Mittwoch, 17. Mai 2017

Mein Posting zum Thema: Was sind Wahlen?
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/



Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
wenn wir uns in Deutschland mit politischen Wahlen beschäftigen, erkennt man das System einer repräsentativen Demokratie.
Die repräsentative Demokratie kann man auch als indirekte Demokratie bezeichnen.
Diese Form kennzeichnet zum Beispiel Landtags und Bundestagswahlen.
Nur über diese Art der Wahlen möchte ich meine Auffassung in diesem Posting darlegen.
Es werden vorbestimmte Kandidaten aufgestellt, diese stellen sich dann zur Wahl. Werden sie gewählt sind sie dann Abgeordnete. Sie werden also Volksvertreter und entscheiden eigenverantwortlich. Das ganze nennt man parlamentarische Demokratie.
Die jeweiligen Regierungen, also Landes- oder die Bundesregierung sind also auf das Parlament, Landtag/ Bundestag im Wesentlichen beim Treffen von Entscheidungen angewiesen.
Soweit die Theorie.
In der Praxis sieht das ganze aber anders aus. Als Erstes muss man das Wahlrecht betrachten, weiterhin Direktmandate und Listenplätze, also Parteien Kungeln. Da beginnt das eigentliche Dilemma für mich, dass ich immer wieder mit dem Ausspruch Wahlzirkus für diese Art der Wahlen einordne. Über das Wahlrecht, Direktmandate und Listenplätze, habe ich in der Vergangenheit schon öfter gepostet und möchte mich, wie angefragt, mit den jüngsten Wahlen und meine Meinung dazu, äußern.
Anhand der Wahl in NRW, meine Meinung.
Ich hätte nach dem Beitritt der DDR zum GG der BRD niemals gedacht, dass ich mich über eine Wahlniederlage der SPD direkt gefreut habe. Das heißt aber keinesfalls, dass mir die nun im Landtag vertretenen Parteien in irgendeiner Art und Weise sympathisch oder gar wählbar wären. Es ist der Einheitsbrei einer neoliberalen Parteienlandschaft.
Nun wird ja dem Wahlmichel der grandiose Sieg der CDU verkauft und im Fahrwasser der der FDP.
Ist das wirklich so?
Für mich ein klares Nein. Warum ? Es muss das Wahlrecht betrachtet werden.
In NRW lag die Wahlbeteiligung bei 65.2 %.
Die Prozentsätze der gewählten Parteien werden nach der Wahlbeteiligung errechnet und nicht nach der wahlberechtigten Bevölkerung.
In NRW leben ca. 18 Millionen Bürger; davon erreichte die CDU 33 % nach der üblichen Zählung. Dann sind das real 21 % der wahlberechtigten Bevölkerung, also 3,89 Millionen Wähler für die CDU. Bei 14,11 Millionen Bürgern, die die CDU nicht gewählt haben, in Jubel auszubrechen, wie im Staatsfernsehen bis zum Abwinken zu sehen, bezeichne ich drastisch als gezielte Volksverarschung.
Richtig ist allerdings auch, dass es vollkommen egal wäre, wer die Wahl nach diesen Spielregeln gewonnen hätte.
Dazu möchte ich mal den nicht unbekannten Peter Fischer im Forum bei Will zitieren.
Peter Fischer schrieb am 13.05.2017 12:35 Uhr:
"Kraftprobe in NRW - Weichenstellung für den Bund?", titelt reißerisch die Will Redaktion. Welche Kraftprobe und welche Weichenstellung meint die Will Redaktion? Die Will Redaktion tut ja gerade so, als ob es irgendeine Auswirkung für den normalen Bürger oder die Politik der Bundesrepublik haben würde. Was würde sich denn außer der Unterschrift ändern, wenn in NRW Laschet statt Kraft die Gesetze und Verordnungen signiert? Welche Weiche würde denn plötzlich anders gestellt werden, wenn der Bundeskanzler Schulz statt Merkel heißt?

Richtig, nichts aber auch wirklich gar nichts würde sich ändern. Aber genau das soll der Wähler nicht bemerken. Er darf für 4 Jahre im wahrsten Sinne des Wortes seine Stimme ab geben. Und wenn es dann nicht geklappt hat mit dem Wechsel, heißt es die Umstände sind schuld. Der Wähler hat es so gewollt. Also warten die Lemminge wieder 4 Jahre um dann erneut enttäuscht zu werden.

Deshalb nochmal in aller Deutlichkeit. Die eigentlichen Machtzentren werden durch Wahlen nicht im Geringsten tangiert. Das Spektakel ist in Wahrheit nur ein Placebo um das Volk ruhig zu halten.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Fragen zur SPD möchte ich selbstverständlich auch beantworten.
Warum aber mit eigenen Worten sprechen, wenn gestandene Sozialdemokraten aus Zeiten als ich noch in der DDR lebte, die SPD viel besser erklären können.
Dazu https://makroskop.eu/2017/05/nrw-spd-desaster-mit-ansage/
von Heiner Flassbeck
Kernsätze:
Ich frage mich immer, ob die professionellen Jubler, die sich bei jeder Parteiveranstaltung der SPD die Hände wund klatschen und die Martin Schulz mit 100 Prozent zum Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten gewählt haben, auch nur einmal in ihrem Leben ganz kurz darüber nachdenken, was aus dieser Partei geworden ist.
Da tritt der Vorsitzende, der wohl ahnt, welch ein schreckliches Jahr auf ihn zukommt, so rechtzeitig zurück, dass er für nichts verantwortlich gemacht werden kann. Ein schönes Pöstchen, auf dem er in Ruhe auf die Bundestagwahl warten kann, findet er glücklicherweise auch, weil er seinen Kumpel Frank-Walter noch schnell zum Bundespräsidenten hochtrickst. Ein Nachfolger, der nicht ahnt, was auf ihn zukommt und nur vom Kanzleramt träumt, fällt ihm aus Richtung Brüssel vor die Füße und schon wird die Operation „Erneuerung der SPD“ auf die Bühne gebracht und das Parteivolk ist begeistert.
Die SPD ist in den vergangenen fünfzehn Jahren von einer Handvoll Nordlichtern programmatisch entleert und moralisch enthauptet worden. Das begann in der ersten Generation mit Schröder, setzt sich über Clement (das ist der Mann, der schon immer in die CDU gehörte, aber über Jahrzehnte in der SPD für jeden Posten genommen wurde) bis zu Müntefering fort (der vermutlich nie verstanden hat, was mit ihm passiert). In der zweiten Generation spielten Gabriel, Steinmeier und Steinbrück das gleiche Spiel genau so lange bis sie in den richtigen Positionen waren (oder genug Geld verdient hatten) und mit Schulz den „Kandidaten“ fanden, der in völliger Selbstüberschätzung den Karren unbedingt aus dem Dreck ziehen wollte.
Es lohnt komplett zu lesen.
Außerdem verweise ich immer wieder auf die Nachdenkseiten.
Was ich aber bei den alten Haudegen Albrecht Müller nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass er immer noch das Parteibuch der SPD hat.
Gerade diskutiere ich mit meinem Freund Jacob aus Gelsenkirchen, der ja auch noch Mitglied in der SPD ist, warum er er nicht der Ziehtochter von Clemens, Kraft, dass Parteibuch vor die Füße geworfen hat. Diese SPD mit ihrer Elite an der Spitze hat keine Zukunft mehr und gehört in die Wüste geschickt.

Zurück zum Wahlausgang.
Ich sehe durchaus auch für Deutschland eine Gefahr für soziale Unruhen gegeben.
Ewig werden die sozial Abgehängten sich nicht ruhig verhalten.
Warten wir alle mal die Entwicklung in Frankreich ab. Wenn Macron auf den Spuren Deutschlands wandelt, also Richtung Hartz IV, Rente, wie von Schäuble und Merkel gefordert, werden die Menschen dort auf die Straße gehen, man nennt dies Generalstreik und Frankreich ist der unmittelbare Nachbar Deutschlands.

Abschließend noch ein Hinweis von mir.
Wer die Anstalt vom 16.05. 2017 nicht gesehen hat, empfehle ich diese unbedingt anzuschauen. https://www.youtube.com/watch?v=7yrFHWBuWzg

Besser als die Anstalt kann man die Zustände der Arbeitnehmer, Rentner in Deutschland nicht beschreiben. Da kann man sich wirklich die sogenannten politischen Talksendungen, egal ob Will, Plaßberg, Illner, Maischberger, Presseclub sparen.
Für die Anstalt bezahle ich gerne GEZ Gebühren. Für gezielte volksverblödende Meinungsmache nicht.

Glück auf

Ralf









Montag, 1. Mai 2017

"Leitkultur"

De Maizière stellt zehn Thesen zur deutschen Leitkultur auf






Die sogenannte „Leitkultur“ der Menschen, der Menschheit ist primär eine Frage des Glaubens, der Erziehung, der Bildung, der Zivilgesellschaft und selbstredend eine Frage der Religionen. Denn aus den diversen Religionslehren wurden die Werte für ein friedlicheres Zusammenleben abgeleitet. Die sogenannte „Leitkultur“ sollte die Anleitung, Gebrauchsanweisung für ein friedliches und gemeinsames Zusammenleben sein.
Auf gar keinen Fall ist sie jedoch eine Frage der Nationalität. Es ist ja nicht so, als ob es derartige, sogenannte Leitkulturen an den Orten, wo sich viele Menschen zusammen fanden nicht schon immer gab und gibt.

Die sogenannte Leitkultur war schon immer eine Auslegungssache der Mächtigen, der angeblich „Gebildeten“, der "Auserwählten". Derjenigen, die angeblich in „göttlichem Auftrag“, als "Bindeglied" zwischen den Gottheiten und den einfachen, ungebildeten, nicht aufgeklärten Menschen handelten. Als Verkünder eines künftig besseren Lebens, einer friedlicheren Zivilgesellschaft, eines „Paradieses“ für alle Menschen.

Egal ob es sich dabei um Schamanen, Medizinmänner, Propheten, Kirchenfürsten, Priester, Adelige, Herrschende oder Regierende usw. usf. handelte. Sie legten ihren Völkern immer den Willen der Götter aus, die sie selbst anbeteten. Sie glaubten, das Leben erkannt und verstanden zu haben. Der Götter, mit denen sie angeblich in direktem Kontakt standen und stehen. Den Göttern, die niemals direkt zu den Völkern, sondern immer nur zu den „Mittlern und Vermittlern“ sprachen. Wenn heute der Gott Mammon die alles unterwerfende Gottheit ist, dann geschieht durch die Mittler eben "das Wort" des Gottes Mammon und es wird das zur Leitkultur, was dieser Gott eben durch seine "Propheten" übermittelt, übermitteln, verkünden und in „Geboten/Gesetzen“ niederschreiben lässt.

Und deshalb ist die Leitkultur in allen Ländern stets das, was die Mächtigen als Leitkultur sehen, verstehen, auslegen und für ihre Völker in entsprechende Gesetze fassten und fassen. Das "Wort Gottes" wird zum Gesetz, zu den „Geboten Gottes“. Also dessen Wort und Gebote „Gottes“, der gerade als "Gottheit" herrscht, angebetet wird und zu seinen "Propheten" und „Stellvertretern“ spricht.

Solange die Menschen und Völker also Mittler, Vermittler und Propheten benötigen, ist genau das Leitkultur, was diese Mittler, Vermittler und Propheten als Stellvertreter „des göttlichen“ Ansehens verkünden.

Weil es aber eben auch unterschiedliche Religionen, unterschiedliche Anbetung verschiedenster Götter gibt, sind die Leitkulturen eben auch sehr unterschiedlich. Von daher gibt es keine, für alle Menschen einheitliche Leitkultur! Sondern jeweils nur das geltende Gesetz, zur Leitkultur erhoben. Die Gesetze derjenigen, die dieselben für ihr eigenes Volk machen, gemacht und angeblich durch „ihren Gott“ durch Weisungen erhalten haben.

Da aber auch die sogenannte Aufklärung unterschiedlich vorangekommen ist, gibt es eben auch wieder unterschiedliche Auslegungen der sogenannten Leitkultur. Und eben auch unterschiedliche Gesetze als das Ergebnis einer entsprechenden Leitkultur.
Leitkultur ist demnach also sowohl von der Zeit (der Aufklärung), als auch vom Ort (andere Religion, anderes Werteverständnis) abhängig.

Dass einen de Maizére die Verrohung der Gesellschaft beunruhigt, kann man durchaus nachvollziehen. Diese Verrohung hat aber primär nichts mit Zuwanderung und Flüchtlingen und einer angeblich fehlenden Leitkultur zu tun. Sondern ist der Ausdruck dessen, dass die Mächtigen entweder falsche Götter verehren, oder ihre Götter nicht verstanden haben. Tatsächlich aber ist es Ausdruck dessen, dass sie das Leben nicht verstanden haben und deshalb falsche Götter anbeten. Deshalb dann auch falsche (Über)Mittler und Vermittler sind und sich so die – auf die jeweilige Gottheit bezogenen – Verheißungen nicht erfüllten und erfüllen. Deshalb begehren die Menschen und Völker dann gegen die Lehren der Stellvertreter und gegen deren Gottheiten auf. Und genau dies führt zur Verrohung der Gesellschaften.

Einfach mal in der Geschichte nachlesen. Da findet sich all das, was auch in der heutigen Zeit passiert. Auch wenn „wir“ aufgeklärter, technisch weiter entwickelt sind usw. usf., als z. B. die alten Ägypter, Römer und Griechen oder noch ältere Kulturen. Am Ende dieser „Hochkulturen“ waren stets die „Eliten“ verursachend für die Verrohung und den Untergang der Gesellschaften ausschlaggebend. Die Menschen und Völker haben sich dann stets nur gegen Einschränkungen, Moral, Gesetze und Unfreiheiten derer gewehrt, die angeblich wussten und wissen, was die Leitkultur des Lebens ist. Und dies führte dann stets zu Kriegen und dem Untergang, selbst hoch zivilisiertester Kulturen und Gesellschaften.

Der Streit um die sogenannte „Leitkultur“ sind die letzten verzweifelten Versuche der Mächtigen und Herrschenden, sich ihre Macht und das geraubte Eigentum vor dem Untergang zu bewahren. Der Streit um die sogenannte „Leitkultur“, nichts anderes, als der Tanz um das goldene Kalb.

Freitag, 28. April 2017

Jens Spahn... die nächste

Viel Arbeit, wenig Geld „maybrit illner spezial“ am 27. April 2017

"Viel Arbeit, wenig Geld – lohnt sich Leistung heute?“ Engagierte Bürger diskutierten auf Augenhöhe mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und dem CDU-Politiker Jens Spahn. Alle Gäste, alle Infos und Videos finden Sie hier.
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/viel-arbeit-wenig-geld-lohnt-sich-leistung-heute-maybrit-illner-spezial-vom-27-april-2017-100.html

Nach der gestrigen Sendung habe ich Jens Spahn CDU erneut eine PN auf seinem Facebook-Account hinterlassen. Anbei der Text:

Sehr geehrter Herr Spahn,
nachdem Sie mir meine Antwortmail vom 17.3.2017 auf Ihre Antwort vom 16.3.2017 leider bis dato nicht beantwortet haben, Sie in der gestrigen Maybrit Illner Sendung erneut zu diesem Thema unter dem Oberbegriff „Leistung-Gerechtigkeit“ gefragt waren, möchte ich Ihnen auf diesem Wege erneut eine, sogar persönliche Frage stellen. Denn die Diskrepanz bzgl. „Leistung muss sich lohnen, Gerechtigkeit“ in meiner o. g. Antwortmail und der PN auf Facebook haben Sie mir ja leider nicht mehr beantwortet.
Wie fühlt man sich, wenn man bei einer 4fachen Mutter im Bezug auf die drohende Altersarmut mit der Argumentation kommt, „da müsste man bei ihrem Gesamtleben mal reinschauen, was ist da passiert in den letzten xx Jahren...“; wie war das Erwerbsleben...; das eine ist zu sagen 35 Jahre gearbeitet, welche Chancen hatten sie...; UND DANN hängt die Rentenhöhe eben von den BEITRÄGEN AB!“ Demnach also von der erbrachten Leistung, die Sie demnach dann auch für „gerecht“ halten?!
Wie ich Ihrem Lebenslauf http://jensspahn.de/image/inhalte/file/2016_02_10_Lebenslauf%20Jens%20Spahn.pdf entnehme, haben Sie eine 2jährige Ausbildung von 1999-2001 gemacht und sind seit 2002 Mitglied im Bundestag.
Würde Ihre „Rente“ - ja ich weiß, dass Sie keine Rente bekommen, was ja bereits deutlich macht, dass es auch für Sie Unterschiede zwischen Mensch und Mensch, Leistung und Leistung, damit auch der „entsprechenden Honorierung“ und in der Frage der „Gerechtigkeit“ bzgl. Mensch versus Mensch gibt – demnach nicht auch geradewegs in die Altersarmut führen?!
Da Sie aber eine Pension dafür bekommen, dass Sie Ihrer politischen Tätigkeit, Ihrem Interesse nachgehen können, - für die alle SteuerzahlerInnen, eben auch die 4fache Mutter Christel Wellmann, seit Jahren aufkommen -, und damit vmtl. auch mitverantwortlich für eine entsprechende Gesetzgebung bei der Rente und den Pensionen sind, frage ich mich schon, wie sich ein „Christ“, ein christlicher Politiker mit christlichem Gewissen bei solch einer Argumentation fühlt?! Die Rechtfertigung für eine „Armutsrente“ bei den „normalen BürgerInnen“ von der „Leistung und der Einzahlung“ des/der Einzelnen abhängig ist. Bei Ihrer Pension durch Ihre Arbeit offensichtlich aber andere Kriterien gelten?!
Auch in der gestrigen Sendung hat sich gezeigt, auch bei Frau Nahles, dass sie beide völlig abgehoben von der Realität derer argumentieren, für die sie beide angeblich Politik und eine entsprechende Gesetzgebung machen.
Bei einem „Christen“ erwarte ich zunächst mal schon, dass er für sich selbst und sein christliches Gewissen in Anspruch nimmt:
„was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ oder mit den Worten Jesus:
„liebe deinen Nächsten wie dich selbst“!
Dass bei Ihren Ansichten und Argumentationen zu diesen christlichen Leitsätzen eine erhebliche Diskrepanz besteht, haben Sie gestern erneut deutlichst zum Ausdruck gebracht.

Mit freundlichem Gruß


Robert Kroiß



Donnerstag, 27. April 2017

Mein Posting zum Thema: Querbeet im Kreis der Meinungsmache
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
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Nachdenkseiten (NDS)
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Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,



im Zeitalter des Internets und der mündigen Bürger*innen, gehört Sorgfaltspflicht unserer Regierung, der gewählten Volksvertreter und natürlich der politisch vollkommen neutralen Anstalten der Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten, ganz einfach als maßgebliche Prämisse für das Wohlbefinden des gemeinen Wahlmichels dazu.
Nun gibt es aber tatsächlich immer mehr Bürger*innen, die das nicht wollen und ihr eigenes Gehirn benutzen, sich dabei mit Gleichgesinnten austauschen, immer mehr freie Blogs im Internet benutzen, dort auch kommentieren, die Abos von Print Medien kündigen und die politisch vollkommenen neutralen ÖRF hinterfragen und heftig kritisieren.
Darf denn das sein, fragen nun die Häuptlinge von Politik im Auftrag ihrer Lenker von Wirtschaft, Banken und Finanzindustrie?
Nein, sagen die gewählten Volksvertreter, schließlich hat uns der Wahlmichel beauftragt für ihn für die Dauer der Legislatur zu denken und für sein Wohl zu sorgen.
Also helfen wir ihnen und verschärfen die Gesetze und sagen ganz einfach welche Meinung im Einklang für den Wahlmichel die beste ist. Böse Zungen widersprechen und faseln von Einschränkung der Meinungsfreiheit. Das stimmt natürlich nicht, denn der Wahlmichel kann sich jederzeit an den Faktenfinder der ARD wenden. Dort erfährt er, was ist richtig, was ist falsch und vor allen, wer verbreitet Fake News.
Im Vorfeld nennt man den Wahlmichel schon mal ganz schlimme Personen und Einrichtungen, die nur Fake News verbreiten. Diese Personen bezeichnet man allgemein als Querfront und wirft dann schon mal Rechts/ Links/ Liberal zusammen in einen Topf, nur die Neoliberalen der etablierten Parteien, bleiben außen vor, denn sie haben ja die Wahrheit gepachtet und würden niemals den Wahlmichel anlügen. Weicht eine Person mal ab, wird er sofort dem Lager der Querfront zugeteilt. Bestes Beispiel Willi Wimmer, Willy Wimmer ist ein deutscher Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Quelle Wikipedia
Seine Aktivitäten, die ja überhaupt nicht gehen im Sinne der gewünschten Meinung,

sind u. a. die Auftritte bei RT Deutsch, bei Sputnik, also alles von Putin finanzierte Medien.
In Deutschland ist das alles ganz anders. Wer finanziert Anne Will mit ihrer Will Media GmbH, nur ein Beispiel von vielen?
„ Wissenschaftlich“kann man das auch noch untermauern und bedient sich zum Beispiel der Otto Brenner Stiftung. Die Otto Brenner Stiftung ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall.
Wer sind den nun die schlimmen Personen der Querfront?
Eine kleine Auswahl:Als Akteure werden, dabei neben dem Friedensforscher Dr. Ganser aus der Schweiz das schillernde Polit-Chamäleon Jürgen Elsässer mit seinem rechten "Compact"-Magazin, das Internet-TV-Portal "KenFM", der CDU-Politiker Willy Wimmer, wie oben erwähnt oder Albrecht Müller von den "Nachdenkseiten", Albrecht Müller ist ein deutscher Volkswirt, Publizist und ehemaliger Politiker. Müller war Planungschef im Bundeskanzleramt unter den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmid, genannt. Natürlich darf Sahra Wagenknecht nicht fehlen.
Zwischen diesen gebe es "zahlreiche Gemeinsamkeiten" wie "Sichtweisen mit verschwörungstheoretischem Charakter".
Nun bekenne ich mich , dass die o. g. Personen und deren politische Standpunkte und Veröffentlichungen von mir gelesen werden und ich diese Standpunkte und Veröffentlichungen mit meiner Meinung und mit meinen Standpunkten vergleiche.
Gerade die Nachdenkseiten sind für mich, ein tägliches muss, mich mit Informationen zu versorgen.
Ich lese auch die Junge Freiheit, genauso wie ich RT Deutsch konsumiere und da besonders den fehlenden Part oder 415 Grad sehe. Deshalb bin ich aber mit Sicherheit nicht zum Putin Freund geworden. Ich schätze zwar Putin als Staatsmann mit Besonnenheit und bin froh, dass er sich nicht provozieren lässt. Es wäre sonst schlimm für die Menschen.
Fakt für mich ist eins. Alleine die Tagesschau, Tagesthemen, heute, heute journal, reichen nicht aus, sich umfassend zu informieren.
Gerade diese Sendungen sind gespickt von Fake News, Weglassen von Ereignissen und klare Positionierung zur gewünschten Meinungsmache,
Dazu möchte ich auf die Webseiten http://www.rationalgalerie.de/home/der-tiefe-staat-schlaegt-zurueck.html
und https://www.rubikon.news/
hinweisen, besonders auf die Programmbeschwerden über die ARD und zum Faktenfinder.


Nun komme ich zu einigen Fragen, die mir gestellt worden sind und meine Meinung angefragt wurde.





Syrien
Ich bin kein Nahost Experte. Ich verurteile jegliche Kriege, egal wer sie führt.
Ich habe mich aber kundig gemacht.
Das Buch von Michael Lüders Titel: „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ gelesen und sehr viel über Hintergründe des Krieges hinzu gelernt.
Ich empfehle das Buch, aber auch unter http://www.nachdenkseiten.de/?p=37914
die Rezension von Udo Brandes über das Buch zu lesen.
Zum Giftgasangriff, kann ich Prof. Dr. Günter Meyer Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Inhaltlich folgen. Der Kommentar auf https://www.rubikon.news/artikel/giftgasmassaker-war-false-flag-operation
erscheint mir logisch.
Die Aufklärung wird nach meiner Meinung genauso im Dunkeln bleiben, wie der Absturz der MH17 über der Ukraine. Hauptsache beim Wahlmichel verfestigt sich die Schuldfrage, die ja von den Systemmedien sofort in Richtung Assad beantwortet war.

Rente
Ich habe keine Lust mehr, mich mit dieser Problematik detailliert auseinanderzusetzen.
Ihr im Gesprächskreis, die davon in der Hauptsache betroffen seid, solltet doch euch ausführlich damit beschäftigen und euch entsprechend bei euren zuständigen Abgeordneten beschweren.
Wir unterhalten uns doch nicht mehr um Altrentner, sondern um die Generation, deren Anspruch doch weitgehend nach dem Beitritt erfolgt ist.
Es ist ja ab 2018 bis 2025 die Rentenanpassung zwischen Ost und West geplant.
Ab 2018 mindert sich mit jedem Jahr der Höherbewertungsfaktor.
Für die AN mit Tarifbindung und gleichen Lohn gegenüber Westdeutschland wäre das ok.
Für AN mit Tarifbindung aber niedrigen Lohn tritt eine Verschlechterung ein.
Die Zahl der AN ohne Tarifbindung, im Osten ist sehr weit verbreitet.
Hier bleibt in den meisten Fällen die Angleichung der Renten ein Traum.

Über Wahlen in Frankreich und hier in den Ländern, melde ich mich später, auch da habe eigentlich keine Lust mehr zu schreiben. Schäuble und die Finanzindustrie hat doch seine Marionette in Frankreich so gut wie durch. An der Bör
se deutlich zu sehen. Der DAX stieg um 3,5 % an.
Davon profitieren doch vor allen die kleinen Sparer oder verwechsle ich da was?
Glück auf
Ralf



Mittwoch, 26. April 2017

Maybrit Illner "spezial" am Do. 27.4.

Da Herr Spahn wiederum von Maybrit Illner zur aktuellen Sendung am Do. 27.4. um 22 Uhr 15 eingeladen wurde, habe ich Ihr gerade eine Mail, mit dem nachfolgenden Text zugesandt. Denselben Text habe ich auch auf ihrem Facebook-Account gepostet:


Sehr geehrte Frau Illner,

Sie hatten Herrn Spahn ja bereits am 9.3 d. J. zu einem fast identischen Thema zu Gast in der Sendung.
Aufgrund seiner Aussagen in dieser Sendung habe ich ihn zweimal per Mail angeschrieben und tatsächlich auch auf meine erste Mail eine Antwort erhalten.
Da morgen Abend insbesondere wieder das Thema „Leistung“ vmtl. im Sinne der „Leistungsträger“ zur Sprache kommen wird, erlaube ich mir, Ihnen meine 2.te Mail an Herrn Spahn hier zu verlinken. Da er mir darauf bis heute nicht geantwortet hat, würde ich Sie an meiner Stelle bitten, ihn mit meinen Antworten zu konfrontieren.
Denn genau die Frage nach der „tatsächlichen Leistung“ und der in diesem System sehr eigenartigen Entlohnung, wird oder kann von den Herrschaften nicht beantwortet werden. Nämlich die grundlegende Frage:
[[Da stellt sich doch dann schon mal die Frage, was ist Leistung? Wer bewertet diese und nach welchen Kriterien? Erfolgt tatsächlich eine „gerechte“ Honorierung diverser Leistungen in dieser Gesellschaft? Lässt sich der „Wert“ einer Leistung an Geldsummen ablesen?]]
Die ganze Mail an Herrn Spahn finden Sie hier:
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/2017/03/nochmals-jens-spahn.html

Für Ihr Interesse und Ihre Mühe danke ich und verbleibe
mit freundlichem Gruß

Robert Kroiß