oder die Scheinheiligkeit
und vor allem die Verlogenheit einer angeblich empathischen und
humanen Politik Deutschlands und der Kanzlerin „ohne
Obergrenze“.
Hatte die Kanzlerin vor einem halben Jahr noch dafür gesorgt, dass die Bilder aus und an Ungarns Grenze für eine humanitäre und empathische Geste ihrerseits zeugten, so zeugt ihr derzeitiges Handeln doch genau vom Gegenteil! Ließ sie vor einem halben Jahr noch Züge nach Österreich fahren, um die Flüchtlinge dort abzuholen, fährt nun kein einziger Zug oder Bus nach Idomeni! Obwohl auch dort, auf dem Wege nach Europa bereits die ersten Menschen ertrunken sind!
Hatte die Kanzlerin vor einem halben Jahr noch dafür gesorgt, dass die Bilder aus und an Ungarns Grenze für eine humanitäre und empathische Geste ihrerseits zeugten, so zeugt ihr derzeitiges Handeln doch genau vom Gegenteil! Ließ sie vor einem halben Jahr noch Züge nach Österreich fahren, um die Flüchtlinge dort abzuholen, fährt nun kein einziger Zug oder Bus nach Idomeni! Obwohl auch dort, auf dem Wege nach Europa bereits die ersten Menschen ertrunken sind!
Die Bilder von der
griechisch-mazedonischen Grenze sind nicht einen Deut besser, als die
Bilder von vor einem halben Jahr aus Ungarn! Im Gegenteil! Humanität
und Empathie sind notwendiger denn je!
Was genau ist also geschehen, dass sich die Empathie der Kanzlerin und Deutschlands nun in Grenzen hält?! Hat sie, haben wir keine Empathie mehr für die Flüchtlinge?! Dies glaube ich nicht und will ich ihr und den Menschen hier auch nicht unterstellen. Was geschah ist, dass sie/uns die Realität eingeholt hat! Die errichteten Zäune sind "nur" die Erfüllung und Ausführung der weltweit herrschenden ideologischen Grenzen! Dass es selbst für ihre/unsere Empathie „Obergrenzen“ - selbst wenn diese fremdbestimmt festgelegt wurden - gibt! Was ist der Grund dafür, dass sie/wir nun gegenüber ca. 12-14Tausend Menschen in Idomeni keine Möglichkeit sehen, das Leid humanitär und empathisch – zumindest in der aktuellen Situation und die aktuell betroffenen Menschen - zu beenden?!
Dass es kaum mehr Menschen gelingt nach Deutschland und Europa zu kommen, ist nicht ihrer Einstellung und der Politik geschuldet. Sondern der Realität und den Tatsachen, dass sich die Nachbarländer zu einer anderen Vorgehensweise entschlossen haben, als es die Kanzlerin vorschlug! Dass es eben kein geeintes und vereintes Europa der Menschen, der Menschlichkeit gibt!
Was genau ist also geschehen, dass sich die Empathie der Kanzlerin und Deutschlands nun in Grenzen hält?! Hat sie, haben wir keine Empathie mehr für die Flüchtlinge?! Dies glaube ich nicht und will ich ihr und den Menschen hier auch nicht unterstellen. Was geschah ist, dass sie/uns die Realität eingeholt hat! Die errichteten Zäune sind "nur" die Erfüllung und Ausführung der weltweit herrschenden ideologischen Grenzen! Dass es selbst für ihre/unsere Empathie „Obergrenzen“ - selbst wenn diese fremdbestimmt festgelegt wurden - gibt! Was ist der Grund dafür, dass sie/wir nun gegenüber ca. 12-14Tausend Menschen in Idomeni keine Möglichkeit sehen, das Leid humanitär und empathisch – zumindest in der aktuellen Situation und die aktuell betroffenen Menschen - zu beenden?!
Dass es kaum mehr Menschen gelingt nach Deutschland und Europa zu kommen, ist nicht ihrer Einstellung und der Politik geschuldet. Sondern der Realität und den Tatsachen, dass sich die Nachbarländer zu einer anderen Vorgehensweise entschlossen haben, als es die Kanzlerin vorschlug! Dass es eben kein geeintes und vereintes Europa der Menschen, der Menschlichkeit gibt!
Dann aber auf eine europäische Lösung zu setzen, ist m. E. nicht mehr als eine Durchhalteparole und Selbsttäuschung! Das „vereinte Europa“ ist nur eine Vereinigung des Kapitals, der Wirtschaft und deren Handlanger, der Mächtigen, sowie deren politischen Marionetten! Dass es dabei um die Menschen ginge, ist die allergrößte Lüge, auf welcher dieses Gebilde aufgebaut wurde und ist. Jetzt soll um die „Verteilung“ von Menschen gefeilscht und gehandelt werden. Fand der Sklavenhandel früher auf öffentlichen Plätzen statt, betreibt man diesen nun in „geheimen“ Verhandlungen und Gipfeln!
Wer immer noch glaubt, dass Politik für die Menschen gemacht würde, der wird gerade durch die aktuelle Lage in Idomeni eines „Besseren“ belehrt! Der Streit um „Obergrenzen“ führt sich aktuell als ab surdum! Es wird aktuell weder ver-, noch gehandelt! Die einzigen die – vor Ort - handeln, sind Menschen, denen bewusst ist, dass Empathie und Humanität nichts mit Politik und politischen Entscheidungen zu tun hat! Sondern mit Nächstenliebe! Nächstenliebe hat aber in der Politik und in einem Machtkampf keinen Platz! Politik und Macht benötigt Feindbilder!
Dies zeigen auch die Reaktionen nach den und auf die Ergebnisse der Landtagswahlen in diesem Land. Es geht um Deutungshoheiten, um verlorene und gewonnene Anhänger durch die jeweiligen Parteien! Die Frage nach Schuld, nach dem Gegner, nach Feindbildern, nach Auslegung und Deutung der Wahlergebnisse. Darin Humanität und Empathie für „den Nächsten“ zu erkennen und zu finden, ist eine Illusion und dürfte deutlich machen, dass es darum überhaupt nicht geht. Es geht um Macht, um Posten, um Herrschaft und die damit verbundenen Futtertröge! Aber nicht um Menschen und deren Anliegen, Not oder Leiden!
Aber jedes Volk hat auch nur die Herrschenden, welche es selbst mit Macht ausgestattet und verdient hat! Wir sind also Teil der Auswirkungen, wenn wir die tatsächliche Ursache nicht erkennen und bei und für uns ändern.
Und bei aller Not und dem
Leiden der flüchtenden Menschen stellt sich für mich, selbst Vater
und Großvater (der selbst den Tod eines eigenen Kindes im
Säuglingsalter von 9 Monaten erfahren hat, der selber seine ersten
Lebensjahre/die Kindheit in einer Holzbaracke/ Notunterkunft/Flüchtlingsunterkunft
und materiell ärmlichen Verhätlnissen in München-Laim erlebte) die Frage, was treibt notleidende Menschen,
Eltern dazu, in Idomeni zu bleiben und auf WAS zu hoffen?! Oder sich
und die eigenen Kinder der Lebensgefahr auszusetzen, wenn man doch
bereits in Sicherheit vor dem Krieg – der eigentlichen
Fluchtursache - ist? Weshalb werden die Angebote, in „bessere
Notunterkünfte“ gebracht zu werden nicht genutzt?!
Noch dazu, wenn eines der Ergebnisse des EU-Flüchtlingsgipfels sein wird, sofern man sich darauf einigen wird können, dass man die bereits Geflüchteten wieder zurück in die Türkei bringt?! Was haben sie für sich und ihre Kinder dann „gewonnen“?! In Notunterkünften wieder – WORAUF? – zu warten, bis sie „gerecht verteilt“ werden, evtl. dahin, wo sie weder erwünscht sind, noch selbst hin wollen?!
Hier haben auch die Geflüchteten eine – wenn auch eingeschränkte - eigene Mitverantwortung, sich selbst und insbesondere ihren Kindern gegenüber. Welche sie nicht einfach an andere Menschen und erst recht nicht an Politiker übertragen können. Hilfe annehmen und bei den eigentlichen "Versursachern" auch "einfordern": ja, aber nicht um jeden Preis! Aber auch nicht nur die "größtmögliche Hilfe", die sie von Deutschland und der EU erwarten. Dies wären sie sich und ihren Kindern selbst "schuldig".
Die Hoffnung auf Merkel, auf Deutschland und die EU mag zwar dem Wunschdenken vieler Notleidender entsprechen. Aber es wird ganz sicher anders kommen, als es sich ALLE erwarten!
Noch dazu, wenn eines der Ergebnisse des EU-Flüchtlingsgipfels sein wird, sofern man sich darauf einigen wird können, dass man die bereits Geflüchteten wieder zurück in die Türkei bringt?! Was haben sie für sich und ihre Kinder dann „gewonnen“?! In Notunterkünften wieder – WORAUF? – zu warten, bis sie „gerecht verteilt“ werden, evtl. dahin, wo sie weder erwünscht sind, noch selbst hin wollen?!
Hier haben auch die Geflüchteten eine – wenn auch eingeschränkte - eigene Mitverantwortung, sich selbst und insbesondere ihren Kindern gegenüber. Welche sie nicht einfach an andere Menschen und erst recht nicht an Politiker übertragen können. Hilfe annehmen und bei den eigentlichen "Versursachern" auch "einfordern": ja, aber nicht um jeden Preis! Aber auch nicht nur die "größtmögliche Hilfe", die sie von Deutschland und der EU erwarten. Dies wären sie sich und ihren Kindern selbst "schuldig".
Die Hoffnung auf Merkel, auf Deutschland und die EU mag zwar dem Wunschdenken vieler Notleidender entsprechen. Aber es wird ganz sicher anders kommen, als es sich ALLE erwarten!
Solange die Prioritäten – auch der Notleidenden – auf materiellen Werten beruhen, wird auch Empathie und Humanität, in einer Welt, welche auf materiellen Werten, „persönlichem Eigentum“ aufgebaut ist „Obergrenzen“ - durch die „Eigentümer“ dieser Welt, die die Grenzen bestimmen - erfahren! Nicht nur die (europäische) Freundschaft und „Nächstenliebe“ hört beim „Geld“, bei materiellen Werten auf! Dies ist DIE Prämisse, die anzubetende „Gottheit“, einer – auch globalisierten – Gesellschaften! Da ist und bleibt der Mensch in all seinen Belangen nur zweitrangig und Opfer Darbringender (wie in allen Religionen)! Durch und mit den Flüchtlingen wird aktuell auch immer offensichtlicher, dass der Mensch in einer globalisierten Welt nur eine „Handelsware“ - für die „Käufer“ und „Verkäufer“ - ist! Darüber kann auch das Beharren einer Merkel auf ihrer angeblich empathisch, humanen Einstellung nicht hinwegtäuschen!