Habe mir gerade – aus gegebenem Anlass – ein paar Gedanken
über die Voreingenommenheit, die Vorurteile bei Rezensionen und
deren Verfassern anhand der aktuellen CD „Still on fire“ von
Hammerschmitt (kenne die Band ja „zufällig“ seit ihren Anfängen)
gemacht.
Hier die aktuellen Reviews der „Hammerschmitt“ - CD „Still
on fire“:
http://www.ffm-rock.de/…/…/27462-hammerschmitt-still-on-fire
http://www.dangerdog.com/2…/hammerschmitt-still-on-fire.php…
http://www.metal-only.de/…/Review-Hammerschmitt-Still-On-Fi…
http://www.metalfactory.ch/reviews/cdreviewaugust2016.htm
https://rkerber57.wordpress.com/…/hammerschmitt-still-on-f…/
http://www.be-subjective.de/cd-dvd-reviews/hammerschmitt-still-on-fire-2016/
http://www.zephyrs-odem.de/cd-reviews/detail/hammerschmitt-still-on-fire-2016-5585/#.V7vjWsTuKnM
Mich überrascht immer wieder die Beurteilung und Fachkompetenz
diverser Rezensionisten. Da beurteilen diese Bands, welche schon seit
30 Jahren auf der Bühne stehen und bereits mehrere CD´s
veröffentlicht haben nicht nach deren Können, sondern danach, in
welcher Sprache diese ihre Musik veröffentlichen?!
So überrascht
es eigentlich nicht mehr, dass ein und dieselbe Band und deren Musik,
deren Können nicht danach beurteilt werden, sondern in welcher
Sprache sie diese machen.
Da gibt es „Hammerschmitt“ als Band
mit ein und derselben Besetzung nun bereits seit 30 Jahren, auch wenn
sie die ersten Jahre noch als „Pierrot“ unterwegs waren.
Diese
machen seit Beginn ihrer ersten musikalischen Gehversuche nichts
anderes als Rock, Hardrock und Metall!
Anfänglich in englischer
Sprache, anschließend in deutscher Sprache und seit diesem Jahr
wieder in englischer Sprache.
Mit ihrer neuesten Scheibe „Still
on fire“, erschienen bei Massacre Records und super gemischt von
Mario Lochert erntet die Band derzeit sehr gute und äußerst
positive Kritiken.
Mal abgesehen davon, dass evtl. ihre deutschsprachigen Songs noch
besser ankämen, wenn diese ebenfalls von Mario Lochert gemischt
worden wären, stellt sich mir die Frage, weshalb es nur dann zu
solch positiven Beurteilungen kommen kann, wenn Bands auf Englisch
rocken?!
Es ist ja stets dieselbe Band, mit derselben Besetzung,
demselben technischen, als auch musikalischen Können, Songwriting
etc., die ihrer Freude an der Musik, dem Rock und Hardrock Ausdruck
verleiht!
So wie ich es sehe, kann es nicht an der Band, ihren
Eigenkompositionen, der Musik und den Texten liegen. Sondern die
Rezensionisten sind in der Sprache bzgl. des Rock, Hardrocks
voreingenommen und glauben, dass diese Art der Musik nur auf englisch
abzuliefern wäre.
Dies finde ich äußerst schade. Denn gerade
„Hammerschmitt (Pierrot)“waren – lange vor Rammstein und
anderen Bands dieser Art – vor langer Zeit schon Vorreiter darin,
ihre Liebe zur Musik und damit dem Rock, Hardrock und Metall auch in
der Muttersprache sehr gekonnt umzusetzen.
Nur in den diversen
Rezensionen fand dies keinen entsprechenden Widerhall und eigentlich
notwendige Anerkennung.
Vielleicht sollten sich diejenigen, die sich als Musikkenner in
ihren Rezensionen darstellen, einfach mal nur die Musik und das
Können der Bands beurteilen und auch kritisieren, wenn notwendig.
Nicht aber die Sprache, in welcher die Künstler ihrer Kunst Ausdruck
verleihen. Dann fielen vmtl. auch Rezensionen deutschsprachiger
Musik, welcher Art auch immer, in Zukunft etwas freundlicher und
damit hoffentlich auch positiver aus.
Musik kennt keine Grenzen,
auch keine sprachlichen!
diverse Texte zum Thema "Gott und das Leben" "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich was ändert" Albert Einstein
Seiten
- Robert Kroiß (293)
- Ralf Nietzschmann (Erster Karl) (147)
- Peter Fischer (105)
- Lese Ecke (95)
- Demetrius Degen (17)
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Montag, 22. August 2016
Sonntag, 7. August 2016
Notwendige
Ergänzung
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema:Notwendige Ergänzung zum Posting : Der Strom kommt aus der Steckdose
Dem staunenden Zuseher teilt Fuchs mit, dass der Bundesverband für Windenergie ein Lobbyverband ist.Mit einer solchen Überraschung, erschreckt nun Fuchs den unbedarften Zuseher.
Was aufgeklärte Menschen erschreckt ist doch eher die Tatsache über die Verquickung der konventionellen Energielobby.
In der Reportage werden Umfragen für die Zustimmung zur EE einfach ignoriert.
Siehe dazu:
http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/21089-mehrheit-fuer-klimaschutz-solar-und-wind
Eine Vielzahl von Bürgern engagieren sich verstärkt vorallen seit Tschernobyl lokal, regional und auch bundesweit für erneuerbare Energien.Auch die nun verstärkt auftretenden Naturkatastrophen . veranlassen die Menschen zum Nachdenken.
Die immer wieder propagierte sogenannte ausgewogene Berichterstattung im ÖRF, hat keinen einzigen dieser Menschen zu ihren Erfahrungen befragt. Stattdessen konnten sich die Gegner des Umweltverbandes BUND, sowie Windkraftgegner minutenlang vor der Kamera äußern.
Es ist richtig, Korruption, auch planerische Verfehlungen und die Folgen mangelnder Bürgerbeteiligung aufzudecken. Die gibt es überall in der Wirtschaft.Hochaktuell zum Beispiel Stuttgart 21 !!!
Doch warum geht es immer wieder um die Energiewende als Ganzes. Nur wer sich diese Fragen beantwortet, kann die Zusammenhänge verstehen.Deshalb dürfen wir mit unserer Aufklärungsarbeit nicht nachlassen, egal wie umfangreich sie ist oder nicht.
Nochmal zur Reportage.
Wenn die erwähnten Windräder in Bayern, tatsächlich eine Fehlplanung sind und Kommunalpolitiker erst mal profitieren, ist das für mich nicht unbedingt plausibel.
Wenn die Förderung und Subvention vorbei ist, müssen diese Anlagen wirtschaftlich nach Marktgesetz arbeiten. Wenn sie, wegen angeblich fehlenden Wind, keine Strom produzieren, wer hat den da den Schaden? Sicherlich der Betreiber.
Eine letzte Bemerkung zur Reportage.
Warum lässt man zwei Familien, ihre Geschichte unkommentiert erzählen?
Warum erwähnt man nicht mal eine der vielen repräsentativen Studien über Lärm, Sichtkontakt und Akzeptanz, die von Universitäten und unabhängigen Instituten erarbeitet wurden?
http://www.klimaretter.info/meinungen/standpunkte/20761-buergerbeteiligung-maximal-reduziert
Ein guter unabhängiger Journalist, befragt beide Seiten.
Diese Reportage wird bei vielen Menschen wiederum Zweifel aufkommen lassen.
Waren die Filmemacher wirklich unabhängig? Ich glaube es nicht.
Allgemein möchte ich abschließend eingegangene E-Mails zum Thema beantworten.
Es ist richtig, dass ich von der Reaktion von Albrecht Müller überrascht war.
Aber nun kann man auf den Nachdenkseiten auch interessante Beiträge zur Reportage lesen, denen ich mich vollinhaltlich anschließen kann. Die NDS lassen Meinungsvielfalt zu, was man vom ÖRF meistens nicht sagen kann.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h19
Pkt. 19
Zu S. Wagenknecht und Teilen der Linken schreibe ich aus Zeitgründen vorerst nicht.
Nur soviel, ich habe die Petition unterschrieben – Du bist für Sahra -
Für mich bleibt S. Wagenknecht eine der fähigsten Politiker,/in die D. überhaupt hat
Glück auf
Ralf
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema:Notwendige Ergänzung zum Posting : Der Strom kommt aus der Steckdose
Liebe
Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
ich
fühle mich mit meinen Kommentaren zur Energiewende, also Umstieg auf
EE erneut bestätigt. Nur konkrete Aufklärungsarbeit für
interessierte Mitbürger/innen zur Problematik hilft gegen die
gewollte Meinungsmache. Ich sage es drastisch Verdummung der
uninformierten Menschen.
Ein
Höhepunkt dieser Meinungsmache, bildete die Sendung Exklusiv
Reportage über die Windkraft mit dem Titel - Der Kampf um die
Windräder -
Ein
„Muss“ für Interessierte. Zu sehen noch in der Mediathek unter
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-Kampf-um-die-Windr%C3%A4der/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36905676
Es ist Journalismus vom „Feinsten“ und erinnert mich sehr stark an das Fernsehen der DDR, oder genauer gesagt es toppt dieses um Längen.
Es ist Journalismus vom „Feinsten“ und erinnert mich sehr stark an das Fernsehen der DDR, oder genauer gesagt es toppt dieses um Längen.
Die
Macher der Reportage haben es geschafft, in 30 Minuten aufzudecken,
was uns Menschen in Deutschland wirklich bedroht: Es ist nicht das
ungeklärte Problem der Endlagerung von Atommüll.Es ist auch nicht
ein möglicher Supergau eines KKW als Folge von technischen Versagen,
Naturkatastrophen, oder gar ein Terrorangriff auf ein KKW.
Es
ist auch nicht die fehlende Wartung der KKW. Schließlich müssen die
Betreiber ja noch auf Teufel komm raus Gewinne für ihre notleidenden
Konzerne generieren.
Es
sind auch nicht Folgen von Erdöl und Erdgas Fracking, oder gar die
großflächige Zerstörung von Landschaften und der Raub von
Lebensraum für die Menschen und Tierwelt dort, durch die
Kohleförderung.
Nein,
es ist die Windkraft.
Die
arme Familie Schmidt, zeigt den entsetzten Zuseher beim Spaziergang
durch den Windpark in Nordfriesland, was die Menschen dort in Angst
und Schrecken versetzt. Es sind die Windkrafträder. Einfach grausam,
oder doch nur ein schlecht gemachter Thriller?
Und
dann kommen diese Filmemacher zur Schocknachricht.
Bei
Windunternehmen geht es auch um wirtschaftliche Interessen. Leben wir
im Kapitalismus, oder sind wir schon soweit, dass Stromerzeugung als
Daseinsfürsorge in staatlicher Hand ist und nur kostendeckend
arbeitet?
Warum
sollten Windkraftbetreiber in unserem System gemein nützlich
arbeiten?
Macht
dass die Kohlelobby, oder gar die KKW Betreiber, die gerade die nicht
überschaubaren Kosten für die Endlagerung des Atommülls mit
starker Unterstützung der Regenten auf die Steuerzahler abwälzt.
Dann
kommt der Auftritt von Michael Fuchs CDU, einer
der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
dort derzeit zuständig für Wirtschaft und Energie, Mittelstand und
Tourismus.
Dem staunenden Zuseher teilt Fuchs mit, dass der Bundesverband für Windenergie ein Lobbyverband ist.Mit einer solchen Überraschung, erschreckt nun Fuchs den unbedarften Zuseher.
Was aufgeklärte Menschen erschreckt ist doch eher die Tatsache über die Verquickung der konventionellen Energielobby.
Was
Fuchs zur Kernenergie und zur Kohleenergie zu sagen hat, kann man im
Netz nachschlagen. Fuchs redet über Lobbyismus bei
Windkraft.Lachhaft!
Es
ist immer wieder „lustig“, wenn Politiker, wie Fuchs über
massive wirtschaftliche Interessen schimpfen, gerade die CDU aber
gern von Wachstum, freiem Markt und Versorgungssicherheit spricht.
Aber da geht es bei Fuchs dann wohl nicht um die Energiewende,
sondern eher um Kohle, Gas und Öl.
Natürlich
fragen im Film die Macher danach nicht, es waren ja nur 30 Minuten
Sendezeit, oder nicht gewollt.
Dann
drücken die Macher auf die Tränendrüse. Sie führen eine
Geringverdienerin vor, die an allem sparen muss. Nicht mal eine
Spülmaschine kann sie sich leisten. Wer ist schuld?
Es
sind die hohen Strompreise, die wegen der Subventionen für die
Windkraft explodieren. Kein Wort zu Subventionen für die
konventionelle Energie, auch kein Wort zu den Strombörsenpreisen.
Erst recht nicht den Sprung zu den niedrigen Löhnen und dem Gefälle
von Arm und Reich in Deutschland.
Kein
Wort zu den geltenden Gesetzen und Verordnungen über die
Mitbestimmung der Bürger bei der Standortwahl von Windkraftanlagen.
Es wird wieder die Familie Schmidt bemüht und ihre Ängste und
Sorgen zur Nähe der Windkrafträder
Ich
erwähne beispielhaft:
Kein
Wort davon in der Reportage.
Hätte
nach meiner Wahrnehmung dem Zweck der Reportage geschadet
Statt
Lokalpolitiker an den Pranger zu stellen, die sich mit einem Windrad
auf ihrem Acker "bereichern", hätte gefragt werden müssen,
warum es zu viel Strom gibt und warum und das nicht benötigter
Kohlestrom die Netze dichtmachen und nur für den Export Gewinne für
die Kohlelobby einfahren. Weshalb gibt es seit der letzten
EEG-Reform so gut wie keine Bürgerenergieprojekte mehr, wäre auch
eine gute Frage der Macher an Fuchs gewesen?
Dazu:
Die
Reportage hatte für jeden einigermaßen mit der Materie
beschäftigten Menschen nur das Ziel aufzuzeigen, dass die
Energiewende böse ist, eigentlich aber von Konsorten, wie Fuchs,
nicht gewollt und von Lobbyisten gegen den Willen der Bürger
durchgepeitscht wird.In der Reportage werden Umfragen für die Zustimmung zur EE einfach ignoriert.
Siehe dazu:
http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/21089-mehrheit-fuer-klimaschutz-solar-und-wind
Eine Vielzahl von Bürgern engagieren sich verstärkt vorallen seit Tschernobyl lokal, regional und auch bundesweit für erneuerbare Energien.Auch die nun verstärkt auftretenden Naturkatastrophen . veranlassen die Menschen zum Nachdenken.
Die immer wieder propagierte sogenannte ausgewogene Berichterstattung im ÖRF, hat keinen einzigen dieser Menschen zu ihren Erfahrungen befragt. Stattdessen konnten sich die Gegner des Umweltverbandes BUND, sowie Windkraftgegner minutenlang vor der Kamera äußern.
Es ist richtig, Korruption, auch planerische Verfehlungen und die Folgen mangelnder Bürgerbeteiligung aufzudecken. Die gibt es überall in der Wirtschaft.Hochaktuell zum Beispiel Stuttgart 21 !!!
Doch warum geht es immer wieder um die Energiewende als Ganzes. Nur wer sich diese Fragen beantwortet, kann die Zusammenhänge verstehen.Deshalb dürfen wir mit unserer Aufklärungsarbeit nicht nachlassen, egal wie umfangreich sie ist oder nicht.
Nochmal zur Reportage.
Wenn die erwähnten Windräder in Bayern, tatsächlich eine Fehlplanung sind und Kommunalpolitiker erst mal profitieren, ist das für mich nicht unbedingt plausibel.
Wenn die Förderung und Subvention vorbei ist, müssen diese Anlagen wirtschaftlich nach Marktgesetz arbeiten. Wenn sie, wegen angeblich fehlenden Wind, keine Strom produzieren, wer hat den da den Schaden? Sicherlich der Betreiber.
Eine letzte Bemerkung zur Reportage.
Warum lässt man zwei Familien, ihre Geschichte unkommentiert erzählen?
Warum erwähnt man nicht mal eine der vielen repräsentativen Studien über Lärm, Sichtkontakt und Akzeptanz, die von Universitäten und unabhängigen Instituten erarbeitet wurden?
http://www.klimaretter.info/meinungen/standpunkte/20761-buergerbeteiligung-maximal-reduziert
Ein guter unabhängiger Journalist, befragt beide Seiten.
Diese Reportage wird bei vielen Menschen wiederum Zweifel aufkommen lassen.
Waren die Filmemacher wirklich unabhängig? Ich glaube es nicht.
Allgemein möchte ich abschließend eingegangene E-Mails zum Thema beantworten.
Es ist richtig, dass ich von der Reaktion von Albrecht Müller überrascht war.
Aber nun kann man auf den Nachdenkseiten auch interessante Beiträge zur Reportage lesen, denen ich mich vollinhaltlich anschließen kann. Die NDS lassen Meinungsvielfalt zu, was man vom ÖRF meistens nicht sagen kann.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h19
Pkt. 19
Zu S. Wagenknecht und Teilen der Linken schreibe ich aus Zeitgründen vorerst nicht.
Nur soviel, ich habe die Petition unterschrieben – Du bist für Sahra -
Für mich bleibt S. Wagenknecht eine der fähigsten Politiker,/in die D. überhaupt hat
Glück auf
Ralf
Mittwoch, 27. Juli 2016
ein bischen Werbung für meine Jungs machen...
Videopremiere von METALHEADZ !
https://rkerber57.wordpress.com/2016/07/27/hammerschmitt-still-on-fire/
Donnerstag, 14. Juli 2016
o. T.
Als ich begann
Gedanken in Worte zu fassen
in Reimen und Versen
entstanden verdichtete Gedanken
- meine Gedanken -
Gedanken in Worte zu fassen
in Reimen und Versen
entstanden verdichtete Gedanken
- meine Gedanken -
Als ich begann
mit Pinsel und Ölfarben
Leinwände zu bemalen
entstanden Gemälde und Bilder
- meine Bilder -
Als ich begann
auf Musikinstrumenten
Klänge zu erzeugen
entstanden Melodien und Musik
- meine Musik -
Als ich begann
mein Dasein zu betrachten
mit Pinsel und Ölfarben
Leinwände zu bemalen
entstanden Gemälde und Bilder
- meine Bilder -
Als ich begann
auf Musikinstrumenten
Klänge zu erzeugen
entstanden Melodien und Musik
- meine Musik -
Als ich begann
mein Dasein zu betrachten
und darüber nachzudenken
begann ich zu leben
- mein Leben -
© R. K.
begann ich zu leben
- mein Leben -
© R. K.
Montag, 11. Juli 2016
Der
Strom kommt aus der Steckdose …...
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema: Der Strom kommt aus der Steckdose, aber wie kommt er dort hin?
Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
eine der größten ingenieurtechnischen Leistungen war die Elektrifizierung.Sie begann in den Jahren um 1880. Ihre Entwicklung blieb bis heute immer rasant und wurde durch immer weitergehende Entwicklungen und Erkenntnissen in technisch mögliche Formen geprägt.
Egal welche Epoche wir betrachten, bleiben die Primärenergiequellen die Voraussetzung zur Stromerzeugung.
Primärenergie erfährt bei der Stromerzeugung einen Umwandlungsprozess und wir sprechen dann von Sekundärenergie, also unseren Strom, der aus der Steckdose kommt.
Die Umwandlung ist immer mit Verlusten behaftet. Ziel war immer den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen, also so wenig Verluste, wie physikalisch unabdingbar.
Heute sprechen wir bei Primärenergie von:
Fossiler Energie Kohle( in D. vorallen Braunkohle) Steinkohle wird weitgehendst importiert
Erdgas und Erdöl durch eigene Vorkommen, aber überwiegend durch Importe und politisch abhängig und das nicht nur von Russland
Auch Torf ist eine fossile Primärenergiequelle.
Er entsteht unter Luftabschluss in oberflächennahen Gewässern, überwiegend in Mooren und ist die Vorstufe von Kohle.Ökologisch wird der Torfabbau von seriösen Wissenschaftlern als bedenklich gesehen.Sein Treibhausgasausstoß beim Verbrennungsprozess ist sehr hoch.
Kernenergie
Die Kernenergie galt lange Zeit als Primärenergiequelle zur Lösung der Energieversorgung.
Mittlerweile kennen alle einigermaßen interessierte Menschen die Probleme mit der Kernenergie und die ungelösten Probleme bei der Entsorgung, sowie Naturkatastrophen. Kernenergie gehört abgeschafft.
Dazu kommen noch die politischen Unwägbarkeiten, heraufbeschworen durch mögliche terroristische Anschläge. Jeder Politiker, der sich vor den Karren der Atomlobby spannen lässt und eine Renaissance der Kernenergie befürwortet ist ein gewissenloser, vorteilsbehafteter Mensch und muss verachtet werden.Er ist Büttel der Lobbyisten.
Die Kernenergie, hatte 2014 weltweit 12 % Anteil an der Stromerzeugung. Allerdings sind die 439 Kernkraftwerke unterschiedlich auf unserem Planeten verteilt. Unser Nachbar Frankreich produziert 77 % seines Strombedarfs aus teils total runter gewirtschafteten KKW. Wartung und Reparaturen sind mangelhaft. Ähnlich ist die Lage in Belgien.
Freigesetzte Strahlung bei Havarien kennen keine Grenzen. Auch das sollten die Befürworter der Kernenergie immer wieder bedenken.
Nun zum Kapitel der Neuzeit bei der Stromversorgung.
Das Kapitel heißt regenerative Energie, wissenschaftlich nicht ganz korrekt als Erneuerbare Energie (EE) bezeichnet.
Was sind EE?
Sonnenenergie, Biomasse, Windenergie, Wasserkraft, Gezeiten, Wellenkraft, Meeresströmung und Erdwärme exakt Geothermie
Ich möchte mit diesem Posting weitgehendst nicht die technischen möglichen und vorhandenen Möglichkeiten zur EE aufzeigen, aber erwähnen. In der Arbeitsgruppe EE behandeln wir diese ausführlich und bilden uns mit den Erkenntnissen der einzelnen Teilnehmer weiter, um immer auf den neusten Stand zu bleiben.Meine Erfahrungen sagen aber aus, dass eine größere Anzahl meiner Leser an den technischen Dingen nicht unbedingt interessiert sind. Die Gründe sind unterschiedlich, meistens fehlt das Verständnis für die technischen Vorgänge.Fragen zu besonderer Spezifika zur Vielfältigkeit zur EE beantworte ich gerne individuell, auch mit Unterstützung der Mitarbeiter des Arbeitskreises, die unmittelbar noch in der Praxis, in der Wissenschaft und an Hochschulen sich täglich mit den umfangreichen einzelnen Fachgebieten beschäftigen.
Mein Anliegen ist es hier aufzuzeigen, wie auch hier gezielte Meinungsmache betrieben wird und
der unbedarfte Bürger hinter die Fichte geführt wird. Nur einige Beispiele
Die EEG Novelle ist nun beschlossene Sache und wird sehr kritisch hinterfragt.
Dieses Gesetz ist nicht der große Wurf, als den es die Bundesregierung gerne verkaufen möchte. Das EEG ist bestenfalls Ausdruck zaghafter Korrekturen.
Neuen Geschäftsmodellen auf dem Gebiet der Solartechnik wird zum großen Teil die Existenzgrundlage sehr erschwert. Daran Schuld sind die nun wirksam werdenden Ausschreibungen, die klar Genossenschaften und Bürgerinitiativen benachteiligen. Sie können finanziell nicht mehr mithalten. Es wird die dezentrale Stromversorgung hintergangen.
Auch, dass kleine Betriebe, die ihre Solaranlage für den Eigenbedarf nutzen, nicht von der EEG Umlage befreit werden ist nicht nachzuvollziehen, wenn man Vergleiche für die Befreiung größerer Unternehmen heranzieht.
Warum werden vollkommen nutzlose und nicht mehr benötigtes Kohlekraftwerk von der EEG befreit?
Der mit dem EEG 2017 vorgenommene Systemwechsel hin zu Ausschreibungen ist ein deutlicher Rückschlag für die dezentrale Energiewende. Bislang war das EEG der Motor für den Ausbau sauberer Energien, mit der Reform dient es dagegen in erster Linie der Bewahrung fossiler Energieträger und der deutlichen Drosselung beim Tempo der Energiewende.
Außerdem bleiben die Klimaschutzbeschlüsse von Paris weit unter den gegebenen, wenn gewollt, Möglichkeiten.
Dazu noch ein Beispiel zur dezentralen EE.
Ich möchte nicht immer nur Einfamilienhäuser erwähnen.
Nicht nur in der DDR gab es Plattenbauten, sondern auch in den alten Bundesländern. Gerade die Typen in Ostdeutschland bieten sich an mit Photovoltaik ausgerüstet zu werden.
Warum wird diese Nutzung für die dezentrale Versorgung nicht genutzt., bzw. den Investoren und Betreibern immer wieder Steine in den Weg gelegt?
Ich habe mir in Berlin Hellersdorf eine derartige Anlage angeschaut. Es profitieren auch die Mieter von dieser Anlage. Sie bezahlen zwar noch ein Mix pro kwh aus herkömmlicher Energie und gewonnener Energie der Photovoltaikanlage auf den Dächern ihrer Miethäuser und der Betreiber profitiert noch von der Einspeisungsvergütung. Denkt man aber einen Schritt weiter und erweitert die Anlage mit Speichertechnik, in diesem Fall Schwarmspeichertechnik - Zusammenführung mehrerer Speicher mit intelligenter Steuerung des gespeicherten Stroms aus der Photovoltaikanlage – kommt man der Eigenversorgung ein ganzes Stück näher.
Über Speichertechnik in Einfamilienhäusern und Einspeisung von EE, egal welche, habe ich ja schon geschrieben. Diese Häuser sind praktisch unabhängig und dezentral.
EEG Umlage und die Beeinflussung der Menschen durch die Regenten
Dazu möchte ich hier eine Zusammenfassung von Claudia Kemfert einstellen.
Sie ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie
Der Ökostrom-Anteil wird laut der im Kabinett und Bundestag beschlossenen EEG-Novelle bis 2025 auf maximal 45 Prozent gedeckelt, obwohl heute schon 33 Prozent erreicht sind. Damit wird das bisherige Wachstum gebremst. Was steckt dahinter?
Gabriel bremst besonders den Ausbau der Windkraft an Land in Norddeutschland. Sein Argument: Es gibt nicht genügend Stromleitungungen, um den Windstrom in den Süden zu bringen. Schon heute werden Windparks zeitweise wegen Überkapazitäten vom Netz genommen – und die Stromkunden müssen den Ausfall bezahlen ...
Eine neue Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW Berlin) zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität ein Grund für eine Begrenzung des Zubaus erneuerbarer Energien sind. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar.
Der derzeitig geplante Ausbau der Übertragungsnetze ist nicht nur überdimensioniert und teuer, sondern sichert vor allem den Transport von Kohlestrom. Der Netzausbau könnte dank einer Vielzahl von Maßnahmen auf ein technisch-ökonomisch angemessenes Niveau reduziert werden, wie zum Beispiel ein kluges Einspeisemanagement für fossilen und erneuerbaren Strom, Redispatchmaßnahmen, eine Anforderung zur Anpassung der Leistungseinspeisung von Kraftwerken durch den Übertragungsnetzbetreiber oder eine Umstellung des Marktdesigns auf netzknotenspezifische Preise – Nodalpreise ,basieren auf einem Grenzkostenansatz unter Berücksichtigung der tatsächlichen Transportkosten und der. Kapazitätsengpässe - hierzu gehört auch eine drastische Reduktion der den Netzbetreibern zugestandenen garantierten Eigenkapitalrendite von derzeit über neun Prozent, was ein Vielfaches gegenüber vergleichbar risikoarmen Anlagemöglichkeiten am aktuellen Kapitalmarkt darstellt.
Modellsimulationen zeigen, dass die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt gesteigert werden kann, wenn Stromproduktions-, Einsatz- und Transportbedarf besser aufeinander abgestimmt werden. Mit den derzeit verfügbaren Speichertechnologien wäre ein Anteil von 60 bis 80 Prozent erneuerbaren Energien im deutschen Stromsystem umsetzbar. Die Diskussionen über EE sollten sich nicht mit dem vergangenen, sondern dem zukünftigen, zu 80 bis 100 Prozent erneuerbaren, Stromsystem beschäftigen.
Jetzt stehen vor allem die Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien auf dem Spiel. Im Solarsektor sind in einem Jahr über 40.000 Beschäftigte aufgrund verfehlter politischer Rahmenbedingungen verloren gegangen. Das sind genauso viele, wie derzeit im gesamten Kohlesektor arbeiten!
Wie sähe eine bessere Strategie aus, die weder die Konzerne stärker in die Krise schickt noch den Ökostrom-Ausbau abwürgt?
Der Markt wird sich ohnehin komplett verändern, das haben inzwischen ja auch alle Unternehmen verstanden. Daher wäre es jetzt klug, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass die neuen Geschäftsmodelle sich auch dauerhaft rechnen: Es werden Energiedienstleistungen benötigt, intelligente Steuerungen von Angebot und Nachfrage und mittelfristig effektive Speicherlösungen, nicht nur im dezentralen Bereich.( ich darf dazu auf mein Posting Windgas hinweisen) Je länger wir nun das vergangene konventionelle Energiesystem zu konservieren versuchen, desto ineffizienter und teurer wird es.
Dem ist nichts hinzuzufügen.Nur unsere Politiker, diesmal CDU/ SPD, sind keinesfalls unabhängig, sondern willfähige Figuren für die Lobbyisten, in diesem Fall der vier großen Stromkonzerne.
Außerdem verpasste die Politik genügend neue Arbeitsplätze zu schaffen.Wir haben doch angeblich Facharbeitermangel. Den Kohlekumpeln neue Berufschancen eröffnen, wäre die Lösung.
Man sieht es deutlich auch daran, dass Vattenfall seine Braunkohlensparte nach Tschechin verkaufen kann. Anstelle diese Sparte zu schließen und tatsächlich neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze zu schaffen, wird wieder eingeknickt. Genauso, wie den Steuerzahler die Kosten für die Entsorgung des Atommülls aufgebürdet werden.
Ich habe wieder einmal versucht zur Problematik EE meine Erkenntnisse darzulegen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass der Umstieg mit den Wissen zu den Möglichkeiten der EE unwiderruflich kommen wird und muss. Je mehr Menschen sich für EE Interessieren und mitmachen, werden die Politiker gezwungen zu reagieren, im Interesse der Umwelt, des Klimas und vorallen für nachfolgende Generationen.
Glück auf
Ralf
Ralf Nietzschmann für den Arbeitskreis in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Unterstützer von Campact https://www.campact.de/
Posting zum Thema: Der Strom kommt aus der Steckdose, aber wie kommt er dort hin?
Liebe Freunde/innen des AK Leipzig, verehrte Leser/innen und Bekannte,
eine der größten ingenieurtechnischen Leistungen war die Elektrifizierung.Sie begann in den Jahren um 1880. Ihre Entwicklung blieb bis heute immer rasant und wurde durch immer weitergehende Entwicklungen und Erkenntnissen in technisch mögliche Formen geprägt.
Egal welche Epoche wir betrachten, bleiben die Primärenergiequellen die Voraussetzung zur Stromerzeugung.
Primärenergie erfährt bei der Stromerzeugung einen Umwandlungsprozess und wir sprechen dann von Sekundärenergie, also unseren Strom, der aus der Steckdose kommt.
Die Umwandlung ist immer mit Verlusten behaftet. Ziel war immer den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen, also so wenig Verluste, wie physikalisch unabdingbar.
Heute sprechen wir bei Primärenergie von:
Fossiler Energie Kohle( in D. vorallen Braunkohle) Steinkohle wird weitgehendst importiert
Erdgas und Erdöl durch eigene Vorkommen, aber überwiegend durch Importe und politisch abhängig und das nicht nur von Russland
Auch Torf ist eine fossile Primärenergiequelle.
Er entsteht unter Luftabschluss in oberflächennahen Gewässern, überwiegend in Mooren und ist die Vorstufe von Kohle.Ökologisch wird der Torfabbau von seriösen Wissenschaftlern als bedenklich gesehen.Sein Treibhausgasausstoß beim Verbrennungsprozess ist sehr hoch.
Kernenergie
Die Kernenergie galt lange Zeit als Primärenergiequelle zur Lösung der Energieversorgung.
Mittlerweile kennen alle einigermaßen interessierte Menschen die Probleme mit der Kernenergie und die ungelösten Probleme bei der Entsorgung, sowie Naturkatastrophen. Kernenergie gehört abgeschafft.
Dazu kommen noch die politischen Unwägbarkeiten, heraufbeschworen durch mögliche terroristische Anschläge. Jeder Politiker, der sich vor den Karren der Atomlobby spannen lässt und eine Renaissance der Kernenergie befürwortet ist ein gewissenloser, vorteilsbehafteter Mensch und muss verachtet werden.Er ist Büttel der Lobbyisten.
Die Kernenergie, hatte 2014 weltweit 12 % Anteil an der Stromerzeugung. Allerdings sind die 439 Kernkraftwerke unterschiedlich auf unserem Planeten verteilt. Unser Nachbar Frankreich produziert 77 % seines Strombedarfs aus teils total runter gewirtschafteten KKW. Wartung und Reparaturen sind mangelhaft. Ähnlich ist die Lage in Belgien.
Freigesetzte Strahlung bei Havarien kennen keine Grenzen. Auch das sollten die Befürworter der Kernenergie immer wieder bedenken.
Nun zum Kapitel der Neuzeit bei der Stromversorgung.
Das Kapitel heißt regenerative Energie, wissenschaftlich nicht ganz korrekt als Erneuerbare Energie (EE) bezeichnet.
Was sind EE?
Sonnenenergie, Biomasse, Windenergie, Wasserkraft, Gezeiten, Wellenkraft, Meeresströmung und Erdwärme exakt Geothermie
Ich möchte mit diesem Posting weitgehendst nicht die technischen möglichen und vorhandenen Möglichkeiten zur EE aufzeigen, aber erwähnen. In der Arbeitsgruppe EE behandeln wir diese ausführlich und bilden uns mit den Erkenntnissen der einzelnen Teilnehmer weiter, um immer auf den neusten Stand zu bleiben.Meine Erfahrungen sagen aber aus, dass eine größere Anzahl meiner Leser an den technischen Dingen nicht unbedingt interessiert sind. Die Gründe sind unterschiedlich, meistens fehlt das Verständnis für die technischen Vorgänge.Fragen zu besonderer Spezifika zur Vielfältigkeit zur EE beantworte ich gerne individuell, auch mit Unterstützung der Mitarbeiter des Arbeitskreises, die unmittelbar noch in der Praxis, in der Wissenschaft und an Hochschulen sich täglich mit den umfangreichen einzelnen Fachgebieten beschäftigen.
Mein Anliegen ist es hier aufzuzeigen, wie auch hier gezielte Meinungsmache betrieben wird und
der unbedarfte Bürger hinter die Fichte geführt wird. Nur einige Beispiele
Die EEG Novelle ist nun beschlossene Sache und wird sehr kritisch hinterfragt.
Dieses Gesetz ist nicht der große Wurf, als den es die Bundesregierung gerne verkaufen möchte. Das EEG ist bestenfalls Ausdruck zaghafter Korrekturen.
Neuen Geschäftsmodellen auf dem Gebiet der Solartechnik wird zum großen Teil die Existenzgrundlage sehr erschwert. Daran Schuld sind die nun wirksam werdenden Ausschreibungen, die klar Genossenschaften und Bürgerinitiativen benachteiligen. Sie können finanziell nicht mehr mithalten. Es wird die dezentrale Stromversorgung hintergangen.
Auch, dass kleine Betriebe, die ihre Solaranlage für den Eigenbedarf nutzen, nicht von der EEG Umlage befreit werden ist nicht nachzuvollziehen, wenn man Vergleiche für die Befreiung größerer Unternehmen heranzieht.
Warum werden vollkommen nutzlose und nicht mehr benötigtes Kohlekraftwerk von der EEG befreit?
Der mit dem EEG 2017 vorgenommene Systemwechsel hin zu Ausschreibungen ist ein deutlicher Rückschlag für die dezentrale Energiewende. Bislang war das EEG der Motor für den Ausbau sauberer Energien, mit der Reform dient es dagegen in erster Linie der Bewahrung fossiler Energieträger und der deutlichen Drosselung beim Tempo der Energiewende.
Außerdem bleiben die Klimaschutzbeschlüsse von Paris weit unter den gegebenen, wenn gewollt, Möglichkeiten.
Dazu noch ein Beispiel zur dezentralen EE.
Ich möchte nicht immer nur Einfamilienhäuser erwähnen.
Nicht nur in der DDR gab es Plattenbauten, sondern auch in den alten Bundesländern. Gerade die Typen in Ostdeutschland bieten sich an mit Photovoltaik ausgerüstet zu werden.
Warum wird diese Nutzung für die dezentrale Versorgung nicht genutzt., bzw. den Investoren und Betreibern immer wieder Steine in den Weg gelegt?
Ich habe mir in Berlin Hellersdorf eine derartige Anlage angeschaut. Es profitieren auch die Mieter von dieser Anlage. Sie bezahlen zwar noch ein Mix pro kwh aus herkömmlicher Energie und gewonnener Energie der Photovoltaikanlage auf den Dächern ihrer Miethäuser und der Betreiber profitiert noch von der Einspeisungsvergütung. Denkt man aber einen Schritt weiter und erweitert die Anlage mit Speichertechnik, in diesem Fall Schwarmspeichertechnik - Zusammenführung mehrerer Speicher mit intelligenter Steuerung des gespeicherten Stroms aus der Photovoltaikanlage – kommt man der Eigenversorgung ein ganzes Stück näher.
Über Speichertechnik in Einfamilienhäusern und Einspeisung von EE, egal welche, habe ich ja schon geschrieben. Diese Häuser sind praktisch unabhängig und dezentral.
EEG Umlage und die Beeinflussung der Menschen durch die Regenten
Dazu möchte ich hier eine Zusammenfassung von Claudia Kemfert einstellen.
Sie ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie
Was müsste geschehen, damit
die EEG-Umlage nicht weiter steigt?
Windkraft und Solarenergie sind so günstig geworden, dass ihr
Ausbau die EEG-Umlage nur gering erhöht. Daher müsste man an die
eigentlichen Faktoren der Erhöhung heran. Vor allem müsste der
überschüssige Strom aus konventionellen Kraftwerken – besonders
aus alten Kohlekraftwerken – vermindert werden. Durch das geringere
Angebot würde der zurzeit extrem niedrige Börsenstrompreis steigen
und die EEG Umlage, die sich aus der Differenz der Förderbeträge
und des Strompreises errechnet, sinken. Zudem müssten die
EEG-Ausnahmen für die Industrie vermindert werden. All das würde
den EEG-Aufschlag wirklich substanziell sinken lassen.Der Ökostrom-Anteil wird laut der im Kabinett und Bundestag beschlossenen EEG-Novelle bis 2025 auf maximal 45 Prozent gedeckelt, obwohl heute schon 33 Prozent erreicht sind. Damit wird das bisherige Wachstum gebremst. Was steckt dahinter?
Ausschreibungen sind dafür da, eine
Mengenkontrolle einzuführen. Das scheint auch die Hauptmotivation
der Umstellung zu sein. Man möchte die erneuerbaren Energien im
Ausbau massiv deckeln. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass
die Mengenziele nie erreicht werden. Das heißt: Die Große Koalition
möchte offenbar den konventionellen Energien mehr Zeit geben, weiter
am Markt bestehen zu können. Der - Kampf um Strom - geht hier
eindeutig zulasten der Erneuerbaren.
Was sagt Gabriel und was nicht?Gabriel bremst besonders den Ausbau der Windkraft an Land in Norddeutschland. Sein Argument: Es gibt nicht genügend Stromleitungungen, um den Windstrom in den Süden zu bringen. Schon heute werden Windparks zeitweise wegen Überkapazitäten vom Netz genommen – und die Stromkunden müssen den Ausfall bezahlen ...
… was sie nicht müssten, wenn die
Leitungen frei wären und nicht durch den überschüssigen Kohlestrom
belegt. Fakt ist: Wir haben ein Deutschland einen
Stromangebotsüberschuss, weil noch immer zu viel konventioneller
Strom im System ist. Immer mehr neue Stromleitungen zu bauen wäre
so, als würde man alle Straßen so lange ausbauen, bis es nirgendwo
mehr einen Stau gibt. Das ist überdimensioniert und teuer.
Weiter viel Kohlestrom
zu produzieren sichert den pleitebedrohten Stromkonzernen Umsatz und
Gewinne, wenn auch nicht mehr so viel wie früher.
Eine neue Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW Berlin) zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität ein Grund für eine Begrenzung des Zubaus erneuerbarer Energien sind. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar.
Der derzeitig geplante Ausbau der Übertragungsnetze ist nicht nur überdimensioniert und teuer, sondern sichert vor allem den Transport von Kohlestrom. Der Netzausbau könnte dank einer Vielzahl von Maßnahmen auf ein technisch-ökonomisch angemessenes Niveau reduziert werden, wie zum Beispiel ein kluges Einspeisemanagement für fossilen und erneuerbaren Strom, Redispatchmaßnahmen, eine Anforderung zur Anpassung der Leistungseinspeisung von Kraftwerken durch den Übertragungsnetzbetreiber oder eine Umstellung des Marktdesigns auf netzknotenspezifische Preise – Nodalpreise ,basieren auf einem Grenzkostenansatz unter Berücksichtigung der tatsächlichen Transportkosten und der. Kapazitätsengpässe - hierzu gehört auch eine drastische Reduktion der den Netzbetreibern zugestandenen garantierten Eigenkapitalrendite von derzeit über neun Prozent, was ein Vielfaches gegenüber vergleichbar risikoarmen Anlagemöglichkeiten am aktuellen Kapitalmarkt darstellt.
Modellsimulationen zeigen, dass die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt gesteigert werden kann, wenn Stromproduktions-, Einsatz- und Transportbedarf besser aufeinander abgestimmt werden. Mit den derzeit verfügbaren Speichertechnologien wäre ein Anteil von 60 bis 80 Prozent erneuerbaren Energien im deutschen Stromsystem umsetzbar. Die Diskussionen über EE sollten sich nicht mit dem vergangenen, sondern dem zukünftigen, zu 80 bis 100 Prozent erneuerbaren, Stromsystem beschäftigen.
Jetzt stehen vor allem die Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien auf dem Spiel. Im Solarsektor sind in einem Jahr über 40.000 Beschäftigte aufgrund verfehlter politischer Rahmenbedingungen verloren gegangen. Das sind genauso viele, wie derzeit im gesamten Kohlesektor arbeiten!
Wie sähe eine bessere Strategie aus, die weder die Konzerne stärker in die Krise schickt noch den Ökostrom-Ausbau abwürgt?
Der Markt wird sich ohnehin komplett verändern, das haben inzwischen ja auch alle Unternehmen verstanden. Daher wäre es jetzt klug, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass die neuen Geschäftsmodelle sich auch dauerhaft rechnen: Es werden Energiedienstleistungen benötigt, intelligente Steuerungen von Angebot und Nachfrage und mittelfristig effektive Speicherlösungen, nicht nur im dezentralen Bereich.( ich darf dazu auf mein Posting Windgas hinweisen) Je länger wir nun das vergangene konventionelle Energiesystem zu konservieren versuchen, desto ineffizienter und teurer wird es.
Dem ist nichts hinzuzufügen.Nur unsere Politiker, diesmal CDU/ SPD, sind keinesfalls unabhängig, sondern willfähige Figuren für die Lobbyisten, in diesem Fall der vier großen Stromkonzerne.
Außerdem verpasste die Politik genügend neue Arbeitsplätze zu schaffen.Wir haben doch angeblich Facharbeitermangel. Den Kohlekumpeln neue Berufschancen eröffnen, wäre die Lösung.
Man sieht es deutlich auch daran, dass Vattenfall seine Braunkohlensparte nach Tschechin verkaufen kann. Anstelle diese Sparte zu schließen und tatsächlich neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze zu schaffen, wird wieder eingeknickt. Genauso, wie den Steuerzahler die Kosten für die Entsorgung des Atommülls aufgebürdet werden.
Ich habe wieder einmal versucht zur Problematik EE meine Erkenntnisse darzulegen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass der Umstieg mit den Wissen zu den Möglichkeiten der EE unwiderruflich kommen wird und muss. Je mehr Menschen sich für EE Interessieren und mitmachen, werden die Politiker gezwungen zu reagieren, im Interesse der Umwelt, des Klimas und vorallen für nachfolgende Generationen.
Glück auf
Ralf
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