Freitag, 20. Juli 2018

Geschichte wiederholt sich; leider!


https://www.youtube.com/watch?v=2jM1V2OoJLI&feature=shareAusschnitt aus Harodim - Nichts als die Wahrheit?


Und die tragische und leidvolle (Menschheits)Geschichte wiederholt sich doch, weil es zu keinem Sinnes- und damit Systemwandel als neue Ursache für neue und damit andere (Aus)Wirkungen in der Folge kommt.

Seit Anbeginn der Menschheit ist der Mensch auf (Völker)Wanderung und der Flucht an jene Orte, an denen er besser (über)leben konnte und kann. Seit Menschengedenken gab und gibt es aufgehende Kulturen, deren Werte, Wissen und Wohlstand. Aber genauso gingen diese zum Teil hochstehenden Kulturen auch wieder unter. Zum Teil durch äußerliche Einwirkungen. Zu einem ganz großen Teil aber durch die Menschen und ihr Verhalten, auch durch die Wahl ihrer „Führer, Leiter und Herrscher (den blinden Blindenleitern?!) selbst.

Die eigentlichen Wanderbewegungen und Fluchtursachen als Anlass, dass Menschen ihr Land verlassen, nämlich Not, Leid, Elend, Kriegen untereinander, bis hin zum Tod haben sich doch seit Jahrtausenden nicht ge- und verändert. Damit logischerweise auch nicht die (Aus)Wirkungen. Was sich ge- und verändert hat ist die Quantität, sowohl die Zunahme der Weltbevölkerung, als auch die damit verbundenen Auswirkungen.

Im gleichen Zeitraum hat sich allerdings auch die Quantität des Kapitals und des „Eigentums“ entsprechend vermehrt. Die eigentliche Ursache Geld als Zahlungsmittel jedoch nicht. Genauso wenig wie „Grund und Boden“, die Ressourcen der Erde nicht. Aber eben die (Aus)Wirkungen.

Auch in der Quantität vermehrt haben sich bilaterale und multilaterale Verhandlungen und Verträge.

Die eigentliche Ursache hierfür jedoch blieb ebenfalls unverändert. Nämlich bessere Beziehungen zwischen den Nationen zu erreichen. Mehr Menschlichkeit und Wohlstand für ALLE.

Die Gesetze und Rechtsauslegungen haben an Quantität zugenommen. Nicht aber die Ursache derselben. Nämlich für mehr Recht und Gerechtigkeit zu sorgen?!

Es haben auch die materiellen, als auch finanziellen Hilfen, die Spenden, die Tafeln, die freiwilligen Helfer an Quantität erheblich zugenommen. Alles mit demselben Sinn und Zweck, derselben Ursache, nämlich die Not und das Leid zu verringern und bestenfalls all die Hilfen überflüssig zu machen.
Die (Aus)Wirkungen jedoch haben ebenfalls an Quantität zugenommen. Es gab noch nie so viele Bittsteller, Hilfsbedürftige und Notleidende. Die „Kunden“ an den Tafeln stehen in immer größeren Warteschlagen (gerade wieder mit den eigenen Augen sehen müssen).

Wie auch Ehrungen, Preise und Anerkennungen haben an Quantität zugenommen haben. Die Ursache hierfür aber nicht. Nämlich die Erfolge und Erfolgreichen auszuzeichnen?! Denn die angestrebten Erfolge greifen letztlich nicht.



Wenn sich dann aber die tragische und leidvolle (Menschheits)Geschichte dennoch ständig wiederholt, dann muss man sich doch endlich mal die Frage stellen, wie ist dies möglich?! Es müsste dann doch längst das ein oder andere Ziel erfolgreich umgesetzt worden sein?!

Wenn sich also die eigentlichen Ursachen, der Sinn und Zweck im Bezug auf das Menschsein, die Menschlichkeit bis dato nicht ge- und verändert haben, aber die entsprechenden (Aus)Wirkungen ausblieben, bzw. konträr zur Ursache ausfallen, dann müsste man doch endlich mal die Frage danach stellen, woran es liegt und weshalb sich ständig die (Aus)Wirkungen und damit die tragische und leidvolle Menschheitsgeschichte wiederholt?! Wenn die Ursache in allen Bereichen doch eigentlich die Befriedung, die Linderung von Not, Leid und Elend waren und sind?!

Wenn Blinde Blinde leiten, dann fallen wohl alle in die Grube! Und genau deshalb wiederholt sich eben auch die (Menschheits)Geschichte. Vielleicht muss man nur sehend werden, um keinen Blindenleiter zu benötigen?!


Solange man „uns“ aber die (Aus)Wirkung als Ursache, welche ständiger Korrekturen bedarf verkauft und man nicht merkt, dass „wir“ seit Menschengedenken belogen und betrogen werden, solange kann und wird sich die (Menschheits)Geschichte nicht zum positiven ändern können, sondern eben leidvoll und tragisch wiederholen.


Montag, 16. Juli 2018

"Realität ungeschminkt..."

Mein Posting zum Thema:Realität ungeschminkt aus meiner Sicht
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
heute poste ich aus zwei Gründen.
Auf den o. g. Blogs regte der User Hans Hubert Wolf eine Diskussion an.
Er postete: Trotz Sommerpause, Fußball WM , Scharmützel bei Politikparadox zur „Kissenoma“, möchte ich u. Umständen mal eine Diskussion eröffnen, die ich hier und bei Politikparadox in der Rubrik Diskussionen einstelle.
Das politische Leben geht ja weiter.


Nachdem ich vom Gesprächskreis die Rückmeldung über das letzte Treffen im Bürgertreff erhalten habe und dieses ja recht aggressiv war, melde ich mich und poste Realität ungeschminkt aus meiner Sicht.
Der Bürgertreff zur Information, findet in Leipzig in einem Gebiet, wo eher Niedriglohn, Hartz IV und sozial Benachteiligte, besonders Rentner, die jetzt verstärkt ihre Lebensbiografie nach dem Beitritt auf dem Rentenbescheid erleben, statt. Sie gehören zum Klientel der Armutsrentner, allerdings gesamtdeutsch zu sehen.
Etwa 8,6 Millionen Rentner erhielten Ende 2016 eine Altersrente von weniger als 800 Euro monatlich. Das entspricht einem Anteil von 48 Prozent aller Rentner. 62 Prozent der Renten liegen demnach unter 1.000 Euro.


Es wird zusehends schwieriger über Ursachen mit Mitmenschen zu sprechen, deshalb verzichte ich im Moment auch an solchen Treffs teilzunehmen. Mir fehlt aus verschiedenen Gründen ganz einfach die Kraft eine derartige Belastung vor Ort auszuhalten und deshalb poste ich zurzeit nur noch oder diskutiere im Kreis von Menschen, die ganz einfach in der Lage sind Ursachen und Wirkung zu erkennen.


Im Moment bestimmt die Flüchtlingsproblematik das gesellschaftliche Zusammenleben.
Da möchte ich ansetzen.

Das Flüchtlingsproblem, stellt in der Behandlung der verantwortlichen Politiker ein noch viel größeres Versagen da, wie damals mit der Europa und Euro-Rettungs-Politik.
Es gibt keine offene Diskussion. Es gibt Inkompetenz, Dummheit, Leichtfertigkeit und vor allen Feigheit vor den Problemen, um diese wirklich anzugehen und zu beseitigen.
Wir erleben eine Entweder-oder-Haltung, besser gesagt Schwarz – Weiß Denken.
Dazu tragen die Medien mit bei und deshalb gibt es auch keine vernünftigen Lösungen, da die Medien auch nicht zur Versachlichung der Debatten beitragen oder dürfen.
Zur Flüchtlingsproblematik gehört als Erstes die Tatsachenfeststellung.
Wie würden wir uns, selbst als Hartz IV Bezieher verhalten, wenn wir in der gleichen Lage wären, wie ein Großteil der Flüchtlinge?
Diese Menschen kommen aus für uns nicht vorstellbaren ökonomischen, politischen und menschlichen Verhältnissen. Streng genommen wäre für sie noch der Tod im eigenen Land eine Lösung oder eben das Risiko der Flucht.
Die Masse der Flüchtlinge flieht vor unerträglichen Lebensumständen und nicht wegen unserer Hartz IV Sätze.
Wer sich mit den Gründen der Flüchtlinge auseinandersetzt, kann es nachempfinden. Es wird kein Zaun der Welt geben, die die Flucht vor Not und Elend, Hoffnungslosigkeit aufhalten wird. Diese Menschen haben nichts mehr zu verlieren.
Was erleben wir aber in den Medien und durch unsere Politiker, egal ob in der Regierung oder in der Opposition? Sie spielen unsere Menschen gegen die Flüchtlinge aus und stellen berechtigte Ängste unserer Menschen in den Vordergrund. Natürlich spüren die Menschen die Belastungen, die auf allen Gebieten dieser Flüchtlingspolitik auf sie zukommen.
Nur müssen deutlich die Verantwortlichen benannt und wahre Ursachen genannt werden.
Ob das nun die Gutmenschen in ihren Elfenbeintürmen wollen oder nicht ist noch sekundär, kann sich ganz schnell ändern.
Wir haben sichtbar in Deutschland eine sich ständig vergrößernde explosive Gemengelage, besonders zunehmend bei den Unterprivilegierten.
Wer nicht verstehen will, dass genau diese Menschen nun auch noch Angst vor dieser Asylpolitik haben, weil sie die Auswirkungen des an die Wand gedrückt werden befürchten und teilweise schon im täglichen Leben erleben, wird in den Elfenbeintürmen ein böses Erwachen erleben.
Wer klärt diese Menschen auf, dass egal welches Parteienspektrum sie angeblich vertritt, in Wirklichkeit diese
s eine skrupellose Bereicherung-politik- für ihre Klientel betreiben? Eine bekannte Politik nun nur noch ergänzt durch die Flüchtlinge als zusätzliche Leidtragende.
Die Kriege, Hunger und Klimakatastrophen, Wassermangel, Terror, Gewalt, politische Gewaltherrschaft auch Korruption, werden auch durch deutsche Regierungen und Opposition unterstützt und nicht verhindert.
Schuld sind mit Sicherheit nicht die Unterprivilegierten oder die Flüchtlinge.
Wenn man aber diesen Gutmenschen und Alternativlosen, etwas über erforderliche Belastungsgrenzen für die einheimische Bevölkerung erzählt, ist man sofort ein linker oder rechter Nationalist.
Zurzeit wird uns ein Entweder-oder Szenarium geboten, in Wirklichkeit eher eine Flickschusterei.
Es werden soziale und soziologische Bedenken einfach nicht zur Kenntnis genommen. Es werden soziale gewachsene Gemeinschaften im sozialen Bereich, sowohl im materiellen aber im weitesten Sinne im soziokulturellen Bereich als rechtes Gedankengut abgekanzelt.
Es wird nicht zur Kenntnis genommen, dass ein dramatischer Zustrom von Menschen aus anderen Kulturkreisen, anderen Religionen und sozialen Gefügen ganz sicher Konfliktpotential erzeugt.
Wer die Flüchtlinge nach dem Krieg mit den heutigen vergleicht und beteuert es damals auch geschafft zu haben, verkennt die Tatsache, dass es auch Anpassungsprobleme menschlicher Art gab. Ein weiterer Fakt war, dass es damals Politiker gab, egal ob in Ost oder Westdeutschland, die sich dem Volk verpflichtet sahen. Heute können diese Politiker nicht mal genügend Sozialwohnungen bauen lassen. Heute vertreten die Regenten einen Neoliberalismus als staatliche Kapilalistenreligion.
Wer o. g. Probleme mit Fremdenfeindlichkeit bezeichnet, lebt in seiner eigenen Parallelwelt. Warum werden Flüchtlinge nicht in den Gebietskörperschaften angesiedelt, die eben den Etablierten, egal welche Farbe sie vertreten, vorbehalten sind?

Ich weiß, dass ich mit meinen abschließenden Bemerkungen mir nicht nur Freunde mache.

Ein großer Teil der Aussagen von Politikern und Bürgern, die im massenhaften Zustrom
nur Bereicherung sehen, sind für mich blauäugig.
Integration im tragfähigen Miteinander muss berechenbar bleiben und nicht Belastungsgrenzen überschreiten. Die Veränderungen dürfen die deutsche Nationalkultur in Größenordnungen nicht überschreiten. Gerade die Unterprivilegierten und große Teile der Mittelschicht dürfen nicht
den Eindruck gewinnen, sowohl perspektivisch aber schon jetzt, dass nur sie die Lasten zu tragen haben. Ich erwarte von einer deutschen Regierung erst mal Empathie für die Nöte im eigenen Land, wie beispielhaft gegenüber Millionen Hartz IV geschädigter Kinder.
Ich habe Verständnis für die Bürger im Bürgertreff. Nur das bedauerliche ist, dass sie nicht die wahren Schuldigen an ihrer Lage erkennen, sondern die ebenfalls zu bedauernden Flüchtlinge. Es passt immer wieder in die Schablone Ost gegen West, Jung gegen Alt und nun kommen eben die Flüchtlinge dazu.
Man muss es immer wieder, wenn man eben die Kraft hat, auch bei solchen Veranstaltungen auf Ursachen und Wirkung eingehen.
Diese Menschen müssen erkennen, das die Blauäugigkeit von den Bürgern aus feineren Gebietskörperschaften, egal welches Parteibuch sie haben, ihre Probleme nicht lösen werden. Sie leben und verteidigen ihre Privilegien in einem staatlich-neoliberalen Schonraum.und merken die Belastungen und sämtliche Nebenerscheinungen der verfehlten Flüchtlingspolitik nicht.
Das „helle“ Deutschland wird von dieser Politikerkaste systematisch an die Wand gefahren.
Wir dürfen uns nicht vor grölenden Nazis verstecken.
Wir müssen reden und dazu müssen die Probleme ungeschminkt der Realität geschuldet angesprochen werden.

Es gibt reale Schwierigkeiten. Es muss politische, organisatorische und materielle.
Überlegungen geben, wenn Menschen in dieser Masse und in diesem Tempo
in bestehende soziale, politische, religiöse, kulturelle Gemeinschaften aufgenommen werden sollen.
Die Überlegungen müssen zum Ziel haben keine explosiven Prozesse zu erzeugen

Es gibt das unabdingbare Recht auf Asyl, aber auch das Recht einer staatlichen Gemeinschaft, Grenzen
zu sichern, auch Zuzug zu begrenzen und sogar ab einem bestimmten Punkt zu verweigern. Das zuzugeben und offen zu diskutieren gehört zur unumgänglichen Ehrlichkeit von Politikern. Wer hier nichts tut, führt eine elende, explosive Gemengelage herbei. Integration ist nicht totale Anpassung, denn.
auch die Flüchtlinge von 1945 trugen ihre alte Heimat ein Leben lang im Herzen. Es bedeutet dennoch, Spielregeln des aufnehmenden Landes zu respektieren. Dazu gehört auch das Verbot der Vermummung von Frauen, auch die Weigerung, Töchter am Sportunterricht teilnehmen zu lassen. Vielehen, Kinderehen sind absolut nicht zu tolerieren. Deutscher Recht ist verbindlich und Parallelgesellschaften werden nicht geduldet.
Die Bekämpfung bestimmter Formen des Zusammenlebens zwischen Frauen und Männer, werden durch die Gleichberechtigung der Geschlechter ersetzt, dazu gehören auch gleichgeschlechtliche Lebensformen.
Deutsch ist die Umgangssprache, sowohl für Männer aber auch für Frauen.
Im Moment sind das die Probleme, die Zusammenleben bei ihrer Nichtbeachtung unmöglich machen.
Zu den Belastungsgrenzen gehört vor allen als Grundvoraussetzung die Einhaltung,dass im Versorgungsbereich Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Freizeit und Kultur klare materielle und organisatorische Vorgaben gemacht werden müssen und realistisch eingehalten werden können.
Diese entscheidenden Voraussetzungen bestimmen die machbaren Zuwanderungszahlen.
Das bedeutet, die Belastungsgrenzen sind für den Staat und für die Bevölkerung das Maß der Dinge im Bezug für die eigene Bevölkerung.
Letztendlich bleibt die Ursachenbeseitigung vor Ort das Gebot der Stunde.
Da kann ich wieder Oscar Lafontaine zustimmen, siehe
https://www.facebook.com/oskarlafontaine/photos/a.198567656871376.47953.188971457830996/1864961676898624/?type=3&theater
Es ist für alle Demokraten geboten, über diese Problematik eine
offene Diskussion zu führen. Im Moment sehe ich verheerende Folgen für
Deutschland und Europa zukommen.
Glück auf
Ralf

Montag, 25. Juni 2018

Unruhiger Sommer 2018

Mein Posting zum Thema:Unruhiger Sommer 2018
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
eigentlich wollte ich eine Pause einlegen und den Sommer auf dem Gartengrundstück frei vom politischen Geschehen genießen.
Es kommt aber manchmal anders, als man denkt. Deshalb schreibe ich nun diesen Kommentar auf Bitte des Gesprächskreises zu aktuellen Ereignissen aus meiner Sicht.
Im Moment sind ja zwei Themen in Deutschland besonders im Fokus, einmal die laufende WM im Fußball und zum Anderen die Causa Merkel. Diesbezüglich möchte ich mich äußern und beginne mit der Fußball WM in Russland.
Heute sind ja sportliche Großereignisse und Politik nicht mehr zu trennen.
Die Frage ist nur, wie werden sie von Politikern und der eigentlichen vierten Gewalt den Journalismus interpretiert. Besonders das öffentliche rechtliche Fernsehen müsste in puncto neutraler ausgeglichener Berichterstattung eine Vorbildrolle einnehmen. Nur das machen ARD und ZDF nicht.
Beide Sendeanstalten mutieren immer mehr in Richtung Staatsfunk.
Bei Printmedien und deren online Portalen, weise ich ausdrücklich auf die Eigentumsverhältnisse hin.
Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Dazu lohnt es sich „Die Anstalt“ vom 22.5. 2018
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-22-mai-2018-100.html
sich zum Verständnis anzuschauen.
Fußball WM in Russland
Normalerweise ist es müßig über gewisse Politiker und Journalisten im Bezug zur WM in Russland zu schreiben. Leider ist es aber so, dass aus den verschiedenen persönlichen Gründen vieler unserer Mitbürger sich nicht umfangreich und unabhängig über Zusammenhänge zur WM in Russland informieren können oder wollen. Sie begrenzen ihre Informationen auf die oben erwähnten Medien.
Diese wiederum nutzen ihre vermeintliche Vormachtstellung aus und verbreiten eben die gewünschten Informationen über Russland und Putin, egal wie der Wahrheitsgehalt ist.
Ich möchte es nur an den selbsternannten Investigativ-Journalisten Seppelt von der ARD als ein Beispiel aufzeigen.
Seppelt der nachweislich in Sachen Staatsdoping in Russland zurückrudern musste, siehe dazu die Entscheidungen des Internationalen Sportgerichtshof CAS , darf immer weiter in der ARD seine Behauptungen verbreiten, nun sogar gegen die Fußballnationalmannschaft Russlands. Angeblich soll es auch da auch Doping gegeben haben. Die FIFA ist da anderer Meinung, aber das interessiert einen Seppelt und die ARD natürlich nicht.
Nun hat ja Russland überraschend die Gruppenphase der WM souverän überstanden und steht im Achtelfinale. Das passt natürlich überhaupt nicht in das Russlandbild von Seppelt und Co..
Es war natürlich falsch von Russland Seppelt das Visum für Russland zur WM zu entziehen und ihn auf die gleiche Stufe mit einer Rebeca Harms und Marie Luise Beck, Frontfrauen der Grünen und Sympathisantinnen mit dem Faschisten auf dem Maidan in der Ukraine, zu stellen, dadurch konnte er in die „Opferrolle“schlüpfen.
Er fürchtet nun, nachdem er nun doch ein Visum erhalten hat, um seine persönliche Sicherheit in Russland. Auch das darf er unwidersprochen bei Maischberger in der Sendung kundtun. Warum fragt eine Maischberger nicht nach, ob es noch andere Gründe geben könnte?
Schließlich sollte er in Russland über die Rolle von Rodtschenkow als Zeuge befragt werden. Rodtschenkow war derjenige, der den Start vieler russischer Athleten verhindert hat, vom Staatsdoping berichtete und später seine Aussagen widerrufen hat. Dieser Rodtschenkow war der Kronzeuge von Seppelt in der Staatsdopingaffäre Russlands, sollte man mal bedenken.
Für diese Leistung erhielt Seppelt das Bundesverdienstkreuz!
Ich bin ja bekennender Fußballanhänger, allerdings im Laufe der Jahre nicht mehr so euphorisch, eher kritisch.
Trotzdem freue ich mich über die Begeisterung, den Nationalstolz der gerade jetzt wieder bei allen Nationen sichtbar wird. Es ist eine Freude junge Frauen aus dem Iran, aus Marokko, aus Tunesien, sogar aus Saudi-Arabien zu sehen, Ich will damit sagen, dass gerade auch der Weltfußball völkerverbindend bleibt und Diskriminierungen gerade gegenüber Frauen nicht zulässt.

Hoffentlich auch ein Fingerzeig für Katar, Austragungsort der nächsten WM.
Wieder typisch für deutsche Journalisten, die Beurteilung der deutschen Nationalmannschaft im Zusammenhang mit Russland.
Da wird sogar in der Welt https://www.rubikon.news/artikel/das-wm-foul
das Bildungsorgan für Volksverblödung noch übertroffen.
Vom fußballerischen Eindruck her sehe ich persönlich es so:
Deutschland ist in letzter Sekunde in dieser WM angekommen. Die schlechte Nachricht, nicht mehr. Die gute Nachricht, auch nicht weniger.
Ich orientiere mich an den Fakten: Viel hat gegen den 24. der Weltrangliste Schweden nicht gefehlt und Deutschland wäre so gut wie ausgeschieden.
Was wäre, wenn passiert? Ohne weiteres hätte es Foulelfmeter für die Schweden nach 12 Minuten geben können/ müssen und sogar die rote Karte für Boateng wäre möglich gewesen. Wie wäre das Spiel dann verlaufen?
Auch werde ich den Eindruck nicht los, die Herren Weltmeister, also die vom letzten mal, sind mehr damit beschäftigt, dünnhäutig und uneinsichtig auf Kritik zu reagieren, statt die angebotenen Leistungen zu hinterfragen.
Typisch deutsch die Stichelei von Bierhof und der mehr als peinliche Jubel von DFB Mitarbeitern nach Spielschluss vor der schwedischen Bank.
Sportlich war das nicht. Da haben sich im politisch brisanten Duell Marokko gegen Iran Funktionäre souveräner verhalten.

Merkel Dämmerung?
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, wenn es um die Causa Merkel im Moment geht. Es ist ein Hauen und Stechen, gegen eine einzelne Person zu verzeichnen, dass ich nicht so nachvollziehen kann. Hängt vermutlich mit meiner Vergangenheit als Bürger der DDR zusammen.
Wenn man die Beurteilung nur auf das Dilemma innerhalb der EU und die Flüchtlingsproblematik beschränkt und nun Merkel als Allein schuldige sieht, kann ich nicht folgen.
Es ist doch ohne Zweifel so, dass Merkel zu den Hauptpersonen zählt, welche die momentane nicht lösbare Lage maßgeblich mitgestaltet hat, aber doch nicht als Alleinperson.

Wer spricht denn die wirklichen Ursachen der Flüchtlingspolitik an?
Es sind nur noch wenige Politiker von den etablierten Parteien und ich betone immer wieder, auch eine AfD wird in ihrer stockkonservativen Auffassung, vor allen auf wirtschaftlichen aber auch militärischen Gebiet nie die Lösung der desaströsen Flüchtlingslage sein.
Es sind doch nicht nur die Kriege, die aus geostrategischen Gründen geführt werden, sondern die Ausbeutung der Flüchtlingsländer allgemein.
Nicht nur Merkel, sondern alle EU Länder erpressen Afrika. Hoch subventionierte landwirtschaftliche Erzeugnisse müssen diese Länder von der EU abnehmen, sonst verweigert die EU die Abnahme von Waren aus diesen Ländern, auch das ist Handelskrieg, allerdings in ausbeuterischen Sinne im Vergleich mit dem VSA.
Die Landwirtschaft dort hat keine Überlebenschancen, sie wurde zerstört.
Und wenn diese Menschen nach Europa flüchten, werden sie zynisch Wirtschaftsflüchtlinge von der AfD genannt. Wer fischt die Küstengebiete dort leer? Die veralteten Fischerboote der einheimischen Bevölkerung mit Sicherheit nicht, sondern die Flotten der EU Trawler.
Natürlich sind ein Hauptfaktor immer noch die Kriege in dieser Region und deshalb brauchen wir uns nicht zu wundern, dass eben Flüchtlinge gibt. Allerdings eben vorrangig junge Männer und nicht kranke, bedürftige, finanzschwache Menschen.
Auch Merkel hat den Kürzungen für die Flüchtlingslager zugestimmt, aber wiederum nicht nur sie.
Auch hat Merkel nicht die alleinige Verantwortung für Waffenlieferungen, auch das sollte man nicht vergessen.
Für mich ist Merkel keinesfalls human. Sie beweist das gerade jetzt eindeutig, wie sie mit aller Macht ihren Sessel verteidigt, um ihren Fehler von 2015 vergessen zu machen. Merkel führt einen verzweifelten Kampf innerhalb Deutschlands, aber vor allen in der EU. Dort steht sie doch auf verlorenen Posten. Eine Farce das Treffen am 24.6. in Brüssel, wo erst mal nur 16 von 28 EU Staaten teilgenommen haben.
Für die anderen EU Staaten ist es doch ein gefundenes Fressen sich endlich an Deutschland zu rächen für die dominante Politik Deutschlands innerhalb der EU.
Damit kaschiert man eigene Fehler und freut sich über die Selbstzerfleischung der Politiker in Deutschland, die nun immer mehr zu Merkel auf Distanz gehen und versuchen ihren eigenen A…. zu retten.
Ich bin oft mit Peter Haisenko einer Meinung. Nur diesmal muss ich ihn widersprechen. Siehe dazu sein Kommentar unter.
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/wenn-seehofer-merkel-wegschafft-hat-das-fdj-maedel-gewonnen/
Es ist doch wirklich zu einfach Merkel als das FDJ Mädel mit hohem geschulten ML(Marxismus-Leninismus) nun als Alleinschuldige zu bezeichnen.
Ich kenne zwar nicht den ML Unterricht, den Merkel hatte, aber den eigenen und denen vieler DDR-Bürger. Man sollte ML Unterricht, nicht das direkte Studium ML, nicht so ernst nehmen, war er nämlich nicht.
Man kann von Richtlinienkompetenz sprechen oder auch vom „Wegbeisen“ unliebsamer Parteigenossen, aber keinesfalls von Alleinschuld Merkels.
Es ist doch in der BRD überhaupt kein Unterschied für mich gegenüber der DDR zu erkennen. Die meisten „Wegbegleiter“ singen immer das aktuell gewünschte Lied, unabhängig vom Gesellschaftssystem. Von wie viel Speichellecker und Enddarmbewohnern ist denn Merkel umgeben?
Wer hat sich denn ernsthaft gegen Merkel konsequent erhoben? Mir fallen da wenige ein, außer Wolfgang Bossbach. Wer hat denn freiwillig aufgegeben, um in der Wirtschaft systemrelevant gut dotierte Posten zu erhaschen?
Nun wird Merkel Sozialdemokratisierung vorgeworfen. Sollte das die ursprüngliche Sozialdemokratie betreffen, wäre es eine unzulässige Definition.
Richtig ist, dass Merkel es verstanden hat in anderen Gewässern zu fischen.
Was unterscheidet denn aber heute die SPD, die Grünen, die FDP und Teile der Linken von der neoliberalen Ausrichtung der Unionsparteien? Wieder spreche ich nicht von der AfD, denn diese ist im Grundansatz noch viel neoliberaler als die von mir genannten Parteien. Die AfD lebt von den Schwächen der etablierten Parteien in Regierungsverantwortung und wäre eine Katastrophe für die Klientel, zu der ich gehöre.
Nun stimme ich Peter Haisenko wieder zu, wenn er sich zu Neuwahlen äußert.
Nur Staatsstreich, kann ich nur äußerst skeptisch sehen.
Hatten wir in Deutschland mit der Machtübernahme der Nazis nicht eine Art Staatsstreich? Was daraus geworden ist, daran erinnert sich meine Generation, besonders in Ostdeutschland immer noch mit sehr schlechten Erinnerungen.
Ich bin auch dafür, dass Merkels Zeit vorbei ist, aber nicht nur ihre, auch in den anderen Parteien.
Wir brauchen für Deutschland ein anderes Wahlsystem als Vorstufe einer echten Demokratie, das heißt weg von der repräsentativen Demokratie und ohne jeglichen Fraktionszwang.
Wir brauchen eine echte Ursachenbeseitigung der Flüchtlingsursachen und müssen die Lebensbedingungen für die dort lebenden Menschen ermöglichen unter dem Gesichtspunkt eines würdigen Lebens. Gesellschaftliche Veränderungen, besonders die Religiösen, müssen vor Ort erfolgen.
Einen ersten Schritt zeigt der Entwicklungsminister G. Müller von der CSU.
Zehn Milliarden Euro pro Jahr würde es laut Bundes-Entwicklungsministers Gerd Müller (CSU) kosten, um den Hunger auf der Welt zu besiegen und niemanden mehr in ein seeuntaugliches Boot in Richtung Europa steigen zu lassen. https://www.daserste.de/information/
politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gerd-mueller-116.html
Zehn Milliarden Euro – ein Klacks im Vergleich zu dem, was Berlin und die EU zur „Rettung“ in Schieflage geratener Banken oder gar des Euros auf dem Tisch gelegt haben.
Und ein Klacks auch im Vergleich zu dem, was allein Deutschland jährlich für die Alimentierung der „Flüchtlinge“ ausgibt. Die Preisfrage lautet also: Wenn die Kanzlerin die Berechnungen ihres eigenen Entwicklungshilfe-Ministers in den Wind schlägt, der zu Folge zehn Milliarden Euro ausreichen, um den Flüchtlingsstrom zum Versiegen zu bringen und stattdessen dem Steuerzahler jährlich die fünffache Summe aus der Tasche zieht, um rechtswidrig die von ihr selbst als „illegale Zuwanderung“ bezeichnete Migration am Laufen zu halten, dann kann sie sich unmöglich auf humanitäre Gründe herausreden.
Ulli Gellermann
ist Blogger und betreibt das Portal http://www.rationalgalerie.de/home/sueddeutsche-prozess-verloren.html
Ulli Gellermann hat einen Prozess gegen die Süddeutsche verloren.
Er benutzte gegenüber der Süddeutschen das Wort Arschloch.
Eine tödliche Beleidigung in der Neuzeit. Andere sind mit diesem Ausdruck Bundesaußenminister geworden und heute als ehemaliger Grüner dicke im Neoliberalismus gut dotiert tätig.
Man muss den „beleidigten“Kommentar gelesen haben. Hier liegt klar Meinungsfreiheit vor. Es lief eine großangelegte Spendenaktion für Ulli Gellermann an.11.703,27 Euro wurden bisher gespendet. Aus diesem Geld darf und wird nicht die Strafe bezahlt werden.
http://www.rationalgalerie.de/home/sueddeutsche-prozess-verloren.html

Ulli Gellermann wird weiter klagen, notfalls bis zum Verfassungsgericht.
Ich danke allen Freunden/innen, vom Gesprächskreis für ihre Spenden.
Wir müssen das Recht auf Meinungsfreiheit, vor allen auch auf unabhängigen Blogs und Portalen verteidigen und nicht den Systemmedien überlassen, siehe mein Hinweis auf „Die Anstalt“ vom 22.5. 2018 und die Verquickungen der sogenannten Qualitätsmedien mit ihrer gezielten Meinungsmache.

Glück auf
Ralf

Dienstag, 12. Juni 2018

Der Jakobsweg



Hape Kerkeling schrieb ein Buch über den Jakobsweg. Mein Ältester war letztes Jahr dann auch mal weg und ging bis nach Finisterre (über 900 km) und schrieb darüber einen Song. Gesungen wird der Titel von seiner Tochter und bei der Aufnahme waren auch noch einige Freunde, wie auch seine Brüder dabei.

Außerdem hat er ein Videotagebuch in Youtube, sowie ein Photoalbum in Facebook veröffentlicht.

Wen es interessiert kann ja hier mal klicken:


https://www.youtube.com/channel/UCPqkq0z1p-Wd81RKVZmNGFg

https://www.facebook.com/pg/rocknrollcamino/photos/?ref=page_internal