Donnerstag, 7. Mai 2026

Offener Brief an Jens Spahn



Sehr geehrter Herr Spahn,

jetzt erzählen Sie seit Jahren immer noch und immer wieder dieselbe Metapher von der Notwendigkeit, dass der „Kuchen“ größer werden müsse, damit die „Sättigung“ erfolgreich wäre?!

Ich darf Sie daran erinnern, dass wir vor ca. 7/8 Jahren bereits einen Schriftwechsel und eine Diskussion dahingehend hatten, auch bzgl. (sozialer) Gerechtigkeit, welche/n Sie dann – meine letzte Antwort unbeantwortet lassend – beendeten. (habe gerade gesehen, dass wir bereits schon im Jahre 2012 dahingehend einen Schriftwechsel hatten)

Gestern, am 6.5.2026 bei Maischberger erzählten Sie nun wieder die Story vom notwendig werdenden „größeren Kuchen“, damit die „Sättigung“ möglich wäre.

Seit Jahren in Ihrer Tätigkeit, dabei die verschiedensten Positionen und Ämter bekleidend, auch in Regierungsverantwortung widerlegen Sie selbst Ihre eigene „These“ des immer größer werdenden „Kuchens“ als DIE Lösung.

Wir hatten noch nie einen so großen Bundeshaushalt (Kuchen), wenn auch mit Schulden finanziert – zu welchem u. a. auch Sie mit beigetragen haben - wie heute. Aber die „Sättigung“, also die Lösung der Probleme war noch nie so schwierig, bzw. scheinbar inzwischen immer unlösbarer, der „Hunger“ (die Probleme) dabei immer größer werdend?
Sie/sie haben so viel Kapital zur Verfügung wie niemals zuvor, also den größten „Kuchen“ aller Zeiten!

Die Frage also, wie groß der „Kuchen“ zur „Sättigung“ ist – egal ob in der Wirtschaft oder im Bundeshaushalt – kann demnach weder die Ursache, noch die Lösung sein?

Die tatsächlich entscheidende Frag (Ursache und Wirkung) ist die Frage der „Ver-/Aufteilung“ des vorhandenen „Kuchens“, unabhängig seiner Größe und an welchem alle, in welcher Art und Weise auch immer „mitgebacken“ haben, unter all denen, die sich am „Tisch“(Land) befinden.

Und jetzt kommt das Entscheidende. Sie und ihresgleichen sind ja nicht primär die „Bäcker“. Sondern Sie und ihresgleichen sind diejenigen, die das „Kuchenmesser und den Tortenheber“ bedienen. Sie und ihresgleichen schneiden die Kuchen- und Tortenstücke zu und verteilen diese dann nach ihrem „Verständnis von Recht und (sozialer) Gerechtigkeit“. Deshalb spielt die Größe des vorhandenen „Kuchens“ gar nicht die entscheidende Rolle, sondern die Auf- und Verteilung des selbigen. Wenn Sie/sie die eine Hälfte des „Kuchens“ aber bereits schon an eine Handvoll „Hungriger“ – die am lautesten schreien und auch ein entsprechendes „Stimmvolumen (Macht)“ haben - verteilen, können die „Kuchenstücke“ für die andere Hälfte der „Hungrigen“ ja gezwungenermaßen nur viel kleiner ausfallen und ggf. dann eben für eine „Handvoll“ überhaupt nichts mehr zum auf- und verteilen da sein.

Ich garantiere Ihnen, selbst wenn der „Kuchen“ noch viel größer werden sollte – selbst mit weiteren Schulden -, wird er bei dieser Art des Verteilens nicht reichen, um all die „Hungrigen“ zu sättigen. Weil es eben von der Auf- und Verteilung, von der Größe der „Kuchenstücke“ und nicht von der Größe des gesamten „Kuchens“ abhängt.

In einer früheren Illner Sendung haben Sie sich schon mal dazu „verleiten“ lassen und die Frage der (sozialen) Gerechtigkeit selbst in den Raum gestellt.
Genau da müssten Sie ansetzen und weitermachen. Dann erübrigt sich Ihre Metapher von dem notwendig größer werdenden „Kuchen“ ganz von selbst.




Mit freundlichen Grüßen

Robert Kroiß

Donnerstag, 16. April 2026

Wer gewinnt den Krieg, die Kriege?!

Was für eine unmenschliche Frage?! Als ob es bei Kriegen einen Sieger/Gewinner gäbe?!
Aber so eine saudumme Frage wird tatsächlich in einer Talkshow gestellt! „Sieg, Niederlage oder Chaos?
 
Gewinnt die Ukraine gegen Russland, Amerika gegen den Iran und Israel gegen den Libanon?!
Bei Kriegen gibt es allerdings tatsächlich „Sieger/Gewinner“ und dies seit Jahrtausenden.
Die entscheidende Frage dabei ist dann aber, wer, was bzw. welches dahinter steckende System gewinnt dabei was?!

Diese alles entscheidende Frage dieses „Systems“ wird aber geflissentlich nur gestreift und niemals bis zum Ende hinterfragt! Und dies nicht nur bei Kriegen, sondern bei allen Krisen, wie man aktuell sehen kann.

Vielleicht einfach mal „das Kapital, die Kapitaleigner“ etwas genauer unter die Lupe nehmen. Einfach mal den „Kapitalmarkt“ beobachten. Und schon kann und wird man feststellen können, wer bei Kriegen was gewinnt und deshalb immer Sieger ist!

Die einzelnen Länder, die Völker und Menschen sind es ganz sicher nicht. Sie sind und waren immer Verlierer in den Kriegen! Tausende von Opfern des Krieges, ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht! Was daran ist ein Gewinn, ein Sieg?!

Und dann noch die irrwitzigen Betrachtungen bzgl. Recht, Rechtsfragen und Regel basierten Ordnungen und Verträgen?! Als ob sich diese „gerecht, rechtssicher“ beantworten ließen, wenn man dies aus Abhängigkeiten heraus beantworten soll?!
Wenn Abhängigkeiten – wem und was gegenüber auch immer – bestehen, dann hat die Abhängigkeit Priorität und jede Beurteilung, Bewertung bzgl. Recht und Ordnung kann und wird nur aus dieser Abhängigkeit heraus getroffen werden. Dann hat aber eben die jeweilige Abhängigkeit Priorität und weder Regeln, noch Recht und von daher sind auch keine rechtlichen, auf Regeln basierende Antworten zu erwarten und auch gar nicht möglich.

Wenn für alle Menschen, alle Länder nicht ein und dasselbe Recht, dieselben Regeln und Verträge gelten, dann wird alles zu einer Machtfrage. Der Stärkere, der vermeintlich Stärkste bestimmt dann die Regeln, das Recht und schreibt evtle. Verträge nach eigenem Gutdünken und damit willkürlich vor.
Jede moralische Entrüstung, sämtliche Diskussionen erübrigen sich aber in dem Moment, in welchem „die Moral“ des Stärkeren, des Stärksten für die allgemeine Gültigkeit sorgt!

Beim Krieg, in Kriegen gibt es keine Sieger, sondern nur Verlierer. 

Außer man verdient daran! Und sich daran zu „rühmen“, dass man am Leid der Menschen und Völker verdient ist ebenfalls kein Sieg, sondern eine Niederlage der Menschlichkeit, des Mensch Seins! Und Kapital moralisch zu betrachten und zu bewerten ist barer Unsinn.
Es sei denn man will Gier moralisch bewerten! Aber Gier hat mit Recht und einer Regel basierten Ordnung oder Verträgen nicht das geringste zu tun! Gier ist bereits Krieg! Krieg gegen alles, was man ausbeuten und unterwerfen kann.
Da stellen sich dann gar keine Rechtsfragen mehr, auch keine moralischen!

Samstag, 28. März 2026

Mal wieder ein bischen mit KI-Musik gespielt

 










"Zeitenwende"


Die Herrschenden und die S(Z)eitenwende

Wenn „das Gute“ (in Form diverser Regierungsparteien mit entsprechendem Personal, vertreten durch diverse „Parteien“ – bedeutet: man hat Partei für ein eigenes, bestimmtes Ziel ergriffen) seit Jahrzehnten „gestalterisch“ an der Regierung ist), aber immer mehr an Zustimmung verliert;

„das Böse“ (auch in diversen Parteien – um eigene, bestimmte Ziele zu erreichen - ohne Regierungsbeteiligung „gestalterisch“ in der Opposition ist) immer mehr an Zustimmung bekommt; was genau läuft dann falsch?!

Ist dann „das Gute“ in seinen bisherigen Taten und Umsetzungen (ausgegebenen Zielen) „des Guten“ (Willens) vielleicht gar nicht so gut wie es sich gibt und meint?! Damit selbstredend auch nicht so erfolgreich, wie selbst erwartet?!

Und „das Böse“ eventuell gar nicht „so böse“ und falsch, wie man es „schimpft“, welches es zu bekämpfen und besiegen gilt?! Damit dann die ursprünglichen Ziele des „Guten“ aus den Augen verlierend und damit auch in der Tat auch gar nicht mehr durch- und umsetzbar?!

Ist dann die Menschheit inzwischen vom an sich „gut sein (wollen)“ zum „böse sein (wollen)“ über gewechselt?! Hat sich von der einen Seite der anderen Seite zugewendet und ist damit und dadurch bei der S(Z)eitenwende angekommen?!

Wenn man ein „guter“ Freund und für immer an der Seite eines befreundeten Staates ist, der andere Staaten überfällt, bombardiert, mit Krieg überzieht und besetzt;
andererseits einen „bösen“ Staat als Feind hat, der ebenfalls andere Staaten überfällt, bombardiert , mit Krieg überzieht und besetzt;

mangelt es dann nicht eher an „unserer Einteilung“, der Beurteilung und Unterscheidung von „gut und böse“?!

Worin unterscheiden sich die Taten des „Freundes“ und des „Feindes“?! Was ist der Grund, dass man ein und dieselbe Vorgehensweise in der Wirklichkeit so unterschiedlich beurteilt?! Steckt da dann nicht eine, von eigenen Interessen geleitete Willkürlichkeit in der Be- und Verurteilung ein und derselben Sachlage und tatsächlichen Fakten vor?!

Oder liegt es einfach nur daran, dass die „Meinung, die Beurteilung, die Erkenntnisse“ im Bezug auf „gut und böse“ – auch moralisch betrachtet - beliebig auslegbar und austauschbar, je nach (Macht)Position - sind?! Deshalb dann auch eine ganz offensichtlich zu Tage tretende willkürliche Doppelmoral zur S(Z)eitenwende beiträgt und nicht hinterfragt (werden darf) wird?!

Was soll eine derartige S(Z)eitenwende dann bringen, wenn „man“ doch schon immer „ das Gute“ gewollt und angeblich durch- und umgesetzt hat, wenn scheinbar auch nicht sehr erfolgreich, denn weshalb und wozu sonst eine „Wende“?!

Vielleicht täte mal eine „Wende“ im Denken und Handeln – wie „man“ es bisher praktiziert und in Taten umsetzte - gut, womit sich per se dann auch eine Zeiten- und Seitenwende, ganz ohne Ausrufung derselben ergäbe?!


Freitag, 27. März 2026

Mein Freund und der "Kuchen"

Mein Freund und der „Kuchen“ (und seine Gedanken nach diversen Talkshows mit „klugen und weisen“ DiskussionsteilnehmerInnen und deren Lösungsvorschläge zum aktuellen Zeitgeschehen).

Zur Zeit hört mein Freund ständig von diversen ÖkonomInnen (den sogenannten Wirtschaftsweisen, aber auch von Politikern und Regierenden) die „Kuchen-Metapher“ im Bezug auf die Wirtschaft und den Wohlstand.
Der „Kuchen“ schrumpft, der „Kuchen“ muss größer werden, dass alle dazu auch mehr beitragen müssen, es muss mehr „gebacken“ werden, damit auch künftig alle satt werden?

Die Hauptzutat für diesen „Kuchen“ ist das erwirtschaftete („gebackene“) Geld und Kapital.
Global betrachtet gab es noch soviel Geld und Kapital wie heute. Der „Kuchen“ ist also so groß wie niemals zuvor. Dies gilt auch für Deutschland!

Selbst wenn die Produktivität (das „Kuchen“ backen) aktuell ein wenig stagniert oder gar schwächelt, gab es niemals zuvor einen größeren „Kuchen“ als jemals zuvor!

Es haben also bisher „alle“ zum größten „Kuchen“ aller Zeiten beigetragen, jeder nach seinen Möglichkeiten! Künftig sollen sogar noch humanoide Roboter anhand von KI-Rezepten mit backen. „Bäcker“ also, die gar keinen „Hunger“ haben und deshalb auch gar nichts von dem „Kuchen“ zu ihrer eigenen Sättigung abhaben wollen und müssen?!

Und trotzdem werden angeblich in Zukunft nicht mehr alle so satt wie bisher. Sollen und müssen sich mit etwas kleineren „Kuchenstücken“ des größten „Kuchen“ aller Zeiten begnügen?! Wobei dies ja gar nicht neu ist. Es gab immer schon „mit backende“, die nicht so gesättigt wurden wie eine Minderheit.

Dies genau ist auch das eigentliche Problem des gesamten „Kuchens“. Nicht die Größe des „Kuchens“, sondern die Zu- und Aufteilung der einzelnen „Kuchenstücke“, die Teilhabe an dem „Gebackenen“!
Egal wie groß der „Kuchen“ bisher war, egal, dass der „Kuchen“ aktuell – sowohl global als auch in Deutschland - so groß wie niemals zuvor ist!
Das Problem ist nicht das „backen“, nicht die Größe des „Kuchens“, sondern immer schon die Zu- und Aufteilung der einzelnen „Kuchenstücke“!
Nicht zu vergessen dabei die „Schlagworte“ (beim „Teig rühren für den Kuchen“) Demographie und Gerechtigkeit!

Die Gier einer Minderheit, welchen die ihnen zufallenden „Kuchenstücke“ niemals groß genug sein können und werden!
Einer Minderheit, welche die Macht (wie auch immer erlangt) hat, sich zum „Chefkoch, dem Bäckermeister“ zu machen und die Zu- und Verteilung der einzelnen Kuchenstücke zu beeinflussen, bzw. zu bestimmen!

Man muss also nicht studiert haben, sondern da reicht der Hauptschulabschluss (in Anlehnung an die Aussage eines ehemaligen Entscheidungsträgers in der deutschen Politik) um festzustellen, dass es NICHT an der Größe des „Kuchens“, sondern an der Verteilung desselben liegt, weshalb die einen satter als die anderen werden!

Die Lösung der gesellschaftlichen Probleme nicht darin liegen, die Menschen und damit das Leben wieder mehr zu „versklaven, einzuspannen“, sondern es war, ist und bleibt eine Frage der Gerechtigkeit!
Also das verkündete und verheißene eigentliche Ziel und die Errungenschaft, den Erfolg (sich dabei selber auf die Schulter klopfend) wieder ad acta legen und demnach als "falsch" einordnen?!
 Und Gerechtigkeit war, ist und bleibt keine Frage der Demographie!

Freitag, 6. März 2026

Hat Trump keinen Plan?

 

Hat Trump keinen Plan?

Was für eine Frage? Natürlich hat er einen Plan. Er will sich und seine Familie bereichern. Er will seine Gier befriedigen. Er will seine Macht erhalten und ausweiten.
Denn Geld bedeutet Macht und Macht bedeutet noch mehr Geld.
Alles andere geht ihm an seinem nackten Arsch vorbei.

Aber dies traut sich keiner laut sagen. Es ist wie im "Märchen" des Kaisers neue Kleider! Alle die sich dabei etwas für sich selbst erhoffen sagen ihm, wie "toll" er doch in seiner "neuen Kleidung" aussieht.

Dies gilt aber nicht nur für Trump. Denn es gibt noch viele andere, die ebenfalls "Kaiser" sein und dabei "toll" aussehen wollen. Und es gibt sehr viele, die im "Dunstkreis" des Kaisers ihre Posten er- und behalten wollen.


Donnerstag, 5. März 2026

Mein Freund mal wieder ....

Mein Freund sitzt mal wieder vor dem Bildschirm und sieht sich diverse (Sonder)Sendungen an, hört die Erklärungen und Argumentationen der verschiedensten KennerInnen von Fakten und Sachlagen und bleibt mit offenem Mund und vielen Fragen zurück.

Jetzt hat er mir mal die Sachlagen und Fakten zu erklären versucht. Ohne Namen, ohne Ländergrenzen, ohne Einteilung und Zuteilung in West, Ost, Süd oder Nord. Einfach nur Fakten und Sachlage, um dahinter zu kommen, wie es möglich ist, dass man ein und dieselbe Sachlage, die gleichen Fakten so unterschiedlich (auch moralisch) beurteilen (bewusst, dann sind es Lügen oder unbewusst, dann ist es Nichtwissen, keine tatsächlichen Erkenntnisse und Argumente, welches in Sondersendungen verbreitet wird) kann.

Fakt und Sache ist: das Böse existiert im Dasein, darin sind sich wohl alle Erklärer einig. Worin man sich nicht einig ist, ist die Beurteilung und der Umgang mit dem weltweit existierendem „Bösen“. Was natürlich auch sehr unterschiedliche Reaktionen in der Handlungsweise gegenüber „dem Bösen“ nach sich zieht.

Es gibt Menschen die andere Menschen als ihre Feinde, welche ihnen Böses wollen sehen. Es gibt Menschen die sich feindselig verhalten und Böses tun. Es gibt Regierungen, Länder und Landstriche welche andere Regierungen, Länder und Landstriche als ihre Feinde sehen. Die in deren Verhalten Feindseligkeiten zu erkennen glauben.

Einig sind sich allerdings wiederum alle darin, dieses Böse (mit diversen Mitteln und Möglichkeiten) bekämpfen und beseitigen zu müssen.

So werden im Geheimen Menschen (Oppositionelle, Wissenschaftler, Journalisten, Whistleblower etc.) entführt, misshandelt und ermordet. Mal im eigenen Land, aber auch wenn sich diese Feinde in anderen Ländern befinden sollten. Stets erfolgt dies durch Geheimdienste und im Auftrag unterschiedlicher Länder und deren „Herrschenden, Regierenden“. Begehen (nachweislich) False Flags, um so angeblich auf feindliche Angriffe reagieren zu können. Beginnen ihre „Verteidigung“ damit, dass sie dem Feind zuvor kommen (wollen).

 

Die eigene Bevölkerung unterdrückt, misshandelt und ermordet.

Andere Länder überfallen und mit Krieg überzogen. Ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht und (widerrechtlich) besetzt. Tausende und Abertausende Menschen verletzt, misshandelt und getötet. Dabei werden dann Unbeteiligte und häufig Kinder getötet und die eigene Bevölkerung darunter leiden.

In der Beurteilung, dass dies völkerrechtswidrig und menschenrechtswidrig ist, ist „man“ sich einig.

Es handelt sich dabei also um einen Rechtsbruch. Allerdings eines Rechtes, welches nicht um- und durchgesetzt wird, werden kann und deshalb auch keinerlei Konsequenzen nach sich zieht. Ein Recht ohne Wert.

Und dennoch werden diverse Verletzungen dieses Rechts ( sehr unterschiedlich) bewertet.
Ziehen (nur zum Teil und meist sehr einseitig) Sanktionen, also doch gewisse Konsequenzen nach sich.

Und dann meinte es mein Freund mal nicht wirklich gut mit mir. Er wollte nämlich, dass ich nun Namen, Daten, Personen, Länder, Regierungen und politische Systeme benennen und einfügen sollte, auf die all das, was oben angeführt bereits zutraf oder noch zutrifft. Außerdem wollte er von mir dann auch noch die Erklärung, weshalb es bei bestimmten Personen, Ländern, Regierungen und politischen Systemen beinah tagtäglich ( selbst bei Sportberichten) beim Namen und als das benannt wird, was es ist. Nämlich völkerrechtswidrig und menschenrechtswidrig. Und weshalb man bei anderen Personen, Ländern, Regierungen und politischen Systemen für ein und dieselben Fakten, die ein und dieselbe Sachlage Erklärungen dafür sucht, dass man es nicht tagtäglich beim Namen nennt, so auch nicht nennen kann und darf?! Nach Erklärungen dafür sucht, dass ein in der Tat nicht umsetzbares Recht und der Rechtsbruch nicht identisch mit dem ist, was es bei anderen ist?! Weshalb es bei dem einen zu Sanktionen führt und bei den anderen nicht?!

Also ich für mich habe keine Erklärung dafür. Außer dass ich derartiges als scheinheilige Doppelmoral, Lügen und Betrügen der eigenen Bevölkerung bezeichnen würde. Und dass ich Völkerrecht und Menschenrecht in keinem Zusammenhang, mit Niemanden in Verbindung bringend mehr erwähnen würde. Dass ich mich hüten würde, mit dem (warnenden und mahnenden) Finger auf andere zu zeigen, wenn gleichzeitig die anderen 4 Finger auf mich selbst zeigten. Man sollte es bei allen Beteiligten das nennen, was es ist: von Gier und Macht geleitetes Eigeninteresse; von jeglicher Moral befreit.










Montag, 2. Februar 2026

Jetzt hat es auch mein Freund begriffen

Schuld an der Misere und den Problemen unseres Landes, an der wirtschaftlichen Misere und der mangelnden „Kriegsbereitschaft“ hat das Volk, haben die Menschen, die von den „Herrschenden“ geleitet und geführt wurden und werden. Und ins besonders die Minderheiten, welche die Gesetze für sich nutzen, welche die Herrschenden und Gesetzgeber aufgrund ihrer eigenen Verheißungen und Wahlversprechen (bessere Zukunft, Wohlstand, Freiheit und Frieden) und zum Teil auch selbst durch Demonstrationen, Gewerkschaften und Sozialverbände und damit eigenem Einsatz „erkämpft“ und erreicht hatten und haben?! Also eigentlich nur das umgesetzt sehen wollen, die Ziele, die man ihnen verheißen und versprochen hatte?

Und jetzt ist dies alles verkehrt?! Weil „alle“ zu wenig arbeiten, zu oft krank sind, deshalb zu oft zum Arzt und jetzt auch noch zum Zahnarzt, zu früh in Rente gehen, weil nicht „alle“ sofort freiwillig Wehrdienst leisten wollen?!

Die „schwarzen Schafe“, also die absolute Minderheit?!

Also die Bürgergeldempfänger, die dieses System ausnutzen.
Die Kranken, die dieses System „gerne“ ausnutzen. Also lieber krank sein wollen, als zu arbeiten?!
Die Lifstyle – Worker, die dieses System ausnutzen, indem sie nicht noch mehr unbezahlte Überstunden machen?!
Die Rentner, die dieses System durch Aufstockung ausnutzen.
Die Arbeitslosen, die man entlassen hatte und gerade zu Zehntausenden entlässt und die nun das Sozialsystem, also das System, dessen sich die „Herrschenden“ bisher immer gerühmt hatten ausnutzen!
Die jungen Menschen, die lieber ihr Dasein samt Arbeitsalltag genießen, anstatt sich an „der Waffe“ zu üben?!

Schuldfrage und Lösung also geklärt?!

Deshalb will man nun schnellstmöglich die selbst erlassenen Regeln und Gesetze wieder an der und durch die angestrebte und erreichte Machtposition ändern, welche dabei immer nur einer absoluten Minderheit zum Missbrauch Anreiz boten, führten und führen und selbstredend dann auch ausgenutzt wurden.

Also Bürgergeld wird Grundsicherung und bestraft die „Schmarotzer“ (eine sehr kleine Minderheit)!
Krankschreibung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dahingehend – wieder selbst - ändern, dass es keine „Blaumacher“ mehr gibt (eine sehr kleine Minderheit).
Die Arbeitsregeln, Arbeitszeitregelung (selbst mit verfasste Regeln und Verträge) reformieren, damit wieder mehr gearbeitet wird und eine Minderheit nicht „Work-Life Balance und Lifstyle Work“ ausüben kann.
Menschen länger arbeiten lassen, damit die Renten nicht zu lange bezahlt werden müssen. Die werden einfach gesund zu alt.
Die Arbeitslosen alle umschulen, am besten zu KI-Experten, damit die dadurch dann arbeitslos werdenden kein Sozialsystem benötigen.
Und jetzt auch noch Zahnarztkosten selber tragen lassen, damit sie nicht mehr „zubeißen“ können?!

Keine Schuld – jedenfalls immer schon nach „Meinung“ der „Herrschenden“ wie der Reformwillen zeigt - hat die Minderheit, die unser Steuersystem und damit sämtliche Mitnahmeeffekte – wenn man mal alles genau hinterfragte - immer schon ausnutzte und damit das ganze Volk, die Gesellschaft, das System in erheblichem Maße betrügt und bestiehlt.

An die Minderheit derer, die unser Steuersystem – durch wiederum selbst korrigierte Regeln und Gesetze - nicht mehr ausnützen könnten will man allerdings nicht ran, Das ist scheinbar nicht der Rede wert?!

Und absolut keinesfalls das System – welches die Herrschenden durch entsprechende Regeln und Gesetze genau zu dem machten, was es heute ist -, welches zu all diesen Problemen und ständig notwendig werdenden Korrekturen führt/e hinterfragen?!

Nicht zu vergessen das immer wieder gerne benutzte Wort „Gerechtigkeit“!
Bloß gut, dass „wir“ jetzt wissen, wo die Ungerechtigkeit herkommt und ins besonders bei "Minderheiten" herrscht.
Und dass „wir“ alle damit eigentlich gar nichts zu tun hatten und haben, wenn wir der nachkommenden Generation eine bessere Zukunft wünschten und bereiteten.

Und wenn alle Stricke bezüglich „der Schuld und Schuldigen“ reißen, dann haben „wir“ ja noch Putin und Russland und vielleicht ein wenig Trump.



















Mittwoch, 28. Januar 2026

Mein Freund mal wieder

 

Mein Freund ist wieder mal sehr verwirrt. Und zwar ob diverser Aussagen aus ein und derselben Partei, von Regierungsmitgliedern der CDU. Alles unter den Schlagwörtern Wohlstand, Freiheit und Frieden. Deshalb hat er sich auch von ChatGPT ein wenig Unterstützung geholt.

Um „unseren“ Wohlstand zu behalten, bzw. weiterhin zu vermehren müssen „wir“ mehr arbeiten, weniger Teilzeit und keinesfalls Work-Life Balance (Merz CDU).

Dann schauen wir mal, wie sich der Wohlstand in diesem Land verteilt. Wessen Wohlstand behalten und sich vermehren – DURCH MEHRARBEIT- muss und soll und wie sich dies auch künftig weiter entwickeln wird:

1. Top-100 der Reichsten (langfristig)

Die 100 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen seit 2001 von etwa **263 Mrd. € auf rund 758 Mrd. € fast verdreifacht. Das entspricht einem Anstieg um ~188 % über knapp 25 Jahre.

2. Wachstum vor allem im Rückblick

Die Vermögen dieser Top-100 sind deutlich schneller gewachsen als das deutsche Bruttoinlandsprodukt im gleichen Zeitraum.

3. Jährliche Entwicklung der Milliardäre

Laut Daten (für 2025) stieg das Vermögen der deutschen Milliardäre um 30 % auf insgesamt etwa 723,7 Mrd. € (inflationsbereinigt). 


Gruppe

Anteil am gesamten Nettovermögen

Top 1 % der Haushalte

ca. ≈ 25 – 27 % des Gesamtvermögens 


Obere 10 % (Top 10 %)

ca. ≈ 60 – 61 % des Gesamtvermögens 


Mittlere 40 % (Dezile 6–9)

deutlicher Anteil, aber weit unter dem der Top-10 %, genaue Prozentzahl variiert je nach Quelle 


Untere 50 %

ca. ≈ 2,3 % des Gesamtvermögens

👉 Bedeutung:
Das heißt zum Beispiel: Die reichsten 1 % aller Haushalte besitzen mehr als ein Viertel aller Vermögen in Deutschland, während die ärmste Hälfte der Bevölkerung zusammen gerade einmal rund 2–3 % hält.

📌 Kernaussagen

✅ Wichtigster Profiteur des Wohlstands- bzw. Vermögenswachstums ist in Prozent gemessen die oberste Einkommens- und Vermögensgruppe.
➡️ Sie besitzen einen Großteil des Kapitals und haben durch Wertsteigerungen von Vermögenswerten besonders hohe Zugewinne.

✅ Mittelschichten profitieren zwar auch vom Wohlstand, aber nicht im gleichen Maße wie Oberschichten – insbesondere, weil Einkommen langsamer wächst als Vermögenszuwächse.

✅ Staatliche Umverteilung dämpft Ungleichheit, aber kann die deutlichen Unterschiede bei Einkommen und Vermögen nicht vollständig ausgleichen.
📌 Fazit

In Deutschland zeigt sich ein deutliches Gefälle beim Nutzen von Wohlstandsvermehrung:

Obere Einkommens- und Vermögensschichten profitieren relativ am stärksten (gemessen in Prozentanteilen des Wachstums).

Mittlere Schichten sehen moderate Vorteile.

Unterste Einkommensgruppen profitieren am wenigsten oder bleiben fast außen vor.

Die Staatskasse „profitiert“ ebenfalls stark durch höhere Steuereinnahmen bei Wachstum.

Also der Wohlstand der absoluten Mehrheit (ca. 90%) besteht darin, nicht obdachlos auf der Straße zu hungern. Sondern darin, ein Dach über dem Kopf, keinen leeren Magen und ein wenig Freizeit zu haben! Dafür arbeiten sie, laut Merz zu wenig! 


So und jetzt kommt Kiesewetter, ebenfalls CDU und erklärt uns die derzeit tatsächliche Priorität, also die absolute Priorität für Deutschland und dessen Bevölkerung.
Da ist nicht mehr der Wohlstandserhalt und -vermehrung die Priorität und Ursache dafür, dass wir mehr arbeiten sollen und müssen. Sondern „unsere“ Priorität ist der Erhalt der Ukraine. Dafür sollen, können und müssen wir auch mal für ein paar Jahre auf unseren Wohlstandserhalt und -vermehrung verzichten?!

Was ne Aussage bei Lanz. Ob die CDU das wirklich so sieht wie Kiesewetter behauptet 🤷‍♂️ - YouTube

Wie die Wohlstandverteilung in der Ukraine aussah, bzw. nach dem Krieg aussieht wollte ich auch mal wissen:

Natürlich — hier ist eine übersichtliche, zahlenbasierte Darstellung der Wohlstands- und Einkommensverteilung in der Ukraine (inkl. wer prozentual am meisten profitiert bzw. wie ungleich die Verteilung ist), ähnlich zur vorherigen Darstellung für Deutschland.
🇺🇦 Wohlstands- und Einkommensverteilung in der Ukraine — Zahlen & Grafiken

Hinweis: Die Ukraine befindet sich seit 2022 im (Teil-)Kriegszustand, was wirtschaftliche Daten stark beeinflusst (z. B. Armut, Einkommensverteilung, Erwerbsstrukturen). Viele Statistiken beruhen daher auf Schätzungen, Haushaltserhebungen oder internationalen Schätzern.
📊 1. Einkommensanteile nach Bevölkerungsgruppen

📌 Einkommensanteil des obersten 10 %

In der Ukraine entfielen rund 21,7–21,8 % des Gesamteinkommens auf die obersten 10 % der Bevölkerung (nach World Bank Indikatoren).

Vergleich (zum Kontext):

In Deutschland liegt der Anteil der obersten 10 % bei deutlich höheren Werten (>25 %). (Zum Vergleich aus vorheriger Antwort)

📌 Anteil des niedrigsten 10 %

Der niedrigste Dezilanteil (untere 10 % in Ukraine) hielt etwa ~4 % des Gesamteinkommens, ähnlich wie in anderen Ländern.
📊 2. Gini-Koeffizient — Maß der Ungleichheit

Der Gini-Index misst die Ungleichheit der Einkommensverteilung (0 = perfekte Gleichheit, 1 = maximale Ungleichheit):

Ukraine – historisch niedriger Wert (~0,25–0,26 ) (bis 2020) bei World Bank-Daten (also eher moderate Ungleichheit)


Aktuelle Schätzungen (nach Krieg 2022) deuten auf eine starke Zunahme der Ungleichheit: Gini-Wert >0,40, was auf deutlich größere Einkommensunterschiede hindeutet (vor allem durch sinkende Einkommen unten und steigende oben).

👉 Kurz gesagt: Vor dem Krieg war die Ukraine relativ „gleich“ im internationalen Vergleich, aber die Ungleichheit ist durch den Krieg stark gestiegen (größere Spannweite zwischen Arm und Reich).

Und dies hat laut Kiesewetter nun absolute Priorität für „uns“?! Das vermehren der Ungleichheit aufrecht zu erhalten?! 

📊 3. Vermögensverteilung (Schätzwerte)

Da es für die Ukraine keine so detaillierten Vermögensverteilungsdaten wie für Deutschland in öffentlich frei verfügbaren Quellen gibt, hier Schätzwerte aus Global Wealth Databook-Analysen:

Vermögenskategorie

Anteil der Bevölkerung 


💸 ≤ $10 000 Vermögen

~76.7 % der Bevölkerung


💰 $10 000–$100 000 Vermögen

~21.2 %


💎 $100 000–$1 M Vermögen

~2 %


🪙 ≥ $1 M Vermögen

~0.2 % (Millionäre)


👉 Interpretation:
👉 Die große Mehrheit (≈ 3 von 4 Personen) besitzt äußerst geringe Vermögen – unter ca. $10 000.
👉 Nur ein sehr kleiner Teil ist wirklich vermögend (≥ $100 000), und Millionäre machen nur rund 0,2 % der Bevölkerung aus.
📊 4. Entwicklung und Trends der Einkommensverteilung

📈 Vor 2022:

Die Ukraine galt als vergleichsweise gleichmäßige Einkommensverteilung im europäischen Vergleich (Gini um ca. 0,25).

📉 Nach/seit 2022 (Krieg):

Ungleichheit steigt deutlich, da untere Einkommensgruppen real weniger verdienen oder Einkünfte verlieren, während oberste Einkommensgruppen (obere 20 %) trotz Krise oft ihre Einkommen halten oder steigern.
📌 Zusammengefasste Kernaussagen

✔️ Einkommensverteilung: Die obersten 10 % erhalten rund 21–22 % des Einkommens; das ist etwas niedriger als in vielen anderen Ländern.
✔️ Ungleichheit: Vor dem Krieg relativ moderat (Gini ~0,25), nach 2022 jedoch deutlich höhere Ungleichheit (>0,40).
✔️ Vermögen: Große Mehrheit sehr geringe Vermögen (< $10 000); sehr wenige Personen (> $100 000) und nur 0,2 % echte Millionäre.
✔️ Kleinere Mittelschicht: Schätzungen zeigen, dass der klassische „Mittelschicht“-Anteil sehr gering ist (offiziell oft < 10 %); viele betrachten nur einen geringen Teil als „stabilen“ Mittelstand.

Zu guter Letzt ist dann da noch der Außenminister Wadepfuhl, ebenfalls CDU, der vor kurzem erklärte, dass Putin und Russland „uns“ wegen der NATO NICHT angreifen wird, weil „wir“, die NATO, EU und Deutschland so stark sind?! Also der Russe der seit Jahrzehnten vor unserer Türe steht, tritt sie nun doch nicht ein – obwohl sie viele genau davor warnen -, weil „wir“ so stark sind?! „Unsere“ Freiheit und „unser“ Frieden dann wohl doch nicht gefährdet?!

Ich blicke bei all diesen Widersprüchlichkeiten nicht mehr durch.

Allerdings eines habe ich schon erkannt. Es gibt wohl überall dieselben Profiteure, die stets nur von der Mehrheit fordern, dass diese gefälligst mit mehr Arbeit und Einsatz für den Wohlstandserhalt – für wen eigentlich? - zu sorgen habe?!


💰 Vermögensverteilung

👉 Deutschland zeigt eine starke Vermögenskonzentration: Die reichsten 10 % besitzen mehr als die Hälfte des Vermögens.
👉 Für die Ukraine deuten Schätzungen auf sehr niedrige Vermögen bei der Mehrheit und eine extrem kleine Gruppe mit hohem Vermögen. → Das heißt: Vermögenskonzentration existiert eher in absoluten Zahlen (einige sehr reiche Eigentümer), aber die große Masse hat kaum Vermögen.
📌 Was bedeutet das praktisch?

✅ Deutschland:

Einkommen ist im internationalen Vergleich besser verteilt als in vielen Ländern.

Vermögen ist jedoch stark konzentriert – wenige Personen besitzen den Großteil des Reichtums.

✅ Ukraine:

Einkommensverteilung vor 2022 war relativ gleich; aktuell deuten Schocks (z. B. Krieg) auf höhere Ungleichheit hin.

Die breite Bevölkerung hat meist geringes Vermögen, während sehr reiche Einzelpersonen existieren – aber im absoluten Vergleich sehr wenige.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Komplex


„Moral“ und Abhängigkeiten

Es wird immer offensichtlicher, dass „wir“, sprich die Regierenden und Herrschenden ihre „eigene Moral“ (Doppelmoral) aus ihrer Abhängigkeit heraus haben. Allerdings nicht nur diese.

Die aktuelle Frage derzeit lautet: wie geht man mit welchem Imperator wie um?! Welcher Imperialismus ist gut, bzw. komplex und welcher böse?!
Ja, das Leben an sich ist komplex. Und das Handeln im Dasein erst recht.

Die Frage nach Recht und Gerechtigkeit (wie z. B. Völker- und Menschenrecht) stellt sich in dem Moment ganz anders, wenn „man“ abhängig ist! Egal von wem oder was!
Imperialismus ist Interessen geleitet und nicht von der Frage nach Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit. Und es ist eine Frage der Macht. Der Möglichkeiten der Macht Ausübung! Moral ist dabei nur im Wege, ebenfalls komplex und nichts anderes als die abhängige Meinung und Interpretation der Abhängigen.
Diese, wie auch das Recht, Rechtsverständnis wird diktiert vom mächtigen Imperator.

Die Hinterhöfe seines Imperiums legt der Imperator fest.

Wenn Venezuela zum Hinterhof des amerikanischen Imperators gehört, hat selbstverständlich auch ein mächtiger Imperator Russland das Recht die Ukraine als seinen Hinterhof zu betrachten und entsprechend zu behandeln.

So behaupten sowohl Trump als auch Putin, dass in ihren verarmten Hinterhöfen „Verbrecher“ an der Spitze des Hinterhofes stehen, welche beseitigt werden müssen.
Die Ukraine war vor dem russischen Einmarsch genauso pleite, das Volk genauso verarmt wie in Venezuela vor der Entführung Maduros!

Wenn zwei Imperatoren ihre Handlungen damit zu rechtfertigen suchen, dass sie ja nur das Beste zum Wohle der Völker in ihren Hinterhöfen wollen, dann ist die Ursache ihres Handelns absolut identisch. In der Sache unterscheidet sich keiner!

Wenn aber die Abhängigen den jeweiligen Imperator unterschiedlich, anders beurteilen und behandeln, dann liegt es im willkürlich persönlichen Bereich und nicht in der Handlungsweise des jeweiligen Imperators!

Und genau diese Verlogenheit und Doppelmoral wird nun von Tag zu Tag deutlicher.
Aber Lüge und Doppelmoral sind eben auch komplex!
[[ Komplex (Psychologie), assoziative Einheit von Bildern, Vorstellungen, Gefühlen und Gedanken (s. Wortbedeutung lt. Wikipedia) ]]

Und so erklärt eine abhängige Regierung und deren Kanzler eine rechtlich ganz offensichtlich identische Sachlage zu einer komplexen Angelegenheit?!

Wäre es da nicht einfacher und ehrlicher einfach zu sagen: „wir“ sind zu schwach und zu abhängig von den Imperatoren, um „unsere Moral und Wertevorstellungen“, Recht und Gerechtigkeit so umsetzen zu können, wie „wir“ es eigentlich wollten?!

Wie meinte Karl Valentin so richtig: „

„Mögen hätt‘ ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“







Samstag, 6. Dezember 2025

Zum Nikolaustag


Von drauß´ und vielen Ländern komm´ ich her
ich muss euch sagen, es „weihnachtet“ sehr
all überall an den Regierungsspitzen
sah´ ich die „Friedensstifter“ sitzen
 
Und draußen vor den Ländertoren
da saßen die Geflohenen und froren
und in Berlin, vor´m Brandenburger Tor
trat andächtig der Kanzler hervor
 
und hob mit seiner Stimme an:
alternativlos, alles was wir bisher getan“
Erst recht, wenn Menschen töten
dann ist es alternativlos und von Nöten
 
dass wir diese Mörder besiegen
deshalb lass ich die Tornados fliegen
die sollen ja nur Fotos schießen
von den Verbrechern, diesen miesen
 
und unsere Freunde in unserer Allianz
erledigen den Rest mit Bomben voll und ganz
Vom Himmel hoch, da kommen dann
die guten Gaben von uns allen an
 
Die Waffenkammern auf, die Bomben streut
es kommt die Herrschaft all der Herrlichkeit
Lametta glitzernd und wie Kerzenschein
lassen wir die Bomben fallen auf die Länderei´n
 
in der stillen, andächtigen Vorweihnachtszeit
Adventszeit halt, wie sie die Christenheit
versteht, um weltweit zu verkünden
der Heiland kommt und nimmt uns uns´re Sünden
 
Moral und Aufklärung die bringen wir im Flug
das Land der Denker, Dichter eben, lenkend und klug
selbst wenn der Heiland, so steht´s jedenfalls geschrieben
gekommen war, um all den Menschen zu verzeih´n und zu lieben
 
Und Nikolaustag ist heute auch
Geschenke bringen, so der Brauch
die Regierung schnürte vor dem Wochenend`
ihre GroKo-Geschenke zum 2.ten Advent
 
auch solche, die sich Niemand wünscht
deshalb gibt’s eben auch den Grinch
der nicht nur Weihnachten gestohlen
sondern und dies ganz unverhohlen
 
seinem Ärger Luft verschafft in dieser Zeit
freuet euch, oh freuet euch, ihr Christenheit
Es folgt ja noch am Weihnachtstage
die Weihnachtsrede, so wie alle Jahre
 
gewünscht wird dann mit andachtsvoller Miene
den Erdbewohnern Güte, Frieden, Liebe
während jene, denen sie befohlen
die Kohlen aus dem Feuer zu holen
 
Mainstream Medien davon berichten, Fotos machen
während Bomben auf die Menschen krachen
Sooo sieht es aus, das christlich Abendland
das sich gehorsam mit Freunden verband
 
um weihnachtlichen Frieden
herbei zu bomben hienieden
in der stillen, heiligen Nacht
alles fliegt von Drohnen überwacht
 
nur das traute hochheilige Paar
Steinmeier und Merz wie jedes Jahr
wünscht uns allen nur das Beste
zu dem scheinheiligen Christenfeste
und ein gutes neues Jahr
das dann wird, wie´s alte war

Freitag, 5. Dezember 2025

Mein Freund hat sich wieder mal Gedanken nach einer Sendung im ÖRF gemacht:

ALLE sprechen davon und wissen es auch, dass sich die Demographie und nicht nur die, sondern damit die Gesamtgesellschaft ständig ändern wird, muss und auch tut.

Was in keiner Sendung hinterfragt wird ist, weshalb sich das Verhältnis Arm versus Reich dabei nie und weiterhin nicht ändern soll?!
Ständig wird dann auch an die Solidarität der Gesellschaft, sorry einen Teil der Gesellschaft appelliert. Die Solidarität der Reichen wird immer und immer wieder ausgespart. Und zwar mit einem sehr dümmlichen Argument, nämlich dass die dann einfach das Land verlassen.
Wer dann tatsächlich geht sind die wenig bis gar nicht Solidarischen. Was dann tatsächlich passiert ist, dass sie diese unsolidarische Ungleichheit in andere Länder tragen. In Länder, in denen genau dies längst und immer noch so ist.
Wie sagte Warren Buffett: »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.«
Genau damit hat er „des Pudel Kern“ benannt. Die Ursache aller Probleme.
Egal in welcher Gesellschaftsform, in welchem Land. Es herrscht immer noch der Krieg arm gegen reich, bzw. genau umgekehrt: reich gegen arm!
Und dann kommen immer Prognosen und Ratschläge der sogenannten, nicht nur Wirtschaftsweisen wie u. a. einer Frau Schnitzer. Wie zielsicher und treffsicher deren Prognosen in der Vergangenheit waren, kann jeder per ChatGPT oder anderer KI – Programme mal nachschauen.
Das wesentlichste Argument im Bezug auf die Rente und Demographie ist aber immer wieder „der Kuchen“! Er müsste größer und mit mehr Zutaten gebacken werden, damit der Wohlstand für alle erhalten bliebe?! Wachstum, Wachstum und nochmals Wachstum muss her. Wofür genau?!
Ist eigentlich noch niemand aufgefallen, dass es völlig egal ist, wie groß „ein Kuchen“ ist, wenn die Verteilung hinterher immer dieselbe ist?! Wenn die einen immer mehr backen und Zutaten mitbringen müssen. Die anderen aber die Verteilung übernommen haben und übernehmen?!
Wenn eine absolute Minderheit ständig mehr als die Hälfte des gebackenen Kuchens unter sich aufteilt?! Wenn eine weitere Minderheit sich dann von dem Rest (also etwa ein Viertel) wieder ca. die Hälfte des Kuchens teilt?! Dann bleiben für die Mehrheit eben nur noch kleinere bis ganz kleine Stücke übrig. Und für eine weitere Minderheit eben dann nur noch die Krümmel!
Es ist ja auch nicht so, dass „der Kuchen“ nicht ständig größer geworden wäre. Selbst wenn mal ein Stillstand beim „backen“ eintrat. An der Verteilung hat sich aber selbst mit der Zunahme an Zutaten und größerem Kuchen nichts ge – und verändert. Und auffällig dabei war und ist, dass der aufrechterhaltene Wohlstand immer beim selben Personenkreis noch größer wurde. Beim Rest hielt sich die Zunahme des Wohlstandes in Grenzen.
Damit dies aber nicht als das Problem und die Ursache des Ganzen gesehen werde, versucht „man“ (die Herrschenden) ständig einen Keil zwischen jung und alt, zwischen Leistungserbringern und Leistungsverweigerern zu treiben und an diesen Stellen einen „Krieg“ anzuzetteln!