Mein Posting zum Thema:Unruhiger Sommer 2018
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
eigentlich wollte ich eine Pause einlegen und den Sommer auf dem Gartengrundstück frei vom politischen Geschehen genießen.
Es
kommt aber manchmal anders, als man denkt. Deshalb schreibe ich nun
diesen Kommentar auf Bitte des Gesprächskreises zu aktuellen Ereignissen
aus meiner Sicht.
Im Moment sind ja zwei Themen in Deutschland
besonders im Fokus, einmal die laufende WM im Fußball und zum Anderen
die Causa Merkel. Diesbezüglich möchte ich mich äußern und beginne mit
der Fußball WM in Russland.
Heute sind ja sportliche Großereignisse und Politik nicht mehr zu trennen.
Die
Frage ist nur, wie werden sie von Politikern und der eigentlichen
vierten Gewalt den Journalismus interpretiert. Besonders das öffentliche
rechtliche Fernsehen müsste in puncto neutraler ausgeglichener
Berichterstattung eine Vorbildrolle einnehmen. Nur das machen ARD und
ZDF nicht.
Beide Sendeanstalten mutieren immer mehr in Richtung Staatsfunk.
Bei Printmedien und deren online Portalen, weise ich ausdrücklich auf die Eigentumsverhältnisse hin.
Pressefreiheit
ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu
verbreiten. Dazu lohnt es sich „Die Anstalt“ vom 22.5. 2018
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-22-mai-2018-100.html
sich zum Verständnis anzuschauen.
Fußball WM in Russland
Normalerweise
ist es müßig über gewisse Politiker und Journalisten im Bezug zur WM in
Russland zu schreiben. Leider ist es aber so, dass aus den
verschiedenen persönlichen Gründen vieler unserer Mitbürger sich nicht
umfangreich und unabhängig über Zusammenhänge zur WM in Russland
informieren können oder wollen. Sie begrenzen ihre Informationen auf die
oben erwähnten Medien.
Diese wiederum nutzen ihre vermeintliche
Vormachtstellung aus und verbreiten eben die gewünschten Informationen
über Russland und Putin, egal wie der Wahrheitsgehalt ist.
Ich möchte es nur an den selbsternannten Investigativ-Journalisten Seppelt von der ARD als ein Beispiel aufzeigen.
Seppelt
der nachweislich in Sachen Staatsdoping in Russland zurückrudern
musste, siehe dazu die Entscheidungen des Internationalen
Sportgerichtshof CAS ,
darf immer weiter in der ARD seine Behauptungen verbreiten, nun sogar
gegen die Fußballnationalmannschaft Russlands. Angeblich soll es auch da
auch Doping gegeben haben. Die FIFA ist da anderer Meinung, aber das
interessiert einen Seppelt und die ARD natürlich nicht.
Nun
hat ja Russland überraschend die Gruppenphase der WM souverän
überstanden und steht im Achtelfinale. Das passt natürlich überhaupt
nicht in das Russlandbild von Seppelt und Co..
Es war natürlich falsch von Russland Seppelt das Visum für Russland zur WM zu entziehen und ihn auf die gleiche Stufe mit einer Rebeca Harms
und Marie Luise Beck, Frontfrauen der Grünen und Sympathisantinnen mit
dem Faschisten auf dem Maidan in der Ukraine, zu stellen, dadurch konnte
er in die „Opferrolle“schlüpfen.
Er fürchtet nun, nachdem er nun
doch ein Visum erhalten hat, um seine persönliche Sicherheit in
Russland. Auch das darf er unwidersprochen bei Maischberger in der Sendung kundtun. Warum fragt eine Maischberger nicht nach, ob es noch andere Gründe geben könnte?
Schließlich sollte er in Russland über die Rolle von Rodtschenkow als Zeuge befragt werden. Rodtschenkow
war derjenige, der den Start vieler russischer Athleten verhindert hat,
vom Staatsdoping berichtete und später seine Aussagen widerrufen hat.
Dieser Rodtschenkow war der Kronzeuge von Seppelt in der Staatsdopingaffäre Russlands, sollte man mal bedenken.
Für diese Leistung erhielt Seppelt das Bundesverdienstkreuz!
Ich bin ja bekennender Fußballanhänger, allerdings im Laufe der Jahre nicht mehr so euphorisch, eher kritisch.
Trotzdem
freue ich mich über die Begeisterung, den Nationalstolz der gerade
jetzt wieder bei allen Nationen sichtbar wird. Es ist eine Freude junge
Frauen aus dem Iran, aus Marokko, aus Tunesien, sogar aus Saudi-Arabien
zu sehen, Ich will damit sagen, dass gerade auch der Weltfußball
völkerverbindend bleibt und Diskriminierungen gerade gegenüber Frauen
nicht zulässt.
Hoffentlich auch ein Fingerzeig für Katar, Austragungsort der nächsten WM.
Wieder typisch für deutsche Journalisten, die Beurteilung der deutschen Nationalmannschaft im Zusammenhang mit Russland.
Da wird sogar in der Welt https://www.rubikon.news/artikel/das-wm-foul
das Bildungsorgan für Volksverblödung noch übertroffen.
Vom fußballerischen Eindruck her sehe ich persönlich es so:
Deutschland
ist in letzter Sekunde in dieser WM angekommen. Die schlechte
Nachricht, nicht mehr. Die gute Nachricht, auch nicht weniger.
Ich
orientiere mich an den Fakten: Viel hat gegen den 24. der Weltrangliste
Schweden nicht gefehlt und Deutschland wäre so gut wie ausgeschieden.
Was
wäre, wenn passiert? Ohne weiteres hätte es Foulelfmeter für die
Schweden nach 12 Minuten geben können/ müssen und sogar die rote Karte
für Boateng wäre möglich gewesen. Wie wäre das Spiel dann verlaufen?
Auch
werde ich den Eindruck nicht los, die Herren Weltmeister, also die vom
letzten mal, sind mehr damit beschäftigt, dünnhäutig und uneinsichtig
auf Kritik zu reagieren, statt die angebotenen Leistungen zu
hinterfragen.
Typisch deutsch die Stichelei von Bierhof und der mehr
als peinliche Jubel von DFB Mitarbeitern nach Spielschluss vor der
schwedischen Bank.
Sportlich war das nicht. Da haben sich im politisch brisanten Duell Marokko gegen Iran Funktionäre souveräner verhalten.
Merkel Dämmerung?
Ich
weiß nicht, wo ich anfangen soll, wenn es um die Causa Merkel im Moment
geht. Es ist ein Hauen und Stechen, gegen eine einzelne Person zu
verzeichnen, dass ich nicht so nachvollziehen kann. Hängt vermutlich mit
meiner Vergangenheit als Bürger der DDR zusammen.
Wenn man die
Beurteilung nur auf das Dilemma innerhalb der EU und die
Flüchtlingsproblematik beschränkt und nun Merkel als Allein schuldige
sieht, kann ich nicht folgen.
Es ist doch ohne Zweifel so, dass
Merkel zu den Hauptpersonen zählt, welche die momentane nicht lösbare
Lage maßgeblich mitgestaltet hat, aber doch nicht als Alleinperson.
Wer spricht denn die wirklichen Ursachen der Flüchtlingspolitik an?
Es
sind nur noch wenige Politiker von den etablierten Parteien und ich
betone immer wieder, auch eine AfD wird in ihrer stockkonservativen
Auffassung, vor allen auf wirtschaftlichen aber auch militärischen
Gebiet nie die Lösung der desaströsen Flüchtlingslage sein.
Es sind
doch nicht nur die Kriege, die aus geostrategischen Gründen geführt
werden, sondern die Ausbeutung der Flüchtlingsländer allgemein.
Nicht
nur Merkel, sondern alle EU Länder erpressen Afrika. Hoch
subventionierte landwirtschaftliche Erzeugnisse müssen diese Länder von
der EU abnehmen, sonst verweigert die EU die Abnahme von Waren aus
diesen Ländern, auch das ist Handelskrieg, allerdings in ausbeuterischen
Sinne im Vergleich mit dem VSA.
Die Landwirtschaft dort hat keine Überlebenschancen, sie wurde zerstört.
Und
wenn diese Menschen nach Europa flüchten, werden sie zynisch
Wirtschaftsflüchtlinge von der AfD genannt. Wer fischt die Küstengebiete
dort leer? Die veralteten Fischerboote der einheimischen Bevölkerung
mit Sicherheit nicht, sondern die Flotten der EU Trawler.
Natürlich
sind ein Hauptfaktor immer noch die Kriege in dieser Region und deshalb
brauchen wir uns nicht zu wundern, dass eben Flüchtlinge gibt.
Allerdings eben vorrangig junge Männer und nicht kranke, bedürftige,
finanzschwache Menschen.
Auch Merkel hat den Kürzungen für die Flüchtlingslager zugestimmt, aber wiederum nicht nur sie.
Auch hat Merkel nicht die alleinige Verantwortung für Waffenlieferungen, auch das sollte man nicht vergessen.
Für
mich ist Merkel keinesfalls human. Sie beweist das gerade jetzt
eindeutig, wie sie mit aller Macht ihren Sessel verteidigt, um ihren
Fehler von 2015 vergessen zu machen. Merkel führt einen verzweifelten
Kampf innerhalb Deutschlands, aber vor allen in der EU. Dort steht sie
doch auf verlorenen Posten. Eine Farce das Treffen am 24.6. in Brüssel,
wo erst mal nur 16 von 28 EU Staaten teilgenommen haben.
Für die
anderen EU Staaten ist es doch ein gefundenes Fressen sich endlich an
Deutschland zu rächen für die dominante Politik Deutschlands innerhalb
der EU.
Damit kaschiert man eigene Fehler und freut sich über die
Selbstzerfleischung der Politiker in Deutschland, die nun immer mehr zu
Merkel auf Distanz gehen und versuchen ihren eigenen A…. zu retten.
Ich bin oft mit Peter Haisenko einer Meinung. Nur diesmal muss ich ihn widersprechen. Siehe dazu sein Kommentar unter.
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/wenn-seehofer-merkel-wegschafft-hat-das-fdj-maedel-gewonnen/
Es ist doch wirklich zu einfach Merkel als das FDJ Mädel mit hohem geschulten ML(Marxismus-Leninismus) nun als Alleinschuldige zu bezeichnen.
Ich
kenne zwar nicht den ML Unterricht, den Merkel hatte, aber den eigenen
und denen vieler DDR-Bürger. Man sollte ML Unterricht, nicht das direkte
Studium ML, nicht so ernst nehmen, war er nämlich nicht.
Man kann von Richtlinienkompetenz sprechen oder auch vom „Wegbeisen“ unliebsamer Parteigenossen, aber keinesfalls von Alleinschuld Merkels.
Es
ist doch in der BRD überhaupt kein Unterschied für mich gegenüber der
DDR zu erkennen. Die meisten „Wegbegleiter“ singen immer das aktuell
gewünschte Lied, unabhängig vom Gesellschaftssystem. Von wie viel
Speichellecker und Enddarmbewohnern ist denn Merkel umgeben?
Wer hat sich denn ernsthaft gegen Merkel konsequent erhoben? Mir fallen da wenige ein, außer Wolfgang Bossbach. Wer hat denn freiwillig aufgegeben, um in der Wirtschaft systemrelevant gut dotierte Posten zu erhaschen?
Nun
wird Merkel Sozialdemokratisierung vorgeworfen. Sollte das die
ursprüngliche Sozialdemokratie betreffen, wäre es eine unzulässige
Definition.
Richtig ist, dass Merkel es verstanden hat in anderen Gewässern zu fischen.
Was
unterscheidet denn aber heute die SPD, die Grünen, die FDP und Teile
der Linken von der neoliberalen Ausrichtung der Unionsparteien? Wieder
spreche ich nicht von der AfD, denn diese ist im Grundansatz noch viel
neoliberaler als die von mir genannten Parteien. Die AfD lebt von den
Schwächen der etablierten Parteien in Regierungsverantwortung und wäre
eine Katastrophe für die Klientel, zu der ich gehöre.
Nun stimme ich Peter Haisenko wieder zu, wenn er sich zu Neuwahlen äußert.
Nur Staatsstreich, kann ich nur äußerst skeptisch sehen.
Hatten
wir in Deutschland mit der Machtübernahme der Nazis nicht eine Art
Staatsstreich? Was daraus geworden ist, daran erinnert sich meine
Generation, besonders in Ostdeutschland immer noch mit sehr schlechten
Erinnerungen.
Ich bin auch dafür, dass Merkels Zeit vorbei ist, aber nicht nur ihre, auch in den anderen Parteien.
Wir
brauchen für Deutschland ein anderes Wahlsystem als Vorstufe einer
echten Demokratie, das heißt weg von der repräsentativen Demokratie und
ohne jeglichen Fraktionszwang.
Wir brauchen eine echte
Ursachenbeseitigung der Flüchtlingsursachen und müssen die
Lebensbedingungen für die dort lebenden Menschen ermöglichen unter dem
Gesichtspunkt eines würdigen Lebens. Gesellschaftliche Veränderungen,
besonders die Religiösen, müssen vor Ort erfolgen.
Einen ersten Schritt zeigt der Entwicklungsminister G. Müller von der CSU.
Zehn
Milliarden Euro pro Jahr würde es laut Bundes-Entwicklungsministers
Gerd Müller (CSU) kosten, um den Hunger auf der Welt zu besiegen und
niemanden mehr in ein seeuntaugliches Boot in Richtung Europa steigen zu lassen. https://www.daserste.de/information/
politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gerd-mueller-116.html
Zehn
Milliarden Euro – ein Klacks im Vergleich zu dem, was Berlin und die EU
zur „Rettung“ in Schieflage geratener Banken oder gar des Euros auf dem
Tisch gelegt haben.
Und ein Klacks auch im Vergleich zu dem, was
allein Deutschland jährlich für die Alimentierung der „Flüchtlinge“
ausgibt. Die Preisfrage lautet also: Wenn die Kanzlerin die Berechnungen
ihres eigenen Entwicklungshilfe-Ministers in den Wind schlägt, der zu
Folge zehn Milliarden Euro ausreichen, um den Flüchtlingsstrom zum
Versiegen zu bringen und stattdessen dem Steuerzahler jährlich die
fünffache Summe aus der Tasche zieht, um rechtswidrig die von ihr selbst
als „illegale Zuwanderung“ bezeichnete Migration am Laufen zu halten,
dann kann sie sich unmöglich auf humanitäre Gründe herausreden.
Ulli Gellermann
ist Blogger und betreibt das Portal http://www.rationalgalerie.de/home/sueddeutsche-prozess-verloren.html
Ulli Gellermann hat einen Prozess gegen die Süddeutsche verloren.
Er benutzte gegenüber der Süddeutschen das Wort Arschloch.
Eine
tödliche Beleidigung in der Neuzeit. Andere sind mit diesem Ausdruck
Bundesaußenminister geworden und heute als ehemaliger Grüner dicke im
Neoliberalismus gut dotiert tätig.
Man muss den
„beleidigten“Kommentar gelesen haben. Hier liegt klar Meinungsfreiheit
vor. Es lief eine großangelegte Spendenaktion für Ulli Gellermann an.11.703,27 Euro wurden bisher gespendet. Aus diesem Geld darf und wird nicht die Strafe bezahlt werden.
http://www.rationalgalerie.de/home/sueddeutsche-prozess-verloren.html
Ulli Gellermann wird weiter klagen, notfalls bis zum Verfassungsgericht.
Ich danke allen Freunden/innen, vom Gesprächskreis für ihre Spenden.
Wir
müssen das Recht auf Meinungsfreiheit, vor allen auch auf unabhängigen
Blogs und Portalen verteidigen und nicht den Systemmedien überlassen,
siehe mein Hinweis auf „Die Anstalt“ vom 22.5. 2018 und die
Verquickungen der sogenannten Qualitätsmedien mit ihrer gezielten
Meinungsmache.
Glück auf
Ralf
diverse Texte zum Thema "Gott und das Leben" "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich was ändert" Albert Einstein
Seiten
- Robert Kroiß (293)
- Ralf Nietzschmann (Erster Karl) (147)
- Peter Fischer (105)
- Lese Ecke (95)
- Demetrius Degen (17)
- Paulus (13)
Montag, 25. Juni 2018
Dienstag, 12. Juni 2018
Der Jakobsweg
Hape Kerkeling schrieb ein Buch über den Jakobsweg. Mein Ältester war letztes Jahr dann auch mal weg und ging bis nach Finisterre (über 900 km) und schrieb darüber einen Song. Gesungen wird der Titel von seiner Tochter und bei der Aufnahme waren auch noch einige Freunde, wie auch seine Brüder dabei.
Außerdem hat er ein Videotagebuch in Youtube, sowie ein Photoalbum in Facebook veröffentlicht.
Wen es interessiert kann ja hier mal klicken:
https://www.youtube.com/channel/UCPqkq0z1p-Wd81RKVZmNGFg
https://www.facebook.com/pg/rocknrollcamino/photos/?ref=page_internal
Montag, 11. Juni 2018
Merkel bei Will am So. 10.6.2018
Nach dem G7-Gipfel - Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast bei ANNE WILL
Über den G7-Gipfel, die BAMF-Affäre und die Zukunft Europas spricht Angela Merkel im Interview mit Anne Will.
Da ich es eigentlich nicht glauben
konnte, was ich in der gestrigen Sendung zu hören bekam, habe ich
mir die Sendung nochmals in der Mediathek angesehen. Ich habe selten,
nein eigentlich noch nie so eine Anhäufung von Binsenweisheiten und
eigenen Widersprüchlichkeiten einer Verantwortung tragenden Person
erlebt wie gestern.
Am besten einfach selber rein sehen und anhören.
https://daserste.ndr.de/annewill/Nach-dem-G7-Gipfel-Bundeskanzlerin-Angela-Merkel,annewill5654.html
Teilweise wurden meine Gedanken tatsächlich auch unzensiert im AW-Forum veröffentlicht:
https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-Nach-dem-G7-Gipfel,diskussiongipfel100.html
Binsenweisheiten als Antwort auf eigentlich alle Fragen. „Kein Mensch verlässt leichtfertig seine Heimat“. Und warum sie die Verantwortung in Form eines Rücktritts nicht wahrnehmen und dieser folgen kann, hat sie ja damit beantwortet, dass sie keine Zeit für derlei Gedanken habe. „Und seit der langwierigen Regierungsbildung haben „wir“ ja auch so unglaublich viel nachzuholen?! Dann bleibt für solche Gedanken eben nicht viel Zeit.“
Wenn man sie vor einem Jahr gefragt hätte, hätte sie gar nicht gewusst, mit was für Problemen man sich – als Bundeskanzlerin?! - herumschlagen muss?!
Und deshalb muss sie den Leuten in Deutschland JETZT sagen, dass es eine ganze Reihe von Problemen gibt, die „wir“ - in einem Land, in dem man laut ihren eigenen Aussagen seit Jahren gut und gerne und so gut wie noch nie lebt - noch nicht gelöst haben?!
Am besten einfach selber rein sehen und anhören.
https://daserste.ndr.de/annewill/Nach-dem-G7-Gipfel-Bundeskanzlerin-Angela-Merkel,annewill5654.html
Teilweise wurden meine Gedanken tatsächlich auch unzensiert im AW-Forum veröffentlicht:
https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-Nach-dem-G7-Gipfel,diskussiongipfel100.html
Binsenweisheiten als Antwort auf eigentlich alle Fragen. „Kein Mensch verlässt leichtfertig seine Heimat“. Und warum sie die Verantwortung in Form eines Rücktritts nicht wahrnehmen und dieser folgen kann, hat sie ja damit beantwortet, dass sie keine Zeit für derlei Gedanken habe. „Und seit der langwierigen Regierungsbildung haben „wir“ ja auch so unglaublich viel nachzuholen?! Dann bleibt für solche Gedanken eben nicht viel Zeit.“
Wenn man sie vor einem Jahr gefragt hätte, hätte sie gar nicht gewusst, mit was für Problemen man sich – als Bundeskanzlerin?! - herumschlagen muss?!
Und deshalb muss sie den Leuten in Deutschland JETZT sagen, dass es eine ganze Reihe von Problemen gibt, die „wir“ - in einem Land, in dem man laut ihren eigenen Aussagen seit Jahren gut und gerne und so gut wie noch nie lebt - noch nicht gelöst haben?!
Merkel regiert nicht, sie reagiert. Sie
gibt nicht die Richtlinien der Politik – also ihre eigentliche
Aufgabe – vor, sondern die Wirklichkeit diktiert ihr die
Richtlinien. Sie hinkt also ständig hinterher. Sie übernimmt für
alles und nichts die Verantwortung. Wenn der ganz normale Bürger
Verantwortung für seine Entscheidungen und Fehlverhalten wahrnehmen
muss, dann ist er arbeitslos. Und wozu sonst die ständigen Hinweise
darauf, dass „DIES und DAS“, das die „anderen Bundes- und
Euroländer“ nicht so handeln, wie sie es mit ihrer
Richtlinienpolitik vorgibt?! Dann verteilt sie damit doch sofort
wieder die Verantwortung und vor allem die Schuld(frage)! Seit sie an
der Macht ist, revidiert sie ständig ihre eigenen Entscheidungen.
Wobei es ja sinnvoll ist und wäre, dies zu tun, wenn man aus seinen
eigenen Fehlern lernt und daraufhin positive Entscheidungen trifft.
Es ist aber so, dass sie ihre eigenen Fehler nach wie vor immer erst
dann erkennt, wenn die Wirklichkeit sie eingeholt hat. Deshalb
regiert sie auch nicht, sondern reagiert nur! Auch bei ihrer
angeblich richtig humanitären Entscheidung hat sie die Wirklichkeit
längst eingeholt und damit ihre angeblich richtige Entscheidung
Stück für Stück revidiert und ständig darauf hingewiesen, dass
man ja die Problemlösungen angegangen ist. Ihre richtigen
Entscheidungen erfordern also Problemlösungen?! Haben dann nicht
ihre Entscheidungen zu diesen Problemen geführt, für die sie nun
Lösungen anbietet?! Souverän ist etwas anderes!
Interessanterweise müssen „wir unser“ Schicksal nun ganz besonders in die eigene Hand nehmen, wenn es um die Ausgaben für die Verteidigung (wogegen eigentlich?!) geht?! In einem Land, indem „wir gut und gerne leben?!“ „Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ Merkel bei der Generaldebatte 2011! „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut“ Merkel 2016 bei der Generaldebatte!„Es geht den Deutschen gut wie nie, aber die Gesellschaft ist gespalten“ Merkel bei der Regierungserklärung 2018!
Und demnach finden die Menschen in Deutschland wohl eine – auch von Merkel laut eigenen Aussagen mitgestaltete – ungeordnete Welt und ein gespaltenes Deutschland vor?!
In Deutschland mit Wirtschaftsboom und niedrigster Arbeitslosen(STATISTIK)zahl geordnet?!
Interessanterweise müssen „wir unser“ Schicksal nun ganz besonders in die eigene Hand nehmen, wenn es um die Ausgaben für die Verteidigung (wogegen eigentlich?!) geht?! In einem Land, indem „wir gut und gerne leben?!“ „Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ Merkel bei der Generaldebatte 2011! „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut“ Merkel 2016 bei der Generaldebatte!„Es geht den Deutschen gut wie nie, aber die Gesellschaft ist gespalten“ Merkel bei der Regierungserklärung 2018!
Und demnach finden die Menschen in Deutschland wohl eine – auch von Merkel laut eigenen Aussagen mitgestaltete – ungeordnete Welt und ein gespaltenes Deutschland vor?!
In Deutschland mit Wirtschaftsboom und niedrigster Arbeitslosen(STATISTIK)zahl geordnet?!
Nein, Frau Merkel, sie haben in der Sendung nicht gesagt: „die Menschen würden sich freuen...“ (worauf eigentlich auch, wenn Sie, Frau Merkel doch seit Jahren betonen, dass es den Deutschen so gut geht wie nie?!)! Sondern Sie Frau Merkel haben gesagt: „ich würde mir auch gerne eine geordnetere Welt wünschen“! Einfach nochmals rein hören! Die Sie allerdings laut eigenen Worten maßgeblich politisch mitgestalten und auch zum Teil dafür verantwortlich sind?! Wenn Sie Frau Merkel also mitgestalten und zum Teil politisch dafür verantwortlich sind, weshalb gestalten Sie dann nicht nach Ihren Wünschen?! Können Sie nicht, was Sie wollen?! Und wer ist daran schuld, dafür verantwortlich?!
Merkel auf die Frage bzgl. evtler.
Zölle auf Autos durch Trump: „Ja, dann müssen wir uns wieder
überlegen, was wir dann tun.“ Merkels Markenzeichen: abwarten und
dann reagieren! Also nicht selbst regieren, keine Richtlinien im
eigenen Land („die erste Loyalität gehört dem eigenen Land“)
vorgeben, sondern abwarten und dann auf die Gegebenheiten reagieren?!
Merkel: „die erste Loyalität gehört
Deutschland!“
„... und seitdem haben wir ja Fortschritte gemacht. Ich kann ihnen sagen, dass wir in den letzten 2, 3 Jahren eine europäische Grenzpolizei, jedenfalls schon eine ganze Wegstrecke auf den Weg gebracht haben... und dann brauchen wir eine richtige europäische Grenzschutzpolizei...!“ Wozu, wenn nicht zur Grenzüberwachung und zum Grenzschutz?! Dient vmtl. dann auch dazu, dass Frau Merkel keine richtig humanitäre Entscheidung mehr treffen muss?! „Ungarn hat ja eine EU-Ostgrenze und macht gewissermaßen da für uns die Arbeit!“Und die zuletzt so „bösen“ und inhumanen Ungarn machen nun auf einmal richtige europäische Politik?! Was jetzt nun?! Wer hat dann richtig und wer falsch gehandelt und zwar im Bezug auf die „offenen“ Grenzen?!
Wie war das gleich nochmal mit der Reihenfolge und Prioritätensetzung bzgl. Deutschland und EU?
„... und seitdem haben wir ja Fortschritte gemacht. Ich kann ihnen sagen, dass wir in den letzten 2, 3 Jahren eine europäische Grenzpolizei, jedenfalls schon eine ganze Wegstrecke auf den Weg gebracht haben... und dann brauchen wir eine richtige europäische Grenzschutzpolizei...!“ Wozu, wenn nicht zur Grenzüberwachung und zum Grenzschutz?! Dient vmtl. dann auch dazu, dass Frau Merkel keine richtig humanitäre Entscheidung mehr treffen muss?! „Ungarn hat ja eine EU-Ostgrenze und macht gewissermaßen da für uns die Arbeit!“Und die zuletzt so „bösen“ und inhumanen Ungarn machen nun auf einmal richtige europäische Politik?! Was jetzt nun?! Wer hat dann richtig und wer falsch gehandelt und zwar im Bezug auf die „offenen“ Grenzen?!
Wie war das gleich nochmal mit der Reihenfolge und Prioritätensetzung bzgl. Deutschland und EU?
Donnerstag, 31. Mai 2018
Neue Satiresendung in der ARD
Die neue Satiresendung im Ersten:
https://www.ardmediathek.de/…/…/tagesthemen/Das-Erste/Video…
Auferstehung von Toten. Anprangern von der konzentrierten Medienmacht in den Händen weniger und Meinungsmache in den USA.
Gott sei Dank gibt es so etwas nicht bei uns:
...
Montag, 14. Mai 2018
Kommunikation
Mein
Posting zum Thema: Kommunikation
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
in den letzten Wochen hatte ich wieder die Gelegenheit mit Freunden, aber auch mit unbekannten Menschen zu kommunizieren, und zwar im klassischen Sinn, also im persönlichen Gesprächen und auch durch Benutzung des Internets.
Anlass war eigentlich die Bewertung von klassischen Sendungen im öffentlichen rechtlichen Fernsehen und da besonders die immer noch Quoten-mäßig meistgesehene – Anne Will Sendung – im Sendeformat des politischen Talks.
Mit Freude habe ich erst mal zur Kenntnis genommen, dass o. g. Blogs doch von immer mehr Usern gelesen werden, die über das Forum der Anne Will Sendung auf die Blogs gefunden haben.
Ein Bestandteil des Informationsaustauschs sind natürlich Fragen an mich, die bestimmte im Will Forum schreibende Foristen betreffen. Ich nenne da nur die dort schreibende MLM, bekannt auch als Wanda Mueller mit gleichlautender eigener Homepage, also Heidrun Lieske und ihrem Freund im Geiste und „Ballzuspieler“ Westcoast.
Nun verweise ich immer wieder auf die besonderen Beziehungen, die mich mit der Frau Lieske verbunden hatten, auf den Blogs nachzulesen, besonders der Archive – in eigener Sache und eigener Sache 2-, bei http://politikparadox.blogspot.de/
Es lohnt sich nicht für mich immer wieder von der Vergangenheit im Bezug mit Frau Lieske zu schreiben. Ich unterstütze allerdings die Feststellung, dass Frau Lieske genau wie ihr Pedant Westcoast die Rolle der gewünschten Forentrottel im Forum der Anne Will Sendung hervorragend ausführen.
Sie überbieten sich in dem Forum bei jedem Thema mit Hass gegen Andersdenkende, verbreiten mit unbewiesenen Unterstellungen gegenüber bestimmten politischen Persönlichkeiten Fake News. Besondere Feindbilder sind da S. Wagenknecht, O. Lafontaine, Putin, die Russen und natürlich bei Frau Lieske auch besonders die Sachsen und genießen dort uneingeschränkte Narrenfreiheit. Gegenkommentare werden zensiert und bei Beschwerden an die Moderation, bekommt man hanebüchene „0815“ Antworten, die man natürlich nicht veröffentlichen darf.
Dazu habe ich unter Ralf Nietzschmann02.05.18, 12:43
bei Politikparadox mich umfänglich schon geäußert.
Ich möchte das Forum bei Will zum Anlass nehmen, mich mit dem Allgemeinbegriff – Kommunikation – näher aus meiner Sicht zu äußern.
Kommunikation besteht am effektivsten im persönlichen Gesprächen, hat aber den Nachteil, dass man nur wenige Personen erreicht.
Zur Demokratie gehören eigentlich die Medien als normalerweise wichtigste Komponente dazu. Die Aufgabe der Medien und da besonders die durch Zwangsgebühren finanzierten Fernsehsender des öffentlichen Rechts, also ARD, ZDF, die dritten Programme der ARD und die Spartensender, haben den Auftrag neutral zu berichten und zu senden.
Erfüllen sie diesen Auftrag in der Realität? Für mich ein klares beweisbares Nein.
Die Medien, allgemein als Mainstream zu bezeichnen, sind nur noch Werkzeuge der gewünschten Politik, hervorgerufen durch die Globalisierung, der Kommerzialisierung und Zentralisierung. Besonders bemerkbar dadurch zu verfolgen, dass Nachrichten und Berichte als Einheitsbrei den Verbrauchern vorgesetzt wird.
Diese Art der Kommunikation ist abgestimmt als Werkzeug zur Beeinflussung der
Öffentlichkeit und unterstützend für die sogenannte repräsentative Demokratie.
Ich glaube nicht daran, dass diese Art der Kommunikation Medien zu Konsumenten sich reformieren lässt. Es ist für mich naives Denken vieler meiner Zeitgenossen.
Es wird auch unabhängig von politischen Verhältnissen, also Zusammensetzung von Regierungen in Form von Koalitionen nach bestehenden Wahlrecht, niemals die Hoheit über das globale Finanzwesen erfolgen. Jede Regierung wird nach den vorgegebenen Spielregeln des Finanzwesens handeln müssen. Politiker, die gegen den Strom schwimmen, werden immer wieder scheitern und da spielen eben auch Sendungen wie Anne Will eine entscheidende Rolle mit.
Auch A. Will, genau wie der Großteil der gewählten Volksvertreter haben es sich an den Futtertrögen der Machthaber bequem gemacht, essen deren Brot und singen deren Lieder. Wer auf Parteien setzt, täuscht sich. Auch der Großteil der Linken und erst Recht nicht die AfD, stellen in diesem System keine Lösung dar. Teile der Linken gehen den Weg der Grünen, sie befindet sich mitten in der Spaltung, was auch den Wählern nicht entgeht. Die AfD kommt wie gerufen, um den neoliberalen Kurs der in Regierungsverantwortung stehenden Parteien zu unterstützen und zu verstärken, sollten sie jemals integrierter Bestandteil der Parteienlandschaft werden.
Was bietet denn die AFD an?
Die Regulierung der Finanzmärkte und Überarbeitung der Geldsysteme?
Raus aus der NATO hin zur Neutralität Deutschlands?
Keine Unterstützung der Angriffskriege, in denen Deutschland direkt und indirekt steckt?
Soziale Umverteilung von unten nach oben, genauso eine Fehlanzeige, im Gegenteil weitere Privatisierungen stehen auf deren Liste.
Aufgrund der Fehlleistungen der Regierungen konzentriert sich die AfD auf ihre in der Bevölkerung wirksame berechtigte Kritik in der Euro und Flüchtlingskrise.
Eine Alternative wäre diese Partei für mich nie.
Diskutieren ja, gehört zum politischen Anstand und auch dort zustimmen, wo sie recht haben, mehr aber nicht, so meine Devise.
Zurück zur A. Will Sendung über Marx und das Forum. Bei Politikparadox sind zensierte Kommentare veröffentlicht, die die ganze Systematik der Sendung wiedergeben. Es wurde in der Sendung nicht über Marx im Sinne seiner Philosophie diskutiert und erst recht wurden keine Vergleiche zwischen den Feststellungen von Marx zu seiner Zeit projiziert auf heute diskutiert. S. Wagenknecht versuchte es zumindest, aber Scholz durfte Marx für sich und seine SPD benutzen, um die ganzen Schandtaten dieser ehemaligen Arbeiterpartei zu rechtfertigen.
Ein Beispiel möchte ich nur noch mal wiederholen, dass so bei Politikparadox zu finden ist. User G. Fritzsche, wollte im Forum bei A. Will kommentieren.
Ich bewundere ihren Kampf gegen „ Windflügel“.
Es ist zwecklos gegen den Mainstream anzukämpfen.Die Will Sendung ist ein fester Bestandteil des Mainstream. Die Sendung selber bedient bestenfalls Scheindebatten, egal ob dort eine Wagenknecht auftritt und Dinge anspricht, die selbstverständlich die Tatsachen widerspiegeln.
Das Forum der Sendung kann man doch bei Licht gesehen vergessen. Es bemühen sich einige Foristen um eine wirkliche Diskussion, aber diese verpufft und ist in diesem Rahmen der Anonymität auch nicht möglich.
MLM und Westcoast kann man wirklich nur als Forentrottel wahrnehmen.
Aber auch der Forist Ernst ist ein Beispiel dafür, dass jegliche sachliche Diskussion unmöglich ist. Dazu kommt die Zensur, wenn es um Fakten geht.
Ich hatte versucht Hartz IV als Vergleich mit Marx darzulegen. Zensur erfolgte.
Über die Weber während der Baumwollkrise im Jahr 1863 schreibt Marx im ersten Abschnitt des 6. Kapitels, Band III:
Wurde der schlechteste Hundelohn angeboten und der Arbeiter wollte ihn nicht annehmen, so strich das Unterstützungskomitee ihn von der Unterstützungsliste. Es war insofern eine goldene Zeit für die Herren Fabrikanten, als die Arbeiter entweder verhungern oder für jeden dem Bourgeois profitabelsten Preis arbeiten mussten, wobei die Unterstützungskomitees als ihre Wachhunde agierten. (…) Die Unterstützungskomitees handelten in diesem Punkt mit großer Strenge. War Arbeit angeboten, so wurden die Arbeiter, denen sie angeboten wurde, von der Liste gestrichen und so gezwungen, sie anzunehmen.
Auch ich werde mich im Will Forum zurückziehen.
Günther Fritzsche aus Salzwedel hier mit Klarnamen schreibend
Ich schrieb ja eingangs, dass ich persönlichen Kontakt in den letzten Wochen als eine Form der Kommunikation gehabt habe.
Ich war sehr erstaunt, was ich da einfach zur Kenntnis nehmen musste.
Bleibe ich bei der A. Will Sendung und dem Forum. Viele der Menschen, mit denen ich diskutiert habe, sehen Sendungen, wie A. Will, Presseclub, Hart aber Fair u. a., nicht. Sie wollen das „Gequatsche“ nicht mehr hören.
Glaubt man den Einschaltquoten sehen aber die Will Sendung immer so um die vier Millionen Zuschauer und im Forum sind durchschnittlich so um die 1500 Kommentare. Für mich die Frage, ist das repräsentativ bezogen auf die Gesamtbevölkerung, oder überwiegt grundsätzlich die Desinteresse bei weiten Teilen in der Bevölkerung? Ich weiß es nicht.
Ein weiterer Weg ist die Kommunikation durch das rasant sich verbreitete Internet.
Dort findet man unabhängige Blogs und findet Diskutanten, mit denen man sich ausführlich austauschen kann, viel neues Wissen erwirbt und seine eigene Sicht auf die Vorgänge auf dieser Welt bestätigt sieht oder auch nicht.
Natürlich darf man aber nicht blind vertrauend alles glauben, was auch dort verbreitet wird. Es bleibt immer letztendlich die persönliche Sichtweite für den Einzelnen verbindlich.
Die Hoffnung, dass das Internet als neues Kommunalionsinstrument die Lücke
füllen kann, wird bald erloschen sein. Je stärker die Wirkung des Internets für die öffentliche Meinung wird, wird es zur Gefahr für die Etablierten. Wir erleben das mit den rechtlich bedenklichen Netzdurchleitunggsgesetz und eben an den Löschorgien in den Foren, wie eben auch bei Will.
Es werden Kampagnen gestartet, die unabhängige Blogbetreiber diffamieren, mit Querfront in Verbindung bringen, als Antisemiten bezeichnen. Dazu gehört schon die leiseste Kritik an der unmenschlichen Regierung in Israel.
Dazu nur ein Beispiel, was Fakt ist.
Zu den neuesten Terror-Angriffen Israels gegen Syrien schweigt sich die Bundesregierung lang und gründlich aus.
Es erfolgt die gebetsmühlenartig wiederkehrende Behauptung der israelische Angriff gegen den Iran sei eine Antwort auf einen angeblich vorher stattgefundenen Angriff iranisch-syrischer Brigaden auf die Golanhöhen. Ob dieser Angriff stattgefunden hat oder nicht ist vollkommen sekundär.
Man scheint in der deutschen Regierung nicht zu wissen, dass die Golanhöhen kein israelisches Territorium sind, sondern von Israel okkupiertes Territorium. Die Uno hat in der Resolution 224 die Rückgabe an Syrien verlangt; aber wie immer schert das Israel nicht im Geringsten.
Fakten liest man im Internet, im Mainstream nicht.
Deshalb wird das unabhängige Internet gebraucht.
Noch ein Fall systematischer Meinungsmache aktuell zu Putin und der Ukraine.
Ich stelle den Kommentar von Peter Haisenko für alle meiner Leser ohne Internetzugang hier ein.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Südkorea hat der Norden seine Raketen- und Atomtests eingestellt. Zur Fußball-WM in Russland hält die NATO ihr größtes Manöver an der russischen Grenze ab. Eine von langer Hand vorbereitete Provokation mit dem Ziel, diese große Sportveranstaltung doch noch zu boykottieren. Aber das ist noch lange nicht alles.
Als die Winterolympiade und die Fußball-WM an Russland vergeben wurden, hatte der Westen Putins Reich noch nicht zum Feind erklärt. Je näher die Spiele in Sotschi aber rückten, desto mehr wurde auf Russland eingeschlagen. Obwohl es für alle Teilnehmer ein großartiges Ereignis wurde, durften auch deutsche Sportler in den Merkel-Medien nichts Positives darüber berichten. Jetzt geht es flott auf die Fußball-WM zu und seit einigen Monaten kulminieren die Anstrengungen, dieses Sportereignis politisch zu vergiften. Unbewiesene und teils hanebüchene Anschuldigungen werden erhoben und mancher Russlandhasser fordert, die WM zu boykottieren. Es darf nicht sein, dass sich Russland als fröhliches, gastfreundliches und offenes Land vor der Welt präsentieren kann. Da ist jedes Mittel recht.
Kiew trifft massive Kriegsvorbereitungen und Europa schweigt
NATO-Manövern geht eine lange Planung voraus. Allerdings nicht so lange wie bekannt ist, wann die Fußball-WM stattfinden wird. Es kann folglich kein Zufall sein, dass die NATO gerade jetzt, vom 3. bis 15. Juni, ihr Manöver „Saber Strike“ (Säbel-Hieb) an der russischen Grenze abhält, mit 18.000 Soldaten aus 19 NATO-Staaten und deren Verbündeten. Die Eröffnungsfeier zur WM findet am 14. Juni statt. Es ist hier zu wenig, von mangelndem Anstand zu sprechen, von Politisierung eines Sportereignisses. Der Sinn dieses Manövers wird mit „Abschreckung“ angegeben. Gegen welche Bedrohung soll denn hier „abgeschreckt“ werden? Putin hat noch nie ein anderes Land angegriffen und es gibt keinerlei Hinweise, dass sich das ändern könnte. Wie krank müssen aber die Gehirne sein, die ausgerechnet kurz vor und während der WM suggerieren, Russland müsse jetzt „abgeschreckt“ werden. Es steht zu vermuten, dass dahinter eine noch perfidere Strategie steht.
In den Merkel-Medien wird nicht darüber berichtet, dass Kiew seit Wochen und Monaten vermehrt schweres Kriegsgerät an die Waffenstillstandslinie zum Donbass verlegt. Nicht nur, dass Kiew damit in eklatanter Weise gegen das Minsk-II-Abkommen verstößt – hier haben wir es eindeutig mit Kriegsvorbereitungen zu tun. Ermahnungen dazu aus Berlin oder Paris? Fehlanzeige! Aber das Vorgehen Kiews ist zeitlich geschickt gesetzt. Die Fußball-WM naht! Informierte Kreise in der Ukraine berichten, dass Kiew Anfang Juni, um den 3. oder 4.herum, einen großen Angriff gegen die aufständischen Gebiete starten will, um sie mit Gewalt zu erobern. Die dazu benötigten Waffenlieferungen aus den USA sind abgeschlossen. Nochmals: Das ist ein schwerer Verstoß gegen das Minsk-II-Abkommen, das Kiew unterschrieben hat.
Perfide Strategie bringt Putin in eine verzwickte Lage
Wenn Poroschenko tatsächlich diesen Angriff befiehlt, bringt er Russland in eine verzwickte Lage. Einerseits kann Putin nicht einfach zusehen, wie die Bewohner des Donbass von Kiews Soldaten abgeschlachtet werden. Greift er aber ein, völlig konform mit dem Geist des Minsk-II-Abkommens, dann liefert er dem Westen den lang ersehnten Grund, die Teilnahme an der WM zu verbieten. Nicht nur das. Die NATO könnte dann ihr Manöver „Saber Strike“ in einen veritablen direkten Angriff überführen und sich wieder als die Guten darstellen, weil sie ja nur einen gerechten Krieg zur Bestrafung eines Aggressors führen. Dass das wieder die totale Verdrehung der Wahrheit ist, wird in unseren Medien nicht so vermittelt werden. Man wird es einfach unterschlagen, dass es Kiew war, das den Angriff gestartet hat.
Erinnern wir uns kurz daran, wie die Kriegshandlungen im Osten der Ukraine zustande gekommen sind. Nach dem Maidan-Putsch hatte Poroschenko ein Verbot des Gebrauchs der russischen Sprache für die ganze Ukraine erlassen. Dass das für die Bewohner der Ostukraine, die mehrheitlich russischsprachig sind, inakzeptabel sein musste, hat er mit Sicherheit gewusst. Er hat folglich mit diesem Erlass ganz bewusst provoziert und ebenso vorsätzlich den Konflikt heraufbeschworen. Auch dass dieser Erlass in Wirklichkeit eine Attacke gegen Russland war, steht außer Frage. Dass es sich um eine bewusste Provokation gehandelt hat, wird auch daran deutlich, dass nach wie vor in der Kiewer Rada, dem Parlament, russisch gesprochen wird. Das geht gar nicht anders, denn einige Minister, die Poroschenko selbst ernannt hat, sind der ukrainischen Sprache gar nicht mächtig. Ich erinnere hier an den Georgier Saakaschwili oder die flink eingebürgerten Minister, die aus den USA und dem Baltikum kamen. Es war auch immer Kiew, das das Minsker Abkommen nicht eingehalten, ja torpediert hat. Jetzt also ist das „Finale furioso“ geplant, perfide gesetzt zum Beginn der Fußball-WM.
In einem Land, das Krieg führt, kann kein Weltsportereignis stattfinden
Die andauernden Lügen über Giftgaseinsätze in der angeblichen Verantwortung Russlands verfangen nur noch bei Gehirnamputierten oder berufsmäßigen Russlandhassern und Kriegstreibern. Die Fußball-WM darf aber kein Erfolg werden. Zu viele Besucher – es werden wohl mehr als eine Million sein – werden über ein ganz anderes Bild Russlands berichten als das, was uns das westliche Medienmonopol einhämmert. Das muss verhindert werden. Nachdem alles andere nicht verfangen hat, wird jetzt der letzte Trumpf gezogen: Ein Weltsportereignis kann nicht in einem Land abgehalten werden, das Krieg führt. Dabei wird es keine Rolle spielen, ob Moskau nun tatsächlich in der Ostukraine eingreift. Sobald Kiews Armee zurückgeschlagen wird, und dafür spricht einiges, wird es wieder heißen, das sei nur durch das aktive Eingreifens Russlands möglich gewesen. Inwieweit diese Behauptung der Wahrheit entspricht, wird die Inhaber des Medienmonopols einmal mehr wenig interessieren. Sie haben dann wieder einen „gerechten“ Grund, wie gegen den Irak und, und, und, um Russland endgültig den Krieg zu erklären und das Land mit maximalen Sanktionen zu belegen. Dazu gehört dann natürlich auch der Boykott der Fußball-WM.
Zur Olympiade in Korea haben Nord und Süd gemeinsam erwirkt, dass die geplanten Manöver des Südens mit den USA abgesagt worden sind. Kim Jong Un hat seine Raketen- und Atomtests eingestellt. Das hat den Weg zu Frieden in Korea geebnet. Ob er kommen wird, ist alles andere als sicher. Es sind nämlich wieder die USA, die den Abzug ihrer Truppen infrage stellen, auch wenn beide Koreas einen Friedensvertrag schließen. So einfach will Washington seinen unsinkbaren Flugzeugträger an der Nordflanke Chinas und an der Ostflanke Russlands nicht aufgeben. Das aggressive Russland ist also von den friedlichen USA auf allen Seiten eingekreist. Man braucht keine besondere Phantasie, um sich vorzustellen, wie die Reaktionen in Washington aussähen, wenn Russland in Mittelamerika oder irgendwo sonst nahe den USA Militärbasen betreiben würde. Man muss sich nur an die Kuba-Krise erinnern. Von „friedlichen, gar friedliebenden USA“ zu sprechen, ist ein Oxymoron!
Der Konflikt in der Ukraine könnte längst beendet sein
Wenn der Außenministerdarsteller und Russlandhasser Maas von einer Dialogbereitschaft mit Putin spricht, dann meint er, dass er nur eine totale Kapitulation, eine totale Unterwerfung Russlands als mögliches „Gesprächsergebnis“ annehmen will. Hätte er wirklich ein Interesse an einem Dialog auf Augenhöhe, dann müsste er massiv darauf einwirken, dass der Obersäbelrassler der NATO, Stoltenberg, die aggressiven Manöver an Russlands Westgrenzen zur Fußball-WM absagt. Ja, es hat schon einen Grund, warum über dieses Manöver in den Merkel-Medien nicht in der sonst üblichen Weise berichtet wird. Menschen, die in Frieden leben wollen und für ein konstruktives Miteinander mit Russland plädieren – das ist die bei weitem überwiegende Mehrheit der Deutschen – ist es nämlich überhaupt nicht zu vermitteln, dass ausgerechnet zu diesem Sportereignis Manöver an der Grenze des Gastgebers abgehalten werden müssen.
Der Konflikt in der Ukraine könnte schon lange beendet sein, das sinnlose Morden von Zivilisten und die gezielte Zerstörung von Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten, wenn der Westen, Berlin und Paris, mit derselben Hartnäckigkeit auf Kiew einwirkten, wie sie das gegen besseres Wissen mit Russland tun. Kiew hat nichts getan, den Minsk-II-Prozess zu befördern. Nach vier Jahren gibt es aus Kiew nicht einmal einen Entwurf für einen Autonomiestatus der Ostregionen, der im Minsk-Abkommen vereinbart wurde. Der Konflikt in der Ukraine soll gar nicht beendet werden, denn er bietet die stete Möglichkeit, Russland als Aggressor zu diffamieren. Das ganze zur Fußball-WM auf die Spitze zu treiben, hat mit Anstand sowieso nichts mehr zu tun. Es ist die letzte Gelegenheit, endlich den ersehnten Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen und diesen dann als „gerechtfertigt“ gegen einen Aggressor darzustellen. Siehe Vietnam, Irak etc. – ach ja, kann sich noch jemand an Grenada erinnern?
Quelle https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/olympia-und-fussball-wm-nordkorea-zeigte-anstand-die-nato-provoziert/
Was kann man daraus entnehmen?
Stimmt P. Haisenkos Kommentar faktenmäßig. Dazu und das hat er gemacht, muss man das Minsk-Abkommen gelesen haben.
Alles andere mit der Abschreckung muss jeder für sich selbst bewerten. Dazu sollte man auch über den Rüstungsetat der NATO Länder, an der Spitze die VSA, im Vergleich zu Russland nachdenken.
Meine Rückschlüsse auch hier wieder.
Die Regierung muss nicht überzeugen, sie muss die Menschen nicht mit Fakten und Erklärungen zu kritischen Fragen informieren und Rede und Antwort stehen. Das Establishment muss nur den Zweifel streuen, dass – die anderen – möglicherweise lügen, also gezielte Meinungsmache und das am liebsten ohne kritische Blogger.
Zum Schluss, man sollte vorsichtig mit den Mainstream umgehen und durchaus die noch vorhandene Freiheit des Internets benutzen, um Hintergründe und Meinungsvielfalt für seine persönliche Meinungsbildung zu erfahren.
Ich bin überzeugt, dass eine große Zahl von Agents Provocateurs -provozierender Agent – unterwegs sind, die in erster Linie dazu dienen, durch Fake-News den Ruf des Internets und die dort agierenden alternativen Blogs zu unterminieren.
Auf der einen Seite Forentrottel, die als nützliche Idioten fungieren und denen Narrenfreiheit eingeräumt wird und dann eben diese Agents Provocateurs, die das Internet in der momentanen Form behindern könnten.
Glück auf
Ralf
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
in den letzten Wochen hatte ich wieder die Gelegenheit mit Freunden, aber auch mit unbekannten Menschen zu kommunizieren, und zwar im klassischen Sinn, also im persönlichen Gesprächen und auch durch Benutzung des Internets.
Anlass war eigentlich die Bewertung von klassischen Sendungen im öffentlichen rechtlichen Fernsehen und da besonders die immer noch Quoten-mäßig meistgesehene – Anne Will Sendung – im Sendeformat des politischen Talks.
Mit Freude habe ich erst mal zur Kenntnis genommen, dass o. g. Blogs doch von immer mehr Usern gelesen werden, die über das Forum der Anne Will Sendung auf die Blogs gefunden haben.
Ein Bestandteil des Informationsaustauschs sind natürlich Fragen an mich, die bestimmte im Will Forum schreibende Foristen betreffen. Ich nenne da nur die dort schreibende MLM, bekannt auch als Wanda Mueller mit gleichlautender eigener Homepage, also Heidrun Lieske und ihrem Freund im Geiste und „Ballzuspieler“ Westcoast.
Nun verweise ich immer wieder auf die besonderen Beziehungen, die mich mit der Frau Lieske verbunden hatten, auf den Blogs nachzulesen, besonders der Archive – in eigener Sache und eigener Sache 2-, bei http://politikparadox.blogspot.de/
Es lohnt sich nicht für mich immer wieder von der Vergangenheit im Bezug mit Frau Lieske zu schreiben. Ich unterstütze allerdings die Feststellung, dass Frau Lieske genau wie ihr Pedant Westcoast die Rolle der gewünschten Forentrottel im Forum der Anne Will Sendung hervorragend ausführen.
Sie überbieten sich in dem Forum bei jedem Thema mit Hass gegen Andersdenkende, verbreiten mit unbewiesenen Unterstellungen gegenüber bestimmten politischen Persönlichkeiten Fake News. Besondere Feindbilder sind da S. Wagenknecht, O. Lafontaine, Putin, die Russen und natürlich bei Frau Lieske auch besonders die Sachsen und genießen dort uneingeschränkte Narrenfreiheit. Gegenkommentare werden zensiert und bei Beschwerden an die Moderation, bekommt man hanebüchene „0815“ Antworten, die man natürlich nicht veröffentlichen darf.
Dazu habe ich unter Ralf Nietzschmann02.05.18, 12:43
bei Politikparadox mich umfänglich schon geäußert.
Ich möchte das Forum bei Will zum Anlass nehmen, mich mit dem Allgemeinbegriff – Kommunikation – näher aus meiner Sicht zu äußern.
Kommunikation besteht am effektivsten im persönlichen Gesprächen, hat aber den Nachteil, dass man nur wenige Personen erreicht.
Zur Demokratie gehören eigentlich die Medien als normalerweise wichtigste Komponente dazu. Die Aufgabe der Medien und da besonders die durch Zwangsgebühren finanzierten Fernsehsender des öffentlichen Rechts, also ARD, ZDF, die dritten Programme der ARD und die Spartensender, haben den Auftrag neutral zu berichten und zu senden.
Erfüllen sie diesen Auftrag in der Realität? Für mich ein klares beweisbares Nein.
Die Medien, allgemein als Mainstream zu bezeichnen, sind nur noch Werkzeuge der gewünschten Politik, hervorgerufen durch die Globalisierung, der Kommerzialisierung und Zentralisierung. Besonders bemerkbar dadurch zu verfolgen, dass Nachrichten und Berichte als Einheitsbrei den Verbrauchern vorgesetzt wird.
Diese Art der Kommunikation ist abgestimmt als Werkzeug zur Beeinflussung der
Öffentlichkeit und unterstützend für die sogenannte repräsentative Demokratie.
Ich glaube nicht daran, dass diese Art der Kommunikation Medien zu Konsumenten sich reformieren lässt. Es ist für mich naives Denken vieler meiner Zeitgenossen.
Es wird auch unabhängig von politischen Verhältnissen, also Zusammensetzung von Regierungen in Form von Koalitionen nach bestehenden Wahlrecht, niemals die Hoheit über das globale Finanzwesen erfolgen. Jede Regierung wird nach den vorgegebenen Spielregeln des Finanzwesens handeln müssen. Politiker, die gegen den Strom schwimmen, werden immer wieder scheitern und da spielen eben auch Sendungen wie Anne Will eine entscheidende Rolle mit.
Auch A. Will, genau wie der Großteil der gewählten Volksvertreter haben es sich an den Futtertrögen der Machthaber bequem gemacht, essen deren Brot und singen deren Lieder. Wer auf Parteien setzt, täuscht sich. Auch der Großteil der Linken und erst Recht nicht die AfD, stellen in diesem System keine Lösung dar. Teile der Linken gehen den Weg der Grünen, sie befindet sich mitten in der Spaltung, was auch den Wählern nicht entgeht. Die AfD kommt wie gerufen, um den neoliberalen Kurs der in Regierungsverantwortung stehenden Parteien zu unterstützen und zu verstärken, sollten sie jemals integrierter Bestandteil der Parteienlandschaft werden.
Was bietet denn die AFD an?
Die Regulierung der Finanzmärkte und Überarbeitung der Geldsysteme?
Raus aus der NATO hin zur Neutralität Deutschlands?
Keine Unterstützung der Angriffskriege, in denen Deutschland direkt und indirekt steckt?
Soziale Umverteilung von unten nach oben, genauso eine Fehlanzeige, im Gegenteil weitere Privatisierungen stehen auf deren Liste.
Aufgrund der Fehlleistungen der Regierungen konzentriert sich die AfD auf ihre in der Bevölkerung wirksame berechtigte Kritik in der Euro und Flüchtlingskrise.
Eine Alternative wäre diese Partei für mich nie.
Diskutieren ja, gehört zum politischen Anstand und auch dort zustimmen, wo sie recht haben, mehr aber nicht, so meine Devise.
Zurück zur A. Will Sendung über Marx und das Forum. Bei Politikparadox sind zensierte Kommentare veröffentlicht, die die ganze Systematik der Sendung wiedergeben. Es wurde in der Sendung nicht über Marx im Sinne seiner Philosophie diskutiert und erst recht wurden keine Vergleiche zwischen den Feststellungen von Marx zu seiner Zeit projiziert auf heute diskutiert. S. Wagenknecht versuchte es zumindest, aber Scholz durfte Marx für sich und seine SPD benutzen, um die ganzen Schandtaten dieser ehemaligen Arbeiterpartei zu rechtfertigen.
Ein Beispiel möchte ich nur noch mal wiederholen, dass so bei Politikparadox zu finden ist. User G. Fritzsche, wollte im Forum bei A. Will kommentieren.
Ich bewundere ihren Kampf gegen „ Windflügel“.
Es ist zwecklos gegen den Mainstream anzukämpfen.Die Will Sendung ist ein fester Bestandteil des Mainstream. Die Sendung selber bedient bestenfalls Scheindebatten, egal ob dort eine Wagenknecht auftritt und Dinge anspricht, die selbstverständlich die Tatsachen widerspiegeln.
Das Forum der Sendung kann man doch bei Licht gesehen vergessen. Es bemühen sich einige Foristen um eine wirkliche Diskussion, aber diese verpufft und ist in diesem Rahmen der Anonymität auch nicht möglich.
MLM und Westcoast kann man wirklich nur als Forentrottel wahrnehmen.
Aber auch der Forist Ernst ist ein Beispiel dafür, dass jegliche sachliche Diskussion unmöglich ist. Dazu kommt die Zensur, wenn es um Fakten geht.
Ich hatte versucht Hartz IV als Vergleich mit Marx darzulegen. Zensur erfolgte.
Über die Weber während der Baumwollkrise im Jahr 1863 schreibt Marx im ersten Abschnitt des 6. Kapitels, Band III:
Wurde der schlechteste Hundelohn angeboten und der Arbeiter wollte ihn nicht annehmen, so strich das Unterstützungskomitee ihn von der Unterstützungsliste. Es war insofern eine goldene Zeit für die Herren Fabrikanten, als die Arbeiter entweder verhungern oder für jeden dem Bourgeois profitabelsten Preis arbeiten mussten, wobei die Unterstützungskomitees als ihre Wachhunde agierten. (…) Die Unterstützungskomitees handelten in diesem Punkt mit großer Strenge. War Arbeit angeboten, so wurden die Arbeiter, denen sie angeboten wurde, von der Liste gestrichen und so gezwungen, sie anzunehmen.
Auch ich werde mich im Will Forum zurückziehen.
Günther Fritzsche aus Salzwedel hier mit Klarnamen schreibend
Ich schrieb ja eingangs, dass ich persönlichen Kontakt in den letzten Wochen als eine Form der Kommunikation gehabt habe.
Ich war sehr erstaunt, was ich da einfach zur Kenntnis nehmen musste.
Bleibe ich bei der A. Will Sendung und dem Forum. Viele der Menschen, mit denen ich diskutiert habe, sehen Sendungen, wie A. Will, Presseclub, Hart aber Fair u. a., nicht. Sie wollen das „Gequatsche“ nicht mehr hören.
Glaubt man den Einschaltquoten sehen aber die Will Sendung immer so um die vier Millionen Zuschauer und im Forum sind durchschnittlich so um die 1500 Kommentare. Für mich die Frage, ist das repräsentativ bezogen auf die Gesamtbevölkerung, oder überwiegt grundsätzlich die Desinteresse bei weiten Teilen in der Bevölkerung? Ich weiß es nicht.
Ein weiterer Weg ist die Kommunikation durch das rasant sich verbreitete Internet.
Dort findet man unabhängige Blogs und findet Diskutanten, mit denen man sich ausführlich austauschen kann, viel neues Wissen erwirbt und seine eigene Sicht auf die Vorgänge auf dieser Welt bestätigt sieht oder auch nicht.
Natürlich darf man aber nicht blind vertrauend alles glauben, was auch dort verbreitet wird. Es bleibt immer letztendlich die persönliche Sichtweite für den Einzelnen verbindlich.
Die Hoffnung, dass das Internet als neues Kommunalionsinstrument die Lücke
füllen kann, wird bald erloschen sein. Je stärker die Wirkung des Internets für die öffentliche Meinung wird, wird es zur Gefahr für die Etablierten. Wir erleben das mit den rechtlich bedenklichen Netzdurchleitunggsgesetz und eben an den Löschorgien in den Foren, wie eben auch bei Will.
Es werden Kampagnen gestartet, die unabhängige Blogbetreiber diffamieren, mit Querfront in Verbindung bringen, als Antisemiten bezeichnen. Dazu gehört schon die leiseste Kritik an der unmenschlichen Regierung in Israel.
Dazu nur ein Beispiel, was Fakt ist.
Zu den neuesten Terror-Angriffen Israels gegen Syrien schweigt sich die Bundesregierung lang und gründlich aus.
Es erfolgt die gebetsmühlenartig wiederkehrende Behauptung der israelische Angriff gegen den Iran sei eine Antwort auf einen angeblich vorher stattgefundenen Angriff iranisch-syrischer Brigaden auf die Golanhöhen. Ob dieser Angriff stattgefunden hat oder nicht ist vollkommen sekundär.
Man scheint in der deutschen Regierung nicht zu wissen, dass die Golanhöhen kein israelisches Territorium sind, sondern von Israel okkupiertes Territorium. Die Uno hat in der Resolution 224 die Rückgabe an Syrien verlangt; aber wie immer schert das Israel nicht im Geringsten.
Fakten liest man im Internet, im Mainstream nicht.
Deshalb wird das unabhängige Internet gebraucht.
Noch ein Fall systematischer Meinungsmache aktuell zu Putin und der Ukraine.
Ich stelle den Kommentar von Peter Haisenko für alle meiner Leser ohne Internetzugang hier ein.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Südkorea hat der Norden seine Raketen- und Atomtests eingestellt. Zur Fußball-WM in Russland hält die NATO ihr größtes Manöver an der russischen Grenze ab. Eine von langer Hand vorbereitete Provokation mit dem Ziel, diese große Sportveranstaltung doch noch zu boykottieren. Aber das ist noch lange nicht alles.
Als die Winterolympiade und die Fußball-WM an Russland vergeben wurden, hatte der Westen Putins Reich noch nicht zum Feind erklärt. Je näher die Spiele in Sotschi aber rückten, desto mehr wurde auf Russland eingeschlagen. Obwohl es für alle Teilnehmer ein großartiges Ereignis wurde, durften auch deutsche Sportler in den Merkel-Medien nichts Positives darüber berichten. Jetzt geht es flott auf die Fußball-WM zu und seit einigen Monaten kulminieren die Anstrengungen, dieses Sportereignis politisch zu vergiften. Unbewiesene und teils hanebüchene Anschuldigungen werden erhoben und mancher Russlandhasser fordert, die WM zu boykottieren. Es darf nicht sein, dass sich Russland als fröhliches, gastfreundliches und offenes Land vor der Welt präsentieren kann. Da ist jedes Mittel recht.
Kiew trifft massive Kriegsvorbereitungen und Europa schweigt
NATO-Manövern geht eine lange Planung voraus. Allerdings nicht so lange wie bekannt ist, wann die Fußball-WM stattfinden wird. Es kann folglich kein Zufall sein, dass die NATO gerade jetzt, vom 3. bis 15. Juni, ihr Manöver „Saber Strike“ (Säbel-Hieb) an der russischen Grenze abhält, mit 18.000 Soldaten aus 19 NATO-Staaten und deren Verbündeten. Die Eröffnungsfeier zur WM findet am 14. Juni statt. Es ist hier zu wenig, von mangelndem Anstand zu sprechen, von Politisierung eines Sportereignisses. Der Sinn dieses Manövers wird mit „Abschreckung“ angegeben. Gegen welche Bedrohung soll denn hier „abgeschreckt“ werden? Putin hat noch nie ein anderes Land angegriffen und es gibt keinerlei Hinweise, dass sich das ändern könnte. Wie krank müssen aber die Gehirne sein, die ausgerechnet kurz vor und während der WM suggerieren, Russland müsse jetzt „abgeschreckt“ werden. Es steht zu vermuten, dass dahinter eine noch perfidere Strategie steht.
In den Merkel-Medien wird nicht darüber berichtet, dass Kiew seit Wochen und Monaten vermehrt schweres Kriegsgerät an die Waffenstillstandslinie zum Donbass verlegt. Nicht nur, dass Kiew damit in eklatanter Weise gegen das Minsk-II-Abkommen verstößt – hier haben wir es eindeutig mit Kriegsvorbereitungen zu tun. Ermahnungen dazu aus Berlin oder Paris? Fehlanzeige! Aber das Vorgehen Kiews ist zeitlich geschickt gesetzt. Die Fußball-WM naht! Informierte Kreise in der Ukraine berichten, dass Kiew Anfang Juni, um den 3. oder 4.herum, einen großen Angriff gegen die aufständischen Gebiete starten will, um sie mit Gewalt zu erobern. Die dazu benötigten Waffenlieferungen aus den USA sind abgeschlossen. Nochmals: Das ist ein schwerer Verstoß gegen das Minsk-II-Abkommen, das Kiew unterschrieben hat.
Perfide Strategie bringt Putin in eine verzwickte Lage
Wenn Poroschenko tatsächlich diesen Angriff befiehlt, bringt er Russland in eine verzwickte Lage. Einerseits kann Putin nicht einfach zusehen, wie die Bewohner des Donbass von Kiews Soldaten abgeschlachtet werden. Greift er aber ein, völlig konform mit dem Geist des Minsk-II-Abkommens, dann liefert er dem Westen den lang ersehnten Grund, die Teilnahme an der WM zu verbieten. Nicht nur das. Die NATO könnte dann ihr Manöver „Saber Strike“ in einen veritablen direkten Angriff überführen und sich wieder als die Guten darstellen, weil sie ja nur einen gerechten Krieg zur Bestrafung eines Aggressors führen. Dass das wieder die totale Verdrehung der Wahrheit ist, wird in unseren Medien nicht so vermittelt werden. Man wird es einfach unterschlagen, dass es Kiew war, das den Angriff gestartet hat.
Erinnern wir uns kurz daran, wie die Kriegshandlungen im Osten der Ukraine zustande gekommen sind. Nach dem Maidan-Putsch hatte Poroschenko ein Verbot des Gebrauchs der russischen Sprache für die ganze Ukraine erlassen. Dass das für die Bewohner der Ostukraine, die mehrheitlich russischsprachig sind, inakzeptabel sein musste, hat er mit Sicherheit gewusst. Er hat folglich mit diesem Erlass ganz bewusst provoziert und ebenso vorsätzlich den Konflikt heraufbeschworen. Auch dass dieser Erlass in Wirklichkeit eine Attacke gegen Russland war, steht außer Frage. Dass es sich um eine bewusste Provokation gehandelt hat, wird auch daran deutlich, dass nach wie vor in der Kiewer Rada, dem Parlament, russisch gesprochen wird. Das geht gar nicht anders, denn einige Minister, die Poroschenko selbst ernannt hat, sind der ukrainischen Sprache gar nicht mächtig. Ich erinnere hier an den Georgier Saakaschwili oder die flink eingebürgerten Minister, die aus den USA und dem Baltikum kamen. Es war auch immer Kiew, das das Minsker Abkommen nicht eingehalten, ja torpediert hat. Jetzt also ist das „Finale furioso“ geplant, perfide gesetzt zum Beginn der Fußball-WM.
In einem Land, das Krieg führt, kann kein Weltsportereignis stattfinden
Die andauernden Lügen über Giftgaseinsätze in der angeblichen Verantwortung Russlands verfangen nur noch bei Gehirnamputierten oder berufsmäßigen Russlandhassern und Kriegstreibern. Die Fußball-WM darf aber kein Erfolg werden. Zu viele Besucher – es werden wohl mehr als eine Million sein – werden über ein ganz anderes Bild Russlands berichten als das, was uns das westliche Medienmonopol einhämmert. Das muss verhindert werden. Nachdem alles andere nicht verfangen hat, wird jetzt der letzte Trumpf gezogen: Ein Weltsportereignis kann nicht in einem Land abgehalten werden, das Krieg führt. Dabei wird es keine Rolle spielen, ob Moskau nun tatsächlich in der Ostukraine eingreift. Sobald Kiews Armee zurückgeschlagen wird, und dafür spricht einiges, wird es wieder heißen, das sei nur durch das aktive Eingreifens Russlands möglich gewesen. Inwieweit diese Behauptung der Wahrheit entspricht, wird die Inhaber des Medienmonopols einmal mehr wenig interessieren. Sie haben dann wieder einen „gerechten“ Grund, wie gegen den Irak und, und, und, um Russland endgültig den Krieg zu erklären und das Land mit maximalen Sanktionen zu belegen. Dazu gehört dann natürlich auch der Boykott der Fußball-WM.
Zur Olympiade in Korea haben Nord und Süd gemeinsam erwirkt, dass die geplanten Manöver des Südens mit den USA abgesagt worden sind. Kim Jong Un hat seine Raketen- und Atomtests eingestellt. Das hat den Weg zu Frieden in Korea geebnet. Ob er kommen wird, ist alles andere als sicher. Es sind nämlich wieder die USA, die den Abzug ihrer Truppen infrage stellen, auch wenn beide Koreas einen Friedensvertrag schließen. So einfach will Washington seinen unsinkbaren Flugzeugträger an der Nordflanke Chinas und an der Ostflanke Russlands nicht aufgeben. Das aggressive Russland ist also von den friedlichen USA auf allen Seiten eingekreist. Man braucht keine besondere Phantasie, um sich vorzustellen, wie die Reaktionen in Washington aussähen, wenn Russland in Mittelamerika oder irgendwo sonst nahe den USA Militärbasen betreiben würde. Man muss sich nur an die Kuba-Krise erinnern. Von „friedlichen, gar friedliebenden USA“ zu sprechen, ist ein Oxymoron!
Der Konflikt in der Ukraine könnte längst beendet sein
Wenn der Außenministerdarsteller und Russlandhasser Maas von einer Dialogbereitschaft mit Putin spricht, dann meint er, dass er nur eine totale Kapitulation, eine totale Unterwerfung Russlands als mögliches „Gesprächsergebnis“ annehmen will. Hätte er wirklich ein Interesse an einem Dialog auf Augenhöhe, dann müsste er massiv darauf einwirken, dass der Obersäbelrassler der NATO, Stoltenberg, die aggressiven Manöver an Russlands Westgrenzen zur Fußball-WM absagt. Ja, es hat schon einen Grund, warum über dieses Manöver in den Merkel-Medien nicht in der sonst üblichen Weise berichtet wird. Menschen, die in Frieden leben wollen und für ein konstruktives Miteinander mit Russland plädieren – das ist die bei weitem überwiegende Mehrheit der Deutschen – ist es nämlich überhaupt nicht zu vermitteln, dass ausgerechnet zu diesem Sportereignis Manöver an der Grenze des Gastgebers abgehalten werden müssen.
Der Konflikt in der Ukraine könnte schon lange beendet sein, das sinnlose Morden von Zivilisten und die gezielte Zerstörung von Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten, wenn der Westen, Berlin und Paris, mit derselben Hartnäckigkeit auf Kiew einwirkten, wie sie das gegen besseres Wissen mit Russland tun. Kiew hat nichts getan, den Minsk-II-Prozess zu befördern. Nach vier Jahren gibt es aus Kiew nicht einmal einen Entwurf für einen Autonomiestatus der Ostregionen, der im Minsk-Abkommen vereinbart wurde. Der Konflikt in der Ukraine soll gar nicht beendet werden, denn er bietet die stete Möglichkeit, Russland als Aggressor zu diffamieren. Das ganze zur Fußball-WM auf die Spitze zu treiben, hat mit Anstand sowieso nichts mehr zu tun. Es ist die letzte Gelegenheit, endlich den ersehnten Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen und diesen dann als „gerechtfertigt“ gegen einen Aggressor darzustellen. Siehe Vietnam, Irak etc. – ach ja, kann sich noch jemand an Grenada erinnern?
Quelle https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/olympia-und-fussball-wm-nordkorea-zeigte-anstand-die-nato-provoziert/
Was kann man daraus entnehmen?
Stimmt P. Haisenkos Kommentar faktenmäßig. Dazu und das hat er gemacht, muss man das Minsk-Abkommen gelesen haben.
Alles andere mit der Abschreckung muss jeder für sich selbst bewerten. Dazu sollte man auch über den Rüstungsetat der NATO Länder, an der Spitze die VSA, im Vergleich zu Russland nachdenken.
Meine Rückschlüsse auch hier wieder.
Die Regierung muss nicht überzeugen, sie muss die Menschen nicht mit Fakten und Erklärungen zu kritischen Fragen informieren und Rede und Antwort stehen. Das Establishment muss nur den Zweifel streuen, dass – die anderen – möglicherweise lügen, also gezielte Meinungsmache und das am liebsten ohne kritische Blogger.
Zum Schluss, man sollte vorsichtig mit den Mainstream umgehen und durchaus die noch vorhandene Freiheit des Internets benutzen, um Hintergründe und Meinungsvielfalt für seine persönliche Meinungsbildung zu erfahren.
Ich bin überzeugt, dass eine große Zahl von Agents Provocateurs -provozierender Agent – unterwegs sind, die in erster Linie dazu dienen, durch Fake-News den Ruf des Internets und die dort agierenden alternativen Blogs zu unterminieren.
Auf der einen Seite Forentrottel, die als nützliche Idioten fungieren und denen Narrenfreiheit eingeräumt wird und dann eben diese Agents Provocateurs, die das Internet in der momentanen Form behindern könnten.
Glück auf
Ralf
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