der Erkenntnis von gut und böse) isst, wirst du sein wie „Gott“. Seither strebt der Mensch nach „Göttlichkeit“. Danach, das/sein Leben nach seinem „Gusto“ zu gestalten („Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“). Hervorgegangen ist das Ganze aber aus der/einer Abhängigkeit und zwar mangels eigener Erkenntnis und fehlendem eigenen Bewusst-SEIN. Diese Abhängigkeit besteht nach wie vor, bzw. solange, bis man selbst zur Erkenntnis und eigenem Bewusst-SEIN gekommen ist.
Da dies alles aber eben auf der/einer Lüge aufgebaut ist, kann sich auch nur Lüge und Betrug einstellen. Und dies macht unzufrieden, zerrissen und fordert geradezu die Suche nach dem/einem Schuldigen heraus. Denn man selber wollte ja „göttliches“ wirken und schaffen, wie „Gott“ sein.
Jetzt gibt es aber wieder diejenigen, die weder an „Gott“, noch an die Seele und damit an ein Seelenleid (aber dann psychische Krankheit attestieren?!) und Seelenheil als Lösung glauben. Und dann gibt es wieder diejenigen, die vom Schicksal, dem Zufall, dem Glück usw. (wie und wer könnte dann aber seines eigenen Glückes Schmied sein?!) sprechen.

Wenn es das „Glück“ (also das Schicksal, der Zufall, demnach also Bestimmung – durch wen oder was? -), und also nicht der Mensch ist, wo (und damit auch wie) man geboren wird; der Mensch also nur „(Glücks- oder Pech)Produkt“, also die Auswirkung und das Ergebnis von „etwas (was auch immer)“ ist, dann ist das „Pech“ und ein Mensch der als Auswirkung, Ergebnis und „(Pech)Produkt“ wo und wie auch immer geboren wird nur die andere, wenn auch tragischere Seite des Lebens (Zufallsprodukts?), des Schicksals, des Zufalls, der „Bestimmung“. Denn das eine gibt es nicht ohne das andere. Eine Beeinflussung bzgl. der Geburt und des Daseins wäre und ist demnach gar nicht möglich. Wer ist dann für die Zuteilung des Glücks und des Pechs verantwortlich? Würde nicht jeder glücklich geborene Mensch jedem anderen Menschen dieses Glück ebenso zugestehen und wünschen?! Das „Glück“ einer derartigen Auswirkung wäre dann auch gar nicht teilbar (auch gar nicht notwendig), wenn alle das – beeinflussbare - Glück derselben Geburt hätten und auch selbst gestalten könnten. Was also ist dann der Grund und die Ursache dafür, dass es nicht so ist?! Solange diese Frage nicht beantwortet wird, werden kann, solange wird es leider keine wahrhafte (Ver)Änderung der „Lebensumstände“ geben (können).

Die so – wie in nicht nur diesem Fall - erkannte Ursache des jeweiligen Daseins (Glück oder Pech) ist demnach eine Frage der Auswirkung, Ergebnis und Produkt des/eines Zufalls (Schicksal oder Bestimmung).
Der Mensch demzufolge also nur eine „Marionette“ der Ursache und deren Auswirkungen ist.
Weshalb glaubt nun eine „Marionette“, dass sie das Dasein anderer „Marionetten“ gestalten, beeinflussen und in eine andere Richtung lenken zu können, wenn sie selbst doch auch nur „Marionette – wenn auch anders „geschnitzt“ und auf einer anderen „Bühne“ agierend -“, also „Puppe“ und eben nicht der „Puppenspieler, - das Schicksal, der Zufall“ (also die das Dasein bestimmende Ursache, glücklich oder unglücklich) ist?!

Es nützt nichts. Wir haben nur die „Marionetten (Menschen)“ die wir haben. Egal ob sie Glück hatten oder nicht. Sie alle sind Teil des „ganzen Theaters“ auf den „Bühnen“ dieser Welt.
Oder man muss wie Pinocchio (Marionette und Abbild des Lebendigen) das wahre Leben erkennen, aufhören – auch sich selbst zu belügen - zu lügen, den Weg und die Ursache des Lebens finden, seine falsche „Puppenkleidung“ ablegen.und selbst lebendig (frei und unabhängig – auch von (Glaubens)Meinungen -) werden. Um damit und dadurch auch die „Puppenspieler“ und ihr betrügerisches „Spiel“ zu entlarven

Es ist doch psychisch krank (zu glauben und zu vertreten), anderen Menschen, Gesellschaften, Nationen bewaffnet und gewalttätig angeblich mit „humanitären“ Einsätzen (Einfall in andere Länder), Humanität, Demokratie, Recht und Freiheit bringen zu wollen und zu können?! Es ist psychisch krank zu glauben, jeder Andere müsste genauso denken, sein und handeln wie „ich“.

Was aber allen gemeinsam ist ist die Psyche (eine Seele), ob man dies nun glaubt oder nicht. Glaubt man es nicht, wie kann man dann psychische Krankheiten erkennen und behandeln?! Etwas, was es dem eigenen Glauben zufolge ja gar nicht gibt?!
Auch hieran wird deutlich, wie verlogen, betrügerisch und auch selbst betrügerisch all die Meinungen und (auch veröffentlichten) Erklärungen sind.

Es ist doch psychisch krank, um nicht zu sagen schizophren zu erklären, dass die Kriminalität, die Verrohung der Gesellschaft(en) nur gefühlt angestiegen seien, aber in der Wirklichkeit laut Statistik rückläufig seien. Um dann mit verschärften Gesetzen, mehr Polizei und Sicherheitsmaßnahmen darauf zu reagieren und gegen etwas vorzugehen, was es ja laut Statistik (sondern nur gefühlt, also gemeint) gar nicht gibt?!
Demnach war aber in den Zeiten davor die Kriminalität und Verrohrung der Gesellschaft(en) höher und zwar nicht nur gefühlt und gemeint, sondern laut Statistik dann tatsächlich. Weshalb hat man dann genau in dieser Zeit die Sicherheitsmaßnahmen zurückgeführt, Polizei und Justiz abgebaut?!
Wen will man mit derartigen „Fakten“ vera.........äppeln, besser gesagt belügen und betrügen?!
Die verantwortlich Herrschenden haben demnach entweder vorher etwas verheimlicht, gelogen und betrogen. Oder sie tun es „heute“! Eine andere logische Erklärung gibt es für ein derartiges Handeln und „aufklären“ nicht.

Der angeblich überwundene „kalte Krieg“ wird wieder heißer. So überlegt man, ob man sich in der Straße von Hormus mit „humanitären“ Mitteln zur Befriedung beteiligt?! Und zwar nur aufgrund von Meinungen anderer, die angeblich „den Schuldigen“ erkannt und gefunden haben.
Desgleichen gilt für den INF-Vertrag. Auch da hört „man“ von befreundeten „Puppenspielern“, dass „der Russe“ diesen Vertrag gebrochen habe. Angebote, dies vor Ort zu überprüfen lehnt man mit dem Hinweis ab, dass man genügend „Beweise“ (wohl auch hauptsächlich von „Dritten“) habe, die dies belegen.
Psychische Krankheiten drücken sich oftmals auch in Wahnvorstellungen und Verfolgungsängsten aus. Jeder „Horrorfilm“ hat seinen eigenen und darauf spezialisierten Regisseur.

Wer da wen an der langen Nase herumführt und die Strippen zieht, dies gilt es zu erkennen. Nur so wird es möglich, sich nicht mehr gegeneinander ausspielen zu lassen und die von den „Puppenspielern“ zugedachten Figuren (losgelöst von der Regie und von den Fäden) nicht mehr aufeinander zu hetzen und loszulassen.

Samstag, 27. Juli 2019

Game of Thrones

Game of Thrones

Offener Brief an die Schöpfer und Akteure der sehr erfolgreichen HBO Serie Game of Thrones.

Sicherlich ein ungewöhnlicher Titel für einen Beitrag von mir. Und nein, das ist kein Scherz. Heute möchte ich mich mal etwas ausführlicher mit der HBO Serie Game of Thrones und der öffentlich sehr „lautstarken“ Kritik an der achten und letzten Staffel und insbesondere dem Umgang der Akteure mit der Kritik befassen. Das bedeutet aber auch, wer die achte Staffel noch nicht kennt, der sollte jetzt aufhören zu lesen.

Achtung Spoiler!

An die Schöpfer, Autoren, Regisseure, Produzenten, Schauspieler, Komponisten, Bild- und Tontechniker, Maskenbildner und auch alle beteiligten Mitarbeiter der HBO Serie Game of Thrones.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich zum eigentlichen Kern dieses Schreibens komme, möchte ich erst mal meine aufrichtige Anerkennung für Eure herausragende Leistung zum Ausdruck bringen, eine bis zum heutigen Tag nie dagewesene Fernsehserie zu erschaffen, die an Komplexität, einzigartigen Charakteren, genialen Dialogen und aufwendiger Inszenierung nur schwer zu übertreffen sein wird. Ich glaube sogar vorher sagen zu können, diese Serie wird für sehr lange Zeit das Maß der Dinge in Bezug auf Fernsehserien sein. Wie komme ich darauf? Im Jahre 2009 erschien das Computerspiel Dragon Age Origins, dessen Handlung ebenfalls wie Game of Thrones an die Bücher von George R.R. Martin angelehnt ist. Und genau wie Game of Thrones, hat das Rollenspiel Dragon Age Origins ( DAO ) eine extrem komplexe Handlung, einzigartige Charaktere, unvorhersehbare Wendungen, geniale Dialoge und eine herausragende Inszenierung. Die kanadische Spieleschmiede Bioware hat dieses Meisterwerk geschaffen. Doch bis zum heutigen Tag gibt es meiner Meinung nach kein auch nur annähernd vergleichbares Werk. Nicht einmal von Bioware selbst. Diese Tatsache hat mich zu meiner Vermutung veranlasst, obwohl mir das Gegenteil lieber wäre. Doch nun zum eigentlichen Kern meines Schreibens, nämlich dem Umgang Einiger von Euch mit der meines Erachtens nach berechtigten Kritik an der achten und letzten Staffel von Game of Thrones.

Völlig zu Recht brach meiner Meinung nach, nach dem Ausgang von Game of Thrones, ein Sturm der Entrüstung über die Macher der Serie herein. Zu offensichtlich der Bruch mit jeglicher Logik der „Kriegsführung“, der bisherigen Handlung und völlige Uminterpretation der Motivation der beliebten Charaktere. Nein, was mit der achten Staffel von Game of Thrones abgeliefert wurde, wird der Genialität der Staffeln eins bis sieben nicht annähernd gerecht. Dafür haben die Fans der Serie Game of Thrones nicht jahrelang die Treue gehalten und genau deshalb gab es eine Onlinepetition welche forderte, die achte Staffel noch mal zu überarbeiten und / oder neu zu drehen. Damit hätte man auf Seiten der Verantwortlichen durchaus rechnen können, denn etwas Vergleichbares gab es schon mal. Nicht umsonst habe ich hier auf die kanadische Spieleschmiede Bioware verwiesen. Diese sah sich nach nicht enden wollender Kritik am Ende des dritten Teils ihrer Weltraumtrilogie Mass Effect dazu gezwungen, das völlig verkorkste Ende zu überarbeiten. Wie nur konnte man bei Game of Thrones glauben, dass ein solcher Bruch mit dem bisher in der Serie „Erzähltem“ ohne Kritik über die Bühne geht? Und nein, auch ich halte es nicht für möglich, es immer Jedem Recht zu machen. Allerdings kenne ich in meinem persönlichen Umfeld absolut Niemand, der mit dem Ende von Game of Thrones zufrieden war. Also muss doch definitiv etwas mit dem Ende nicht in Ordnung sein!

Umso unverständlicher erscheint es mir, dass einige der gefeierten Stars der Serie, Kritiker des Endes von Game of Thrones versuchen lächerlich zu machen. Wo leben wir eigentlich, wenn hochbezahlte Stars inzwischen der Meinung sind, dass Diejenigen denen sie ihre hohen Gagen zu verdanken haben, kein Recht haben den Ausgang einer Serie zu bewerten. Niemand hat dabei die hervorragenden schauspielerischen Leistungen herab gewürdigt. Trotzdem, das Ende von Game of Thrones ist einfach nur schlecht und daran gibt es nichts, aber auch gar nichts zu beschönigen. Punkt! Und dieses schlechte Ende ist nicht die Schuld der Kritiker! Wie abgehoben muss man eigentlich sein, um den Realitätsbezug dermaßen zu verlieren, dass man offensichtliche Wahrheiten nicht mehr erkennen kann? Die Macher und die Stars der Serie „verdienen“ pro Folge teilweise mehr, als viele Konsumenten in ihrem ganzen Leben. Für Leistung? Nein, für Nichtleistung, also das genaue Gegenteil von Leistung, denn etwas anderes ist das Ende nicht! Wollen mir jetzt die Macher und Stars der Serie etwa erklären, dass ich nur nicht in der Lage bin die Genialität des Endes zu erkennen? Ich glaube, die Gagen der Macher und Stars sollten mal grundsätzlich überdacht werden, denn so wie es zur Zeit ist, führen die nur zu Überheblichkeit und Abgehobenheit. Und ja, auch ich weiß, dass Schauspieler nicht den allergrößten Einfluss auf die Drehbücher haben. Aber dann sollte man zumindest schweigen, anstatt den vorgesetzten Unfug auch noch zu verteidigen! Oder versucht man sich nur als stets loyaler Mime, für ein mögliches nächstes Projekt ins Gespräch zu bringen? Doch eines ist Fakt, wenn die erste Staffel der angekündigten Prequelserie so schlecht wird, wie das Original endet, dann wird es davon keine zweite Staffel geben!

Um nicht nur zu kritisieren, möchte ich anhand zweier Beispiele auch aufzeigen, wie einfach es mit nur geringfügigen Änderungen möglich gewesen wäre, das Ende wesentlich einfallsreicher zu gestalten. Beginnen wir mit Folge fünf der Staffel acht. Daenerys Targaryen zweifelt auf ihrem Drachen Drogon sitzend, während sich Königsmund ( Kings Landing ) bereits ergeben hat, ob sie die Stadt und ihre Bevölkerung nieder brennt. Wir alle kennen den Ausgang, den uns David Benioff und D. B. Weiss serviert haben. Wie wäre es denn gewesen, wenn sich Daenerys zum Abbruch des Angriffs entschieden und die Stadt verschont hätte? Und genau in dem Moment wird sie heimtückisch von einem Lannister Soldaten mit einem Bogen ermordet. Hätte das nicht völlig neue Möglichkeiten eröffnet? Daenerys wäre nicht ihrer vorwiegend positiven Rolle im Epos beraubt gewesen. Auch hätten Drogon, die Dothraki und die Unbefleckten sofort Rache nehmen wollen, wodurch Jon Schnee ( Jon Snow ) sich hätte gezwungen gesehen, die Bewohner zu verteidigen und eben nicht zum „Verräter“ geworden wäre, was seinen rechtmäßigen Thronanspruch untermauert hätte.

Auch die Szene mit Arya und dem Bluthund ( Hound ) hätte viel interessanter verlaufen können. Nämlich in dem Arya es sich doch noch mal anders überlegt und umkehrt nachdem sie der Bluthund ( Hound ) überredet hatte zu gehen. Dabei wäre sie dann auf Cersai gestoßen, die versuchte zu entkommen, während der Bluthund ( Hound ) mit seinem Bruder kämpft. Kurz bevor Arya nun Rache nehmen kann erscheint aber Jaime. Hätte das nicht völlig neue Möglichkeiten eröffnet und viel besser zu Arya gepasst?

Was wir stattdessen bekamen ist bekannt. Und das was wir bekamen war nicht gut! Wenn aber hochbezahlte Stars diesen Unfug noch verteidigen, dann stimmt etwas grundsätzlich nicht mehr und die Bezahlung solcher Stars sollte einer ernsthaften Überprüfung unterzogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Fischer


Da in letzter Zeit hier immer öfter in englischer Sprache kommentiert wird, habe ich eine sehr gute Freundin von mir, Marion Walter, eine junge und besonders hübsche Betriebswirtin, die seit längerem in Australien lebt gebeten, diesen Text in ein gut verständliches Englisch zu übersetzen, da erstens mein eigenes englisch leider nicht perfekt ist und zweitens Übersetzungsprogramme doch oft den Sinn des Geschriebenen nicht korrekt wieder geben. Vielen Dank Marion.

Game of Thrones

Open letter to the creators and protagonists of the very successful HBO series Game of Thrones.

Certainly an unusual title for a contribution from my side. And no, that's not a joke. Today I would like to go into more detail about the HBO series Game of Thrones and the very "vociferous" public criticism on the eighth and last season and in particular on how the actors responded to the criticism. That means that those who don´t know the eighth season should stop reading now.

Spoiler warning!

To the creators, authors, directors, producers, actors, composers, image and sound technicians, make-up artists, and all contributors to the HBO Game of Thrones series.

Dear Sir or Madam,

Before I get to the very core of this letter, I would like to express my sincere appreciation for your outstanding achievement in creating a television series unlike anything ever seen before. It will be hard to outperform in terms of complexity, unique characters, ingenious dialogues, and elaborate staging. I predict that this series will be a benchmark for television series for a very long time. What makes me think that? In 2009 the computer game Dragon Age Origins, which like Game of Thrones was based on the books by George R.R. Martin, was released. Just like Game of Thrones, the role-playing game Dragon Age Origins (DAO) has an extremely complex plot, unique characters, unpredictable twists, ingenious dialogues and an outstanding staging. The Canadian video game developer Bioware has created this masterpiece. Down to the present day, in my opinion, there is no comparable work. Not even by Bioware itself. This fact has led me to suppose, although I would prefer the opposite. But now lets get to the very core of my letter, the response of some people to the criticism of the eighth and final season of Game of Thrones. In my opinion this criticisim can be regarded as justified.

Quite rightly, in my opinion, the ending of Game of Thrones
has triggered a storm of indignation. The break with any logic of "warfare", the recent plot and complete reinterpretation of the motivation of the popular characters was obvious. No, the eighth season of Game of Thrones does not quite match the genius of seasons one to seven. This is not why fans of the series Game of Thrones have been faithful for years and that's why there was an online petition which requested the eighth season to be revised and / or re-shooted. This could have been expected by those responsible, because something similar has happened before which is why I referred to the Canadian video game developer Bioware. After a never-ending critique about the ending of the third part of their space trilogy, Mass Effect, they were forced to revise its completely messed-up ending. When it comes to Game of Thrones, how could one believe that such a break in the storyline goes without criticism? I don´t think it's possible to always make everyone happy. However, I don´t know anyone in my personal environment who was satisfied with the ending of Game of Thrones. So something has to be wrong with the ending!

This makes it even more incomprehensible to me that some of the celebrated stars of the series, try to make a fool of those who criticise the ending of Game of Thrones. Why do high-paid stars believe that those who make their high salary even possible have no right to judge the outcome of a series. Nobody judged the excellent performance of the actors. Still, the ending of Game of Thrones is just bad, and there's nothing to gloss over. This bad ending is not the critics fault! How distanced do you have to be to lose the reference to reality in such a way that one can no longer recognize obvious truths? The creators and the stars of the series "earn" more money for a single episode than many consumers do in their entire lives. For performance? No, for non-performance, the opposite of performance! Or are the creators and stars of the series trying to explain to me that I am just not able to recognize the genius of the ending? I believe that the salaries of producers and stars should be reconsidered, because currently they cause arrogance and aloofness. Yes, I do know that actors do not have the greatest influence on scripts. But they should at least be silent, instead of defending the superior nuisance! Or are they just trying to show loyalty to be considered for a possible next project? One thing is for sure, if the first season of the announced prequel series will be as bad as the original series ends, there will be no second season of it!

In order to not only criticize, I would like to use two examples to show just how easy it would have been to make the ending much more imaginative with only minor changes. Let's start with episode five of Season Eight. Daenerys Targaryen has doubts about sitting on her Dragon Drogon, while Kings Landing has already surrendered to burning down the city and its people. We all know the outcome that David Benioff and D. B. Weiss have served us. What would have happened if Daenerys decided to stop the attack and spare the city? And just then, she is treacherously murdered by a Lannister soldier with a bow. Wouldn´t that have opened up completely new possibilities? Daenerys would not have been deprived of her predominantly positive role in the epic. Also, Drogon, the Dothraki, and the Immaculate would have wanted revenge immediately, forcing Jon Snow to defend the residents and not become a "traitor", which would underpin his rightful claim to the throne.

The scene with Arya and the Bloodhound (Hound) could have been much more interesting. Arya could have changed her mind and turned around after she had persuaded the bloodhound (Hound) to leave. She would have encountered Cersai trying to escape while the Bloodhound (Hound) had been fighting with his brother. Shortly before Arya can take revenge Jaime appears. Wouldn´t that have opened up completely new possibilities and be more like Arya?

We all know what we got instead. And what we got was not good! But if high-paid stars still defend this nonsense, then something is wrong and the salary of such stars should be subjected to a serious review.

Yours sincerely

Peter Fischer

Dienstag, 16. Juli 2019

Ursula Targaryen

Ursula Targaryen

Während nach dem Ende von Game of Thrones wahre Entrüstungsstürme über die Macher der Serie herein brachen, hat man das bei Game of EU Kommission wesentlich eleganter gelöst. Vielleicht hätten David Benioff und D.B. Weiss sich an der EU ein Beispiel nehmen sollen, denn da herrscht nun endgültige Glückseeligkeit ob des hervorragend inszenierten Endes des „spannenden“ Dramas um den „gnadenlos“ geführten „gerechten“ Kampf der 27 EU Lande um den Thron. Wie in Game of Thrones wurde „sinnvoller Weise“ die Idee von ( Achtung Spoiler ) Demokratie sofort verworfen und der absolute „Publikumsliebling“ mit der „tadellosesten“ Biographie zur Herrscherin ernannt. Keinem der sonstigen Kandidaten war es gelungen, unseren Nachbarn glaubhaft zu vermitteln, dass von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen kann. Zwar wurden Schwerter nicht zu Pflugscharen gemacht, aber das Waffenarsenal der Bundeswehr zumindest seiner Funktionsfähigkeit beraubt. Obwohl von italienischer Seite noch immer unsere Marine argwöhnisch beäugt wird, die mit Ra(c)ketenbooten schwarze Wanderer in die EU schmuggelt, predigte der Hohe Spatz im Petersdom, Vati kann ( Vatikan auf lateinisch ) nicht alle hier behalten und hat deren Weiterreise nach Deutschland ins Spiel gebracht. Zwei Fische und fünf Brote reichen zwar für die Speisung von 5000 Menschen, was von der Bibel hieb und stichfest wissenschaftlich belegt wird, aber bei Millionen von schwarzen Wanderern kann nur Deutschland mit Schweinshaxe und Sauerkraut in die Breche springen, auch wenn manche den Willkommensschmaus nicht so mögen. Die neue Meisterin der Münze, Christine Lagarde, wird dafür unbegrenzte Mittel zur Verfügung stellen, könnte aber gegen Ende der Staffel ( Achtung Spoiler ) als falscher Fünfziger enttarnt werden. Nun wurden die deutschen Bemühungen um eine unbegrenzte Willkommenskultur, sogar mit extra gegründeter Hilfsorganisation: Alles freundliche Deutsche ( AFD ) gekrönt. Diese AFD wurde doch tatsächlich durch andauernde fake news von Verschwörungstheoretikern ins rechte Licht gerückt. Ja, Game of EU Kommission überrascht den Zuschauer eben doch noch etwas mehr.

Peter Fischer

Montag, 15. Juli 2019

Notwendig

Ralf Nietzschmann



Mein Posting zum Thema:Notwendig



Liebe Freunde*innen, verehrte Leser*innen und Bekannte,
ich hatte mir eigentlich eine Ruhepause verordnet. Als notwendig betrachte ich nun doch dieses Posting.
Um zu erklären, warum ich dieses Posting als notwendig erachte, stelle ich einen Kommentar von Peter Fischer, gepostet bei http://politikparadox.blogspot.com/p/in-eigener-sache-2.html ein.
Anonym10.07.19, 11:45
Als ob ich es nicht geahnt hätte. Kaum äußere ich mich zum Thema MLM, regnet es eine wahre Flut von Beiträgen innerhalb kürzester Zeit. Warum nur ist es Euch nicht möglich diese enorme Energie in politische Beiträge zu stecken und hier oder bei Robert zu veröffentlichen? Ja neutraler Beobachter, schreiben Sie einen Beitrag über die von Ihnen gut recherchierten Beobachtungen bei ARD und ZDF, schicken Ihn an Robert und ich bin mir sehr sicher, ohne dass ich Ihn gefragt habe, dass Robert ihn gern veröffentlichen wird. Das glaube ich auch von Gerd. Gilt übrigens auch für Klaus K. und Klaus Förster. Auch Ralf kann beim Thema MLM sofort ellenlange Beiträge verfassen, die man sogar verstehen kann, da er dabei eben beim Thema bleibt und sogar verständlich formuliert. Nur wäre es mir persönlich lieber, wenn er dieselbe Energie und Präzision in neue Beiträge stecken würde. Wenn dann diese Beiträge von allen noch über zum Beispiel Facebook ( sofern vorhanden ) verlinkt werden, dann erreicht man meiner Meinung nach mehr, als nur reflexartig auf einen kurzen Post von Marie alles erneut von vorn darzulegen. Das geht nun schon mindestens seit vier Jahren so. Ich glaube, Ihr könnt mehr. Also tut es endlich!!!
Peter Fischer

Ich antworte zweigeteilt.
Eine große Anzahl von Usern kennt die jahrelangen Auseinandersetzungen mit Frau Heidrun Lieske, an denen ich leider mich maßgeblich mit beteiligen muss.
Meine Beteiligung ist durch die Legende begründet, die einen jahrelangen Hintergrund hat.
Ich werde nun nicht detailliert auf diesen jahrelangen Hintergrund eingehen. Viele User sind mit der Geschichte vertraut, kennen die Rubrik – In eigener Sache und In eigener Sache2 und die dazugehörigen Archive.
Außerdem poste ich, wenn ich es als geboten erachte, für neue User auf dem Blog
http://politikparadox.blogspot.com/ in der aktuellen Rubrik – In eigener Sache 2 – Zusammenfassungen für neue User.
Peter Fischer postet dazu:
Auch Ralf kann beim Thema MLM sofort ellenlange Beiträge verfassen, die man sogar verstehen kann, da er dabei eben beim Thema bleibt und sogar verständlich formuliert.
Das ist richtig dargelegt.
Nur sehe ich die Rubrik schon lange nicht mehr als persönliche Abrechnung mit Frau H. Lieske, sondern als politische Notwendigkeit, die vor allem die politische Talksendung Anne Will mit zugehörigen Gästebuch betrifft.
Frau H. Lieske postet als Marie Luise Müller ( MLM), aber auch noch unter anderen Nicknamen dort. Verfolgt man die Rubrik – In Eigener Sache - kann sich jeder User selber ein Bild über meine Behauptung machen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, Marie spielt im A. Will Gästebuch die angebliche Linke. In Wirklichkeit eher eine provokante Userin, die häufig Kritik von anderen Usern verpasst bekommt. Melanie HH, auch eine der Figuren der Lieske, ist eigentlich nur interessant ihm Rahmen der persönlichen Auseinandersetzung.
Ein weiterer Baustein ist insoweit anzusprechen, wo Frau Lieske mit ihrer Homepage Wanda Müller dort die Besucher in die Irre führt und als Wanda Müller sich ausgibt.
Eher ist diese Homepage auch wieder für die persönlichen Auseinandersetzung interessant.
Ich erinnere dabei nur an die menschenverachtende Verkündung des angeblichen Ablebens eines andersdenkenden Users mit allen Begleiterscheinungen, die eben auch wieder meine Person einbezieht.
Auch ein Grund dafür, dass ich wie oben geschildert hin und wieder zusammenfassende Post einstelle, denn ich bin mir gegenüber auch verpflichtet auf meinen Ruf zu achten. Schließlich stehe ich gerade, nachdem ich bei http://politikparadox.blogspot.com/ und
https://robert-diegrossenreligionen.blogspot.com/ poste bei vielen neuen Usern im Blickfeld.
Interessant die neusten Kommentare in der Rubrik - In eigener Sache 2- so ab 30.06. 2019, wo Lieske als „Marie“ wieder zur Höchstform aufläuft.
Ich konzentriere mich nun auf H. Lieske als Marie Luise Müller ( MLM) im Gästebuch bei A. Will.
Noch ist die A.Will Sendung die meistgesehene politische Talksendung im öffentlichen rechtlichen Fernsehen. Leider kommt diese Sendung schon lange nicht mehr ihrer Aufgabe als neutrales Instrument eines ausgewogenen politischen Talk nach. Anne Will als Moderatorin, betreibt gezielt Meinungsmache im Sinne der politischen Machteliten. Zurzeit werden die Grünen hofiert, egal was sie für volkswirtschaftlichen Schaden anrichten und das sich Spitzenfunktionäre als grüne Ökofaschisten und Unterstützer der echten Nazis in der Ukraine unkommentiert in den Systemmedien aufspielen können.
Da das Gästebuch bei A. Will, wie bei anderen Formaten wie Hart aber Fair oder der Presseclub, kaum noch Zustimmung zu den meinungsmachenden verordneten Sendeverläufen erfährt, werden Trolle benötigt. Die Aufgabe eines Trolls besteht darin, gezielte Ablenkungsmanöver zu starten und mit gezielten Provokationen andere User emotional auf zumischen. Lieske ist ein derartiger Troll und wird bei Politikparadox in der Rubrik -In eigener Sache 2- in Würdigung ihrer Persönlichkeit generell als Forentrottel geführt.
Es vergeht keine Sendung bei A. Will, wo Lieske nicht versucht ihren Hass auf Russland und Putin, auf Politiker wie Wagenknecht und Ostdeutschland, da besonders Sachsen, unterzubringen. Das besondere dabei ist, dass sie von den Moderatoren toleriert wird und ihren geistigen Müll unzensiert verbreiten darf.
Beschwerden bei der Redaktion werden ignoriert, man bekommt höchstens mal eine nichtssagende Antwort als E- Mail.
Nun wird im Blog bei Politikparadox auf diesen Zustand nach jeder Sendung aufmerksam gemacht und zensierte Kommentare als Antwort eingestellt. Ich weiß, dass der Blog von immer mehr Usern der A. Will Sendung gefunden und gelesen wird.
Darin sehe ich also auch, dass dieser Blog und die Rubrik einen politischen Aufklärungsauftrag in Angriff genommen hat und sich keinesfalls nur um die widerwärtigste Person, die ich jemals leider kennengelernt und anfangs auch vertraut habe, beschränkt.
Zum zweiten Teil des Postings
Zitat Peter Fischer: Nur wäre es mir persönlich lieber, wenn er dieselbe Energie und Präzision in neue Beiträge stecken würde.
Mir eigentlich auch. Leider musste ich jedoch wegen unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten in meiner gesellschaftlichen und politischen Tätigkeit für mich selber erst einmal zur Ruhe finden und überhaupt nachdenken, ob ich mir in meinem Alter das alles überhaupt noch antun sollte.
Ich bin aus meinen langjährigen Gesprächskreis auf eigene Wunsch ausgeschieden.
In diesem Gesprächskreis hat sich personell einiges verändert, der alte Stammtisch zu DDR Zeiten ist Geschichte. Mit neuen jüngeren Personen ändern sich auch die Verhältnisse, das ist erst einmal nicht schlechtes, deshalb ändern sich aber nicht die Ansichten, die ich jahrelang vertrete. Das heißt nicht, dass ich nur meine Meinung durchsetzen will, aber verteidige, wenn ich sie für richtig finde.
Ich habe früher zu Veranstaltungen maßgeblich zum Beispiel Busfahrten organisiert, meistens zu Veranstaltungen von den Linken oder Campact. Heute würde ich das mit den Linken um Kipping und Riexinger und auch nicht mit Campact mehr machen.
Es gab und gibt ja nun die Bewegung #unteilbar. Im Gesprächskreis war das Thema und wurde freudig begrüßt. Nur ich und noch einige andere länger im Gesprächskreis aktive Teilnehmer fanden daran kein Gefallen. Kurzum, ich stelle mich nicht mit einer Kipping, einen Riexinger, einer Roth, einer Katrin Göring Eckhardt, einer Baerbock eines Habeck, diverser SPD Funktionäre, Gewerkschaftsbosse und Vertreter diverser Organisationen in einer Reihe auf und gehe demonstrieren. Leute, die ihre fähigste Politikerin S. Wagenknecht gemobbt haben, was zu gesundheitlichen Problemen führte und letztendlich den persönlichen Rückzug eingeleitet hat, sind für mich nicht akzeptabel. Die Grünen, die Russlandsanktionen unterstützen und als politische Freiheit dreckiges Fracking Gas befürworten sind Heuchler und missbrauchen unerfahrene Jugendliche für ihre Zwecke, die sie mit Klimaschutz begründen. SPD Funktionäre, die nur auf Machterhalt aus sind und mitverantwortlich für die neoliberalen Tendenzen, wie Abbau der Daseinsfürsorge, Niedriglohnsektor, Vernichtung der GRV usw. sind und auch Kriege unterstützen, dabei für die Flüchtlingsproblematik mit allen Folgen mitverantwortlich zeichnen, sind für mich tabu. Gleiches trifft auf bestimmte Funktionäre der Gewerkschaften und andere Organisationen zu.
Machen wir uns nicht etwas vor, wenn wir die Trägheit vieler unserer Mitbürger*innen nicht sehen wollen? Wir können uns die Finger wund schreiben, egal ob in Blogs oder auf Facebook oder Twitter, es passiert nichts. Ich hatte gedacht, dass beim Fahrverbot in Stuttgart die Betroffenen die Straße blockieren und die Stadt lahmlegen. Nein der treudeutsche Michel kauft sich ein neues Auto, wenn er es sich leisten kann. Es interessiert ihn nicht, wo sein altes Auto weiter fährt. Nehmen wir aktuell die Personalie von der Leyen. Gehen die Leute auf die Straße, um gegen die Wahlverarschung aufzubegehren? Wo bleiben denn die angeblichen Demokraten von Grünen und SPD, um wirklich von der Leyen zu verhindern. Rufen sie zu Spontandemos, wie im Fall #unteilbar auf?
Ich verteidige ja nach wie vor die regenerativen Energien auf dem Sektor der Stromversorgung. Nur was zurzeit hier abgeht, mit dem Klimawandel versteht kein normaler Mensch mehr. Ich spreche ja auch bewusst nicht vom Klimawandel, sondern von Umwelt und Naturschutz. Im Moment schaden die meisten Politiker der notwendigen Umstellung auf erneuerbare Energien, mit ihren ganzen Gedöns über Co2.
Auch da diskutiere ich im Moment lieber mit Gleichgesinnten, denn der Durchschnittsbürger versteht die ganzen komplizierten technischen Voraussetzungen nicht. Für ihn kommt der Strom aus der Steckdose und er glaubt, dass der Kohlestrom und die Kernenergie die billigste Primärquelle ist. Auch da Meinungsmache vom Feinsten im Interesse der Großkonzerne. Ja nicht nachdenken über das Zauberwort Daseinsfürsorge und Dezentralisierung. Ich höre jetzt auf, werde aber bestimmt wieder posten, wenn es mir danach ist.
Glück auf
Ralf




Freitag, 12. Juli 2019

Nochmals "Rackete" und "Sea-Watch 3"







Wer sich den Panorama - Bericht über die „Sea-Watch 3“– wie von Frau Reschke gewünscht – genau angesehen hat, konnte sehr klar erkennen, worum es bei dieser „Rettungsaktion“ am Ende primär ging. Es standen nicht die Schiffbrüchigen und ihre Rettung im Mittelpunkt, sondern der Kampf „links“ gegen „rechts“, „gut“ gegen „böse“, „Rackete gegen Salvini“. Und auch nur so werden HeldInnen und VerliererInnen geboren. Angeblich im Streit und Kampf um Humanität. Wenn am 2. ten Tage der „Rettungsaktion“ bereits klar war, dass Italien durch Salvini die Einfahrt und das anlegen an der italienischen Küste und Häfen verweigert, weshalb machte sich dann die Kapitänin nicht sofort auf den Weg in einen deutschen Hafen?! Wozu war eigentlich ein Kamerateam von Panorama an Bord?
Um was genau zu dokumentieren?! Die „Geburt einer Heldin“, oder die Rettung von Schiffbrüchigen, denen sie an Bord auch noch Platz wegnahmen?!
Kein humaner Lebensretter käme auf den Gedanken, dass wenn er an einem Badesee einen Ertrinkenden rettet, zuvor ein Kamerateam zu verständigen und im Wasser mit dem Geretteten einen tagelangen Streit und Kampf mit den am Ufer befindlichen Badegästen zu führen, an welcher Stelle des Ufers er an Land könne und dürfe?! Niemand käme wohl auf die Idee, einen derartigen Rettungsversuch als human und heldenhaft zu bezeichnen!
Ein derartiges „schwarz-weiß Denken“ ist mir zu einfach und dient nur der Instrumentalisierung jeweiliger Meinungen.
Weshalb sind die Kamerateams nicht da vor Ort, wo die Fluchtursachen ihren Anfang haben?! Wieso zerren sie nicht immer wieder die politischen Entscheidungsträger vor die Kameras und bohren nach, weshalb diese nichts, bzw. viel zu wenig gegen die Fluchtursachen unternehmen?!
Gibt es da keine „HeldInnen“ und „StreiterInnen, KämpferInnen“ für das Humane, für das Lebensrecht ins Bild zu rücken?!