Mittwoch, 3. Juli 2013

Gauck und der pure Verrat

Da predigte der Pastor Gauck jahrzehntelang
dass nur der liebe Gott
Dir Sicherheit im Leben geben kann
weil er die absolute Freiheit für die Menschheit sei
doch kaum, als er zum Bundespräsident gewählt
ist Gottes Wort im Allerlei
was gestern wahr, schon heute nicht mehr zählt

Da nennt er, was der Wistleblower Snowden tat
nichts anderes, als pur und öffentlichen Verrat
weil dieser offenbar verkündigte
wer an der Menschheit sich versündigte

Und lobte er auch noch vor Jahren
was ihm durch Jesus widerfahren
dem Geheimnisträger und Sohn Gottes
als Offenbarer dessen Wortes

wird also ein Geheimnis offenbart
dann ist es offensichtlich nur dann Verrat
wenn man nicht mehr Pastor ist
und nicht mehr das Wort Gottes liest

Ganz offensichtlich wird dabei
Scheinheiligkeit und auch Betrügerei
von Gottes Gnaden Predigern
wenn sie zum Diener zweier Herr´n

So schätzt den materiellen Reichtum er nun mehr
als den, den ihm verheißen einst sein erster Herr
und für das Jenseits hat versprochen
Wer hat jetzt nun sein Wort gebrochen

Wer hat Verrat geübt und lebt ihn auch
leicht läßt´s ich predigen, mit vollem Bauch
geschliffen und rhetorisch gut geschult
ist´s WER, der um die – welche - Freiheit buhlt

gesichert und von Leibwachen umgeben
reicht ihm dann doch wohl nicht mehr Gottes Segen
des ersten Datensammler´s Überwachung
wo bleibt da seine eig´ne Achtung
vor Wahrheit und dem Wort von seinem Gott
den er vor Jahren noch stets hoch gelobt
als einzig wahren Friedensstifter und Bewahrer
und dessen Sohn, dem Offenbarer
des Geheimnisses um unser Leben
den er dann am Kreuze hingegeben
verraten von dem eig´nen Freunde
dem Mitglied seiner Urgemeinde
eh` der Hahn frühmorgens krähte
weil der Verräter ihn ausspähte

Und ist´s nicht so, dass der Verrat
zum Ziele die Erlösung hat
so steht es doch geschrieben
und Deine Feinde sollst du lieben
richtet nicht, auf dass ich Euch nicht richt`
wer verliert hier sein Gesicht

Ach, werter Bundespräsident
wer sich so, wie sie verrennt
und glaubt er könnte Diener zweier Herren sein
der steht am Ende selber ganz allein
Sowohl als Prediger und Oberhaupt
dem wohl am Ende Niemanden mehr glaubt
wenn er die Sicht von all den Dingen
den Untertanen überbringen
will und sie belehrt
was sich als Christenmensch gehört

Wer weiß, welche Menge wohl an Daten
bei ihrem Herrn schon auf sie warten
nein, nicht die von der NSA
die tun bei Gott Niemandem weh

Sondern die Worte und die Taten
die sein Gewissen ihm geraten
als er in längst vergang´nen Zeiten
in seinen Predigten die Hoffnung ließ verbreiten
dass letztlich nur als Wahrheit zählt
was in dem Worte Gottes steht
von dem er sich nun abgewandt
als er zum Oberhaupt ernannt
ganz irdisch und banal
selbst hatte noch die Wahl
welchem Herrn er künftig diene
verzog er lächelnd keine Miene

und ließ sich feiern, huldigen und ehren
ohne sich um seinen Gott zu scheren
Was ist nun tatsächlich Verrat und wer Verräter
das offenbart sich wohl erst später

Wenn auch der Bundespräsident
am Ende seiner Wirkungszeit
vor´m ew´gen Datensammler steht
der ihm dann die Daten zeigt

die sich angesammelt haben
in den Monaten und Jahren
dann hat sich alles ganz von selbst erledigt
wenn Wein säuft der, der Wasser predigt

So sind die Daten in der Bibel
so aktuell, wie eine Hackerfibel
und so ist dann wohl in Gottes Namen
jedes Wort von Gauck auch nur ein scheinheiliges Amen

Dienstag, 2. Juli 2013

Snowden, NSA und Asyl

Verstehe die ganze Aufregung nicht. "Man" sagte uns doch – gerade von der Regierungsseite - immer, wer nichts zu verbergen hat, muss sich nicht vor - auch inländischer - Datenerfassung fürchten?! Haben da einige doch etwas zu verbergen, obwohl sie – vor Wahlen immer das „ gerechtfertigte Vertrauen?!“ erwartend - ja nur immer das Beste für ihre Völker wollen, versprechen und angeblich tun?!

Könnte der Grund des „Entsetzens“ und der „Aufschrei“ darin begründet sein, dass durch diese „Sache“ nur offensichtlich wird, dass wenn
a) Merkel nichts von alledem gewusst habe,
oder
b) doch – dieses verheimlichend – davon wusste
dann eigentlich ganz klar wird, dass „sie“ als Kanzlerin entweder aus dem Grund, dass sie von nichts weiß, ihrem Nichtwissen und ihrer Ahnungslosigkeit auf „höchster Ebene“,
oder dass sie es weiß und dem eigenen Volk verheimlicht und damit das Vertrauen des Volkes missbraucht hat,
entweder wegen Ahnungslosigkeit oder Missbrauch des Volksvertrauens absolut nicht mehr geeignet ist, die Richtlinien der Politik zu bestimmen?!

Entweder wird „ihr“ durch weitere Aufklärung „Ahnungslosigkeit, Nichtwissen“ bescheinigt, oder was noch schlimmer wäre, der „Vertrauensbruch“ - eines Vertrauens, welches man nun lautstark beim „Partner und Freund“ USA einfordert – gegenüber dem eigenen Volk offensichtlich !
Beides nicht gerade Attribute für die „erste Frau oder einen ersten Mann“ im Staate!

Und was das Asyl gewähren angeht. „Man“ kann doch nicht einem Überbringer „schlechter Nachrichten“ Asyl gewähren. Der offenbart doch nur, was in Wahrheit verheimlicht – auf Grund des gegenseitigen Vertrauens :-) - wird?! Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder offen legen würde, wie schlecht die Welt doch ist, die Ursachen beim Namen nennt und dann darauf hofft, dass man einen „Helden“ aus ihm macht?! Nein, wenn uns „Einer“ die Wahrheit über „unseren Freund und Partner“ - weil „wir“ selber zu dumm sind, diese selber zu erkennen - eröffnet, dann ist er dafür zu bestrafen!

Nachdem Snowden nun einen Asylantrag in Deutschland gestellt hat, kann ihm eigentlich nichts mehr passieren, außer dass ihm Merkel das Vertrauen ausspricht und sich hinter ihn stellt.
Nur sollte sich Snowden vorher bei all jenen erkundigen, hinter welchen Merkel schon stand und das Vertrauen ausgesprochen hatte.
Was wiederum Obama freuen und die vertrauensvolle Freundschaft aufrecht erhalten würde.

Samstag, 29. Juni 2013

Der Sandkasten der „Trolle“ - eine Parabel

Es war einmal.... auf den ersten Blick ein großer, blühender Park, in welchem Gaukler aller Art die Schönheit und Pracht dieses Parks anpriesen. Sie verwiesen auf die Früchte an den Bäumen, welche tatsächlich auch noch Früchte trugen. Die Bäume, welche bereits zu faulen begannen ließen sie links liegen. Denn es galt, die noch vorhandenen Früchte zu verteilen und anzupreisen.

Inmitten dieses Parks fand sich auch ein riesengroßer Sandkasten. Woche für Woche wurde in selbigem neuer Sand aufgeschüttet. Und Woche für Woche fanden sich, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Landschaften kommend, eine ganze Menge Trolle zum großen und gemeinsamen Sandburgen bauen ein.

Jeder brachte sein eigenes Sandspielzeug mit, um gemeinsam mit den anderen eine Skulptur aus dem Sand zu formen. Die ein oder anderen Trolle kannten sich bereits auch außerhalb des Sandkastens und tauschten sich über dies und das aus.
Schien es anfänglich auch noch, als hätten diese Trolle alle ein gemeinsames Interesse, so stellte sich mit der Zeit heraus, dass eigentlich doch jeder nur seine eigene Sandburg bauen und als die einzig wahre Sandburg anerkannt sehen wollte. Zusätzlich zu dem öffentlichen Sandkasten hatte sich manch ein Troll auch seinen eigenen kleinen Sandkasten angelegt, in welchem er sich im Sandburgen bauen übte.

Waren sich die Trolle anfangs auch noch darüber einig, dass der Woche für Woche nachgefüllte Sand erst noch gesiebt und von den groben Beilagen befreit werden musste, ehe man sich gemeinsam an das Werk machen konnte, ging es nach einer gewissen Zeit los, dass man sich schon nicht mehr darüber einig war, von was der Sand befreit und ob er überhaupt gesiebt werden musste, ehe man ihn verwenden könnte.

Von derlei Uneinigkeit unberührt, versuchten einige Trolle trotzdem – weil ja ihrem eigentlichen Sinn und Interesse entsprechend – gemeinsam an einer Sandburg mit dem bereits vorhandenen Sand zu bauen. Sie siebten die Menge des Sandes, welchen sie zum bauen benötigten. Dabei wurde natürlich offensichtlich, was so alles unter den Sand gemischt und trotzdem als feiner Sand angeliefert war.

Vom Fortschritt und dem stückweise sichtbar werdenden gemeinsam erstellten Bauwerk begeistert, fanden sich immer mehr Trolle inmitten des Sandkasten ein und halfen tatkräftig mit, die Skulptur Stück für Stück weiter zu entwickeln.

Es schien tatsächlich so, dass sich mit der Zeit ein gemeinsames und großartiges Werk erstellen ließe, zu welchem jeder seinen Teil beitrug.

Aus zunächst unerfindlichen Gründen aber kamen sich eines Tages die bis dahin großartig ergänzenden Trolle in die Haare.

Suchte man nach der Ursache dieses Zwistes, kam man nicht umhin, sich auch mal außerhalb des Sandkastens und des Parks umzusehen. Denn hin und wieder, beinahe schon regelmäßig trugen der ein oder andere Troll seine privaten Diskrepanzen in die Gemeinschaft und zu all jenen, die eigentlich nur gemeinsam den Sand bewegen wollten, welcher sich im Sandkasten befand.
Es bildeten sich auf einmal kleinere Grüppchen, die sich darin einig waren, wie die Sandburg auszusehen hatte, welche man gemeinsam bauen wollte und wer von den anwesenden Trolle dabei mitwirken dürfe. Ein anderes Grüppchen von Trollen wiederum wollte gar nicht erst in dieser Art und Weise an diesem Bauwerk teilnehmen.

Und es kam, wie es kommen musste. Anstatt gemeinsam den vorhandenen Sand zu bewegen, warf man sich den Sand nun gegenseitig ins Gesicht. Worüber dann ein Streit entbrannte, wer den nun damit begonnen habe.

Damit hatte aber sowohl der Sand, als auch der Sandkasten seine eigentliche Aufgabe als verbindendes Element der Trolle verloren. Sie waren nicht mehr dazu da, gemeinsam darin zu spielen und ein gemeinsames Bauwerk zu erstellen. Sondern der Sand wurde nun zu einer Waffe, um sich gegenseitig damit zu bewerfen.

Als die ersten Trolle dies bemerkten und darauf hinweisen, dass man nun eigentlich die zuvor vorhandene gemeinsame Basis verlassen habe und es so keinen Sinn mehr mache, weiter zu bauen, warf man diesen vor, dass sie sich mädchenhaft und feige verhielten, weil sie dem Streit aus dem Wege gingen. Also eigentlich genau entgegengesetzt dem Verhalten eines Trolls.

Aber auch als sich der eine oder andere Troll trollte, hörten die Streitereien nicht auf und es wurde sich weiterhin mit dem Sand – anstatt gemeinsam zu bauen – beworfen. Selbst wenn ein bestimmter Troll gar nicht im Sandkasten anwesend und am Bauen beteiligt war, wurde über diesen und seine Art zu bauen gelästert.
Wehrte sich dieser, nachdem er davon gehört hatte, dann fielen gleich ein paar der verbündeten Trolle über diesen her. Beschuldigten ihn, obwohl aktuell gar nicht beteiligt, dass er mit Sand geschmissen hätte und die anderen an ihrem gemeinsamen Bauwerk hinderte.

Und die Moral von der Geschichte?

Auch Trolle benötigen zum eigenen Selbstbewusstsein und zur eigenen Rechtfertigung wohl stets einen anderen und schuldigen Troll.
Selbst Trolle, alle ein und derselben Wesenheit entsprechend schaffen es einfach nicht, sich der Gemeinsamkeiten zu besinnen und des gemeinsamen Wesens entsprechend zu verständigen. Sondern scheinbar brauchen selbst Trolle diverse Wertigkeiten, in welchen sie sich und ihresgleichen ein- und unterteilen können. Da gibt es selbst im Reich der Trolle dann größere und kleinere, bessere und schlechtere Trolle. Ja selbst im Reich der Trolle soll es die Unterscheidung in Guttrolle und Schlechttrolle geben.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Die „Feuerteufel“ und ihr „Löschfahrzeug“

Talkshow bei Anne Will

http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3821.html



Möchte beim Beitrag # 158 von Walter Neumann anknüpfen und stelle fest, dass – wie eigentlich immer – die Ursache/das eigentliche Fehlverhalten aller überhaupt nicht zur Sprache kommt! Da sind und waren sich in uneingeschränkter Übereinstimmung die Parteien aller Couleur (ausgenommen die Linken) darüber einig, dass man unbedingt gemeinsam „Feuerteufel“ spielen muss (wurde ja so in Verträgen festgelegt) und deshalb auch „Feuer“ legen muss und legt (die BW in Krisen- und Kriegsgebiete sendet)! Auch völlig übereinstimmend war man sich hinterher einig, dass man nun ein „Löschfahrzeug (Drohne)“ benötigt, um das „Feuer“ kontrolliert zu löschen?! Als man das „Löschfahrzeug“ los senden will, stellt man fest, dass es gar keine Räder hat! Und nun streitet man sich darüber, wer „diesen Mangel“ zuerst, zu spät, in welcher Form und wodurch festgestellt hat?! Eine Partei wirft der anderen vor, dass sie an dem „Mangel“ ja selber mitbeteiligt war und diesen ja selber rechtzeitig bemerken und beseitigen hätte können! Das, von diesen allen selbst gelegte Feuer lodert derweilen munter weiter! Und man streitet sich darüber, welcher dieser „Feuerteufel“ nun dingfest gemacht und entsprechend bestraft werden muss?! Wann kommt mal endlich jemand auf die Idee und zieht alle „Feuerteufel“ zur Rechenschaft und Verantwortung?!
Wann kommt mal endlich jemand auf die Idee, das „Recht“ und die Gesetze (Verträge) zu hinterfragen, auf welche sich die „Feuerteufel“ jeglicher Couleur ständig berufen?! Das „Recht“ und die eigenen, selbst erlassenen und ständig korrigierbaren Gesetze, dieses „Rechtsverständnis“ gegen welches diese „Feuerteufel“ offensichtlich ständig verstoßen?! Nämlich, dass das „Feuer legen“, laut ihren eigenen Gesetzen verboten ist?! Hier wird ständig „nur“ darüber diskutiert, wessen „Feuerteufels“ selbst gelegtes Feuer das „kleinere oder größere“ Übel sei?! Da aber die „Moral“ von „Feuerteufeln“ ja das „Feuer“ legen ist, kann und wird – sind diese sich doch darin uneingeschränkt und übereinstimmend einig – nie über die eigentliche Ursache diskutiert und „gestritten“ werden, sondern immer nur über die (Aus)Wirkungen! 

Kleine Ergänzung und Nachtrag:

Und was die so abwertend geäußerte Bezeichnung „Friedensengel“, sowie die LINKEN-Phobie angeht. Fakt und Tatsache ist, dass die Partei „die Linke“ - wenn auch nicht in Verantwortung stehend – bisher die einzige Partei ist, welche sich insbesondere in diesem Falle und derzeit, was „Krieg“ angeht an das GG hält. Alle anderen Parteien setzen sich über – auch ihre eigenen Grundsätze – selbiges hinweg und berufen sich dabei auf „Verträge mit der Nato“, welche sie selbst – demnach wider besseres Wissen und „ihr“ eigenes GG und damit Rechtsverständnis (von der eigenen „Moral“ und „Ethik“ ganz zu schweigen) hinweg setzend – mit verfasst und unterschrieben haben! Dass die Partei „die Linke“ in einer entsprechenden Regierungsverantwortung – was aber die Mehrheit dieses Landes ja zu verhindern weiß – vmtl. auch anders handeln, als derzeit verkündend würde, ist natürlich u. a. der (Op)Position zu verdanken.
Dass „man“ aber eine derartige Furcht vor „Friedensengeln“ und eine derartige Linken-Phobie entwickelt gegenüber einer Seite, welche nichts, aber absolut nichts mit den ständig diskutierten und offensichtlichen Problemen und Entscheidungen zu tun hat, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bzw. ist eigentlich das „übliche“. Um über die eigenen Fehler hinweg sehen zu können, muss man einfach auf „andere“ und deren Verhalten hinweisen.
„Man“ rechtfertigt alle bisherigen und offensichtlichen Fehlentscheidungen derer, die sie getroffen und vollzogen haben damit, dass daran die „Friedensengel“ und „die Linken“ schuld seien?!
Woche für Woche, ja beinahe täglich werden „Probleme“ diskutiert (gäbe es diese nicht, gäbe es auch die ganzen Diskussionen überhaupt nicht) und klopft „sich“ dabei ständig – ob der so erfolgreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit (obwohl man gerade in diesen Diskussionen ständig „einen“ Verantwortlichen für die Probleme, das Fehlverhalten sucht), welche „man“ leistet – auf die eigene Schulter?!
Ursachenforschung und – klärung?! Fehlanzeige und zwar bei allen!

Dienstag, 4. Juni 2013

weitere Gedanken und Antwort an "wolf" zum aktuellen GJ-Thema

Zitat Zitat von wolf Beitrag anzeigen
Und selbstverständlich hat das, was Marie in @ 536 über Witwenrente für und Ehegattensplitting mit Hausfrauen gegenüber Alleinerziehenden beschreibt mit Ungerechtigkeit in diesem Staate zu tun. Und selbstverständlich hat Gerechtigkeit mit Geld in einer Ware-Geld geprägten Kapitalgesellschaft zu tun.
Geld ist d a s vermittelnde Element der Spaltung der Bevölkerung im Kapitalismus, angefangen beim Einkommen über das Vermögen bis hin zu Rente, Gesundheit, Pflege, Bildung, Kinder und Familie.
dass "Geld" - Sie schreiben "vermittelnde" Element - die Priorität hat und ist, habe ich ja geschrieben, oder etwa nicht?! Und wie Sie wiederum r i c h t i g schreiben, hat dieses mit der UNGERECHTIGKEIT und damit Spaltung in diesem Staate zu tun, aber eben nicht mit einer "gefühlten - von wem auch immer - Gerechtigkeit"! Von daher ist doch primär eigentlich genau "das Rechtsverständnis" in diesem Staate zu hinterfragen. Dieses wird aber - wie bereits seit Jahrtausenden - NICHT über eine andere Form der "Verteilung" von Geld oder Eigentum geschehen (können). Denn diejenigen, welche "derartiges - wenn auch in und aus Ungerechtigkeit heraus - besitzen, werden doch weiterhin behaupten, dass sie "dieses" zu recht und damit gerechter weise (ihrer gefühlten Gerechtigkeit entsprechend) besitzen und die "anderen" UNGERECHTERWEISE davon was ab haben wollen?! Denn angeblich hat sich doch "nur" deren "Leistung" mehr gelohnt?!

Fortsetzung folgt
Genau dies..., Fortsetzung
Wessen „Rechtsverständnis“ und wessen „gefühlte Gerechtigkeit“ ist aber nun wahrhaft „GERECHT“?! Also ist der Streit um das „Recht und die Gerechtigkeit“ eigentlich ein anderer, als der Streit um die Verteilung von Geld und Eigentum. Oder glauben Sie wirklich, dass, wenn "man" nun eine "andere Verteilung" in den angeführten Punkten einführt, dann tatsächlich "Gerechtigkeit" von ALLEN gefühlt wird und für ALLE herrscht?! Dies glaube ich nicht. Denn es wurde und wird ja ständig (angeblich immer wieder von einem entsprechenden "Rechtsverständnis" ausgehend und damit einer "neuen Gerechtigkeit" - ständige Änderungen von Gesetzen und "RECHT"sprechung - folgend) gerade so "viel" (um)verteilt, dass die Menschen nur ja nicht auf die Barrikaden gehen und nach dem RECHT und der GERECHTIGKEIT (anstatt dem „Geld-Verteilungsmodus“) fragen, sondern sich gegenseitig der "Ungerechtigkeit" auf Grund ihres jeweiligen "eigenen" Lebensmodells"und damit "e i g e n gefühlten Gerechtigkeit" bezichtigen. Genau dies passiert doch auch hier wieder: "Hausfrauen" gegen "Alleinerziehende" usw.! "Jeder" bezichtigt den "anderen" eines falschen "gefühlten" Gerechtigkeitsverständnisses und damit einer „falschen Zu- und Verteilung“ von Geld!
Genau dies..., Fortsetzung II
[QUOTE=wolf;234268[/QUOTE]

Bedürfte es von daher nicht einer grundsätzlichen Klärung des Rechts- und damit Gerechtigkeitsverständnisses in diesem Staat?! Und deshalb sage ich auch, dass "Geld" nichts mit "Recht oder gar Gerechtigkeit" zu tun hat. Geld ist weder gerecht, noch ungerecht. Geld ist nur ein "Papier", dem der Mensch - und hier primär, bzw. eigentlich nur die Herrschenden und Mächtigen (Wirtschaft, Staat und Kirche) einen "entsprechenden – der „eigenen“ gefühlten Gerechtigkeit folgenden - WERT beimisst! Und von daher würden ja nur die "Geld-Wertigkeiten" anders verteilt. Mit dem „vermitteln“ von Geld wird (und wurde in der ganzen bisherigen Menschheitsgeschichte) doch nicht das geringste Rechtsverständnis „vermittelt“, oder dem Recht und der Gerechtigkeit an sich Genüge getan. Es herrscht doch nach wie vor UNGERECHTIGKEIT, obwohl EIGENTUM/GELD in den unterschiedlichsten Variationen (Denk“SYSTEMEN“ folgend) - immer verbunden mit Kriegen, Revolutionen und Aufständen - „verteilt und vermittelt“ wurde?!

Geld und Gerechtigkeit
[QUOTE=wolf;234268]Geld ist d a s vermittelnde Element ... [/QUOTE]
Mal ganz „plakativ“: Was hat es mit „Gerechtigkeit“ zu tun, wenn man erfolgreich praktizierenden Partnerschaften(Familien) wieder von dem Geld nimmt, (welches ihnen auf Grund, durchaus antiquierten Werte- und Rechtsverständnis Herrschender und Mächtiger zukam) und damit auf die finanzielle Ebene von sich ungerecht behandelt fühlenden Partnerschaften herunter zieht?! Wird die Gesellschaft nur im geringsten gerechter, wenn „man“ mehr oder weniger „erfolgreiche“ Partnerschaften [ich will weder den „Erfolg, noch Misserfolg“ (be) werten)] genau so schlecht stellt, wie sogenannte „gescheiterte“ Partnerschaften?! Ist dies nicht dieselbe Methode, mit welcher „man“ HartzIV als erfolgreich –für WEN?- darstellt?! Sind „wir“ tatsächlich so dumm und glauben, dass von dem, was „man“ den Familien abnimmt, auch nur das Geringste bei den Nicht-Familien ankommt?! Soll also der HartzIV-Gedanke nun auf das Volk als Ganzes und nicht mehr nur auf die „Arbeitswelt“ übertragen eingeführt werden?! Dies meine ich damit, wenn ich davon spreche, dass „Geldverteilung“ nichts mit Gerechtigkeit an sich zu tun hat! In einer von Ungerechtigkeit beherrschten Gesellschaft, führt die Veränderung bei „Almosen“ (Geldverteilung) nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern zu einer noch größeren Armut ALLER! Siehe HartzIV, bei welcher sich auch ein „erheblicher Teil“ der Gesellschaft darin einig ist und auch so fühlt, dass dies „gerecht“ sei?!