Der Beweis für meine bereits Anfang
März getroffene Aussage, dass nicht das Virus das Problem ist,
sondern der Umgang mit selbigem, das „Krisenmanagement“ kommen
immer häufiger zu Tage.
Nicht diejenigen, welche die
wissenschaftlichen und politischen Entscheidungen und Maßnahmen
hinterfragen sind die Schwurbler und Querdenker, sondern man muss
schon sehr quer denken und schwurbeln, um die Argumentationen der
Entscheidungsträger als logisch akzeptieren zu können.
Dass die getroffenen Entscheidungen,
Maßnahmen und gesetzlichen Vorgaben weder zielgerichtet, noch
erfolgreich waren, zeigte sich bereits beim ersten Lockdown. So
fielen die Infektionszahlen bereits, ehe der Lockdown in Kraft trat.
Bereits hier zeigte sich, dass das Virus ein „Eigenleben“ besaß
und sich weder um wissenschaftliche, noch politische Erkenntnisse
kümmerte. Sondern vielmehr um jahreszeitliche und wetterbedingte
äußere Umstände. Dies ließ und lässt sich auch weltweit
beobachten.
Auch der aktuelle Lockdown ligth zeigt
nicht den gewünschten Effekt und Erfolg. Im Gegenteil, die
Infektionszahlen steigen, wie auch die Zahl der schwereren
Erkrankungen, als auch die Todesfälle.
Aber auch dies konnte und kann man in
all den vorherigen Jahren, insbesondere in den KW 48 - 52 mit
steigenden Zahlen genauso jahreszeitlich und wetterbedingt verfolgen
und erkennen. Einfach mal in die Statistiken des Bundesamtes
schauen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html
So und nun höre ich
gestern von Matthias Fornoff in der Sendung ab ca. Min. 40: „ ich
glaube in der ganzen Krise bisher sind 10 Menschen unter 20 Jahren in
Deutschland gestorben, bei 7 ist noch nicht mal klar, dass es Covid
19
war“!
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/erst-lockdown-dann-impfung-kommen-wir-so-durch-den-winter-10-dezember-2020-100.html
Damit
bin ich bei Statistiken, Umfragen, Deutungen und Auslegungen.
Kurz davor war das
Politbarometer zu sehen. Zwei Bilder daraus zeigen (angeblich), dass
eine ganz große Mehrheit der Bevölkerung noch härtere Maßnahmen
will und fordert.

Wenn dies so ist, wie es sich darstellt frage
ich mich, was genau hindert die Mehrheit daran, diese Maßnahmen der
Kontaktbeschränkung in Eigenverantwortung umzusetzen?!Andererseits
geben die Statistiken derzeit Auskunft darüber, dass die Wirtschaft
ganz erheblich eingebrochen ist und durch die Regierungsmaßnahmen
entsprechende Unterstützung bekommt.Wenn die Wirtschaft dermaßen
eingebrochen ist, dann liegt es doch wohl daran, dass sich die
Mehrheit der Bevölkerung die Maßnahmen befolgt und sich
Selbstbeschränkung auferlegt hat und genau dies umgesetzt hat, was
gefordert wurde und wird?!Mit dem Lockdown ligth sollte doch
erreicht werden, dass wenn sich ca. 70 % der Kontakte reduzieren
ließen, man das Infektionsgeschehen und die Fallzahlen nach unten
bringen, die Welle also gebrochen würde, das Virus wieder
kontrollierbar wäre?! Dies wäre doch genau der Fall gewesen, wenn
sich die sich so äußernde Mehrheit selbst verpflichtend daran
gehalten hätte?!
Glaubt man also den Umfragen und Statistiken,
dann wurde doch genau das umgesetzt, was gefordert wurde?! Ohne
allerdings den Erfolg nachzuweisen, der mit den geforderten Maßnahmen
verkündet und verheißen wurde!
Oder ist es dann so, dass die
Befragten das, was sie fordern nur von allen Anderen erwarten?! Sich
selbst aber gar nicht daran halten und die Fragen vielleicht sogar an
einem Glühweinstand, in Einkaufsmeilen oder an Weihnachtsmärkten
beantworteten?!
Dann sind aber sie die „Lügner“ und
unsolidarisch, etwa gar Schwurbler und „Querdenker“ und nicht
diejenigen, die all dies kritisch hinterfragen! Ohne dass diese die
Krankheiten und Viren verleugnen, die immer schon zum Dasein
gehörten.
So aber werden Unterstellungen und Mutmaßungen
geäußert um Schuldige dafür zu finden, dass nicht eingetroffen
ist, was man, wissenschaftlich und politisch untermauert vollmundig
verkündet hat. So sind jetzt diejenigen die Schuldigen, die Feiern
veranstalten, die sich an Glühweinständen treffen, die
Weihnachtsshopping machen, die ihre Angehörigen besuchen usw.
usf.!
Ja und da ist dann noch dieser Boris Palmer, der
„Shitstorm“ gewohnt scheinbar andere Prioritäten bei der
Bewältigung dieser Krise setzte. Den man jetzt als lohnendes
Beispiel lobt?!
Was genau hat der nun anderes vorgefunden, als
eben dieses Virus und vor allem was hat er anders gemacht?!
Er
hat gezeigt, dass wie ich eben bereits Anfang März sagte, nicht das
Virus das Problem ist, sondern der Umgang damit.
Womit sich
mein Gedankenkreis wieder schließt und ich zu dem Schluss komme(n
muss), dass selbst der Irrsinn eine eigene Logik zu besitzen
scheint.
Denn all das, was „man“ in bisher vielen Monaten
erkannt zu haben glaubt, in Maßnahmen umgesetzt und per
Gesetzesänderung durchgesetzt hat, hat letztlich bis dato nicht den
Erfolg gezeigt, den „man“ aufgrund der getroffenen Maßnahmen als
logisch erwartete.
Aber jetzt kommt ja die Impfung als Lösung.
Deren Erfolg allerdings wiederum davon abhängig ist, wie viele
Menschen sich impfen lassen und als Lösung des Problems glauben. Und
so warte ich auf die nächsten Umfragen, Statistiken und Erklärungen,
weshalb sich auch dadurch nicht der erhoffte und verheißene Erfolg
einstellte, einstellen konnte?!