Trotz
der Aufforderung von Robert, nun endlich einen Ernährungsplan zu
präsentieren, kann
ich dieser Aufforderung nicht nachkommen. Ich kann nur schreiben was
bei mir funktioniert hat. Doch zunächst möchte ich meinen
Faden wieder aufgreifen.
Ich
hatte festgestellt, dass sich Krebszellen von Kohlenhydraten und /
oder Insulin ernähren. Was liegt also näher, als die Zufuhr von
Kohlehydraten extrem zu reduzieren? Nichts, doch genau davor wird
gewarnt. Ja es werden sogar medizinische Studien präsentiert, die
das Gegenteil beweisen sollen. Also probierte ich es aus. Kartoffeln
tabu, Reis tabu, Zucker tabu, Nudeln tabu, viele Obstsorten tabu usw.
usf. . Stattdessen Fleisch, Fisch und Gemüse, besonders fettes
Schweinefleisch, wie es auch in den Studien verwendet wurde. Was
liegt da näher als einige Thüringer Bratwürste? Schön fettig und
ohne Kohlenhydrate. So dachte ich zumindest. Kurze Zeit später bekam
ich meine Quittung. Die Situation verschlimmerte sich. Also habe ich
im Netz weiter recherchiert und tatsächlich erklärte da auch
jemand, dass a) Schweinefleisch im Körper mit Hilfe von Insulin
abgebaut wird und b) Bratwürste mit Zucker „gewürzt“ werden.
Nun wird auch verständlich, warum ich eher glaube, dass sich Krebs
von Insulin ernährt. Aber auch die Studienergebnisse sind nun völlig
klar. Ein Versuch bei dem die Wirkung von Kohlehydratarmer Ernährung
auf Krebszellen getestet werden soll, kann gar nicht erfolgreich
sein, wenn a) gesättigte Fettsäuren als Energielieferant ( zum
Beispiel in Schweinefleisch ) die fehlenden Kohlenhydrate ersetzen
und b ) trotzdem die Insulinproduktion in Gang gesetzt wird. Also
begann sich in mir ein erster Verdacht zu regen. Was, wenn die
Studien sogar mit dem Ziel durchgeführt wurden, um alternative
Methoden der Krebsheilung zu diskreditieren? Also ließ ich fortan
auch Fleisch weg und siehe da, es begann sich etwas zu verändern, da
ich von nun an dem Krebs zumindest mal die Nahrung entzogen hatte.
Das allein reichte jedoch nicht aus, um erste Heilungserfolge zu
erzielen. Aber es war ein wichtiger Schritt damit andere Maßnahmen,
die ich noch erläutern werde, überhaupt greifen konnten.
An
dieser Stelle muss ich jedoch einen Hinweis einwerfen. Nämlich den,
dass eine Kohlenhydratarme Ernährung als Maßnahme gegen Krebs nicht
einfach zu erreichen ist. Das Problem dabei ist, dass man die Aufnahme
von Kohlenhydraten sehr stark reduzieren muss. Da reicht nicht ein
wenig, sondern die Angaben im Netz schwanken zwischen 20 und 40 Gramm
Kohlenhydraten maximal am Tag. Ich habe mich dann an den Mittelwert
gehalten. Das bedeutete, dass ich von nun an rechnen musste,
Nährwerttabellen vergleichen musste, Brot aus Leinsamen selber backen musste ( es gibt leider kein Brot ohne Kohlenhydrate zu kaufen ) und den nächsten Schock
erlebte. Die Nahrungsmittelindustrie setzt fast jedem Lebensmittel
Zucker zu. Sogar bei geräucherten Seelachs muss man extrem aufpassen
was man kauft. Kaufland und Globus bevorzugen Seelachs mit Zucker,
Edeka hingegen nach meiner Erfahrung nicht. Also begann ich darüber
nachzudenken, warum unsere Lebensmittel so extrem mit Zucker
angereichert oder besser verseucht werden? Auch dieser Frage ging ich
nach. Das erschreckende Ergebnis folgt später. Ziel der
Kohlenhydratarmen Ernährung war es, einen Zustand der sich Ketose
nennt zu erreichen. Wenn der Körper nicht genug Zucker bekommt,
stellt er eine Art „Ersatzzucker“ aus Fett her, die anstelle von
Zucker verbrannt werden. Diese sogenannten Ketonkörper werden nicht
unter Zuhilfenahme von Insulin abgebaut und nicht verbrauchte
Ketonkörper werden über den Urin ausgeschieden. Mit in der Apotheke
erhältlichen Ketostix kann somit relativ einfach festgestellt
werden, ob der Körper bereits auf Ketose umgestellt hat oder nicht.
Das hatte einen sehr angenehmen Nebeneffekt. Als ich nämlich vor
einigen Jahren mit dem Rauchen aufgehört hatte, begann sich auch bei
mir ein kleines Bäuchlein zu bilden und nichts was ich bisher
versuchte half dagegen. Der ist wieder weg und das ganz ohne
Anstrengung, ohne Hunger und ohne auf Kalorien achten zu müssen. Das
bedeutet, dass es ein Irrweg ist, auf die Kalorienmenge zu achten
wenn man abnehmen will, sondern man sollte sich stattdessen auf die
Kohlenhydrate konzentrieren. Diese Tatsachen sind längst bekannt und
trotzdem reichert die Industrie nach wie vor die Lebensmittel mit
extremen Mengen von Zucker an. Als Krönung gibt es dann Studien, die
vor den Gefahren einer Kohlenhydratarmen Ernährung warnen, ohne
jedoch einen Beweis liefern zu können.
Ach
ja, nicht extreme Mengen von Zucker sind Schuld am immer häufiger
auftretendem Übergewicht, sondern mangelnde Bewegung. Also fasse ich
mal kurz zusammen. Die Nahrungsmittelindustrie erklärt Kohlenhydrate
zum wichtigsten Bestandteil der Nahrung, da Kohlenhydrate schnell
viel Energie liefern, aber ebenso schnell durch Insulin wieder
abgebaut werden und demzufolge sofort wieder ersetzt werden müssen.
Dann wird behauptet, die Menschen seien selbst Schuld an Krankheiten
und Übergewicht und zuletzt wird effektive Heilung und Besserung
durch manipulative Studien verhindert. Dabei ist das Problem mit dem
Zucker noch lange nicht alles, denn auf gehärtete Transfette komme
ich auch noch zu sprechen und das wird noch bedenklicher. Nun jedoch
mal wieder zurück zum Krebs.
Allerdings
hat die Kohlenhydratarme Ernährung einen weiteren Effekt. Man muss
extrem aufpassen, dass der PH Wert des Körpers nicht in den sauren
Bereich rutscht, da Krebs eben gerade im sauren Milieu wächst und
gedeiht. Leider sind viele Kohenhydratarme Lebensmittel ( nicht alle
) eben eher Säurebildend. Ein PH Wert von 7,5 und höher sollte
angestrebt werden, da Krebs ein basisches Milieu gar nicht mag. So
ist es auch nicht verwunderlich, dass häufiges Sodbrennen auf ein
beginnendes Krebsleiden hindeuten kann. Auf jeden Fall sollte man
derartige und oft frühzeitige Signale des Körpers sehr ernst
nehmen.
Fortsetzung
folgt.